FDP: Steuergesetz zu ersteigern (screenshot: zoom)
Zur FDP will mir im Moment nicht viel einfallen. Was soll man auch sagen, wenn eine Partei, deren neo-liberale Ideologie Grundlage derjenigen Politik war, die zum gerade durchlebten Banken- und Finanzcrash geführt hat, bei den jüngsten Wahlen als großer Stimmen-Abräumer glänzt.
Das Steuergeschenk für das Gaststättengewerbe hatte schon vorgestern und gestern keinen volkswirtschaftlichen Sinn gemacht.
Jetzt sehe ich wenigstens die Ursache, auf die ich auch hätte selbst kommen können.
Aber ich habe nicht glauben wollen, dass es in der Politik manchmal wirklich so zugeht, wie man es am Stammtisch vermutet.
Gut gezockt, möchte man meinen. Eine Millionen eingesetzt – eine Milliarde rausgeholt. Rechne mal jemand die Rendite aus.
Die FDP wird in den nächsten Tagen glaubwürdig beweisen, dass sie die Hoteliers schon entlasten wollte, bevor sie die Spende erhielt. Somit wird sie über jeden strafrechtlich verfolgbaren Korruptionsverdacht erhaben sein.
Es war einfach ein Zufall, ohne Zusammenhang: Ein Schmetterling hat in Chile mit den Flügeln geflattert und in China ist ein Sack Reis umgefallen.
Die Versteigerung bei Ebay ist inzwischen vom Netz genommen worden: hier
Die Straßen nach Winterberg sind sehr gut geräumt und sicher zu befahren. Kleinere Nebenstraßen könnten einen Schneebelag haben.
Heute Morgen standen ausreichend freie Parkplätze zur Verfügung und es hatten sich (noch?) keine Autoschlangen auf der B480 vor dem ersten Kreisel gebildet.
Auf der Nebenstrecke über Meschede, Bödefeld, Altenfeld, Siedlinghausen scheint zur Zeit nichts los zu sein. Ab und zu fährt ein Auto vorbei.
Sämtliche Lifte sind in Betrieb (siehe unten).
Die Rückfahrt würde ich nicht gleich nach Betriebsschluss der Ski-Anlagen antreten: Staugefahr auf der B480 ab spätestens Assinghausen Richtung Olsberg.
Auf dem Weg zur Hunau: Blick über das Negertal. (foto: zoom)
Die wenigen Zentimeter Neuschnee machen das Laufen zum Vergnügen, weil die vereisten Waldwege durch die Schneeauflage wieder griffig geworden sind.
Bis auf einen Jagdhelfer, der auf einer Hochwiese Futter verstreute, habe ich über 90 Minuten lang zwischen 400 und 800 Meter unter Fichten und Buchen keine Menschenseele getroffen.
Sind wohl alle in Winterberg – Skifahren. Mir auch recht 😉
Blick vom SGV-Parkplatz übers Tal um 16 Uhr. (foto: zoom)
Das war’s. Der letzte Lauf des Jahres 2009 bei 5° Celsius auf glatten Waldwegen. Schmutziges Weiß, dunkles Grün, ein grauer Himmel und Wolken, die bis ins Tal hängen.
Allen LeserInnen, den angenehmen und umgänglichen KommentatorInnen, sowie den befreundeten Blogs wünschen wir einen Guten Rutsch.
Heute Mittag an der Remmeswiese: Kaum noch Parkplätze, die Lifte brummen (alle fotos: zoom)
Es ist ein verrücktes Wetter im Hohen Hochsauerland. Gestern zog am Nachmittag dichtes Schneegestöber über die tiefen und hohen Lagen. Es war schwierig eine lockere Abendlaufrunde durch den Wald zu stapfen.
5° Celsius zu Mittag: Marktplatz Winterberg
Kaum zurück, schmatzten von einer zur anderen Minute dicke, warme Regentropfen auf den Schnee und fraßen die weiße Pracht.
Heute Mittag in Winterberg, 200 Höhenmeter weiter, brummte trotz Regen und Plus-Graden der Ski-Betrieb. Die Kunstschneedecke wird aller Voraussicht nach halten. Die Auflage ist dick genug, um eine kürzere Wärmeperiode zu überstehen.
Regenschirme auf dem Wintermarkt in Winterberg
Glaubt man dem Wetterbericht, soll es zu Silvester wieder kalt werden. Bis dahin benötigen Nässe-empfindliche Menschen neben der Skiausrüstung einen Regenschirm 😉