
Winter auf der Ennert

das Sauerland und mehr

Hinweis von Gastautor Andreas Lichte
Das Telefon seit Jahren still –
kein Mensch mit dem ich reden will
ich seh im Spiegel mein Gesicht –
nichts hat mehr Gewicht.
Ich werfe Schatten an die Wand
und halte zärtlich meine Hand
ich red mit mir und schau ins Licht –
mich erreichst du nicht.
In meinem Film bin ich der Star
ich komm auch nur alleine klar.
Panzerschrank aus Diamant –
Kombination unbekannt.
Eiszeit – mit mir beginnt die Eiszeit
im Labyrinth der Eiszeit – minus neunzig Grad.
Eiszeit – mit mir beginnt die Eiszeit
im Labyrinth der Eiszeit – minus neunzig Grad.
Alle Worte tausendmal gesagt
alle Fragen tausendmal gefragt
alle Gefühle tausendmal gefühlt –
tiefgefroren – tiefgekühlt.
In meinem Film bin ich der Star …

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Während heute bei strahlend blauem Himmel und Minusgraden in Winterberg die Schneekanonen arbeiteten, konnte ich ein paar hundert Höhenmeter tiefer die Fahrradsaison starten.
Für die Annalen: 16. Januar 6:25 a.m. , trockene Kälte, -7° Celsius.
So matschig und grün sah der Herrloh noch am vergangenen Donnerstag, also vor vier Tagen aus -> Link.
Das heutige „Anradeln“ fand mehr als drei Wochen früher als im vorigen Jahr statt. Nun gut – morgens auf dem Hinweg zur Arbeit war es noch dunkel, aber der Rückweg hat dann richtig Spaß gemacht.
Als ein kleines Bonbon gilt mir die Ersparnis von 2 mal 4,80 Euro = 9,60 Euro für die Busfahrkarte 🙂


Die Stadt Winterberg wagt einen mutigen Schritt in die Zukunft und wird ein Unternehmen in der freien Marktwirtschaft.
Anläßlich der Freischaltung des neuen Internetauftritts der erfolgreichen Tourismusmarke „Stadt Winterberg“ umriss der Bürgemeister jetzt C.E.O Werner Eickler die Geschäftsfelder:
„Das Unternehmen Stadt Winterberg beinhaltet ja nicht nur die Verwaltung, sondern auch die Bereiche Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH, die Stadtwerke Winterberg AöR, den Baubetriebshof und den Eigenbetrieb Forst.“
Mit der Transformierung einer öffentlichen Kommune in eine privatwirtschaftliche Gesellschaftsform macht Winterberg zweifelsohne den Pionierschritt in ein neues neoliberales Paradies, an dessen Pforten der Gott Mammon quasi unerschöpfliche Gewinne verspricht.
Schon die Privatisierung der Deutschen Bahn hat gezeigt, wie passgenau die Überführung eines öffentlichen Unternehmens auf den Markt die Bedürfnisse der wichtigen Beteiligten befriedigt: es gab seit Hartmut Mehdorn noch keinen wirklich unzufriedenen Manager in den Spitzenpositionen der Bahn.
Winterberg sollte nun auch dem Vorbild der Bahn folgen und mit aller Macht versuchen an die Börse zu streben. Der erste Vorteil liegt klar auf der Hand: aus Ratsmitgliedern werden Vorstandsvorsitzende!
Die Deutsche Bahn hat unnötige Betriebsteile wie Reparaturwerkstätten und Wartung rigoros reduziert. Der kleine Nachteil, dass nun immer öfter kaputte Züge unpünktlich auf maroden Strecken durch die Gegend tuckern wird dadurch ausgeglichen, dass das Unternehmen Bahn endlich schlank und damit sexy wird, sexy für die Börse.
Das Unternehmen Stadt Winterberg muss schlanker werden. Wir schlagen vor, zuerst einmal das Personalbudget des Unternehmens Stadt Winterberg zu verschlanken.
Wir denken an die Einwohner, die nichts mit der eigentlichen Wertschöpfungskette des Unternehmens Winterberg zu tun haben. Nach Berechnungen der Unternehmensberatung „Ski & Schanze“, könnten beispielsweise ca. 7000 unproduktive Bürger eingespart werden.
„Dies ist ein Quantensprung für unsere Stadt„, freut sich C.E.O. Eickler. Wir können unserem Bürgermeister nur zustimmen:
Ein Quantensprung ist physikalisch nichts anderes als „eine ganz winzige Zustandsänderung, die überdies in aller Regel nicht beständig ist“.

Als ich heute Abend mit dem Restlicht der Dämmerung fotografierte, sah es für den Winter in Winterberg sehr schlecht aus: Schnee-fresssender Regen bei Plusgraden.
Morgen, so die Vorhersagen, solle es schneien, danach solle es trocken, aber kalt werden.
Es könnte mit dem Winter im hohen Hochsauerland noch etwas werden, wenn es zumindest kalt würde und bliebe. Dann könnten die Schneebarone ihre Schneekanonen anwerfen.
In den Alpen sollen, schon seit sieben Jahren registrierbar, Wärme liebende Pflanzen die Gipfellagen besiedeln und die Kälte liebenden Pflanzen auf dem Rückzug sein.
Zum Thema „Klimawandel“ haben in Köln sehr interessante Funkhausgespräche mit Jürgen Wiebicke und Gästen stattgefunden. Die Sendung wird mehrmals wiederholt werden.
Mein persönliches Fazit nach der Sendung: Die grünen Wiesen von Winterberg werden in Zukunft nur noch eines der kleineren Problemchen der Menschheit und des Sauerlandes sein.

Nikon D4 – Zwischen Pixelbolide und Technikzweifel: „Trotz überwiegend enthusiastischer Reaktionen der Nikon-Fans entlockt mir der so atemberaubend beschriebene Pixelbolide keinerlei überschwängliche Begeisterung, sondern eher Kopfschütteln“ … heikerost
Der verkorkste Jahresbeginn: Wulff-Krisen-Gewinnler sind die Falschen … nachdenkseiten
Herr Diekmann übt die Metamorphose: Die Wulff-Affäre hat gute Aussichten, in die Geschichtsbücher einzugehen, als Wendepunkt der politischen Kultur in Deutschland … postvonhorn
Eine Salami für Herrn Wulff, gut geschnitten: Schon Stefan Aust und Hugo Müller-Vogg haben ihre Eindrücke vom mittlerweile berühmtesten Anruf der deutschen Nachkriegsgeschichte mitgeteilt. Heute hat sich Hans Leyendecker in der ARD und im WDR geäußert, da durfte die Bild nicht fehlen … wiesaussieht
Übernahme Westfalen-Blatt: Schnelle Aufklärung gefordert … medienmoral
Peymann inszeniert “Dantons Todâ€: Posen mit Standbein und Spielbein … revierpassagen
Trinkendes NRW: CDU will Alkohol in der Öffentlichkeit verbieten …ruhrbarone
DGB Hagen zur Rente mit 67: bleibt beim entschiedenen Nein … doppelwacholder
PFT-Skandal: Prozeß gegen den ehemaligen Geschäftsführer und den ehemaligen Betriebsleiter der Firma “GW Umwelt†… sbl
High in the Sky – Der Weg ist das Ziel: Klettern rocks! „Der körperliche Verfall im Verlauf der Erstellung einer studentischen Abschlussarbeit ist erschreckend! Sport fällt naturgemäß flach, da man ja der Meinung ist, sich keine Minute weiter als 20 Meter vom Computer entfernen zu dürfen. Das Fahrrad rostet im Regen vor sich hin und die Joggingschuhe verschwinden nach und nach unter einer schützenden Staubschicht“ … wutzeline


„Die Parkplatzsuche in den Hamburger Stadtteilen ist ein zeitraubener Akt, der nicht selten erst viele hundert Meter vom eigentlichen Zielort entfernt gelingt.
Der Fahrer dieses Dixieklos hat wirklich „Fortune“ gehabt. Perfekt eingeparkt, und mit viel Glück bekommt er kein Knöllchen. Fragt sich nur wie es innendrin aussieht.“