Johannes Paul II war kein Heiliger:Liberales, der Thinktank der flämischen liberalen Bewegung publiziert eine kritische Betrachtung zu der Seligsprechung von Karol Wojtila von Peter Nissen, Professor für Kulturgeschichte der Religiosität an der Radboud Universität Nijmegen und Dirk Verhofstadt, Doctor der Moral Science an der Universität Gent … hpd
Selig sind die Seligen: denn sie werden selig sein … ruhrbarone
Seth Meyers und Barack Obama: grillen US-Medien – und Donald Trump … indiskretion
Trubel um Heilpflanzenverbot hört nicht auf: Hurra, es gibt eine neue Petition zum nichtexistenten Heilpflanzenverbot! … WissensLogs
Köln: Neonazis raten zur Abkehr vom Profi-Fußball … nrwrechtsaussen
Hagen: Am Dienstag, 3. Mai, wird im Mehrgenerationenhaus/Haus für Kinder des Kinderschutzbundes in der Potthofstr. 20 der Mai begrüßt – mit Mai-Bowle (alkoholfrei), Liedern und Gedichten … doppelwacholder
„Meisterschaft war beschlossene Sache“
Piratenpartei hatte BVB-Titel gefordert
Der Dortmunder Kreisverband der Piratenpartei gratuliert dem Deutschen Fußballmeister Borussia Dortmund zum hochverdienten Gewinn des Titels. „Damit folgt der BVB dem allerersten Beschluss des Vorstandes nach Gründung des Kreisverbandes im vergangenen September [1]“, freut sich Manon Heiland. Die 1. Vorsitzende der Dortmunder Piraten dankt Spielern und Verein: „Die Meisterschaft war zwar beschlossene Sache, aber ohne die grandiose Leistung von Mannschaft und Verantwortlichen hätte es vielleicht doch nicht zum Titel gereicht.“
Verwaltungsvorstand Daniel Sandmeier hatte den Antrag mit dem Titel „Meisterschaft für den BVB“ eingebracht. „Der Dortmunder Kreisvorstand ist die einzige gelb-schwarze Koalition, die in der Piratenpartei geduldet wird“, scherzt er. „Da konnte ich mir eines einstimmigen Abstimmungsergebnisses sicher sein.“
Ob auch für die kommende Saison ein gleichlautender Beschluss gefasst wird, ist indes noch unklar. „Wir wollen den Verein nicht zu sehr unter Druck setzen“, findet Vorstand Dieter Klein. „Außerdem müssen wir jetzt erst einmal den diesjährigen Titel gebührend feiern. Da kann es einige Zeit dauern, bis wir überhaupt wieder zu sinnvollen Beschlüssen in der Lage sind.“
Politik machen die Piraten derweil anderswo. „Unser Bundesparteitag findet Mitte Mai in Heidenheim statt“, weiß Schatzmeister Torsten Sommer. „Dort wird uns Hanns-Jörg Rohwedder vertreten, der als Anhänger des FC St. Pauli gerade weit weniger zu feiern hat. Außerdem spielt Heidenheim in der dritten Liga. Das wäre ja unfair.“
Die Piratenpartei Deutschland wurde 2006 gegründet und ist seither auf über 12.000 Mitglieder angewachsen. In Nordrhein-Westfalen sind es bereits 2100. Der Dortmunder Kreisverband ist mit etwa 115 Mitgliedern einer der größten und aktivsten der Piratenpartei in Nordrhein-Westfalen. Mittwochs ab 19:30 Uhr findet im Café »Fette Henne«, Kleine Beurhausstraße 3, der Stammtisch der Dortmunder Piraten statt, meist zu einem vorher angekündigten Thema. Interessierte Gäste und Journalisten sind auf allen Veranstaltungen der Piratenpartei herzlich willkommen.
Lanfert: LKW lassen keinen Platz für Gegenverkehr. (foto: camera)
Es ist nicht das erste Mal, dass ich auf dem Weg nach Meschede hinter großen LKW oder Reisebussen her fahre, die auf der Landstraße 740 zwischen Altenfeld und Lanfert nahezu die gesamte Straßenbreite einnehmen.
Am gestrigen sonnigen, sommerlich warmen Samstag waren besonders viele Motorräder und Rennradfahrer auf der Strecke unterwegs.
Für diese schwachen Verkehrsteilnehmer, aber auch die Autos blieb besonders im Gegenverkehr kaum Platz zum Ausweichen.
Als Radstrecke ist die oft stark befahrene L 740 nicht empfehlenswert!
Meschede/Ahlen. (torfabrik) Die Torfabrik Meschede und der Profiverein Rot Weiss Ahlen – ein ungleiches Paar? Mitnichten. Beide Mannschaften spielen mit großer Leidenschaft, kämpfen bis zum Umfallen und zeichnen sich durch ihren Teamgeist aus. Das ist das Pfund, was beide in die Waagschale werfen, um trotz leerer Kassen erfolgreich Fußball zu spielen.
Nun ist der Torfabrik ein wahrhaft großer Coup gelungen: eine Zusammenarbeit von Behindertensport und Leistungssport, die es so in Deutschland sicherlich nicht oft gibt.
Auf Einladung von Rot Weiss besuchte die Fußballmannschaft der Lebenshilfe Hochsauerlandkreis bereits im vergangenen Jahr das Ahlener Wersestadion und knüpfte erste zarte Bande zum derzeit einzigen Drittligisten in NRW. Zum Heimspiel gegen den 1.FC Heidenheim wurde nun Torfabrik-Trainer Sebastian Nöckel von der RWA-Medienbeauftragten Maren Gosda eingeladen, um die gemeinsam vorhandenen Ideen zu besprechen. Die Palette an Möglichkeiten, wie eine Kooperation zwischen Behindertensport und Leistungssport aussehen könnte, reichen von weiteren Stadionbesuchen, über Fördertraining mit Profifußballern und gemischten Trainingsspielen bis hin zu Materialspenden und der Ausrichtung eines Spieltags des Behindertensportverbandes auf dem Vereinsgelände von Rot Weiss Ahlen.
Auch Trainer Arie van Lent, ehemaliger Bundesligastürmer bei Werder Bremen und Borussia Mönchengaldbach, war angetan. „Ja, dann lass uns doch mal was machen, so etwas ist immer eine gute Sache“, zeigte er sich begeistert vom Einsatz der Torfabrik Meschede.
Die Torfabrik befindet sich im sozialen Netzwerk von RW Ahlen in allerbester Gesellschaft. Zu den Partnern des Vereins gehören u.a. mehrere Schulen und Jugendzentren. Auch ein zusammen mit der Stadt Ahlen durchgeführtes U15-Fanprojekt existiert, das durch das Ahlener Jugendamt sozialpädagogisch begleitet wird. Das Integrationskonzept der Stadt Ahlen „Zusammen ist besser“, hat ebenfalls einen großen Platz im Verein, denn besonders in der Jugendabteilung haben viele Nationalitäten ihre fußballerische Heimat. Über 230 Kinder und Jugendlichen in 14 Mannschaften spielen im Verein. Beim “Fest der Kulturenâ€, im letzten Jahr auf dem Gelände des Wersestadions ausgetragen, wendet man sich gegen Fremdenfeindlichkeit, setzt auf Integration und beweist so auf vielfältige Weise gesellschaftliches Engagement. Nun zählt auch die Förderung des Behindertensports zum sozialen Betätigungsfeld des kleinen, kämpferischen Proficlubs aus dem Münsterland.
Viele weitere Informationen über die Torfabrik Meschede gibt’s im Internet unter www.torfabrik-meschede.de.
Meschede: Vor dem Spiel von Schalke gegen Frankfurt. (foto: zoom)
Jeden Tag bin ich in dieser Saison an einer BVB-Fahne vorbei geradelt. Die Folge ist bislang eindeutig gewesen. Der BVB hat eine Super-Saison hingelegt. Trainer Klopp ist sympatisch und läßt modernen Fußball spielen.
Heute bin ich mal den anderen Weg gefahren und habe vor dem Start des heutigen Bundesliga-Samstags sinnierend vor einer Schalke Fahne gestanden, an das Ekel Magath gedacht und schnell ein Foto geschossen. Zur Sicherheit. Man weiß ja nie.
Die Folge: Blauweiß hat gewonnen, Dortmund hat verloren.
Die Schalke-Fans freuen sich, die Schwarzgelben können die Niederlage verkraften, denn es war ein Auswärtsspiel, und das Punktekonto ist prall gefüllt.
Grübelnd bleibt allein der Autor dieser Zeilen zurück.
Hat hier das Kausalitätsprinzip zugeschlagen? Ist mein Verweilen vor der Schalke Fahne in Meschede Ursache des Heimsieges?
Die Hypothese muss am nächsten Wochenende überprüft werden.
Man kann ja nicht nur den ganzen Tag in der Bude hocken. Darum bin ich am gestrigen trüb-kalten Sonnabend mit dem Rad gegen den eiskalten Wind zu einer Schachpartie gekurbelt.
Motorisch unruhigen Menschen bekommt es gut, sich vor und nach lang andauernden sitzenden Tätigkeiten, die zudem noch eine erhöhte Konzentration erfordern, auszutoben.
So bin ich trotz einiger kleiner Fehler während der Partie am Ende einem unausweichlichen ½ : ½ entgegen gezogen.
Das Remis-Angebot meines Gegners (Schwarz) habe ich (Weiß) meiner Einschätzung nach zu Recht angenommen. Oder sieht jemand noch eine Chance ?
Für einen mittelmäßigen Spieler wie mich zählt sowieso jedes Unentschieden (fast) wie ein Sieg 😉
Die Finanzkrise: ist aus der öffentlichen Debatte nahezu verschwunden, die dadurch verursachte Wirtschaftskrise wird systematisch schön geredet … nachdenkseiten
Thomas Bernhard: ein Scheusal sondergleichen … ruhrbarone
S04-Blogger Torsten Wieland fängt wieder an: Königsblog wieder da … pottblog
Soest und die Neonazis: Redner mit dickem Vorstrafenregister … NRWrechtsaussen
Gesundheit und Kontrollbürokratie: Das Kreistagsmitglied der Sauerländer Bürgerliste (SBL) Reinhard Loos hat die umfangreiche Drucksache 8/322 (17 Seiten!) genau unter die Lupe genommen. Er ist zu der Meinung gekommen, die Kreisverwaltung könne bei der von ihr angestrebten Vorgehensweise nicht mit nennenswerten Einsparungen rechnen … sbl
Meschede: Regionale hat wichtige Probleme nicht im Blick, meint Stefan Rebein … derwesten
Diese Turnschuhe lagen auf der L 742 zwischen Brunskappel und Siedlinghausen. (foto: zoom)
Diese Turnschuhe Größe 38 lagen heute Nachmittag auf der Landstraße 742 zwischen Brunskappel und Siedlinghausen in Höhe des Stausees. Ich habe sie sicherheitshalber in die Fahrradsatteltasche gepackt.
Wer sie vermisst – bitte melden. Ich hebe sie noch ein wenig auf 🙂
Im Gegenlicht: Mein Rad, mein Arbeitsweg, so kann es bleiben. (foto: zoom)
Seit gestern sitze ich wieder im Sattel – bei mildem sonnigen Februarwetter ein echter Zuwachs an Lebensqualität. Leider gibt es auf meiner Strecke keinen Radweg und immer noch einige Zeitgenossen, die mit weit über 100 Sachen die L 742 entlangbretzeln und auch schon mal ein gewagtes Überholmanöver in den Gegenverkehr oder in einer unübersichtlichen Kurve auf den Asphalt zaubern.
Beim Verzögern der Fahrgeschwindigkeit zum sicheren Überholen eine Radfahrers könnten ja immerhin 1 bis 3 Sekunden wertvoller Fahrzeit verloren gehen 🙁
Die Mehrzahl der Autofahrer hat sich in den letzten beiden Tagen sehr vernünftig verhalten. Hoffentlich bleibt es so. Von den anderen habe ich mir die eine Hälfte gemerkt und die andere Hälfte schon wieder vergessen. Mit den Jahren kennt man hier im Hochsauerland fast jeden Autofahrer anhand von Nummernschild, Autotype oder Fahrstil.
Von Zeit zu Zeit sehe ich auch andere Radfahrer auf der Straße. Oft grüßt man sich und manchmal kommt man auch ins Gespräch.
Es wäre schön, wenn ein Vielfaches an Velos unterwegs wäre. Wir würden ernster genommen.