Heute Abend auf der Laufstrecke Richtung Kahlenberg. (foto: zoom)Wenn mir der Alltag auf die Nerven geht, ziehe ich die Laufschuhe an. Es ist schon ganz nett hier oben im Hochsauerland.
Noch kostet der Wald keinen Eintritt und auch die Aussicht gibt’s für lau.
Auf meiner abendlichen Jogging-Runde habe ich binnen einer Stunde exakt einen Menschen getroffen, einen armen Mountainbiker, dessen Schlauch in dem Moment platzte, als ich mich näherte.
Keine Kausalkette, sondern Koinzidenz.
Koinzidenz kannst Du an der Uni im Seminar diskutieren – wir erleben sie e.p. im Wald.
Wer die Hüstener Kirmes verpasst hat, sollte bei Ronny Gängler, dem „Nachbarblogger und Basispiraten“ aus Arnsberg, zumindest diesen kleinen Eindruck mitnehmen.
Mehr Infos und Text von Ronny Gängler gibt es hier:
Auch in diesem Jahr lockte die Hüstener Kirmes wieder tausende Besucher aus Nah und Fern in die Riggenweide nach Arnsberg-Hüsten: zahlreiche Schausteller, Karussells, Imbiss- und Getränkestände sowie echte Attraktionen, wie das mit 60 Metern Höhe herausragende Riesenrad.
Das ist das größte Riesenrad, welches je auf einer Hüstener Kirmes zur Verfügung stand.
Auch der an eine riesige Schleuder erinnernde „Booster Mach 5“ sorgt bei den Besuchern für Begeisterung.
Das Wetter war am Samstag Abend zwar nicht mehr so sommerlich wie am Freitag, doch die zahlreichen Besucher ließen sich von den Regengüssen nicht abhalten und strömten unter Sonnenschirme und in das Festzelt. Im Zelt heizte am Samstag Abend die Band AVALON den Gästen ein.
Die Kirmes in Hüsten lädt noch bis zum Dienstag zum Besuch ein. Mehr Informationen auf www.kirmes.info.
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Die neue Badebucht im Hillebachsee bei Niedersfeld ist gefüllt. (foto: zoom)
Jetzt könnte die Badesaison im Hillebachsee beginnen, wäre nicht der meteorologische Sommer gerade zu Ende gegangen.
Die durch einen Wall vom eigentlichen See getrennte Badebucht ist aus einem Zufluss mit drei Rohren geflutet. Der Wasserstand hat den Überlauf erreicht.
Der Rasen der Liegewiese ist angesät und sprießt schon grün aus dem Boden.
Mönch (vorn) und Überlauf.
Die Wassertemperatur betrug laut Auskunft eines Anwohners vor vier Tagen 14° Celsius an der Oberfläche, gemessen mit einem Infrarot-Thermometer.
Sollte „die Politik“ das neue Winterberger Naturbad noch vor dem Winter einweihen wollen, empfehle ich DLRG-Schwimmer in Neopren-Anzügen.
Alternativ könnten auch die Ratsherren und -damen öffentlichkeitswirksam ins Wasser stürzen (Kopfkino 🙂 ).
Das Freibad in Siedlinghausen hat seit heute geschlossen. (foto: zoom)
Gestern war der letzte offizielle Arbeitstag von Schwimm- und Bademeister Elmar Schmitz-Grüning. Heute öffnete der Bäderverein trotzdem noch einmal zwei Stunden lang für die unentwegten Schwimmerinnen und Schwimmer.
Abschwimmen am Mittwoch.
Wirklich und endgültig beendet ist die Saison dann aber immer noch nicht, denn morgen früh ab 10.45 Uhr schaut die WDR Lokalzeit vorbei, und am Mittwoch findet das traditionelle „Abschwimmen“ statt.
Für mich persönlich war es eine der besten Badesaisons im Freibad Siedlinghausen: langanhaltende Schönwetterphasen und auch an bewölkten Tagen stets ein prima Klima durch ein nettes Team. 🙂
Dieses Jahr keine späte Freibad-Saison im Aqua Olsberg. (archiv: zoom)Mit Schuljahresbeginn schließt das Aqua Olsberg wegen dringender Renovierungsarbeiten für voraussichtlich zwei Wochen in der Zeit vom 7. bis zum 20. September.
Damit reduziert sich das Schwimmangebot für mich auf das Hallenbad in Siedlinghausen. Alle anderen Bäder sind zu weit entfernt, um einen Besuch in den Arbeitsalltag zu integrieren.
Die Stadt Winterberg hat auf unsere Anfrage vom 13. August, in der wir uns u.a. nach der Unterstützung der Siedlinghäuser Bäder erkundigt hatten, rasch und ausführlich geantwortet (siehe auch hier im Blog).
Zuerst die Anfrage, dann die Antwort.
Anfrage
in der Westfalenpost vom 31. Juli 2013 ist in einem ganzseitigen
Porträt des Freibades Siedlinghausen u.a. Folgendes zu lesen:
"Zurzeit stellt und bezahlt die Stadt Winterberg den Schwimmmeister,
da es sonst im Stadtgebiet keine Möglichkeit gäbe, ein Freibad zu
besuchen."
Ich bitte um die schriftliche Beantwortung folgender Fragen:
1. Ist es richtig, dass die Stadt Winterberg diese Personalkosten ganz
oder teilweise dem Bäderverein Siedlinghausen in Rechnung stellt?
2. Falls 1. zutrifft: In welcher Höhe werden die Personalkosten für
den Schwimmmeister dem Bäderverein in Rechnung gestellt?
3. Falls 1. zutrifft: Wäre es nicht angebracht die Leistungen des
Freibades Siedlinghausen für die Stadt Winterberg insofern
anzuerkennen, dass die Stadt die Kosten für die Zeit der Oversum
Schließung komplett übernimmt?
Es kursieren hier im Ort viele Gerüchte zu Punkt 1. und 2.; eine
Klarstellung wäre auch in Ihrem Sinne.
Antwort
mit dem Bäderverein wurden bezüglich der Übergangszeit, bis das Bad im Oversum wieder geöffnet ist, umfängliche Gespräche geführt und Verhandlungen getätigt. Dabei konnten gute Regelungen für das Schul- und Vereinsschwimmen gefunden werden. Die Stadt Winterberg dankt dem Bäderverein für die Gemeinschaft und bereitwillige Unterstützung. Kosten, die dem Bäderverein durch das Schul- und Vereinsschwimmen und somit als Ausfluss der Oversum-Badschließung entstehen, werden selbstverständlich seitens der Stadt entsprechend vergütet.
Im Zusammenhang mit diesen Gesprächen hat der Bäderverein den Wunsch geäußert, da der vom Bäderverein beschäftigte Bademeister erkrankt ist, für die Übergangszeit gegen Kostenerstattung personelle Unterstützung im Rahmen des Freibadbetriebes durch die Stadt Winterberg zu bekommen. Diesem Wunsch konnte die Stadt nachkommen.
Im Übrigen ist man der Tatsache, dass das Bad in Siedlinghausen das einzige beheizte Freibad im Stadtgebiet Winterberg ist, schon gefolgt und zwar unabhängig von den Entwicklungen im Oversum. Bereits im November 2012 hat der Rat den Vorschlag der Verwaltung im Rahmen der Haushaltsplanberatungen aufgegriffen, dass der Bäderverein Siedlinghausen einen erhöhten städtischen Betriebskostenzuschuss für sein Engagement zur Aufrechterhaltung dieses einzigen beheizten Freibades in der Stadt Winterberg erhält. Dieser wurde dann mit dem Haushalt im Januar 2013 beschlossen, d.h., der Zuschussbetrag wurde mit dem Jahr 2013 um 8.500 € von bisher jährlich 30.000 € auf nunmehr jährlich 38.500 € erhöht. Insoweit wird einerseits das private Engagement seitens der Stadt Winterberg dauerhaft erhöht unterstützt, andererseits wird es angesichts des guten Sommers an der Frequentierung des Siedlinghauser Bades sicherlich nicht mangeln.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Winterberger Rathaus
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Meine ehemalige Rennstrecke zwischen Siedlinghausen und Winterberg ist zum Schotterweg verkommen. (foto: zoom)
Winterberg verleiht E-Bikes, hat eine kommerziell erfolgreiche Mountainbike-Arena und ist sogar Startpunkt des Ruhrtal-Radweges. Ich frage mich allerdings, ob je ein Winterberger Politiker mit dem Rad in und um Winterberg unterwegs war.
Jetzt hat es meine Lieblingsstrecke zwischen Siedlinghausen und Winterberg bzw. von Uppu runter nach Hause erwischt. Da, wo ich früher locker mit dem voll bepackten Tourenrad herfahren konnte, liegt nun grober Schotter, der selbst das Mountainbike-Fahren zu einer äußerst unangenehmen Erfahrung macht.
Es macht wirklich keinen Spaß 🙁
Als ich mit dem Tourenrad zu Beginn der Ferien meine Radtour, wie schon die Jahre zuvor über den Fahrweg neben der L 740 starten wollte, ging gar nichts mehr. Ich musste auf die Straße ausweichen, dorthin, wo vor einiger Zeit auf kurvenreicher Strecke das Tempolimit von 70 auf 100 km/h hinaufgesetzt worden war. Andere Radler berichten mir Ähnliches. Auch sie waren gezwungen, auf die Straße auszuweichen.
Nach den Ferien habe ich mit dem MTB eine Runde um Winterberg gedreht und wollte wie stets den kurzen Weg von Uppu Richtung Siedlinghausen rauschen.
Nichts da – der Schotter hat mich richtig zornig gemacht. Selbst mit dem Mountainbike war es eine im besten Fall unangenehme, im schlechtesten Fall unmögliche Strecke.
Wer ist eigentlich für so etwas verantwortlich? Ein Radfahrer?
Die Badebucht im Hillebachsee ist fertig und in der Mitte sieht man auch schon eine große Pfütze. (foto: zoom)
Die Badebucht im Hillebachsee scheint fertig gebaut zu sein. Als ich gestern durch Niedersfeld radelte und mir den See anschaute, spielten schon ein paar Kinder und Jugendliche in der entstehenden Pfütze. Mal schauen, wie sich die Badesaison im nächsten Jahr anlässt.
Der Investor für die geplante Wasserski-Anlage ist nach Hörensagen noch nicht so richtig „in die Pötte“ gekommen.
Warum macht sich Winterberg eigentlich von einem einzelnen Investor für eine solche Freizeitsport-Einrichtung abhängig?
Wenn es wirklich sinnvoll sein sollte, im Hillebachsee eine Wasserski bzw. Wakeboard-Anlage zu bauen, könnte die Stadt doch versuchen ein bisschen Wettbewerb zu erzeugen und sich unter anderen weiteren möglichen Betreibern umzuhören.
Der kommerzielle Spin-Off am Alfsee – fast ein kleines Dorf. (foto: zoom)
Wie ich es an verschiedenen Orten in Deutschland beobachtet habe, kann an einer solchen Anlage eine ganze Menge an Folgeverwertung dranhängen: Wakeboard-Verleih/Verkauf, Bekleidung, Wasserski-Schule, Gastronomie, Camping …
Allerdings weiß ich nicht, inwieweit die Stadt das Projekt -unabhängig vom aktuellen potentiellen Investor- auf seine Realisierbarkeit und seinen Nutzen abgeklopft hat.
Aber bitte kein PPP 😉
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