Wenn Kommunen selbst ihre Finanzen “verbrennen” …

Feuer (Symbolbild)

Auch die Städte und Gemeinden im HSK stehen vor großen finanziellen Herausforderungen: Durch Corona, Klimakrise und die Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine gibt es Mehraufwendungen und Preissteigerungen. Jetzt werden auch noch Zinssteigerungen folgen, die besonders die Kommunen mit hoher Verschuldung treffen.

(Der Artikel ist zuerst auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)

Besonders ungünstig ist es, wenn Fehlverhalten einer Kommune noch zu weiteren finanziellen Belastungen in Millionen-Euro-Höhe führt.

Das war erst im letzten Jahr in der Stadt Marsberg zu erfahren: Sie hatte 2,5 Mio Euro bei der Greensill-“Bank” angelegt, die nach der Pleite dieses Instituts nun wahrscheinlich komplett verloren sind. Im November 2021 wurde dem Marsberger Rat ein Gutachten eines Rechtsanwalts zur Ursachenanalyse vorgestellt, aber nur in nicht-öffentlicher Sitzung.

https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/marsberg-das-gutachten-zu-greensill-pleite-liegt-jetzt-vor-id233767369.html
Eine saubere Aufarbeitung der gravierenden Fehler der Stadt müsste transparent und öffentlich erfolgen…

Ein ähnlicher Verlust droht nun der Nachbarstadt Brilon. Hier geht es zunächst um 2,3 Mio Euro Diese Summe fordert ein bayerisches Holzunternehmen von der Stadt als Schadenersatz, weil die Stadt ihre vertraglich vereinbarten Holzlieferverpflichtungen nicht eingehalten habe. Hinzu könnten Verfahrenskosten in sechsstelliger Höhe kommen.

Die Lokalpresse veröffentlichte heute einen Vorbericht über den Prozess gegen die Stadt Brilon, der am morgigen Donnerstag (28.07.2022) beim Landgericht in Arnsberg stattfindet.

https://www.wp.de/staedte/altkreis-brilon/unternehmen-verklagt-stadt-brilon-auf-2-3-millionen-euro-id235997509.html

Ungewohnt kritisch wird in dem Artikel der Lokalpresse über die Schadenersatzforderungen wegen Nichterfüllung des im September 2020 abgeschlossenen Holzliefervertrages berichtet:

50.000 Festmeter waren garantiert, die restlichen 30.000 Festmeter sollten abhängig von der Verfügbarkeit gemacht werden, so äußerte sich der Geschäftsführer der Firma im Dezember 2021 gegenüber der WP. Dass er in Brilon wegen des Holzkaufs vorstellig geworden sei, habe mit dem Bahnanschluss zu tun gehabt. Das Unternehmen, das nach Angaben des Geschäftsführers „eine mittlere sechsstellige Festmetermenge“ pro Jahr umsetzt, war indes nicht lange allein. Auch ein etablierter Großabnehmer sei hinter dem Holz her gewesen und habe die Stadt mit Tiefstpreisen an der ausgestreckten Hand verhungern lassen wollen.
Anfang 2021 “sei der Holznachschub ins Stocken geraten“. Der Geschäftsführer des klagenden Unternehmens “hätte ja sogar Verständnis gehabt, wenn kein Holz mehr verfügbare gewesen wäre. Aber es sei ja welches da gewesen. In der Klage soll es um 32.000 Festmeter gehen, die das Unternehmen aus Bayern nach seinen Angaben nicht mehr erhalten hat. Pro Festmeter macht die Firma einen Gewinnausfall von rund 50 Euro, je nach Charge, geltend… 1,7 Millionen Euro hat die Stadt bereits für eine ‘potenzielle Schadenersatzpflicht und mögliche Verfahrenskosten’ als Rückstellung nachträglich in ihre Haushaltsplanung 2022 aufgenommen.

Ob dabei auch ein Briloner “Großabnehmer” aus der Holzbranche, dem sehr gute Beziehungen ins Briloner Rathaus nachgesagt werden, eine wesentliche Rolle gespielt haben könnte, ist dem Artikel nicht zu entnehmen…

Auch dies sollte dringend aufgearbeitet werden, ebenso wie die Verantwortung des Briloner Bürgermeisters im Zusammenhang mit der Unterzeichnung der Holzlieferverträge.

Anhaltende Trockenheit: HSK untersagt Entnahmen von Wasser mittels fahrbarer Behältnisse, Pump- und/oder Saugvorrichtungen aus Oberflächengewässern – Allgemeinverfügung gilt ab 28.07.2022

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit haben sich auch in den Gewässern im Hochsauerlandkreis extrem niedrige Wasserstände eingestellt. Auch die Niederschläge der vergangenen Wochen haben nicht dafür gesorgt, dass sich die Situation entspannt. Aus diesem Grund erlässt der Hochsauerlandkreis am 25.07.2022, eine Allgemeinverfügung, die es im gesamten Kreisgebiet mit Ausnahme der Gewässer Ruhr und Lenne untersagt, Wasser aus Oberflächengewässern zu entnehmen. Die Verfügung tritt am 28.07.2022 in Kraft und bleibt bis zum 31.10.2022 bestehen.

(Pressemitteilung HSK)

Das Verbot gilt für Wasserentnahmen im Rahmen des Gemein-, Eigentümer- und Anliegergebrauchs. Verboten ist es damit nicht nur, größere Wassermengen (beispielsweise mit fahrbaren Behältnissen), sondern auch kleinere Mengen für die Bewässerung von Privatgärten zu entnehmen. Ausgenommen davon sind das Tränken von Vieh über an den Gewässern angeordneten Viehtränken und das Schöpfen mit Handgefäßen. Die Untere Wasserbehörde des Hochsauerlandkreises hat die Möglichkeit, Verstöße gegen die Allgemeinverfügung im Einzelfall mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 50.000 Euro zu ahnden.

Zum Hintergrund: Durch die unterdurchschnittlichen Niederschläge in den vergangenen Wochen befinden sich die Pegelstände der Oberflächengewässer im Hochsauerlandkreis unterhalb des mittleren Niedrigwassers und damit teilweise häufig auf einem sehr kritischen Niveau. Der für Fische, Kleinstlebewesen und Pflanzen lebensnotwendige Wasserzu- und -abfluss ist in vielen Teilen des Kreises nicht mehr flächendeckend gewährleistet. Um einem weiteren Absinken der Wasserstände – auch unter Berücksichtigung der für die nächsten Wochen gemeldeten Wetterlage – entgegenzuwirken, erlässt der Hochsauerlandkreis die Allgemeinverfügung. Diese ist auch unter dem nachfolgenden Link einzsehen:

https://www.hochsauerlandkreis.de/hochsauerlandkreis/buergerservice/umwelt/wasserwirtschaft/erlaubnisse-zur-gewaesserbenutzung

#LastSeen-Ausstellung in Kassel eröffnet: Ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus setzen

#LastSeen-Ausstellung auf dem Opernplatz in Kassel: Juli bis 14. September 2022; täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet (Foto: Arolsen Archives)

Auf dem Opernplatz in Kassel öffnete heute die Ausstellung #LastSeen. Bilder der NS-Deportationen der Arolsen Archives und Partner. Die Wanderausstellung auf der Ladefläche eines historischen LKWs informiert über die Suche nach bisher unbekannten Fotos von NS-Deportationen und zeigt, wozu Antisemitismus im Holocaust geführt hat.

(Pressemitteilung der Arolsen Archives)

Aus Anlass des antisemitistischen Eklats rund um die documenta fifteen hat der #LastSeen-LKW, der zurzeit durch Deutschland tourt, seine Route kurzfristig geändert, um in Kassel ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Die Ausstellung ist bis zum 14. September täglich von 10 bis 21 Uhr dort zu sehen.

Im Zentrum von #LastSeen stehen die Fotos von Deportationen aus dem Deutschen Reich zwischen 1938 und 1945. Die meisten der Männer, Frauen und Kinder auf den Bildern sind ein letztes Mal zu sehen – bevor die Nationalsozialisten sie in die Vernichtungslager brachten und ermordeten. Der #LastSeen-LKW stammt aus den 1950er Jahren, ähnliche Fahrzeuge wurden aber auch für den Transport von Verfolgten zu Sammellagern und Bahnhöfen genutzt.

Floriane Azoulay: „Antisemitismus geht uns alle an“

Bei der Eröffnung von #LastSeen warnte Floriane Azoulay, Direktorin der Arolsen Archives, vor der Kontinuität antisemitischer Verschwörungsmythen und appellierte: „Antisemitismus ist keine Befindlichkeit von Jüdinnen und Juden, sondern eine alltägliche Realität, eine zentrale Frage der Demokratie und geht uns alle an.“

Floriane Azoulay im Gespräch mit einer TV-Journalistin bei der Eröffnung der #LastSeen-Ausstellung in Kassel
(Foto: Arolsen Archives)

Antisemitische Vorfälle seien erschreckenderweise auf dem Vormarsch und stiegen seit Jahren überall auf der Welt an, so Azoulay weiter. Antisemitische Bildsprache und Kommunikationsformen, wie sie bei der documenta zu sehen gewesen seien, trügen dazu bei, antisemitische Positionen als normal anzuerkennen. Daran zeige sich: „Antisemitismus ist kein vergangenes Thema“. Sie forderte dazu auf, auch die Frage des strukturellen Antisemitismus und seiner Verharmlosung in kulturellen Institutionen in den Blick zu rücken und dieses Problem aktiv anzugehen.

Die Antisemitismusdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance, die sowohl die Bundesregierung als auch das Land Hessen zum Schutz jüdischen Lebens und dem Kampf gegen Antisemitismus übernommen haben, sei eine wichtige Grundlage zum Erkennen von Antisemitismus und solle dazu als Wegweiser dienen, erklärte Floriane Azoulay.

Claudia Roth: „#LastSeen führt die Folgen von Diskriminierung und Antisemitismus drastisch vor Augen“

Unterstützt wird die Ausstellung von Kulturstaatsministerin Claudia Roth, die aus terminlichen Gründen nicht vor Ort sein konnte. In ihrem Grußwort bedankte sie sich bei den Arolsen Archives für die Intervention durch die Präsentation von #LastSeen während der documenta, da so in Kassel die Aufmerksamkeit darauf gelenkt werde, zu welchen Bildern eine antisemitische Bildersprache führen könne. „Es ist eine Verantwortung für unser Land und für uns alle, dass Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung keinen Platz in Kunst, Kultur und unserer gesamten Gesellschaft bekommen.“

Mehr Bilder finden, entschlüsseln und verstehen

Die Ausstellung ist Teil einer Initiative der Arolsen Archives zusammen mit vier Partnern, bei der es um die Suche nach bisher unbekannten Fotos von NS-Deportationen und ein tieferes Verständnis der Bilder geht. Bisher sind rund 550 Fotos von NS-Deportationen aus knapp 60 Orten bekannt. Ziel von #LastSeen ist es, diese Bilder virtuell zusammenzuführen, weitere Fotos zu finden und Hintergründe zu recherchieren, um den Verfolgten ihre Namen und Geschichten zurückzugeben. Der #LastSeen-LKW macht auf die Initiative aufmerksam und bittet Freiwillige, sich an der Suche vor Ort zu beteiligen. Erste Ergebnisse von #LastSeen werden Ende 2022 in einem digitalen Bildatlas veröffentlicht. Ergänzend dazu wird für Schülerinnen und Schüler ein interaktives Lernspiel angeboten.

#LastSeen auf dem Opernplatz:
26. Juli bis 14. September 2022
Täglich von 10 bis 21 Uhr geöffnet

Die Arolsen Archives sind das weltweit umfassendste Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Die Sammlung gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe. #LastSeen ist eine Initiative der Arolsen Archives & Partner:

  • Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz
  • Institut für Stadtgeschichte und Erinnerungskultur, Kulturreferat der Landeshauptstadt München
  • USC Dornsife Center for Advanced Genocide Research, Los Angeles
  • Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin

Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) und dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht gefördert.

Mobile Impfangebote in der nächsten Woche in Meschede und Brilon

Das Virus grast zur Zeit erfolgreich die Schützenfeste des HSK ab. (Bild: Alissa Eckert, MSMI, Dan Higgins, MAMS, Quelle: CDC https://phil.cdc.gov/Details.aspx?pid=23312)

Die Koordinierende COVID-Impfeinheit bietet auch in der kommenden Woche wieder mobiles Impfen an.

26.07.2022    Meschede

                        Wochenmarkt, Kaiser-Otto-Platz, 9-13 Uhr (Impfbus)

27.07.2022    Brilon

                        Bürgerzentrum/Kolpinghaus, Derkere Str. 3, 12-18 Uhr

Das Angebot richtet sich an alle Impfwilligen ab 5 Jahre ohne Termin. Es werden alle Impfungen gemäß Stiko-Empfehlung von der Erst- bis zur 2.  Auffrischungsimpfung angeboten.

Als Impfstoffe sind BionTech, Moderna und Novavax vorrätig. Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis bzw. die Impfmappe mit den Unterlagen der bisherigen Impfungen.

Weitere Informationen und Impftermine finden Interessierte unter www.hochsauerlandkreis.de.

Verlängerung der Autobahn A46 ab Nuttlar bis in den Norden von Brilon: „Erfreuliche Untätigkeit“

Überblick über die zahlreichen tangierten Naturschutz-, FFH-, Vogelschutz- und Wasserschutzgebiete (Grafik: siehe den Link im Text)

Untätigkeit von Behörden ist meist ein großes Ärgernis. Aber es gibt auch Ausnahmen. So ist es für die Planung der B7n, also die Verlängerung der Autobahn A46 ab Nuttlar bis in den Norden von Brilon. Hierfür hatte die Landesstraßenbauverwaltung nach einem langen Dialogprozess angekündigt, bis zum 31. März dem Bund eine konkrete Trassenführung vorzuschlagen. Diese sollte am 30.03.2022 öffentlich vorgestellt werden.

(Der Artikel ist in ähnlicher Form zuerst auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)

Doch zwei Tage vorher, am 28.03.2022, kam der Rückzug: Dann teilte die Straßenbaubehörde mit:

„Über zwei von vier Abschnitten der B7n müssen verschiedene Varianten abgewägt werden, um eine Vorzugsvariante zu erstellen. Dafür braucht Straßen.NRW mehr Zeit als ursprünglich gedacht. Darum wird die für Mittwoch, 30. März 2022, geplante öffentliche Veranstaltung verschoben. Den neuen Termin für die Vorstellung der Vorzugsvariante und des Abwägungsprozesses wird Straßen.NRW in einigen Wochen bekanntgeben.“
https://www.strassen.nrw.de/de/meldung/b7n-komplexe-abwaegung-fuer-die-vorzugsvariante-strassen-nrw-braucht-mehr-zeit.html

Aus den „einigen Wochen“ sind inzwischen mehr als 15 geworden. Und das ist in diesem Fall gut so.

Denn mit den zuletzt diskutierten Trassenvarianten sind zwei große Probleme verbunden:
– Sie sind viel zu teuer.
– Mit ihnen sind erhebliche Umweltschäden verbunden. Einen Überblick über die zahlreichen tangierten Naturschutz-, FFH-, Vogelschutz- und Wasserschutzgebiete bietet diese Karte:
https://www.strassen.nrw.de/de/b7n-neubau-zwischen-bestwig-nuttlar-und-brilon-medien-downloads.html?file=files/a_snrw-2022/dokumente/01_planen-und-bauen/02_Bundes-und-Landesstrassen_doc/B7n%3A%20Neubau%20Bestwig-Nuttlar%20und%20Brilon%20-%20dokumente/SNRW_B7n_Bestwig_Nuttlar-Brilon-Karte-Schutzgebiete.pdf&cid=38776

Und bei den Kosten scheint sich die Behörde erheblich verrechnet zu haben, denn bei realistischer Betrachtung sind die Bau- und Unterhaltungskosten deutlich höher als der Nutzen. Zuletzt hatte die Landesstraßenbauverwaltung in ihren Kostenaufstellungen sämtliche Planungs- und Brückenunterhaltungskosten „vergessen“. Darauf wies der Vertreter der SBL beim zu diesemProjekt eingerichteten „Politischen Begleitkreis“ im März hin. Die Bürgerliste hatte daher eine alternative Route vorgeschlagen, die weitgehend auf den bisher genutzten Trassen verläuft, mit viel weniger Umweltschäden und Kosten. Bisher gab es dafür keine Unterstützung, vielleicht wegen der gegenläufigen Interessen einiger Grundstückseigentümer?

Es besteht die Hoffnung, dass in der langen Pause ein Umdenken einsetzt.

NRW: Aktualisierter Unfallatlas zeigt jetzt auch Unfallschwerpunkte für das Jahr 2021

Der Unfallatlas bietet einen räumlich tief gegliederten Überblick über die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nach Straßenabschnitten sowie nach einzelnen Unfallstellen.

Die Darstellung der Unfallstatistik in Köln (Grafik: IT.NRW)

Düsseldorf (IT.NRW). Auf welchen Straßen in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich besonders viele Verkehrsunfälle? Wo gab es Unfälle mit Verkehrstoten? Wo sind Fahrradunfälle besonders häufig?

(Pressemitteilung IT.NRW)

Diese und weitere Fragen beantwortet der interaktive Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, wurden die im Unfallatlas visualisierten Unfalldaten jetzt mit den Ergebnissen des Jahres 2021 aktualisiert. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ist in NRW im Jahr 2021 im Vergleich zu 2019 um 11,6 Prozent auf 54 339 gesunken (2019: 61 471).

Die Anwendung „Unfallatlas” steht kostenlos zur Verfügung.

Als Unfallschwerpunkte in Nordrhein-Westfalen hat das Statistische Landesamt mithilfe des Unfallatlas für das Jahr 2021 z. B. in Köln die Kreuzung Aachener Straße/Innere Kanalstraße/Universitätsstraße sowie den Bereich Zülpicher Straße (Mensa)/Zülpicher Wall identifiziert. In Bonn kam es im Bereich Hauptbahnhof in Höhe Poststraße vermehrt zu Verkehrsunfällen. Bei Unfällen mit Fahrradbeteiligung fielen Schwerpunkte in Aachen im Bereich Boxgraben/Krakaustraße/Stephanstraße, in Bonn im Bereich Am Hauptbahnhof, Höhe Poststraße und in Köln im Bereich Aachener Straße/Innere Kanalstraße/Universitätsstraße sowie im Bereich Zülpicher Straße (Mensa)/Zülpicher Wall auf.

Weitere Unfallschwerpunkte in nordrhein-westfälischen Städten

Der Unfallatlas bietet einen räumlich tief gegliederten Überblick über die Zahl der Unfälle mit Personenschaden nach Straßenabschnitten sowie nach einzelnen Unfallstellen. Die Nutzer können selbst auswählen, ob alle oder nur Unfälle mit Beteiligung bestimmter Verkehrsmittel angezeigt werden sollen. Zu jedem Unfall sind Zusatzinformationen z. B. darüber verfügbar, ob es sich um einen Unfall mit Verkehrstoten, Schwer- oder Leichtverletzten gehandelt hat. Die Unfalldaten stehen zum Download auch im shape- bzw. csv-Format zur Verfügung.

Die im Unfallatlas visualisierten Unfalldaten stammen aus der Statistik der Straßenverkehrsunfälle, die auf den Meldungen der Polizei basiert. Im Vergleich zu 2019 ist die Zahl der Unfälle mit Personenschaden in NRW um 11,6 Prozent auf 54 339 gesunken (2019: 61 471). Die NRW-weit höchste Unfallzahl mit Personenschaden gab es im Jahr 2021 mit 4 371 Unfällen in Köln. Umgerechnet auf die Bevölkerung ereigneten sich die meisten Unfälle mit Personenschaden mit 6,1 Unfällen je 1 000 Einwohner in Heimbach (Kreis Düren). Die niedrigste Unfallhäufigkeit gab es hier in Schlangen im Kreis Lippe (1,1 Unfälle je 1 000 Einwohner).

PDF-Download:

Unfallschwerpunkte aller Verkehrsteilnehmer in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2021

Datenbanken:

  • Ergebnisse der Statistik der Straßenverkehrsunfälle für die Städte und Gemeinden in NRW in der Landesdatenbank NRW
  • Ergebnisse Statistik der Straßenverkehrsunfälle für NRW im Jahresvergleich in der Landesdatenbank NRW

Will die Deutsche Bahn den Fahrkartenverkauf im ländlichen Raum verhindern?

Vergittert – hier die Deutsche Bahn in Meschede (archiv: zoom)

Für viele Kundinnen und Kunden der Deutschen Bahn (DB) sind digitale Angebote für den Erwerb von Fahrkarten gut geeignet. Aber es gibt auch viele Fahrgäste, die lieber eine persönliche Beratung haben möchten. Für sie sind die Agenturen in Bahnhöfen und die Reisebüros mit DB-Lizenz die richtige Adresse.

(Der Artikel ist zuerst auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)

Noch ist das so, aber zum Jahresende könnte diese Möglichkeit weitgehend wegfallen. Dann könnte es Fahrkartenschalter fast nur noch in den “Reisecentern” in den Bahnhöfen der großen Städte geben; dort werden sie von der DB selbst betrieben.

Denn nachdem die DB die Konditionen für die Agenturen und Reisebüros in den letzten Jahren stetig verschlechtert hat, wurde nun zum nächsten Jahreswechsel ein weiterer radikaler Schnitt angekündigt. Die DB Vertrieb GmbH beendet die bisherigen Verträge und führt 2023 ein neues Agenturmodell ein. Reisebüros mit DB-Lizenz “ohne Vertriebspflichten” erhalten ab 2023 keine Provisionszahlungen mehr. Reisebüros mit DB-Lizenz, die eine Verpflichtung aus einem Verkehrsvertrag erfüllen, d.h. an einem Standort eine von einem Aufgabenträger geforderte Leistung im personenbedienten Vertrieb erbringen, erhalten danach künftig eine Provision von nur noch fünf Prozent auf Fernverkehrsangebote.

Bisher erhalten die verbliebenen Agenturen ohne Verkehrsvertrag noch bis zu sechs Prozent Provision, künftig wird der Vertrieb nicht mehr bezahlt.

Vom Deutschen Reiseverband hagelt es Kritik. “Mit dem ab Januar 2023 beabsichtigten neuen Agenturmodell wolle der Staatskonzern einem Großteil der Reisebüros, die noch eine DB-Lizenz zum Verkauf von Fahrkarten haben, die komplette Vergütung streichen, kritisiert der Deutsche Reiseverband (DRV). Das sei “insbesondere mit Blick auf den Klimaschutz beim Reisen eine strategisch komplett falsche Entscheidung”.

Die Bahn werbe intensiv damit, im Fernverkehr klimaneutral unterwegs zu sein und könnte insbesondere bei Urlaubsreisen nach Österreich, Italien und Frankreich eine sehr große Rolle spielen, betont der DRV, der als größter Tourismusverband viele tausend Reisebüros, Veranstalter und Dienstleister vertritt.”

https://www.countervor9.de/vertrieb/bahn-streicht-die-provision-fuer-reisebueros-komplett

“Dass die DB ausgerechnet jetzt, wo auch Urlaubsreisen mit der Bahn aufgrund von Klimaschutz-Überlegungen stärker nachgefragt werden, den Zugang zu den Reisebüros versperrt, „ist nicht nachvollziehbar und falsch”. Der DRV fordert, dass die aufsichtführenden Bundesministerien Finanzen, Verkehr und Wirtschaft im Dialog mit der Tourismuskoordinatorin Claudia Müller prüfen sollten, ob das Management der Bahn hier eine richtige und zukunftsweisende Entscheidung getroffen hat”.

Siehe: https://www.tn-deutschland.com/entscheidung-gegen-den-klimaschutz-bahn-fuehrt-null-provision-ein/

Seit 1. Juli gibt es im Bahnhof Marsberg keinen Fahrkartenverkauf mehr. Eine andere Bahnagentur, die bereit war, das Angebot in Marsberg aufrecht zu erhalten, wird das unter diesen Bedingungen nicht tun. Auch die anderen Verkaufsstellen im Kreisgebiet sind nun stark gefährdet.

Die Sauerländer Bürgerliste (SBL) will daher die politischen Gremien im Kreisgebiet auffordern, sich für den Erhalt des persönlichen Fahrkartenverkaufs einzusetzen. Dieser sei ein wichtiger Teil der Verkehrsinfrastruktur.

Winterberg: Rettungshubschrauber im Bikepark. Zwei Schwerverletzte.

In unserem Briefkasten

Erneut gab es an diesem Wochenende im Bikepark Winterberg schwere Unfälle, diesmal mit zwei Schwerverletzten, einem Kind und einem jungen Erwachsenen.

(Pressemitteilung der Polizei HSK)

Nach einem Sturz mit seinem Fahrrad am Samstagmorgen gegen 10.15 Uhr wurde ein 7-jähriger Junge aus Relsberg in eine Spezialklinik geflogen. Er wurde schwer verletzt.

Ein 19-jähriger aus Calden kam Sonntagnachmittag gegen 14.50 Uhr mit seinem Fahrrad auf einer Down-Hill-Strecke zu Fall. Er wurde schwer verletzt in eine Spezialklinik geflogen.

Dritte Hallenberger Musical Night: Internationale Musical-Stars präsentiert von Kunst und Kump

Veranstaltungsplakat Kunst & Kump

Am 30. Juli 2022 ab 19.30 Uhr heißt es zum dritten Mal: Hallo Hallenberg! Willkommen zur HALLENBERGER MUSICAL NIGHT.

(Pressemitteilung Kunst & Kump Hallenberg)

Der Förderverein Hallenberg, Kunst & Kump hat mit Unterstützung der Stadt Hallenberg, der Freilichtbühne Hallenberg und der Sparkasse Hochsauerland zum dritten Mal ein hochklassiges Musical organisiert.

Tickets gibt es für 39 Euro bei der Touristik Hallenberg, Petrusstraße 2, in 59969
Hallenberg zu kaufen oder einfach online unter: www.stadt-hallenberg.de/musical-night. Telefonische Bestellungen sind unter Tickethotline 02984/303-777 möglich.

Wie auch in den Jahren zuvor gibt es eine freie Platzwahl und der Einlass erfolgt ab 18.00 Uhr bevor es dann um 19.30 Uhr losgeht.

„Ich freue mich, dass erneut die Creme de la Creme der Musical Szene nach Hallenberg kommt. Stars, die sonst am Broadway, im Londoner West End und auf den großen Musical-Bühnen dieser Welt auftreten. Gänsehautmomente und großartige Stimmen sind vorprogrammiert“, betont Michael Kronauge vom Veranstalter Förderverein Kunst & Kump.

Initiator und Ideengeber ist erneut der ehemalige Hallenberger Freilichtbühnenregisseur Florian Hinxlage. Das Publikum darf sich auf einen Musical-Abend auf hohem Niveau freuen.

LIVE ON STAGE auf der Bühne der Freilichtbühne Hallenberg sind die folgende ninternationalen Musical-Stars zu erleben.

YNGVE GASOY-ROMDAL, verzauberte bereits 2018 das Hallenberger Publikum beim Flo & Friends Weihnachtskonzert. Seinen „Durchbruch“ hatte der Norweger im deutschsprachigen Raum als Wolfgang Mozart in „Mozart! Das Musical“ in Wien und Hamburg. Das umfangreiche Repertoire von Yngve lässt sich hier kaum aufzählen.

YNGVE GASOY-ROMDAL (Foto: Karim Khawatmi)

Sämtliche große Musical-Rollen durfte er mit seiner prägnanten Stimme und
seinem unnachahmlichen Charme gestalten: Jekyll & Hyde, Jesus Christ, „Joe Gillis“ in Sunset Boulevard, „Raoul“ in Liebe stirbt nie – Phantom II, Luther, Van Gogh, Dr. Schiwago, Evita, 3 Musketiere, Cats, Les Miserables, Marie-Antoinette, Into the Woods, Die Schöne und das Biest…kaum eine Rolle blieb ihm verwehrt, in diesem Sommer tritt YNGVE GASOY-ROMDAL in Hallenberg auf.

MIRIAM NEUMAIER, ist ein noch junger Stern am derzeitigen Musical-Himmel. Nach großen Erfolgen als Roxie in Chicago, Uschi in Der Schuh des Manitu und Lucy in Jekyll & Hyde, steht ihre Karriere gerade erst am Anfang.

Miriam Neumaier (Foto: Kunst und Kump)

Kunst & Kump: „Merken Sie sich ihren Namen, denn Sie werden ihn an den ganz großen Theatern der Republik lesen – garantiert! Umso glücklicher sind wir, dass Miriam bei unserer dritten Musical Night dabei sein kann und Sie in die verruchte Welt von Chicago entführen wird. Genießen Sie dieses Ausnahmetalent.“

SIDONIE SMITH – Die gebürtige Amerikanerin steht seit 2009 auf zahlreichen internationalen Bühnen: Köln, Hamburg, Wien, London, New York und Los Angeles zählen zu ihren Stationen. Sie ist nicht nur eine gefragte Musicaldarstellerin; auch als Instrumentalistin stand die klassisch ausgebildete Violinistin und Bratschistin in ausverkauften Häusern.

SIDONIE SMITH (Foto: Karla Newton)

Einige Karriere-Highlights ihrer bisherigen Musical-Laufbahn: West Side Story (Anita), Sweeney Todd (Johanna), Sister Act (Deloris Van Cartier), Bodyguard – Das Musical (Rachel Marron und Nicki Marron), Jesus Christ Superstar (Maria Magdalena), Aida (Aida), Cabaret (Sally Bowles), Jekyll & Hyde (Lucy), Rent (Maureen), Die Brücken am Fluss (Marian), Der kleine Horrorladen (Chiffon),
Knockin on Heavens Door (Frankie) und zur Zeit in der Hauptpartie der Felicia Farrell im Musical Memphis.

FEMKE SOETENGA – was Yngve in den männlichen Partien gelang, steht auf Femkes Vita im weiblichen Fach des Musicals: Nahezu jede große Musical-Partie der Literatur!

FEMKE SOETENGA (Foto: Julian Freyberg)

Femkes Stimme und ihre unfassbare Ausstrahlung wird Sie garantiert in ihren
Bann ziehen. Mit Leichtigkeit jongliert sie jeden Ton und erzählt die Geschichte eines jeden Songs auf ihre ganz eigene Art. Nur um ein paar Werke zu nennen, in denen sie die Hauptrolle geben durfte: 3 Musketiere, Evita, Jekyll & Hyde, Jesus Christ Superstar, Chess, Cabaret, Cats, Rebecca, Der Schuh des Manitu, Rocky Horror Show, Die Päpstin, Oliver!, Dr. Schiwago, Titanic… Es könnte ewig so weitergehen. Freuen Sie sich auf Soli, Duette und Terzette, in denen Femke den Songs ihren ganz eigenen Glanz verleihen wird.

Organisator und Ideengeber der Musical-Night ist FLORIAN HINXLAGE. Ehemaliger Regisseur der Freilichtbühne-Hallenberg, der die Erfolgsproduktionen My Fair Lady, Kohlhiesels Töchter – Das Musical und Die 3 von der Tankstelle überaus erfolgreich in Hallenberg inszeniert hat. Die Passion musste wegen der Pandemie leider entfallen.

FLORIAN HINXLAGE (Foto: Fotowerk Vechta)

Florian ist selbst als Sänger und Musicaldarsteller seit über 20 Jahren auf den deutschsprachigen Bühnen unterwegs. In populären Musicals wie Jesus Christ Superstar, Mozart, Hair, Evita, Blues Brothers, Cabaret, My Fair Lady, Die letzten 5 Jahre, 42nd Street und einigen mehr war Florian in Hauptrollen zu erleben und die Liste wird sich auch in den nächsten Jahren weiter fortführen. Doch auch die Regie ist kein unbekanntes Terrain für ihn. Neben Hallenberg zeichnete Florian sich für Inszenierungen in Tecklenburg, Coesfeld, Kloster Oesede, Stuttgart, Wien, Hannover und Bregenz verantwortlich. Als Agent und Produktionsleiter für Musiktheater vermittelt er Künstlerinnen und Künstler an Theater im gesamten deutschsprachigen Raum und mit seiner Firma „hinx + kunst“ ist er als Eventmanager und Produzent in ganz Europa tätig.

Begleitet wird das ausgezeichnete Ensemble von Mario Stork und seiner Band. Seit vielen Jahren zählt Mario zu den gefragtesten musikalischen Leitern im Musical-Konzertbusiness.

Mario Stork (Foto: Kunst & Kump)

Als Musiker, Komponist, Chorleiter und Dozent gibt es keinerlei Grenzen die
er in der Musik nicht überschreitet, denn Mario verkörpert Musik. Jahrelang war er hauptverantwortlich für Konzertprogramme von Alexander Klaws, Andreas Bieber, Mark Seibert, Patrick Stanke, Jan Ammann undde n Musical Tenors. Neben Konzerten und Galas ist er als Komponist eigener Musicals tätig. Seine unnachahmliche Art der musikalischen Leitung wird auch das Publikum in Hallenberg verzaubern.

Wanderausstellung und Vortrag zum Thema „Preußen in NRW“ – Station am Sauerland-Museum Arnsberg

Die Wanderausstellung „Modellierte Tradition. Was NRW mit Preußen zu tun hat“ gastiert bis Ende Juli im Museumshof. Eine Arnsberger Schulklasse „unter der Pickelhaube“. (Foto: Sauerland-Museum)

Das Sauerland-Museum in Arnsberg ist stellvertretend für den gesamten Regierungsbezirk Arnsberg Ausstellungsort der Wanderausstellung „Modellierte Tradition. Was NRW mit Preußen zu tun hat“, die in Form einer transportablen Litfaßsäule auf dem Museumshof bis Ende Juli zu sehen ist.

(Pressemitteilung Hochsauerlandkreis)

75 Jahre Nordrhein-Westfalen – unser Bundesland feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Das LWL-Preußenmuseum Minden, die Landeszentrale für politische Bildung NRW und die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen machen ihm aus diesem Anlass ein besonderes Geschenk: Eine Litfaßsäule, die eine kleine, aber feine und transportierbare Wanderausstellung zeigt. Eine historische Ausstellung, in der es entgegen möglicher Erwartungen aber nicht um die letzten 75 Jahre geht, sondern um Preußen.

Preußen? Da denkt man vermutlich an Pickelhaube, Kaiser, Obrigkeitsstaat und Militärparaden, aber nicht an Nordrhein-Westfalen. Und doch ist unser heutiges NRW ohne Preußen nicht denkbar. Denn entgegen des Mythos, dass die Briten das neue Bundesland 1946 auf dem Reißbrett erschufen, zeigt sich: die engen Verbindungen des (Nord-)Rheinlands und Westfalens gehen bis ins Jahr 1815 zurück, als Preußen begann, den beiden Provinzen feste administrative Strukturen zu geben und damit Grundlagen für Vieles schuf, was uns bis heute prägt. Die Ausstellung zeigt die preußische Vorgeschichte NRWs in einer außergewöhnlichen Form und mit einem leichten Augenzwinkern – und doch seriös und zuverlässig.

Die Wanderausstellung ist während der Öffnungszeiten des Museums kostenfrei zugänglich.

(V.r.n.l.): Dr. Guido Hitze, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Doris Wermelt vom LWL-Preußenmuseum Minden und Museumsleiter Dr. Oliver Schmidt eröffnen die Wanderausstellung. (Foto: Sauerland-Museum)

Passend zur Wanderausstellung lädt das Sauerland-Museum zu einem Vortrag in das Blaue Haus des Museums ein: Dr. Guido Hitze, Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, referiert über die Motive, Ursachen, Hintergründe und Ziele der Bestrebungen, Anfang der 1920er Jahre im Zuge der Reichsreformdebatte eine „Wirtschaftsprovinz Rheinland-Westfalen“ nahezu exakt in den Grenzen des heutigen Nordrhein-Westfalen zu schaffen.

Der Vortrag findet am Dienstag, den 28. Juni um 18 Uhr im Blauen Haus des Sauerland-Museums statt. Der Eintritt ist frei.