Vernetzung im Kunst-Werk am Kaiserhaus in Arnsberg-Neheim: „Gute Arbeit, kreativer Standort – was braucht es dafür?“

Während sich Tobias Bäcker (rechts) auf die Moderation vorbereitet, versucht die Technik (links) den CDU-Politiker Klaus Kaiser auf den Monitor zu bekommen. (foto: zoom)

Für das MediaLAB.NRW habe ich am vergangenen Freitag den letzten Stopp der Roadshow „CREATIVE.Spaces exploring Good Work“ in Neheim besucht. Oder ohne kreatives Denglish: Ich hatte als Blogger eine Einladung, wusste nicht, was auf mich zukommen sollte, kannte weder Kaiserhaus noch das Kunst-Werk und hatte Zeit. Wenn es sein musste, auch zur Vernetzung.

Das KUNST-WERK am Kaiserhaus in Arnsberg hatte alle Interessierten eingeladen, gemeinsam zu diskutieren, wie die Kultur- und Kreativwirtschaft die Standortattraktivität steigern und Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften unterstützen könne.

Die Problemstellung für Arnsberg/Neheim

Den Mangel an Fach- und Führungskräften aufgrund des demografischen Wandels in Deutschland bekämen vor allem mittelständische Unternehmen zu spüren, die nicht in so attraktiven Metropolen wie beispielsweise Hamburg, Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt oder München säßen.

Südwestfalen zähle allerdings zu den stärksten Industrieregionen Deutschlands. Dabei litten viele der in Arnsberg ansässigen Unternehmen unter dem Fachkräftemangel und seien dankbar, wenn lokale kreative Netzwerke wie das KUNST-WERK am Kaiserhaus mit seinem vielfältigen Programm zur Attraktivität des Standortes beitragen.

Führung durch die Räume der alten Leuchten-Fabrik (foto: zoom)

In den alten Industriehallen der Kaiser-Leuchten angesiedelt, kooperieren Kreative unterschiedlicher Disziplinen unter einem Dach. Die KUNST-WERKer:innen öffnen ihre Atelier-, Büro- und Studiotüren für verschiedene Anlässe und laden zu Workshops, Ausstellungen, Theateraufführungen, Konzerten und Lesungen ein. So wird ein wichtiger Begegnungsort nicht nur für Arnsberger:innen geschaffen.

Welche Fragen stellen sich?

Vor der Diskussion, die Stühle im Corona-Abstand (foto: zoom)

Doch was hat sich durch die Corona-Pandemie für die Arbeit im KUNST-WERK verändert? Welche neuen Konzepte braucht es, um auch zukünftig mit der lokalen Wirtschaft zu kooperieren und sie dabei zu unterstützen, Fachkräfte an den Standort zu binden? Was macht ein attraktives Umfeld aus, und wie kann die Kultur- und Kreativwirtschaft dazu beitragen, es zu stärken?

Wer war dabei?

Über diese Fragen haben unter der Moderation von Tobias Bäcker (startklar a+b GmbH) Klaus Kaiser (Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen), Kirsten Minkel (Kulturbüro Arnsberg), Christoph Meinschäfer (KUNST-WERK), Petra Ohlmeyer (Wesco), Dirk Pietz (Trilux) und Lars Morgenbrot (Smart City Arnsberg) in einer offenen Diskussion mit dem Publikum gesprochen. Klaus Kaiser befand sich in Quarantäne und wurde per Livestream hinzugeschaltet.

Roman Babik am Klavier (foto: zoom)


Im Anschluss gab es noch ein kleines Konzert vom Musiker Roman Babik, dazu bei Snacks und Drinks Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und zum Austausch. 

Das Fazit

Die Künstler:innen, Kreativen und Unternehmen, die sich im Kunst-Werk angesiedelt haben können nicht von Luft und Liebe leben. Ihre Dienstleistung ist das kulturelle Angebot: Ausstellungen, Konzerte, Workshops, Räume für und Zusammenarbeit mit Schulklassen, Firmenevents. Sie erhoffen sich Unterstützung von Politik (Land NRW, Stadt Arnsberg) und auch von den großen Wirtschaftsunternehmen in der Stadt. Ohne attraktive Kultur könne man gerade die hochqualifizierten Mitarbeiter:innen nur schwer halten. Die Stadt will den Förderrahmen weiter ausbauen. Im Grunde genommen waren sich an diesem Samstag alle einig, dass es nur so ginge.

Ob die Diskussion, die Gespräche und Vernetzungen eine positive materielle Wirkung haben, wird man ernsthaft erst nach einigen Jahren sehen.

Was man zum Leben braucht oder was will uns das Bild sagen? (foto: zoom)

Mein kleines perönliches Fazit

Persönlich habe ich ein äußerst interessantes Gebäude mit großartigen Projekten kennengelernt. Allein, um die Galerie BOGEN gründlicher zu erforschen, hätte ich den ganzen Nachmittag gebraucht. Andauernd musste ich kleine Gespräche abbrechen und dem nächsten Punkt nachzueilen, um doch wiederum das nächste Referat zu verpassen.

Ich werde sicher wiederkommen.

Vielleicht am 21. Mai zur Kunstausstellung Granate von Rebekka Schulte im BOGEN oder, falls es die Pandemie erlaubt, zum Konzert von Bobby Sparks am 14. Mai.

Singer-Songwriter, Soundtüftler Martin Meinschäfer an seinem „Arbeitsplatz“. Ich müsse unbedingt zum Konzert von Bobby Sparks kommen. (foto: zoom)

Der Mann sei ein Hammer, meint Martin Meinschäfer, der am Samstag hinter seinem riesigen Mischpult saß und ansonsten selbst als Musiker und Songriter unterwegs ist.

Der Name des mehrfachen Grammy-Gewinners Bobby Sparks, Gründungs-Mitglied bei der Kultband „Snarky Puppy“, sei vielleicht nicht jedem sofort geläufig, aber das werde sich bald ändern.

Bobby spielte live und im Studio mit vielen Weltstars: 

Prince, Herbie Hancock, Stanley Clarke, George Duke, Tower of Power, Marcus Miller, D’Angelo, Lauryn Hill, Ray Charles, George Benson, Dave Koz, Lalah Hathaway, Roy Hargrove, Al Jarreau, Les McCann, Rahsaan Patterson, Poogie Bell, Dean Brown, Snarky Puppy, Kirk Whalum, David Sanborn, Nicolas Payton, usw.

Seine Alben vereinigten eine Vielzahl verschiedener Musikstile. Die Einflüsse von Bernie Worrell, P-Funk, George Duke, Stevie Wonder, D’Angelo, Dizzy Gillespie und anderen wichtigen Wegbegleitern auf Sparks langer musikalischer Reise kann man in seinen Projekten deutlich erkennen.

Also auf zum Kunst-Werk in Neheim. Zum Appetit anregen, durch die Website blättern:

https://www.kunst-werk-arnsberg.de/

Interkultureller Chor der Musikschule Hochsauerlandkreis
Weitere Gründung eines Chors in Bestwig

Das gemeinsame Musizieren ist ein gutes Mittel, Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen, soziale Kontakte zu fördern und den Corona-Folgen wie Einsamkeit entgegenzuwirken. (Copyright: Musikschule Hochsauerlandkreis)

Im Rahmen des landesgeförderten Programms „Heimat Musik“ entstand im November 2021 eine Kooperation zwischen der Musikschule Hochsauerlandkreis und der Migrationsberatung des DRK Soziale Dienste Meschede. Gemeinsam haben sie einen interkulturellen Chor ins Leben gerufen.

Das Projekt richtet sich an Menschen mit Fluchthintergrund genauso, wie an alle Bürgerinnen und Bürger der Städte Meschede und Bestwig und Umgebung.

Das gemeinsame Musizieren ist ein gutes Mittel, Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzubringen, soziale Kontakte zu fördern und den Corona-Folgen wie Einsamkeit entgegenzuwirken. „Außerdem ist Singen gesund und macht Spaß“, sind sich die Musiker einig.  Von der Kooperation profitieren sollen natürlich auch die Bewohner und Besucher der DRK-Senioreneinrichtungen als Publikumsgäste.

In Meschede trifft sich der Interkulturelle Chor unter der Leitung von Dilek Gecer seit Herbst in der Martin-Luther-Schule.

Weitere Termine sind Sa, 26.3. um 11-12:30 Uhr,
Fr, 01.4. 17:30-19 Uhr und Sa, 30.4. um 11-12:30 Uhr,
Fr, 13.5. 17:30-19 Uhr und Sa, 21.5. um 11-12:30 Uhr,
Fr, 10.6. 17:30-19 Uhr und Sa, 18.6. um 11-12:30 Uhr.

Neuer Chor entsteht in Bestwig

Das Quartiersprojekt Bestwig (ebenfalls eine Abteilung der DRK Soziale Dienste Meschede gGmbH) organisiert in diesem Rahmen einen weiteren Interkulturellen Chor für Bestwig, der in der kommenden Woche in Velmede neu gegründet wird. Er startet am Montag, 21. März, 18 Uhr, in der Andreas-Schule Velmede, weitere Termine werden immer montags bis zum 13. Juni, jeweils um 18 Uhr stattfinden.

Zum festlichen Abschluss dieses Projekts musizieren die Interkulturellen Chöre gemeinsam mit dem Sinfonieorchester und mit der Mescheder Windband der Musikschule Hochsauerlandkreis am Sonntag, 19. Juni, 17 Uhr, im Rahmen des diesjährigen Musikschulfestes in der Konzerthalle Olsberg. Für die Zeit nach den Sommerferien ist bereits ein weiteres Chor-Projekt geplant.

Jeder, der Lust hat beim interkulturellen Chor mitzuwirken, ist willkommen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig, wichtig soll nur die Freude am gemeinsamen Singen sein. Kosten für die Teilnehmer entstehen nicht. Infos unter 0151/70024477 oder Quartier-Bestwig(at)drk-meschede.de.

„Blues, booze and Rock’n’Roll“ – MANU LANVIN and the devil blues in Meschede

MANU LANVIN and the devil blues (Paris): Grand Casino Tour, Freitag, 18.03.2022 – 20:00 Uhr Foyer Stadthalle Meschede, Winziger Platz 8.

Cooler Blick – heiße Musik. Manu Lanvin will Meschede rocken. (foto: presse)

Meschede.(aga) Manu Lanvin & The Devil Blues sind Frankreichs heißer Classic Rock / Blues Rock Export. Zielsicher spielt das Powertrio um Namensgeber Manu eine brodelnde Mischung aus erdigem Blues, treibendem Boogie und eindringlichen Rock und Pop Elementen.

Ihre ewige Hymne „Blues, booze and Rock’n’Roll“ von 2016 ist wohl einer der besten klassischen Rocksongs der letzten Jahre. Beim letzten Auftritt im Februar 2020, kurz vor dem ersten Lockdown, rockten sie die ausverkaufte TRÖTE in Meschede in Grund und Boden.

Diesmal soll noch eine weitere Schippe draufgelegt werden: Der WERKKREIS KULTUR MESCHEDE konnte erneut den Star der französischen Blues Szene aus Paris für Freitag, 18.03.22 ab 20 Uhr verpflichten. Diesmal tritt er mit seiner Band im Foyer der Stadthalle Meschede am Winziger Platz (heruM) auf. Im Foyer ist genügend Platz um Abstand zu halten, und die Corona-Schutzverordnungen einzuhalten.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=thC6t2sejxI
Von Paris nach Meschede – Manu Lanvin and the Devil Blues

Manu ist ein begnadeter Gitarrist, u.a. auch ein Meister an der E-Slide-Steelguitar. Lanvin und THE DEVIL BLUES sind ein unschlagbares Team. Manu ist der Sohn des französischen Schauspielers Gerard Lanvin, war Busenfreund von Johnny Hallyday und hat mit diesem mehr als einmal auch die Bühne geteilt. Er ist ein charmantes Raubein und verzaubert das Publikum schlichtweg durch seine bodenständige Echtheit, selbst bei großen Shows. Monsieur Lanvin ist einer der Hoffnungsträger des europäischen Bluesrocks, und das hat er auch schon auf dem Jazzfestival in Montreux bewiesen. Seine Musik atmet den Geist des alten Delta Blues, kommt aber mit der Frische aktueller Classic Rock Acts daher und hat einen unwiderstehlichen Groove.

Es wird heiß im Foyer, wenn der DEVIL’S BLUES gespielt wird.

Karten gibt es für 16 € in den Touristik-Infos Meschede, Brilon und Olsberg. Online werden die Tickets unter www.reservix.de angeboten. An der Abendkasse kosten die Tickets 20 €. Die zum Zeitpunkt des Konzerts gültigen gesetzlichen Regelungen werden rechtzeitig zum Konzert noch einmal in der Presse bekanntgegeben, und sind unter Email: WKMeschede@gmail.com zu erfragen.

Umleitung: Putin, Kinder und Covid, Pappnasen, Coronastatistiken und die Oper Bonn

Am Ende des Kreuzwegs: die Kreuzberg Kapelle bei Bödefeld. (foto: zoom)

Putin: Für Scholz eine große Chance … postvonhorn

Covid-Sterbezahlen bei Kindern: eine Bildungsministerin und ein misslungener ARD-Faktencheck … scilogs

Pappnasen: „… bekräftigt habe, dass das Land Nordrhein-Westfalen den Karnevalsvereinen Gelder in Höhe von 50 Millionen zahlen werde. Als Träger des wichtigsten Kulturgutes in Westdeutschland seien sie in Not und müssten sofort eine…“ … zynaesthesie

Hagen: Sonntags keine Coronastatistiken mehr … doppelwacholder

Neuer Blick auf verschwundene Werke: Mit dem Projekt „Fokus ´33“ fragt die Oper Bonn nach Mechanismen des Vergessens … revierpassagen

R.I.P. Betty Davis (* 1944 als Betty O. Mabry in Durham, North Carolina; † 9. Februar 2022 in Homestead, Pennsylvania)

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=EKWPynScqgw
Das zweite Album, They Say I’m Different

Betty Davis wurde 1944 als Betty Mabry in Durham geboren. Als sie zehn Jahre alt war, zog die Familie nach Homestead, einem Vorort von Pittsburgh, wo ihr Vater Henry eine Arbeit in einem Stahlwerk annahm.

Im Alter von 17 Jahren ging sie nach New York City, um Modedesign zu studieren. Sie arbeitete als Model und Managerin eines Nachtclubs, um ihr Studium zu finanzieren. So kam sie mit Musikern wie Jimi Hendrix und Sly Stone in Kontakt.

1967 lernte sie Miles Davis kennen, und die beiden heirateten im September 1968. Auf dem Cover des 1969 veröffentlichten Miles-Davis-Albums Filles de Kilimanjaro ist ihr Gesicht abgebildet. Obwohl die Ehe nur ein Jahr dauerte, führte ihr Einfluss dazu, dass Davis seine Musik neu ausrichtete. Das Ergebnis war das Album Bitches Brew.

Das zweite Album von Betty Davis, They Say I’m Different von 1974 gilt als ihr Meisterwerk.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Betty_Davis

Am 6. Februar wäre Bob Marley 77 Jahre alt geworden.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=vPZydAotVOY

Bob Marley (* 6. Februar 1945 in Nine Miles, Saint Ann Parish; † 11. Mai 1981 in Miami, Florida; eigentlich Robert Nesta Marley, ab März 1981 Berhane Selassie) war ein jamaikanischerReggae-Sänger, Gitarrist, Songwriter sowie Aktivist und gilt als bedeutendster Vertreter und Mitbegründer der Reggae-Musik, die durch ihn und seine Band The Wailers ab Mitte der 1970er Jahre international bekannt wurde.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bob_Marley

Until the philosophy
Which hold one race superior
And another Inferior
Is finally
And permanently
Discredited
And abandoned
Well everywhere is war
Me say war.

And until there is no longer
First class and second class citizens of any nation
Until the color of a man’s skin
Is of no more significance than the color of his eyes
I’ve got to say war.

And until the basic human rights
Are equally guaranteed to all,
Without regard to race
Dis a war.

……

Quelle:
https://www.lyrics.com/lyric/5199906/Bob+Marley/War+-+No+More+Trouble

Kulturradio WDR 3 und Klassik-Star Daniel Hope verlängern Zusammenarbeit

Der Geiger, Autor und Weltbürger Daniel Hope präsentiert Musik, die ihn bewegt, beeinflusst und berührt. (© WDR/Herby Sachs)

Daniel Hope, Star-Geiger, Autor sowie Moderator und der Westdeutschen Rundfunk haben den Vertrag über die Sendung „WDR 3 Persönlich mit Daniel Hope“ für weitere drei Jahre verlängert (WDR 3, sonntags, 13.04 – 15.00 Uhr und im Anschluss sieben Tage online bei WDR3.de).

„Daniel Hope ist ein absoluter Glücksfall für WDR 3!“, freut sich Matthias Kremin, Programmchef WDR 3/WDR 5. „Mit ihm haben wir nicht nur einen weltberühmten Musiker als Moderator, sondern einen Vollblut-Radio-Mann, der es vortrefflich schafft, seine Begeisterung für die Musik ebenso profund wie charmant und sympathisch rüberzubringen. Und der bei unseren Hörer:innen äußerst beliebt ist.“

Daniel Hope teilt diese Freude: „Jeden Sonntag zwei Stunden im Kulturradio WDR 3 die unterschiedlichsten Musikthemen zu gestalten und durch das Moderieren so viele Menschen zu erreichen, ist mir eine Freude und eine Ehre. Seit meiner Kindheit liebe ich das Radio; und ich bin überzeugt, dass es das ideale Medium ist, Menschen über klassische Musik zu informieren und sie dafür zu begeistern!“

Auch als Geiger ist Daniel Hope dem WDR verbunden: Neben zahlreichen bei WDR 3 gesendeten Konzertmitschnitten aus dem Beethovenhaus in Bonn, dessen Präsident Daniel Hope ist, war er an Silvester zusammen mit dem WDR Funkhausorchester in der Philharmonie Essen zu Gast. Das Kulturradio WDR 3 sendet das Konzert mit Filmmusik-Klassikern aus Hollywood am 13.01.2022, um 20.04 Uhr und stellt es anschließend für 30 Tage online in seinen WDR 3 Konzertplayer ein. Im WDR Fernsehen ist das Konzert im Frühjahr zur sonntäglichen Klassikmatinee zu erleben und am 29.01.2022 in 3sat.

Am 18. und 19. Februar 2022 spielt Daniel Hope zusammen mit dem WDR Sinfonieorchester in der Kölner Philharmonie das Violinkonzert von Edward Elgar – live in WDR 3 Konzert zu hören am 18.02.2022, um 20.04 Uhr, und im Video-Livestream am 19.02.2022 um 20 Uhr, über WDR3.de.

„WDR 3 Persönlich mit Daniel Hope“ ging erstmals am 3. Januar 2016 auf Sendung. Seither hat das Kulturradio des Westdeutschen Rundfunks mehr als 300 Sendungen mit Daniel Hope produziert. Die Beliebtheit der wöchentlich ausgestrahlten Sendung stieg in der ersten Jahreshälfte 2021 auf durchschnittlich 170.000 Hörer:innen pro Sendung (Online-Nutzung nicht mitgerechnet).

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WDR 3 Persönlich mit Daniel Hope
Jeden Sonntag: 13.04 – 15.00 Uhr
Die jeweilige Folge gibt es nach der Sendung sieben Tage online auf WDR3.de.

Wo im Sauerland die Schneebälle wachsen

Der Schneeball ist offensichtlich die Winterfrucht eines Doldenblütengewächses. (foto: zoom)

Hätte mich meine Frau heute nicht im Schneesturm vor die Tür gejagt („Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur…“), wäre mir auch 2022 verborgen geblieben, wo die Schneebälle wachsen.

Neben den Bahngleisen oberhalb des Ortes entdeckte ich eine ganze Kolonie von Doldenblütengewächsen mit voll entwickelten Schneeballfrüchten. Eine botanische Sensation.

Ich gehe davon aus, dass sich im nächsten Jahr neben dem Weihnachtsbaumgeschäft der Schneeballexport aus dem Hochsauerland auf die deutschen Schulhöfe (Lehrer:innen werden fluchen) prächtig entwickelt.

Der Borkenkäfer kann dem Schneeball nichts anhaben. Der natürliche Feind, gegen den Bayer-Monsanto noch kein Gift gefunden hat, ist die Wärme.

Um mir nach dem Spaziergang die albernen Gedanken aus dem Kopf zu pusten, höre ich jetzt Siberian Khatru und danach den Rest der Yessongs.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=z5UV7lntAB8





Internationale Auszeichnung für die Konzertagentin des Klangkosmos NRW

Birgit Ellinghaus wurde in die Transglobal World Music Hall of Fame aufgenommen (pressefoto: wkm)

Brilon/Meschede. Eine hohe Auszeichnung wurde der Kuratorin des Städtenetzwerks „Klangkosmos Weltmusik in NRW“, Birgit Ellinghaus, zuteil. Sie ist in der neugeschaffenen „Transglobal World Music Hall of Fame“ aufgenommen worden. 

(Pressemitteilung Werkkreis Kultur Meschede)

Neben Peter Gabriel und Ry Cooder erhielt sie die Ehre als einflussreiche Persönlichkeit aus der Musikindustrie, die der Weltmusik mehr Sichtbarkeit und Anerkennung verschafft hat.

Im Klangkosmos ist auch Brilon Kultour, sowie der WKM-Werkkreis Kultur Meschede Netzwerkteilnehmer.

In einer ersten Stellungnahme möchte Birgit Ellinghaus aus Köln die große Ehre mit den Sauerländern Aktivisten teilen, ohne die sie all die Jahre diese Arbeit nicht hätte machen können. „Herzlichen Dank für die beharrliche und schöne Kooperation!“

Posthum „In Memorian“ wurden ebenfalls Ravi Shankar und Nusrat Fateh Ali Khan in die „Hall of Fame“ für immer verewigt. 

„Jako el Muzikante“ aus Spanien (pressefoto wkm)

Das nächste Transglobale Konzert im Klangkosmos finden am Sonntag, 23.01.2022 mit sephardischer Musik aus dem Cafe Aman in der evangelischen Stadtkirche Brilon um 19:30 Uhr statt. Es treten „Jako el Muzikante“ aus Spanien auf.

Weitere Infos unter www.klangkosmos-nrw.de

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