Siedlinghausen: Freibad-Saison beendet. Bauarbeiten zwischen Hallenbad und Freibad.

Becken halb leer oder halb voll? Das Wasser war heute schon zur Hälfte ins Hallenbad umgepumpt (fotos: zoom)
Becken halb leer oder halb voll? Das Wasser war heute schon zur Hälfte ins Hallenbad umgepumpt (fotos: zoom)

Heute bin ich zum Saison-Abschluss des Siedlinghauser Freibads im halbleeren Becken mit 20°/21°C Wassertemperatur meine Bahnen geschwommen.

Die Hälfte des Becken-Wassers ist schon in das Becken des Hallenbads umgepumpt worden. Die Anlagen sind seit gestern ausgestellt.

Freibad zu - Hallenbad auf.
Freibad zu – Hallenbad auf.

Das Wasser hat zwar schon etwas pelzig geschmeckt, aber ich habe die tausend Meter überlebt. Mir bleiben 4 Punkte auf meiner letzten von drei Zehnerkarten. Die werden dann im nächsten, hoffentlich besseren Sommer abgeschwommen.

Freibad in Olsberg geöffnet
Damit ist die Freibad-Saison im Hochsauerland allerdings nicht beendet, denn zumindest während des Septembers ist das 20-Meter Außen-Becken des AquaOlsberg weiterhin geöffnet.

Bauarbeiten
Zwischen Hallenbad und Freibad in Siedlinghausen sind die alten Bäume gefällt worden. Es wird eine Einbahnstraße gebaut und die Anzahl der Parkplätze soll vergrößert werden.

Bauarbeiten zwischen Hallen- und Freibad. Rechts das Feuerwehrhaus.
Bauarbeiten zwischen Hallen- und Freibad. Rechts das Feuerwehrhaus, links das Hallenbad und geradeaus die Kirche.

Heute High Noon im Freibad Siedlinghausen: 100 Besucher bis zur Mittagszeit – nicht schlecht.

Heute um die Mittagszeit waren im Freibad Siedlinghausen schon 1000 BesucherInnen gezählt worden. (foto: zoom)
Heute um die Mittagszeit waren im Freibad Siedlinghausen schon 100 BesucherInnen gezählt worden. (foto: zoom)
Das Freibad Siedlinghausen hat nichts Aufregendes zu bieten, außer einem 25-Meter Schwimmbecken mit Startblöcken und kleiner Rutsche, einer Tischtennis-Platte, einem Volleyball-Feld, kleiner Kiosk … habe ich etwas vergessen?

Ja, da gibt es noch die netten Leute vom Bäderverein, die Schwimmerinnen und Schwimmer, Duschen, Toiletten, Eis ohne Ende.

Ach – Liegewiese endlos. Decke mitbringen!

Trotz dieser “dürftigen” Einrichtung -ist halt kein Spaßbad- wurden heute bis zur Mittagszeit gut 100 Gäste im Schwimmbad gezählt.

Nix mit 30° und 17 SchwimmerInnen, wie es ein Kommentator hier im Blog süffisant betonte: http://www.schiebener.net/wordpress/?p=29270&cpage=1#comment-33319

Unter den Gästen waren die einheimischen Stammschwimmer, niederländische Touristen und die vielen Kinder aus dem Zeltlager.

So muss es sein. Und morgen werde ich fragen, wie lange das Bad geöffnet hatte, und wer sonst noch da war.

Man muss nämlich wissen, dass das Freibad in Siedlinghausen bei schlechtem Wetter um 14 Uhr schließt. Ansonsten ist es bis 19 Uhr geöffnet.

Guckst Du hier: http://www.baederverein-siedlinghausen.de/pages/baeder/freibad.php

Freibad Siedlinghausen heute: Wetter unverschämt gut, Wasser 24°C

Heute Morgen um halb 11: das Freibad Siedlinghausen. (foto: zoom)
Heute Morgen um halb 11: das Freibad Siedlinghausen. (foto: zoom)

Wenn nicht heute, wann dann? Heute Morgen um kurz nach 10 sind schon viele Bahnen im Freibad Siedlinghausen von den Frühschwimmerinnen und Frühschwimmern belegt, die Badegäste mit Kind, Decke, Ball und Schwimmente richten sich langsam ein.

Das Wetter ist unverschämt gut: blauer Himmel, Luft und Wasser 24°C. Ich sehe zu, dass ich meine 1000 Meter geschwommen bekomme und mache mich dann aus dem Staub bzw. aus dem Wasser.

Wenn nicht heute, wann sonst sollte es voll werden im Freibad Siedlinghausen?

Packt die Badehose ein!

Vatertag 2014 ins Wasser gefallen: Freibad Siedlinghausen öffnet zur Saison

Freibad Siedlinghausen geöffnet: Luft 11°C, Wasser 21° C, leichter Dauerregen. (foto: zoom)
Freibad Siedlinghausen geöffnet: Luft 11°C, Wasser 21° C, leichter Dauerregen. (foto: zoom)
Das Freibad in Siedlinghausen hat ab heute zur Saison 2014 geöffnet.

Da meine Radtour durch das Ruhrgebiet wegen des heutigen Dauerregens ausgefallen ist, habe ich mich bei 11°C Lufttemperatur in das 21°C warme(?) Wasser des Siedlinghauser Freibads begeben: 10er-Karte für 27 Euro gekauft, 1000 Meter geschwommen und fertig ist der diesjährige Vatertag.

Öffnungszeiten und Preise auf der Website des Siedlinghauser Bädervereins.

Heute 1. Wahl: das Aqua in Olsberg …

Das Freibad des AquaOlsberg ist inzwischen gut von Hecken und Bäumen umwachsen. (foto: zoom)
Das Freibad des AquaOlsberg ist inzwischen gut von Hecken und Bäumen umwachsen. (foto: zoom)

Am heutigen bislang sonnigen Wahlsonntag ist meine 1. Wahl auf das Aqua in Olsberg gefallen. Dreißig Doppelbahnen im Freibad-Becken = 1200 Meter.  Keine Politik, nur gute Laune.

Ende Mai werden die Verhältnisse für Schwimmerinnen und Schwimmer im hohen Hochsauerland noch komfortabler, denn am 29. Mai wird das Freibad in Siedlinghausen öffnen.

Der Vorteil von Siedlinghausen gegenüber Olsberg beträgt 5 Meter pro Bahn. Das Freibad Siedlinghausen verfügt nämlich über ein 25-Meter Becken.

Der Vorteil von Olsberg: das Freibad ist täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet – rain or shine, während Siedlinghausen bei schlechtem Wetter auch schon mal frühzeitig schließt.

Freibad Siedlinghausen seit heute geöffnet

Freibad Siedlinghausen geöffnet
Das Freibad in Siedlinghausen heute um kurz nach 11 Uhr (foto: zoom)

Seit heute hat das Freibad in Siedlinghausen zur Sommer-Saison geöffnet. Normalerweise wird das Wasser des Hallenbads in das Becken des Freibads gepumpt, so dass keine aufwändige Erwärmung nötig ist.

Da das Oversum-Hallenbad nach der Insolvenz vom neuen Betreiber “aquasphere” unverzüglich geschlossen wurde, verfügt die Kernstadt Winterberg mit ihrem Sportgymnasium Winterberg, der Verbundschule und der Grundschule über kein eigenes Becken für das Schulschwimmen.

Daher bleibt das Hallenbad parallel zum Freibad geöffnet, damit die Winterberger Schülerinnen und Schüler ein Bad zum Schulschwimmen haben und Winterberg nicht Gefahr läuft, seinen Status als Kurort zu verlieren.

Ich habe mir heute eine 10er-Karte für das Freibad zum Preis von 27 Euro gekauft. Eine Saison-Karte lohnt sich nicht wegen der ungünstigen Öffnungszeiten: von 10 – 14 Uhr garantiert, sowie bis 19 Uhr bei schönem Wetter.

Alle Informationen hier auf der Website des Bädervereins.

Heilklimatischer Kurort Winterberg in Gefahr?

Heiliger St. Christophorus
Rettet der Hillebachsee aka St. Christophorus den Status Winterbergs als “heilklimatischer Kurort”? (fotos: zoom)

Die Stadt Winterberg steckt als “heilklimatischer Kurort” in der Bredouille. Die Anerkennung als Kurort öffnete Zuschusstöpfe und bot Mehrwert bei der touristischen Vermarktung.

Durch die Privatisierung des Siedlinghäuser Freibads, sowie durch die Schließung des Hallen- und Freibads in der Kernstadt Winterberg hat sich die Stadt schon locker durch das rechte Knie geschossen. Die Insolvenz und Schließung des Ersatz-Schwimmbads im Oversum hat jetzt auch die linke Kniescheibe demoliert.

Ohne Schwimmbäder verliert Winterberg unter Umständen seinen Status als heilklimatischer Kurort. Das wissen hoffentlich die Verantwortlichen in Rat und Verwaltung der Stadt.

Das Kurortegesetz sagt in §3: “Eine der in § 2 Abs. 1 aufgeführten Artbezeichnungen [siehe dort] wird verliehen, wenn neben den jeweiligen speziellen Kriterien für die Artbezeichnung die nachfolgenden Voraussetzungen erfüllt sind: … 12. Sportanlagen im Kurgebiet sowie ein Hallenbad und/oder Freizeitbad im Kurgebiet oder in angemessener Entfernung;

Zur Zeit gibt es in der Kernstadt von Winterberg kein Schwimmbad mehr – ein Debakel, das Oversum-PPP-Debakel.

Da es offensichtlich ist, dass die Badebucht des Hillebachsees im jetzigen Zustand kein Ersatz für die Schwimmbäder der Kernstadt ist, werden Pläne geschmiedet. Da, wo die Holzpfosten aus dem Wasser ragen, soll ein Damm gebaut werden, so dass die Badebucht vom Rest des Sees getrennt wäre und einen eigenen Zufluss bekommen könnte.

Der See liegt 544,5 Meter über NN. Wann wird das Wasser jemals wärmer als “Neopren”?

Der Hillebachsee als “Badesee” bleibt für mich ein schönes Märchen, es sei denn, die Stadt begänne Heizstäbe zu installieren.

Badebucht Hillebachsee
Die Badebucht des Hillebachsees in Niedersfeld. Algen, verschlammt und kalt.

Daher zaubert der Bürgermeister das Freibad in Siedlinghausen und den Hillebachsee in Niedersfeld aus dem Hut, um nach außen hin zu demonstrieren: “Seht, wir haben alle Anlagen, die nötig sind, um uns als heilklimatischen Kurort auszuzeichen!”

Hat er natürlich nicht wörtlich so gesagt, denn er will ja keine schlafenden Hunde wecken.

Wer sind die schlafenden Hunde?

Die schlafenden Hunde sind andere Kommunen in NRW, die vielleicht auch “heilklimatischer Kurort” werden wollen, ohne Schwimmbäder zu betreiben. Die könnten sich ja mit Winterberg als Präzedenzfall in diesen Status einklagen, oder Winterberg abmahnen.

Es ist schon ein Treppenwitz der Lokalgeschichte, dass ein Bad, in dem man nicht schwimmen kann (Hillebachsee), und ein Bad, welches die Stadt in die Privatisierung geworfen hat (Siedlinghausen), plötzlich zum Hoffnungsträger für die Kernstadt-Politik werden.

Winterberg geht baden. Aber wo?

Kein Bademeister. Wann  wird die Freibad-Saison in Winterberg-Siedlinghausen eröffnet. (archiv: zoom)
Wann wird die Freibad-Saison in Winterberg-Siedlinghausen eröffnet? (archiv: zoom)

Am Samstag habe ich meine persönliche Freibad-Saison eröffnet: 26 Doppelbahnen im Außenbecken des Olsberger Aqua.

Als ich dann so durch die Hochsauerländer Täler radelte, erwischte mich ein Gerücht: das Siedlinghäuser Freibad habe ein Problem, nämlich keinen Bademeister.

Der Bürgermeister der Stadt Winterberg, der vor Jahren das Siedlinghäuser Freibad aus dem städtischen Finanztopf in die Freiheit der Privatbewirtschaftung umpflanzte, führt nun gerade unsere Siedlinghäuser Bäder als Alternative zum geschlossenen Oversum-Bad an.

Das kann doch nur bedeuten, dass die Stadt dem Siedlinghäuser Bäderverein einen Bademeister spendiert, oder? Und das schnell, denn der Sommer ist bald vorbei.

Ich wünsche mir dann verlässliche Badezeiten ab, sagen wir mal 9 bis 19 Uhr, damit ich nicht bei wolkigem Himmel um 13 Uhr plötzlich vor verschlossenen Toren stehe. Die Touristen hätten es eventuell gerne ebenso.

Wer “A” sagt, muss auch “B” sagen – her mit der über den jetzigen Zuschuss hinausgehenden Unterstützung für das Frei- und Hallenbad Siedlinghausen, sonst kann die Tourismushochburg Winterberg ihren Gästen noch nicht einmal ein Freibad bieten.

Der Hillebachsee als Alternative ist ein Witz.

Übrigens: Das Geschwister-Scholl-Gymnasium wird ab September NRW-Sportschule. Aber dann fällt auch schon bald der erste Schnee.

Abschwimmen in Siedlinghausen – weiter geht’s in Olsberg.

Im Olsberger Aqua kann mensch noch ein paar Tage im Freien schwimmen (foto: zoom)
Im Olsberger Aqua ist das Außenbecken weiterhin geöffnet. (fotos: zoom)

Die Freibad-Saison ist im Hochsauerland definitiv zu Ende. Wer noch ein wenig in der frischen Luft schwimmen will, kann dies in den nächsten Tagen noch im Aqua Olsberg tun.

Bis ungefähr Mitte September wäre das Außenbecken geöffnet, sagte mir heute die nette Dame an der Kasse. Aber so genau wolle sie sich nicht festlegen, alles hinge vom Wetter ab.

Abschwimmen in Siedlinghausen ...
Abschwimmen in Siedlinghausen ...

Unser Siedlinghauser Freibad jedenfalls ist seit gestern offiziell geschlossen und die Wasserheizung wurde abgestellt.

Die Stammschwimmerinnen und -schwimmer treffen sich ein letztes Mal am Mittwoch zum sogenannten “Abschwimmen”.

Die Härtesten der Harten werden bestimmt noch ein paar Bahnen im unbeheizten Becken ziehen. Was danach passiert, weiß ich nicht, da ich dem “Abschwimmen” noch nie beigewohnt habe.

Wer das Sauerland und speziell die Siedlinghäuser kennt, kann sich mühelos etwas zusammenphantasieren.  Das Rätsel ließe sich allerdings leicht am Mittwoch vor Ort lösen.

Hallen- und Freibad geschlossen – Winterberg verliert Tradition, Flair und Charakter.

Der Eingang zum Winterberger Freibad bleibt geschlossen. (foto: reintke)
Der Eingang zum Winterberger Freibad bleibt geschlossen. (fotos: reintke)

“Komm wir wollen los, sonst ist es schon so voll!” – So ging es jeden Sonntag, wenn meine Mutter mich antrieb, um endlich zum Winterberger Freibad fahren zu können.

Ich kenne das 50-Meter-Becken seitdem ich schwimmen kann. Jeden Sommer fuhr ich als Kind mit meinen Geschwistern und Eltern in das nahe gelegene Winterberg, um dort das Hallen- und Freibad zu besuchen.

Der ersten Sprung vom 3-Meter Brett und das Abzeichen “Seepferdchen” folgten. Leider war der große Sprungturm bereits außer Betrieb. Irgendwann wurde er abgerissen.

Das Personal war immer freundlich
Ich erinnere mich an den Tag, als wir im Buchenweg bei durchwachsener Witterung ankamen und der Bademeister sagte: “Wie, bei den Temperaturen wollt ihr ins Freibad? Eigentlich haben wir heute nur das Hallenbad aufgemacht, aber wenn ihr schon mal hier seid, dann mache ich euch das Freibad auf!” Auch weil das Schwimmen durch das Freibad nahe der Bobbahn irgendwann so dazugehörte, trat ich später in die DLRG ein.

Zum Freibad gehörte auch ein Hallenbad mit einem 25-Meter-Becken.
Zum Freibad gehörte auch ein Hallenbad mit einem 25-Meter-Becken.

Die letzte Chance
Ich erinnere mich aber auch an die Aussage im August 2011, als mir der Bademeister erzählte, dass es nun bald vorbei sei und ich jetzt die letzte Chance hätte das Freibad nochmal zu besuchen.

Umso mehr bedauere ich als langjähriger Besucher des höchstgelegenen Freibades Nordrhein-Westfalens die Schließung am 22. April 2012 (siehe auch hier im Blog).

Freibad mit Charakter
Die tolle Liegewiese, auf der wir all die Jahre an der gleichen Bank in der Sonne lagen, den Erlebnispilz, die Sprungtürme, den Volleyballplatz, das Eis am Kiosk und die freundlichen Bademeister, der immer in seinem Liegestuhl vor dem Aufsichtshäuschen saß.

Das Winterberger Freibad hatte Charakter wie kein zweites.  Lage, Leute und das Panorama machten es einzigartig. Eines der lohnenden Objekte, um Winterberg besuchen zu kommen.

Das Freibad heute – ein trauriges Bild
Das Bild was sich mir im Juli bot, als ich nachsehen wollte was aus dem Freibad geworden ist, war traurig. Ein kleines Informationsschild über die Schließung an der Tür, der ungemähte Rasen der riesigen Liegewiese, das vom Unkraut befallene Pflaster, der heruntergekommene Spielplatz und das grünliche Wasser im Außenbecken – traurig!

Nachfragen und Nachforschungen
Mir drängte sich die Frage auf: “Was denkt sich die Tourismus- und Wintersportstadt Winterberg dabei, ein solches Freibad zu schließen?” Ich nahm Kontakt mit der Stadt Winterberg und der Knappschaft Bahn-See auf. „Hallen- und Freibad geschlossen – Winterberg verliert Tradition, Flair und Charakter.“ weiterlesen