An der Quelle der Durmecke, unterhalb des Dassebergs (foto: zoom)
Auf der Anhöhe zwischen Medelon und Hesborn hat man unterhalb des Dassebergs einen schönen Ausblick Richtung Dreislar(?).
Bewaldete Berge und weite offene Flächen wechseln einander ab. Am Wochenende donnern die Motorräder über die kurvige Landstraße Nr. 617.
Unter der Woche herrscht hier viel Berufsverkehr. In Hesborn liegt eines der Werke von Borbet, dem bekannten Aluminiumfelgenhersteller. Das andere Werk befindet sich in Medebach. Die L 617 bildet eine Verkehrsachse.
Westlich des Dassebergs (537 m) liegt der 220 m höhere Bollerberg, optisch der letzte Ausläufer des Rothaargebirges Richtung Hessen.
Der Hesborner Weg von Winterberg in Richtung Bollerberg/Hesborn ist eine beliebte Touren- und Mountainbikestrecke, die man über Liesen mit dem Bahntrassenweg von Hallenberg zurück nach Winterberg kombinieren kann.
Links geht es zur Schnickemühle, rechts hinauf zum Allenberg. Das Reh hat mich lange angesehen. (foto: zoom)
In manchen Situationen wünschte ich mir ein Teleobjektiv, aber dann hätte es bei der Begegnung mit dem Reh bestimmt zu Hause im Schrank gelegen.
Ich schwöre, dass das Tier live viel, viel größer aussah als hier auf dem Bild. Oder war es nur Einbildung? Das Gras am linken Wegrand ist an dieser Stelle sehr hoch und saftig, eine gute Stelle zum Äsen.
Blick vom Röbbecken auf unser Wohngebiet (foto: zoom)
Als Mitglied der „Elite der Corona-Risikogruppe“ habe ich Zeit, mir unseren Ort von vielen Seiten, von oben und manchmal auch unten anzusehen.
Ohne die vielen Spaziergänge wäre ich bestimmt schon x-mal mit dem Kopf gegen die Zimmerwand gerannt, aber so dehnt sich Zeit und Raum im Wald. Wenn ich Muße finde oder sie mich, werde ich aufschreiben, was man beim Spazierengehen noch anstellen kann, außer einen Fuß vor den anderen zu setzen.
Vielleicht interessiert euch einer der unten verlinkten Artikel aus Blogs und Zeitungen.
Zeichenkunst auf YouTube: Die skurilen Zeichenwelten von Peter Deligdisch, dem Stiftetester … endoplast
Verschwörungsfragen: Semiten, Sklaven und Chasaren – Die Wurzeln des Rassismus im 16. Jahrhundert … scilogs
Coronavirus Whistleblower to Warn of “Darkest Winter in Modern History”: Dr. Rick Bright says he was abruptly ousted for protesting Trump’s hydroxychloroquine push … motherjones
Elites have failed us: It is time to create a European republic … theguardian
Die kleinen Leute: Die arbeitenden Klassen halten all das aufrecht, was die Bedingungen unserer Existenz ausmacht, die Urbedingungen unseres Seins. Wo steht das Denkmal für die Krankenpflegerin, wo ist eine Straße benannt nach Ibrahim, den Briefträger? … misik
Der Klickschinder-Hannes: „Besonders eklig wird es“, verzog Katrin ihr Gesicht, „wenn nach Tragödien Reißer-Überschriften nach Lesern lechzen“. Solche wie „Es machte plopp, plopp, plopp – immer wenn das Auto…“ Menschenverachtend … charly&friends
Erster Spielplan-Ausblick der neuen Dortmunder Schauspielchefin: Julia Wissert übernimmt ab der kommenden Spielzeit 2020/21 die Intendanz des Schauspiels Dortmund. Heute wurde ihr erster Spielplan auf der Webseite des Theaters veröffentlicht … revierpassagen
Journalismus, Technik, Audiotipp: Den richtigen Ton treffen – Ton-Störung filtern … ruhrnalist
Gestern und heute habe ich zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band gehört, und vielleicht passt Lucy in the Sky with Diamonds zu den beiden Bildern, aber richtig überzeugt bin ich nicht.
Die Assoziationen sind dünn und dürftig. Was mache ich mit dem Himmel im Brunnen?
Ein Spiegel im Park. (foto: zoom)
Sacken lassen, einfach alles sacken lassen. Wenn sich keine Geschichte einstellt, löschen; einfach alles löschen und Musik hören.
Nicht die Beatles, sondern die Grateful Dead kurz vor dem Tod von Jerry Garcia. So many Roads. Ich mag das Lied, den Text, den zerbrechlichen Gesang, trotz oder gerade wegen aller musikalischen Unvollkommenheit.
Ein Abendspaziergang oberhalb der Hambkebecke (foto: zoom)
Ich bin noch nie so viel zu Fuß unterwegs gewesen wie in diesen Corona-Zeiten. Spaziergänge, kleine Wanderungen – raus aus dem Haus und die Gedanken schweifen lassen.
Wenn ich aufblicke, entdecke ich Strukturen und Elemente der Landschaft des Hochsauerlandes; schaue ich grübelnd nach links und rechts, stolpere ich über die Details am Wegrand.
Das Tagpfauenauge auf der Blüte des Scharbockskrautes hätte ich gerne noch einen Tick schärfer eingefangen.
Das Tagpfauenauge ist einer der häufigsten heimischen Tagfalter. (foto: zoom)
Normalerweise ruhen die Falter mit zusammengelegten Flügeln und präsentieren die Augenflecken nur bei Störungen.
Das Scharbockskraut ist ein Frühblüher aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Aus einem Wurzelstock treibt im zeitigen Frühjahr der Spross mit nieren- bis herzförmigen Blättern. Die Blüten sind hellgelb, mit acht bis zwölf Blütenblättern.
Zwischen Kriegerdenkmal und Schnickemühle ragen die Kätzchen der Salweide (Salix spec.) in den Weg. Obwohl: ist das wirklich eine Salweide? Guckt mal!
Weidenkätzchen am Wegesrand. (foto: zoom)
Die Salweide (Bienenweide) blüht vor dem Laubausbruch. Sie ist zweihäusig. Auf dem Bild müssten männliche Blüten zu sehen sein.
Am Waldweg um die Himmelskrone wächst die Rote Pestwurz (Petasites officinalis). Aus den knollenförmig verdickten Ausläufern treibt im zeitigen Frühjahr der zunächst 20 cm hohe Spross.
Der Blütenstand der Pestwurz (foto: zoom)
Der Blütenstand ist eine keulenförmig gedrängte Bütentraube, die sich bei fortschreitender Reife bis auf 60 cm streckt. Die Pestwurz gehört zur Familie der Korbblütler.
Griechen und Römer schätzten die Pestwurz im 1. Jahrhundert gegen bösartige Geschwüre ebenso wie die Menschen im Mittelalter, die sie gegen die Pest einsetzten. Vor Zubereitungen als Tee aus Pestwurzblättern oder -wurzeln wird gewarnt, denn im Naturzustand enthält die Pflanze Substanzen (Pyrrolizidinalkaloide) mit mutagener, krebserregender und möglicherweise toxischer Wirkung auf die Leber (Wikipedia).
Es sind Osterferien, die Temperaturen steigen, wärmende Sonnenstrahlen schaffen eine bunte Frühlingspracht und die Natur meldet sich zurück.
(Pressemitteilung der SPD Winterberg)
Auch wenn und gerade weil wir Menschen uns aktuell beim Freunde treffen, zusammen spielen oder Sport treiben, gemeinsam musizieren oder einfach mal nur ein wenig zu feiern, noch einschränken müssen, möchten wir Eure Zeit mit einer kreativen Aufgabe füllen und dies zum Anlass nehmen und zu einem Malwettbewerb aufrufen.
Sendet uns Eure selbst gemalten Bilder vielleicht mit Motiven von dem, was Ihr gerade so macht in Winterberg oder wie Ihr die Welt um Euch herum in unserer Stadt gerade erlebt, von der Natur in unserer schönen Landschaft oder von Euch und Eurem Haustier, mit dem bestimmt gerade so viel Zeit wie sonst selten verbringt und gewinnt einen von drei Winterberg-Gutscheinen im Wert von je 20,00 Euro.
Zeigt uns, wie bunt Winterberg ist!
Wir wünschen Euch viel Glück und freuen uns auf Eure Einsendungen!
—————————-
Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen dürfen alle Kinder und Jugendlichen bis 15 Jahre. Die Gewinner werden in der darauffolgenden Woche benachrichtigt. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass die Gewinner-Bilder in Zeitung und neuen Medien mit Vorname, Wohnort und Alter veröffentlicht werden dürfen.
Einsendeschluss ist der 30. April 2020.
Sendet Eure Bilder einfach per E-Mail an kontakt@spd-winterberg oder per Post an
SPD-Winterberg, Lenneblick 10, 59955 Winterberg
Denken lernen und sich gleichzeitig von Corona ablenken: Mathe im April
Während der Fußball, der Lieblingssport der Deutschen, eine Pause einlegt, geht Deutschlands beliebter Mathematikwettbewerb „Mathe im Advent“ in diesem Jahr mit Mathe im April in die Verlängerung.
Die neue „Mathe-Challenge“ bietet für die Zeit der Schulschließungen und Ausgangsbeschränkungen in den Osterferien ein digitales Lernportal für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 4 bis 9, für Lehrkräfte sowie Familien und sonstige Interessierte an. Mehr als eine Million Mathe-Fans haben in den letzten 15 Jahren an den digitalen Mathe-Kalendern teilgenommen. „Mathe im April“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Gisela und Erwin Sick Stiftung unterstützt und ist Partner der BMBF-Initiative „Wir bleiben schlau! Die Allianz für MINT-Bildung zu Hause“sowie der Deutschen Mathematiker-Vereinigung.
Heute geht’s los!
Am 2. April startet die Registrierung. Auch die erste Aufgabe geht bei Mathe im April für die Altersgruppen (Klasse 4-6 und 7-9) heute online. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 4-9 sowie Frühstarter (ab 2. Klasse) und Spätstarter (10. Klasse) können von zu Hause aus alleine teilnehmen oder sich ihrer virtuellen Klasse anschließen, die von ihrer Lehrkraft online eingerichtet wird. Für beide Altersgruppen gibt es jeweils 13 Aufgaben. Die erste Aufgabe ist bis zum 7. April frei geschaltet, damit genügend Zeit zum Einsteigen bleibt.
Ab der zweiten Aprilwoche können an jedem Werktag online spannende Geschichten mit kreativen, lebensnahen Aufgaben aus der Wichtelwelt von „Mathe im Advent“ gelöst werden. Sie regen zum Spielen, Knobeln und Entdecken zu Hause an.
Dabei wird auch das Wichteldorf von einer Epidemie erfasst und löst Schneepockenalarm aus, der die Mathe-Freunde vor große Herausforderungen stellt: Wie lange reichen die 1.000 Betten auf der Spezialstation des Krankenhauses aus? Muss das ganze Wichteldorf lahmgelegt werden? Am wievielten Tag würden mehr als 1.000 Betten auf der Spezialstation benötigt, wenn es jeden Tag doppelt so viele neu erkrankte Wichtel gäbe wie am Tag zuvor?
Zum Abschuss dieser großen „Mathe-Challenge“ werden die 50 erfolgreichsten Klassen und zwei Einzelpreisträger mit kleinen Gewinnen ausgezeichnet: Das BMBF stiftet 50 Klassensets mit MINT-Malbüchern und CASIO spendiert zwei G-Shock Uhren. Die Teilnahme ist Dank des BMBF und der Gisela und Erwin Sick Stiftung kostenlos.
„Die Mathe-Challenge soll in erster Linie Spaß machen und die Klassen in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen digital zusammenbringen. Gleichzeitig trainieren die Kinder spielerisch wichtige mathematische Fähigkeiten und lernen sich mithilfe moderner Kommunikationsmedien zu organisieren“, sagt Robert Wöstenfeld, Geschäftsführer von „Mathe im Leben“.
Stephanie Schiemann, Geschäftsführerin und Projektleiterin von „Mathe im April“ lobt die Initiative des BMBF: „Es ist fantastisch zu sehen, wie schnell das Ministerium auf unsere Idee in dieser Ausnahmesituation reagiert und solch eine große Initiative ins Leben gerufen hat. Da wir mit Mathe im Advent bereits eine bestehende Lernplattform haben, konnten auch wir in der Kürze der Zeit dieses Projekt mit hoher Qualität inhaltlich und programmiertechnisch umsetzen. Wir hoffen, dass damit noch mehr Lehrkräfte digitale Lernangebote als Bereicherung für ihren Unterricht entdecken.“
Weitere Partner von „Mathe im April“ sind die Deutsche Mathematiker-Vereinigung und die Freie Universität Berlin.
Laufzeit der Mathe-Challenge „Mathe im April“
2. -25. April 2020: 2x 13 Mathe-Aufgaben für zwei Altersgruppen: Klasse 4 -6 und 7-9und Frühstarter (ab Klasse 2) und Spätstarter (Klasse 10)
27. April 2020: Urkunden für alle, Bekanntgabe der 50 Gewinnerklassen und der zwei Einzelsieger
Über die Initiative Wir bleiben schlau!
Die Allianz für MINT-Bildung zu Hause In der Allianz für MINT-Bildungzu Hause haben sich auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der MINT-Arbeitsgruppe der Kultusministerkonferenz kleine und große Initiativen, Stiftungen, Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um gemeinsam bestehende Angebote bekannter zu machen und neue zu unterstützen. Sie kommunizieren gemeinsam unter der Dachmarke: Wir bleiben schlau!
Mathe im April wird von der Mathe im Leben gemeinnützigen GmbH ausgerichtet. Es ist ein Breitenwettbewerb, der sich an Schüler*innen der Klassenstufe 4-9 wendet, aber auch an Lehrkräfte und andere Interessierte. Die täglichen Mathe-Aufgaben fördern logisches Denken und kreatives Problemlösen, wobei der Spaß aller Beteiligten im Vordergrund steht. Die Wichtel zeigen am Arbeitsplatz und im Alltag, wozu Mathe im Leben wirklich gebraucht wird. Hauptförderer sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Gisela und Erwin Sick Stiftung, Partner sind die Deutsche Mathematiker-Vereinigung und die Freie Universität Berlin.
Mathe im Advent ist das Vorbild von Mathe im April. Der Mathekalender wird ebenfalls von der Mathe im Leben gemeinnützigen GmbH ausgerichtet. Hauptzielgruppe des Breitenwettbewerbs sind die Schüler*innen der Klassenstufe 4-9. Sie können sich im November/ Dezember zum jährlichen Gewinnspiel anmelden und alleine oder gemeinsam im Klassenverband antreten und spannende Preise gewinnen. Darüber hinaus gilt die Devise: Jede*r ist willkommen. Und Mitmachen lohnt sich! Jährlich knobeln weit über 130.000 Personen, darunter auch Eltern, Großeltern und sonstige Spaßspieler um die Wette. Die Rätsel sind täglich wechselnde Geschichten aus dem Wichteldorf.
Es führt ein Gleis nach … Winterberg. (foto: zoom)
Was bleibt zur Zeit? Lesen, Musik hören, alte Filme zum zweiten, dritten, vierten Mal sehen und gehen, gehen gehen. Mal links um den Ort, dann rechts herum und in großen Bögen durch den Wald.
Das Gleis auf dem Bild führt in Blickrichtung hinauf nach Winterberg oder genauer in die Kernstadt Winterberg. Dort endet die Strecke. Die Bahnverbindung nach Frankenberg/Hessen ist abgebaut. Der Zug pendelt heute zwischen Dortmund und Winterberg.
Am Gleisübergang gelangt man zur „Sonnenseite“ von Siedlinghausen. Die beiden Wege oberhalb der Bahngleise werden abends, wenn der Rest des Ortes schon im Schatten liegt, noch von der Sonne beschienen.