Seniorenbeirat Meschede zu Besuch in Winterberg

Wichtiger  Erfahrungsaustausch – Treffen sollen in Zukunft einmal jährlich stattfinden

Fünf Männer stehen im flachen Halbkreis auf einer Brücke, vor einem Geländer. Im Hintergrund eine grün-weiße hügelige Winterlandschaft. Im Vordergrund (Mitte) ein Stand-Fernrohr in Form einer Schneekanone (gelbgrün), darauf klein zu lesen: Erlebnisberg Kappe. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint dem linken Mann ins Gesicht. Er hebt die flache linke Hand zum Schutz vor die Augen.
Im Anschnitt rechts ist noch das Bein einer sechsten Person zu erahnen.
Nico Brinkmann (Bildmitte) mit den Besuchern auf der „Erlebnis-Brücke“ (Foto: Seniorenbeirat)

Winterberg/Meschede. Zu einem Gedankenaustausch war der Seniorenbeirat Meschede in der vergangenen Woche erstmalig nach Winterberg gekommen. Walter Hoffmann (Winterberg) begrüßte die Delegation bei sonnigem Wetter auf der „Panorama Erlebnis-Brücke“.

(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)

Nico Brinkmann – Geschäftsleitung „Erlebnisberg Kappe“ – zeigte den Seniorinnen und Senioren auf der Brücke die vielen Attraktionen, die in den letzten Jahren auf dem großen Gelände entstanden sind: Sommerrodelbahn, Kletterwald, Kappi`s Spielplatz, Picknickgelände, Abenteuergolf-Anlage, Bikepark, Hostel, Panorama Cafè/Restaurant und die Wintersport-Anlagen.

Bei der anschließenden Gesprächsrunde im Panorama-Café begrüßte Bürgermeister Michael Beckmann die Gäste. Er berichtete über die wichtigsten Herausforderungen und die aktuellen Entwicklungen in der Stadt. Genannt seien hier die neue Raumgestaltung der Verbundschule Siedlinghausen (demnächst Grundschule mit Ganztagsbetreuung),, der Anbau für das Gymnasium (G8/G9 – erweitern für rd. 100 Schüler – Kosten ca. 19 Millionen Euro), die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum (Projekte in Niedersfeld und in der Kernstadt) sowie die Entwicklung neuer nachhaltiger touristischer Angebote (barrierefreier Ausbau des Schmantelrundwegs).

Ca. 10 Senior*innen sitzen bei Kaffee und Kuchen an niedrigen zusammengeschobenen Tischen. Vorne mit dem Rücken drei Personen auf Stühlen , hinten mit dem Gesicht zur Kamera 7 Personen plus Bürgermeister links auf einer Bank. Im Hintergrund sieht man den weiteren Teil eines Cafés mit Gästen an Tischen.
Entspannte Gesprächsrunde mit Bürgermeister Michael Beckmann (links) im „Panorama-Café“ (Foto: Seniorenbeirat)

Ausführlich wurde über die Veranstaltungen und Projekte der beiden Seniorenbeiräte gesprochen. Dabei zeigten sich viele Gemeinsamkeiten bei der Gestaltung der jeweiligen Angebote. Dazu gehören Vorträge aus dem Gesundheitsbereich, das Senioren-Kino, der „Digitaltreff“ (Unterstützung beim Umgang mit Smartphone und Tablet), gesellige Nachmittage (Klönnachmittage) und die wichtige Kontaktpflege zu den Wohlfahrts- und Sozialverbänden.

Der Mescheder Beirat regte zusätzliche Aktivitäten wie Seniorensprechstunden oder Einladungen zu einem Senioren-Frühstück an.

Über organisatorische Schwierigkeiten und Erlebnisse bei den jeweiligen Veranstaltungen in den beiden Städten tauschten sich die Senior*innen ebenfalls aus. Als ausbaufähig bis schwierig stellten sich die Kommunikation (Pressearbeit) und die Schaffung barrierefreier Zugänge in öffentlichen Gebäuden heraus. Defizite gebe es bei der oft fehlenden Beratung in sozialen und rechtlichen Fragen (Pflege und Behinderung). Auch sei die Zusammenarbeit mit den Behörden (u.a. HSK-Gesundheitsamt) nicht immer zufriedenstellend.

Zum Abschluss der Gespräche waren sich alle Teilnehmer*innen einig: Die Treffen sollen einmal jährlich stattfinden und somit den wichtigen Erfahrungsaustausch fortsetzen.

„Das ist zweckdienlich für alle Mitglieder in den beiden Gremien“, betonte der Vorsitzende Walter Hoffmann (Winterberg). Er bedankte sich bei allen Anwesenden für den konstruktiven Gedankenaustausch an diesem Nachmittag.   


Einblicke in die verschiedenen Aktivitäten der beiden Seniorenbeiräte unter:
www.seniorenbeirat-meschede.de / www.rathaus-winterberg.de/seniorenbeirat

Bei +3 °C fällt feuchter, schwerer Schnee

Winterberg: „Man muss mit dem Chaos leben“

Eine verschneite Straße. Links im Vordergrund eine schwarze Straßenlaterne, dahinter eine Gabionen-Mauer, rechts ein hoher Strauch und Büsche über einer weißen, ca. 1 Meter hohen Grundstücksmauer. Die Straße ist eine Sackgasse und schließt mit Büschen und Bäumen rund um einen Wendehammer ab. Im Hintergrund ein bewaldeter Hügel, nur undeutlich zu erkennen, darüber grauer Schneehimmel.

Die Straße zieht sich von rechts unten in die Mitte des Bildes. Zwei Reifenspuren sind zu sehen.  Links von der Straße ist der von Schnee bedeckte Bürgersteig.
Alles halb so wild. Schnee im Wohngebiet (foto: zoom)

Heute Morgen zeigt das Außenthermometer plus 3 °Celsius. Es fällt feuchter Schnee, der sich nur schwer zur Seite schüppen lässt. Zum Glück ist die Menge überschaubar. Unseren Teil des Gehwegs habe ich geräumt. Alles halb so wild.

Meine DWD-Warnwetter-App zeigt für die Kernstadt Winterberg auch in den nächsten Tagen Temperaturen um den Gefrierpunkt an. Das bedeutet erstens, dass der Schnee wahrscheinlich liegenbleibt und zweitens, dass die Tourist*innen am Wochenende in Winterberg einfallen werden.

Für mich heißt es: Meide die Kernstadt Winterberg und antizipiere die möglichen Staus. Wenn die Blechlawine über Olsberg, Assinghausen und Niedersfeld nach Winterberg rollt, ist es bspw. schwer von der L 742 auf die B 480 einzubiegen.

Das Chaos scheint vorprogrammiert, aber unsere Lokalzeitung hat gute Nachrichten, wie Winterberg den Übertourismus in den Griff bekommen will:

Schlagzeile aus der Westfalenpost von gestern oder vorgestern:

Oberzeile klein: Tourismus
Schlagzeile groß: Schneetouristen stürmen Winterberg:
"Man muss mit dem Chaos leben"
Unterzeile mittelgroß:
Winterberg. Staus, Falschparker, blockierte Rettungswege: Winterberg stößt an Schneetagen an seine Grenzen. Ein Ausschuss rät nun zur Gelassenheit
Screenshot: Schlagzeile aus der Westfalenpost von gestern oder vorgestern

„Man muss mit dem Chaos leben“ – das ist mal eine ehrliche Ansage, statt der vielen Versprechungen (Verkehrsleitsysteme, mehr Parkraum, Eigenverantwortung der Tourist*innen, usw.), die das Chaos der vergangenen Jahre nicht haben in den Griff bekommen können.

Die Hauptsache ist: diejenigen, die im Winterchaos Geld verdienen, tun das weiterhin und diejenigen, die das Chaos veranstalten, nämlich die Tourist*innen, geben weiterhin ihr Geld in Winterberg aus.

Einnahmen + Ausgaben = Chaos

Das Komplement zu Chaos ist übrigens Kosmos. Ich wünsche euch ein geruhsames Wochenende.

Nichts für Blindfische? Ab heute Alt-Texte für Grafiken, Bilder und Fotos

Leider weiß ich nicht, ob’s funktioniert

Eine hölzerne Fußgängerbrücke führt über einen Bach. Im Hintergrund ein Zaun; eine verschneite, hügelige Landschaft in der Ferne. Grauer Himmel. Rechts vor an der Brücke ein Holzpfahl mit einem kleinen Warnschild: Rutschgefahr!
Rutschgefahr! Verschneite Fußgängerbrücke über die Namenlose in Siedlinghausen (foto: zoom)

Ich habe mich nie um Alt-Texte für meine Bilder im Blog gekümmert. Das soll sich ab heute ändern.

Wikipedia: „Ein Alt-Text (kurz für Alternativtext) ist eine kurze Bildbeschreibung oder eine kurze sprachliche Übersetzung eines visuellen Inhalts im Internet, die blinden Benutzern von Hilfsmitteln wie Screenreadern anstelle des Bildes vorgelesen wird. Alt-Texte sind eine wichtige Bedingung für ein barrierefreies Internet. Sie können jedoch auch anstelle des Bildes im Browser angezeigt werden, wenn z. B. die Internetverbindung zu langsam ist, um das Bild zu laden, oder wenn Bildanzeige zum beschleunigten Laden oder Einsparen von Datenvolumen deaktiviert ist, sowie von textbasierten Browsern.“

Alt-Texte würden also die Blog-Barrieren für Menschen mit Sehbehinderungen zumindest senken.

Bei den beiden Schnee-Bildern von heute habe ich im Hintergrund in der WordPress-Mediathek fleißig Text eingegeben.

Mein Problem: Ich sehe keine Veränderung im Front-End, also im sichtbaren Blogartikel. Ob Screenreader diesen Text auslesen, kann ich nicht sagen, denn ich habe ein solches Hilfsmittel nicht.

Ich hatte gedacht, dass der Alt-Text eventuell beim Überfahren des Bildes mit der Maus sichtbar wird.

Vielleicht nutzt jemand der Blogleser*innen einen Screenreader und kann mir mitteilen, ob ein Alt-Text vorhanden ist.

Polizeibericht: 25-jähriger Algerier aus Winterberg von mindestens sechs bislang unbekannten Tätern angegriffen und geschlagen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag um 01:25 Uhr kam es in einer Diskothek in der Marktstraße in Winterberg zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 25-jähriger Algerier aus Winterberg befand sich nach eigenen Angaben auf der Tanzfläche, als er unvermittelt von mindestens sechs bislang unbekannten Tätern angegriffen und geschlagen wurde.

(Polizei HSK)

Alle Beteiligten verließen daraufhin die Diskothek. Im Eingangsbereich wurde der 25-jährige Mann erneut von den unbekannten Tätern geschlagen. Ein 26-jähriger Deutscher aus Winterberg versuchte, dazwischenzugehen und dem Geschädigten zu helfen. Hierbei wurde er ebenfalls geschlagen. Die bislang unbekannten Täter entfernten sich anschließend vom Tatort. Die beiden angegriffenen Männer wurden jeweils leicht verletzt. Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bislang ohne Ergebnis.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Winterberg unter der Telefonnummer 02981- 90200 in Verbindung zu setzen.

Leise rieselt der Schnee

Blick auf eine verschneite Hügellandschaft mit Baumbeständen. Im Vordergrund das mit Schnee bedeckte Dach eines Hauses plus Schornstein.
Blick aus dem Fenster: Siedlinghausen im Schnee (foto: zoom)

Während der meteorologische Winter (1. Dezember – 28. Februar) seinen Zenit überschritten hat, befindet sich der kalendarische Winter (21. Dezember – 19. März) noch in der ersten Halbzeit.

BTW: Der phänologische Winter endet mit dem Vorfrühling und der beginnt, wenn die Kätzchen der Haselsträucher stäuben und die Schneeglöckchen blühen.

Heute Nacht hat es endlich(?) wieder geschneit. Bei -1 °C rieselt der Schnee. Vor dem Frühstück habe ich den Gehweg frei geschüppt.

Jetzt schmeckt der Kaffee. Die DWD-Warnwetter-App zeigt bis Donnerstag ein Auf und Ab von Schneefall mit leicht steigenden Temperaturen an.

Wie dem auch sei, das echte Wetter herrscht stets vor der Haustür und nicht hinter dem Smartphone-Screen.

Ich wünsche euch einen entspannten Tag. Seid vorsichtig, rutscht nicht aus!

Winterkonzert der Mescheder Wind-Band

Von Schlagwerk-Solo bis Filmmusik

Lädt ein zum Winterkonzert 2026 : die Mescheder Windband. (Foto: Musikschule HSK)

Mit einem abwechslungsreichen Programm lädt die Mescheder Wind-Band am Samstag, 7. Februar um 19.00 Uhr zum traditionellen Winterkonzert in die Stadthalle Meschede ein.

(Pressemitteilung HSK)

Das sinfonische Blasorchester der Musikschule des Hochsauerlandkreises unter der Leitung von Markus Hengesbach präsentiert ein facettenreiches Programm zwischen modernen Originalkompositionen und anspruchsvollen Bearbeitungen klassischer Werke.

„Winterkonzert der Mescheder Wind-Band“ weiterlesen

Ich + Ich – Vielleicht ganz. Ein Porträt innerer Welten

78 großformatige Fotografien von 35 Menschen, die sich offen mit ihrer psychischen Erkrankung auseinandersetzen ab 29. Januar im LenneAtelier Schmallenberg

Die Fotografien stehen für sich. Sie sollen keine Antworten liefern, sondern Wahrnehmung ermöglichen. (Bild: © Esther Posala)

Ein Blick, ein Innehalten – und manchmal dieser Moment, in dem etwas anklingt, das man selbst kennt, ohne es benennen zu müssen. Die Ausstellung „Ich + Ich – Vielleicht ganz. Ein Porträt innerer Welten“ lädt dazu ein, sich auf genau solche Begegnungen einzulassen. Vom 29. Januar bis 25. Februar 2026 ist sie im LenneAtelier in Schmallenberg zu sehen.

(Der Beitrag wurde mit Genehmigung des Sozialwerk St. Georg übernommen: https://www.sozialwerk-st-georg.de/aktuelles/ich-ich-vielleicht-ganz-ein-portraet-innerer-welten.html Dort sind weitere interessante und berührende Porträts zu entdecken.)

Gezeigt werden 78 großformatige Fotografien von 35 Menschen, die sich offen mit ihrer psychischen Erkrankung auseinandersetzen und sich bewusst haben porträtieren lassen. Die Bilder erzählen von Verletzlichkeit und Stärke, von Rückzug und Präsenz – ohne zu erklären, ohne festzuschreiben.

Initiiert und begleitet wurde das Projekt von Anne Möx, Projektleiterin im Bildungsatelier des Sozialwerks St. Georg. Für die fotografische Umsetzung arbeitete sie mit der externen Fotografin und Künstlerin Esther Posala zusammen, deren Bildsprache die Ausstellung maßgeblich prägt. Anne Möx beschreibt den Ausgangspunkt des Projekts als den Wunsch, „Räume zu schaffen, in denen Menschen sich zeigen können – ohne erklärt zu werden“.

Bilder statt Zuschreibungen

Die Ausstellung verzichtet bewusst auf begleitende Texte, Namen oder Diagnosen. Die Fotografien stehen für sich. Sie sollen keine Antworten liefern, sondern Wahrnehmung ermöglichen. Anne Möx versteht die Bilder als Einladung, eigene Gefühle und Assoziationen zuzulassen. Die Emotionen, die sichtbar werden – Unsicherheit, Offenheit, Stolz oder Zurückhaltung – seien keine besonderen, sondern zutiefst menschliche Erfahrungen.

Die Bildsprache von Esther Posala arbeitet mit Spiegelungen, Unschärfen sowie Licht und Schatten. Sie schafft Nähe, ohne zu vereinnahmen. Immer wieder, so berichtet Anne Möx, entstehe beim Betrachten der Eindruck, Menschen neu zu sehen – auch solche, die man zu kennen glaubt. Genau darin liege eine besondere Kraft der Ausstellung.

Das Projekt hatte eine lange Vorbereitungszeit. Bereits vor anderthalb Jahren begann der offene Aufruf zur Teilnahme. Das Interesse war groß – größer, als es die vorhandenen Ressourcen zuließen. Letztlich entschieden sich 35 Menschen für eine Teilnahme, darunter Menschen mit Assistenzbedarf aus dem Sozialwerk St. Georg ebenso wie externe Teilnehmende.

Vor den Fototerminen standen intensive Gespräche. Es ging um persönliche Geschichten, um Grenzen, um die Frage, wie viel Sichtbarkeit sich gut anfühlt. Für Anne Möx ist dieser Prozess ein zentraler Bestandteil des Projekts. Viele Teilnehmende hätten beim ersten Blick auf die fertigen Fotografien innegehalten, seien berührt oder überrascht gewesen und hätten sich selbst anders wahrgenommen als erwartet.

Kunst als Brücke

Erstmals öffentlich gezeigt wurden die Fotografien im Mai 2025 im Rahmen des Fotofestivals Schmallenberg, verbunden mit einem Gesprächsabend zu psychischer Gesundheit, Kunst und gesellschaftlicher Teilhabe. Nach Einschätzung von Anne Möx nahmen rund 50 Besucher:innen an diesem Abend teil. Der Austausch sei offen und intensiv gewesen – getragen von dem Wunsch, ins Gespräch zu kommen.

Dass die Ausstellung nun erneut in einem öffentlichen Kunstraum gezeigt wird, ist bewusst gewählt. Für Anne Möx gehört es zum Gedanken von Inklusion, bestehende kulturelle Orte zu nutzen und keine Sonderräume zu schaffen. Kunst kann Brücken bauen, weil sie nicht erklärt, sondern berührt.

Möglich wurde das Projekt durch Kooperationen und Förderung, unter anderem durch Aktion Mensch. In Schmallenberg arbeitet das Projekt zudem mit der Stadt Schmallenberg zusammen, die im Rahmen des Programms Dritter OrtRäume für Kunst und Begegnung eröffnet.

Begleitend zur Ausstellung finden mehrere Veranstaltungen statt, die Austausch und Vertiefung ermöglichen:

  • Ausstellungseröffnung
    Donnerstag, 29. Januar 2026, 18:00 Uhr
  • „Für die Seele sorgen – aber wie?“
    Offenes Atelier und Gespräche zur Seelsorge
    Donnerstag, 5. Februar 2026, 18:00 Uhr
    mit Susanne Fabri und Anne Möx
  • Porträtkunst – Offenes Atelier
    Freitag, 20. Februar 2026, 18:00 Uhr
    mit Esther Posala und Sandra Ritter

Öffnungszeiten der Ausstellung:
mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr

Ort:
LenneAtelier
Unter der Stadtmauer 4
57392 Schmallenberg

Künstler Gunter Demnig verlegt weitere Stolpersteine in Arnsberg

Diese beiden Stolpersteine findet man in Meschede. Mit Hilfe der WDR-Website https://stolpersteine.wdr.de/web/de/ oder der zugehörigen App lässt sich ganz NRW und damit auch Arnsberg erkunden. (archivfoto: zoom)

An zahlreichen Orten in der Stadt Arnsberg wird an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Eine besondere Form der Erinnerung ist die Verlegung von so genannten Stolpersteinen durch den Künstler Gunter Demnig.

(Pressemitteilung Stadt Arnsberg)

Am Montag, 26. Januar, ist der in Berlin geborene Künstler jetzt erneut in Arnsberg zu Gast, um weitere Stolpersteine zur Erinnerung an getötete Jüdinnen und Juden aus der Stadt Arnsberg persönlich zu verlegen. In den Stadtteilen Oeventrop, Arnsberg, Hüsten und Neheim sollen dabei zunächst insgesamt 19 Stolpersteine gesetzt werden.

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Weitere Landarztstarter*innen für das Sauerland gefunden

Förderprogramm von KVWL und HSK nimmt Fahrt auf – Erster Seminartag in Dortmund

Erhielten beim ersten Seminartag wertvollen Input zum Thema ePA und den Vorteilen einer digital geführten Praxis: die Landarztstarter*innen (v. l.) Evgeniya Mutafova, Anna-Teresa Schneider, Dr. Andreas Klein und Dr. Caroline Homann (Foto: KVWL)

Das gemeinsame Nachwuchsprojekt der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und des Hochsauerlandkreises (HSK) zur Stärkung der ambulanten Versorgung nimmt weiter Fahrt auf. Inzwischen nehmen vier Landarztstarter*innen in Brilon, Marsberg und Olsberg an dem innovativen Programm teil. Für das Quartett stand jetzt der erste Seminartag auf dem Programm. Bundeskanzler Merz ist Schirmherr des Programms.

(Pressemitteilung HSK)

Nachdem Friedrich Merz im November die erste Landarztstarterin in Brilon persönlich begrüßt hatte, haben sich zwischenzeitlich drei Mediziner*innen für das Programm „Land in Sicht – Ärzte für morgen“ entschieden, die in der ambulanten Versorgung dringend benötigt werden. Denn die haus- und kinderärztliche Situation im Hochsauerlandkreis ist von Praxisschließungen, temporären Versorgungsengpässen und hohem Nachwuchsbedarf betroffen. Knapp ein Drittel aller Kinderärzt*innen im Hochsauerlandkreis sind älter als 60 Jahre, bei den Hausärzt*innen sind es sogar mehr als 40 Prozent.

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Semesterstart bei der Volkshochschule Hochsauerlandkreis

Landrat Thomas Grosche: „Angebote hochwertig und gleichzeitig erschwinglich“

Präsentierten druckfrisch das neue Programmheft der VHS Hochsauerlandkreis zum Semesterstart v. l.: Berthold Assheuer (Fachbereichsleiter Bildung und Jugend HSK), Christopher Eckei (Leiter Hausdruckerei HSK), Nadja Donner (vhs Hochsauerlandkreis), Ludger Büngener (Verwaltungsleiter vhs Hochsauerlandkreis), Landrat Thomas Grosche, Hubertus Becker (Leiter vhs Hochsauerlandkreis), Martina Müller (vhs Hochsauerlandkreis). (Foto: reuther/Pressestelle HSK)

Lernen, ausprobieren, weiterentwickeln: Die Volkshochschule Hochsauerlandkreis präsentiert ihr Programm für das erste Semester 2026 – mit rund 300 Veranstaltungen unter dem Motto „Entdecke, was in dir steckt!“. Damit zeigt die Kreisvolkshochschule einmal mehr, wie vielfältig moderne Erwachsenenbildung heute ist.

(Pressemitteilung VHS)

Produziert wurde das neue Heft wieder in der hauseigenen Druckerei der Kreisverwaltung. Gemeinsam mit dem neuen Leiter der Hausdruckerei, Christopher Eckei, sowie Mitarbeitenden der vhs nahm Landrat Thomas Grosche die frisch gedruckten Exemplare in Augenschein. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen, es ist hochwertig und gleichzeitig erschwinglich für alle“, so Grosche.

Spannende Workshops zu Kommunikation und persönlicher Entwicklung bietet der Fachbereich Gesellschaft. Auch die Stärkung der eigenen Finanzkompetenz wird thematisiert. Wer gerne neue Welten kennenlernen will, kann das bei Online-Veranstaltungen machen: So geht es virtuell und trotzdem sehr lebendig nach Indien. Wer noch weiter hinaus möchte, findet auch in diesem Halbjahr wieder eine „Astronomische Runde für alle“.

Das Thema Gesundheit nimmt im neuen Semester wieder einen breiten Raum ein. Und zwar sowohl in Vorträgen zu Ernährung als auch ganz praktisch, um in Bewegung zu kommen und zu bleiben. Ganz neu ist das „Nature Journaling als Achtsamkeitsübung“, das ebenfalls als Online-Kurs angeboten wird.

Besonders vielfältig präsentiert sich der Bereich der kulturellen Bildung. Neben kreativem Schreiben, Literatur und Schmuckherstellung finden sich hier die sehr gefragten Kurse zum Malen, Zeichnen und Fotografieren.

Fremdsprachen gehören schon immer zu den „Klassikern“ bei der vhs. Nicht nur die gängigen Sprachen wie Englisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch warten auf interessierte Teilnehmende, auch Neugriechisch, Türkisch und sogar Norwegisch können gelernt werden.

Neben Office-Anwendungen, künstlicher Intelligenz und zahlreichen Open-Source-Angeboten ergänzt der Bereich EDV und Beruf das Programm um neue Angebote zum Thema Selbstcoaching: „Präsentieren mit Präsenz“ und „Mit Geschichten überzeugen“ sind nur zwei der Highlights in dieser Sparte. Auch eine Reihe zu „Alternativen Energien“ bietet neben vielen Informationen jede Menge praktische Anteile.

„Mit dieser Vielfalt trägt die Volkshochschule wesentlich dazu bei, Lebensqualität, Teilhabe und Zukunftschancen im HSK zu stärken“, ist sich Thomas Grosche sicher. „So wird lebenslanges Lernen auch im ländlichen Raum wohnortnah möglich.“

Das Programmheft wird derzeit in den Städten und Gemeinden verteilt. Es gibt weiterhin die Möglichkeit, es sich kostenlos nach Hause schicken zu lassen. Interessenten melden sich einfach bei der nächstgelegenen Geschäftsstelle unter 0291 94-1100 (Meschede), 0291 94-5136 (Schmallenberg), 0291 94-5131 (Winterberg), per Mail (info@vhs-hsk.de) oder buchen den Versand unter https://vhs.link/XY7dmk.