„Es geht um Fußball, Silikonbrüste, Korruption, Viagra und falsche Prediger. Mit einem Rap-Song hat der Musiker Shahin Najafi die Glaubenswächter in seiner Heimat Iran erzürnt. Nach einer Fatwa schwebt er in Lebensgefahr …“ http://www.sueddeutsche.de/panorama/musiker-nach-fatwa-in-lebensgefahr-tod-dem-ketzer-1.1357439
Kategorie: Kultur
Umleitung: Das „beste Teutsch“, die Wahlen, die Medienmoral, die WOSTFALENPEST und das Klagelied eines Zimmermädchens.

Katholiken und Protestanten: Wer hatte das „beste Teutsch“? … hpd
Schleswig-Holstein, Frankreich, Griechenland: Eine Wahlnachlese … jurga
FDP haushoch drin und Linke dezimiert draußen: Schuld sei die Meinungsmache, meint Albrecht Müller … nachdenkseiten
Was uns die paar Küsten-Wähler sagen: „Nur gut die Hälfte dieser wenigen Wähler ging am Sonntag zur Urne. Rückschlüsse auf die Lage im Bund sind deshalb mit Vorsicht zu genießen. Doch für einige Annahmen bietet die Küsten-Wahl gute Gründe“ … postvonhorn
In NRW liegen die Dinge anders als im Norden: Hat der knappe Ausgang an der Förde etwa Auswirkungen an Rhein und Ruhr? Darauf sollten die Christdemokraten ihre Hoffnungen nicht setzen … WirInNRW
NRW-Wahl: “Die Partei†hat immer recht! … ruhrbarone
Lokaloffensive der WAZ nur eine Mogelpackung? Die Entscheidungen im Konzern scheinen weiterhin vorwiegend durch ein Spardiktat bestimmt zu sein – und dann wäre die Lokaloffensive eine reine Mogelpackung. Viele interessante Kommentare bei … medienmoral
Nepomuk und die Zeitung – eine Satire: Nein, er würde nicht so sang und klanglos von der aktiven Welt verschwinden wie die WOSTFALENPEST, er nicht! Er grinste, als er die Zeitung ungelesen vom Tisch schob und noch nicht einmal auf das Rascheln der Blätter beim Fallen hörte … sauerlandblog
Ein Jahr nach dem Atomausstieg: “Wir sind mit der Energiewende kaum vorangekommen†… wazrecherche
Wiedergängerei: Die Menschen machen ihre eigene Geschichte, aber sie machen sie nicht aus freien Stücken, nicht unter selbstgewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen … wiesaussieht
Hagen: Infoveranstaltung zu „ProNRW“ … doppelwacholder
Rechtsextremismus – War da was? Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit in Nordrhein-Westfalen (IDA-NRW) hat eine neue Broschüre mit Informationen zur extremen Rechten in NRW und Anregungen für die pädagogische Praxis herausgegeben … nrwrechtsaussen
Arnsberger Wahlkampf: “Der macht, was er sagt!†… neheimsnetz
Klagelied eines Zimmermädchens: So schlimm sind die betuchten Hotelgäste … revierpassagen
Heimat: Morgenwanderung im Sauerländer Frühling … wutzeline
Deutscher Meister – Borussia Dortmund! Jetzt folgt erst einmal die Sommerpause und dann beginnt der Wahnsinn wieder von vorn … schwenke
Umleitung: die eklektische Auswahl erfolgt wie stets nach Gesetzen, die wir selbst kaum erahnen.

Kundenfrust bei 1&1: Adieu, Servicepapst! … spon
Eine muntere Debatte: Die Gesetze der Evolution und die Religion … wissenslogs
Flugabwehrsystem auf einer Wohnanlage während der Olympischen Spiele: Die Olympischen Spiele in London werden zunehmend mehr zu einem Hochsicherheits-Ereignis mit absurden Vorkehrungen … telepolis
Alle Kinder müssen in die KiTa I: Hannelore Kraft und ihre angebliche Forderung nach einer allgemeinen Kita-Pflicht – oder: Wie lenkt man von der Herdprämie der CSU ab? … pottblog
Alle Kinder müssen in die KiTa II: Es war Hannelore Krafts erste inhaltliche Aussage im Wahlkampf. Und sie wird ihr Probleme bereiten … ruhrbarone
Betreuungsgeld stellt Hartz IV-Logik in Frage: Moralische Empörung ist nur Heuchelei … nachdenkseiten
Frankreich-Wahl: Heißt die Verliererin Angela Merkel? … misik
Exxon, Fracking und die Politik: Die Stunde der Lobbyisten. Der Krieg der Gutachten hat begonnen. Internationale Energieunternehmen, an vorderster Front der US-Ölmulti ExxonMobil, wollen in Deutschland mit der Erschließung neuer Erdgasvorkommen Milliarden verdienen. Halb NRW wurde dazu in Claims aufgeteilt, heimlich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit … wazrechercheblog
Historisches Ruhrgebiet: Als Hörde noch groß und wichtig war … revierpassagen
SPD Hagen: Flügelkämpfe sollen jetzt angeblich beendet sein … doppelwacholder
Kleinkunst im Sauerland: “Bunte Kuh†gastiert nochmals in Olsberg … neheimsnetz
Politisches Hochsauerland: Otto Kasuppkes Wahlsatiren zum Ersten und zum Zweiten und zum Dritten und zum Vierten … sauerlandblog
Literarisches Hochsauerland I: das Land der Tausend Morde … wutzeline
Literarisches Hochsauerland II: Criminale. Die Oscar-Nacht des deutschen Krimis … derwesten
Unfreundliches Hochsauerland: Junger Iraker erhielt 100 Euro für die „freiwillige“ Ausreise … sbl
Programmkino vor dem Aus? Besuch im ‚Streit’s‘ in Hamburg

Das bekannte Hamburger ‚Streit’s‘-Kino liegt mitten in der Stadt am Jungfernstieg. Es wurde 1957 eröffnet und zeigt aktuelle Filme im Original ohne Untertitel. Ich hatte von Schließungsplänen gehört und wollte das Programmkino noch einmal besuchen, vielleicht zum letzten Mal.
Im Foyer des Kinos befindet sich eine Bar. Besucher können am Tresen stehend Kaffee oder Bier trinken und es sich auf den Sofas bequem machen. Kinogänger wählen zwischen Sitzplätzen im Parkett oder im Rang. Das Lichtspielhaus wurde vor 55 Jahren eröffnet und atmet den Charme dieser Zeit. Am heutigen Nachmittag, mitten in der Woche, sitzen wir gemeinsam mit 30 weiteren Besuchern in bequemen blauen Doppelsitzern.
Mit meiner Nachbarin komme ich ins Gespräch: Sie sei aus Bergedorf und fahre extra in die Stadt, um ins Streit’s zu gehen. Es gefalle ihr, dass hier die Originalfilme ohne die störenden deutschen Untertitel gezeigt werden. Dafür nehme sie auch gern den längeren Weg in Kauf.

Im Anschluss an den Film frage ich die Kassiererin nach den Schließungsplänen: ‚Bis Ende März 2013 gibt es uns noch, was dann wird, wissen wir nicht. Es fehlt das Geld.“
Beim Verlassen des Kinos sehe ich mich um. Ein Markler würde von einer ‚Toplage‘ sprechen. Das Kino befindet sich am Jungfernstieg in direkter Nachbarschaft zum Alsterhaus und dem Apple Store. Da lässt sich doch sicher mit anderen Nutzern mehr Geld verdienen. So jedenfalls spekuliert zur Zeit die jetzige Eigentümerin, die Streit’s Grundstücksgesellschaft.

Für Hamburgs Kinofans wäre die Schließung des Streit’s ein herber Verlust. In keinem anderen Kino können sie so zentral die aktuellen Filme im Original ohne Untertitel sehen. Außerdem strahlt dieses Kino Gemütlichkeit und Charme aus, die einem Kinokomplex wie dem Cinemaxx völlig fehlen.
Umleitung: Heute vom Lokalen zum Allgemeinen. Quo Vadis Freibad Neheim. Sauerland von Kasachstan überrundet. WAZ will Kohle und Huffington Post schmarotzt.

Quo Vadis, Freibad Neheim? … neheimsnetz
Das Sauerland wurde von Kasachstan überrundet: „Sollten wir nicht jetzt schon wieder anfangen, über eine Visapflicht für’s Sauerland nachzudenken?“, fragt das … sauerlandblog
Sparkassen-Vorstand: Millionen für die Rente. Während Kleinsparer mit Mini-Zinsen abgespeist werden, dürfen sich die Vorstände der Sparkasse Hagen über üppige Rücklagen des Unternehmens für ihre Alterssicherung freuen. Kein Einzelfall in dieser deutschen Republik … doppelwacholder
Interview: “Rechtsextreme Tendenzen haben bei den Piraten keine Chance†… ruhrbarone
Meilensteine der Popmusik: Pink Floyd gab Elton John eine eigene Lebensweisheit mit auf den Weg: „Geld ist nur ein Furz.“ … revierpassagen
Steingarts Miasma-Theorie: Über Cholera und Finanzmärkte … wiesaussieht
NRW-Wahlkampf: CDU-Vorlage für Kraft … postvonhorn
Amok in Erfurt: Schulen – verlässliche Orte oder Zulieferbetriebe für Markt und Industrie? … nachdenkseiten
Fundamentalismus: Ein Papst als Kumpan … hpd
Urheberrechte: Zwischen armen Poeten und Lady Gaga … heikerost
Online-Journalismus ist auch keine Lösung: die Schmarotzer von der Huffington Post … wdr5
WAZ plant Übergang zu Bezahlinhalten: Die WAZ-Gruppe will ein digitales Bezahlmodell für ihre Zeitungsmarken in Nordrhein-Westfalen einführen … meedia
Umleitung: Vom Anthropozän durch die politischen Ebenen und Hügel NRWs zu einer Woche mit Marylin.

Medienspiegel: das Anthropozän nimmt Fahrt auf … wissenslogs
Piraten: Funktioniert Politik wie Wikipedia? … nachdenkseiten
Bochum: Piraten wollen Bürger über Konzerthausbau entscheiden lassen … ruhrbarone
NRW-Wahl: TV-Duell ohne Zuschauer … postvonhorn
Politbarometer Extra zur Wahl in NRW: Rot-Grün weiter mit Mehrheit oder aber “Aufholjagd†der CDU? … pottblog
Wirtschaft und Finanzen: Warum wir ein langfristiges Haushaltsdefizit brauchen … wiesaussieht
Hallenberg/Medebach/Winterberg: weite Wege zu Schuleingangs-untersuchungen … sbl
“Arnsbergs Heldenâ€: Ausschreibungsfrist wird verlängert … neheimsnetz
Autogasumrüstung: 100.000km und er läuft und läuft und läuft … schwenke
Polittester: Das Sauerland ist Integrationsland … sauerlandblog
Ein Lehrer leidet wie ein Hund: Hermann Ungars Roman “Die Klasse†… revierpassagen
“My week with Marilynâ€: Theaterstar trifft Filmstar … wutzeline
Umleitung: von elitärer Menschenfeindlichkeit bis zum Pflegedienst „Humanitas“.

„Elitär motivierte Menschenfeindlichkeit“: Gute Argumente und Anregungen zur unsäglichen „Integrationsdebatte“, die mit den Polemiken von Thilo Sarrazin einen traurigen Höhepunkt erlebt hat … antjeschrupp
Guttenberg oder der „Sieg der Wissenschaft“? War Guttenbergs Fall tatsächlich jener „Sieg der Wissenschaft“ über die Politik, als der er gefeiert wurde? Und wie sehen die Folgen und Konsequenzen im Feld der Wissenschaft wie der Politik heute aus? … blaetter
Anatol Stefanowitsch – Sprachbrocken 15: „…hätte das nicht den Vorteil, dass die Unterrichtszeit, die sonst auf das Erlernen einer toten Sprache verschwendet würde, für Nebensächlichkeiten wie moderne Fremdsprachen zur Verfügung stünde, an denen man modellhaft lernen könnte, wie man sich mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen unterhält?“ … stephanurbach
Netzforschen: „Am Anfang jeder Forschung steht das Staunen. Plötzlich fällt einem etwas auf.“ … cspannagel
Photographie: Klicken, Blättern, Entdecken … heikerost
NRW-CDU: Ritt auf der Rasierklinge … postvonhorn
Was ist ein Algorithmus? Zunächst einmal: Ein „Algorithmus“ ist nichts anderes als ein Berechnungsverfahren. Jedes Kind lernt in der Schule einen Algorithmus, wie man z.B. „schriftlich“ ganze Zahlen addiert, multipliziert oder dividiert … scilogs
Das neue Ruhrbarone Reportage-Magazin liegt am Bahnhof: Aber, manchmal muss man nachsehen. Dann steht es nicht bei den Magazinen, sondern bei den Regionalbüchern … ruhrbarone
Kunst per Klick: Museen sind wunderbar. Sie sind wichtig und unverzichtbar als Orte, an denen Kunst und Kultur gesammelt, sichtbar gemacht und manchmal auch erklärt wird … wutzeline
Carmen Losmann: “Work hard – play hard†erzählt von Team Buildings und kreativer Ausbeutung … sauerlandblog
Wie sich Pflegedienste nennen: „Humanitas, Humanika, HU-MA, Harmonica, Angelus, Domus, Visita, Sanitas, Prosano, pro sana, Procura, Curatio, Manus, Sensorium, Philantrop (sic! Es fehlt das zweite „H“, als sei man in traurigen Tropen gelandet)“, erklärt Bernd Berke in den … revierpassagen
Umleitung: Antibiotika, Sozialdemokratisierung, Grass und wie stets Lokales

Antibiotika-Alternativen, Teil I: Phagentherapie … wissenslogs
Antibiotika-Alternativen, Teil II: Zellwandhydrolasen … wissenslogs
Bücher, die die Welt nicht braucht: „Kumpanei“ von Rechtsterroristen und Staat? Der Autor verzichtet darin auf genaue Belege und ergeht sich vielfach in Spekulationen … hpd
Die neue Volkskrankheit: Sozialdemokratisierung … jurga
Geld und mehr: Was hat es mit der Spreizung der Vermögensschere und der Steigerung der Kapitaleinkommen auf sich? … nachdenkseiten
Roger Köppel – ein „krimineller Ausländer“: Die Schweizer „Weltwoche“ betreibt „Aufstachelung zum Rassenhass“ … misik
Was zu Grass gesagt werden muss I: Er erhielt den Nobelpreis für Literatur. Diese Ehrung erzeugt weder politische Autorität noch tiefere politische Einsichtsfähigkeit. Niemand wird politisch klüger, weil er einen Preis für Literatur erhielt … postvonhorn
Was zu Grass gesagt werden muss II: Das Gedicht “Was gesagt werden muss†betreibt Etikettenschwindel … wiesaussieht
Grass im Nachbarblog III: Das Volk, der Antisemitismus und die Objektivität … sauerlandblog
Karfreitag Nachlese: Tanzverbot vs. „Was ich will, ist Samba tanzen!“ (Mas Que Nada) … ruhrbarone
Nachruf: zum Tod des „Revierflaneurs“ … revierpassagen
Bildungspaket: Der Großteil der Mittel für bedürftige Kinder würde nicht abgerufen. Die Sozialverbände und der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisierten die bürokratischen Hürden, die undurchsichtigen Zuständigkeiten und die weiterhin fehlende Aufklärung der Leistungsberechtigten … sbl
Sicherheit im Datenverkehr: E-Mail Verschlüsselung … jahobris
Konzertkritik: Loreena McKennitt am 29. März 2012 in Münster … martinswebsite
“MosaikStadtâ€: TEATRON THEATER initiiert interkulturelles Theaterprojekt … neheimsnetz
Männermode im Sofort-Futur – Masculina rossa: jetzt ziehen sie uns auch noch die blauen Hosen aus.

Bislang ging ja eine ganze Menge. Aber es gab immer ein Tabu: Männer in Rosa gekleidet ging ja nun überhaupt nicht. Bis gestern.
Auf dem Bild sehen wir den Designer-Sommer-Mann des Sommers 2012.
Nicht das Hemd, nicht der Hut, nicht die Socken und auch nicht die Schuhe.
Sondern die Region der Keimdrüsen soll bei Schönwetterlage in rosafarbenes Tuch gehüllt werden.
Ein zartes Rosa wird um das männlichste aller als männlich vermessenen Gebiete des männlichen Körpers geschlungen.
Ob ich das noch mitmachen werde? Mist ich werde alt und meine Hosen bleiben blau. Sag‘ ich jetzt mal so. Mit letzter Kraft.
Berlin – Siedlinghausen: wieder daheim. Where I lay my head is home …

Was ist eigentlich Heimat? Der Ort, in dem man geboren wird und aufwächst? Der Ort, der einen am meisten geprägt hat? Der Ort, der mit den schönsten, intensivsten Erinnerungen verknüpft ist? Da, wo ich gerade wohne? Da, wo ich wohnen will? Da, wo ich begraben werden will?
Keine Ahnung. Ich habe schon öfter über diesen Fragen gegrübelt und keine Antwort gefunden, da ich keinen Ort kenne, auf den „all of the above“ zutreffen würde.
Niederrhein, Norddeutschland, ein bisschen Texas, ein wenig Sauerland und das Ruhrgebiet.
Berlin? Hat der Rau ja auch zum Grab erwählt, statt Wuppertal. Vielleicht gibt es ja irgendwo eine Schnittmenge.
Vielleicht ist Heimat auch mehr als ein Ort. Heimat könnte ein Netz von Lebensknoten sein, manche physisch, manche strukturell und andere nicht mehr als sentimetal.
Sei es drum. Noch will ich in Berlin nicht begraben werden, aber „cool“ ist die Stadt trotzdem. Jetzt. Gerade. Heute.
Was morgen ist, interessiert mich nicht.
