Dr. Ulrich Schneider: Solidarität und Widerstand von Häftlingen am Beispiel des KZ Buchenwald

Ein älterer Mann mit langem grauen Bart und halblangen grauen Haaren, hellbraunes Jacket, steht an einem Pult und schaut nach links zum nicht sichtbaren Publikum. Rechts im Hintergrund eine Präsenationsfolie: "Die internationale Militärorganisation (IMO)"
Vor 24 Zuhörern berichtet Dr. Ulich Schneider von KZ-Häftlingen, die selbst unter den drückendsten Bedingungen faschistischer Haft noch koordiniert und solidarisch gehandelt haben. (Foto: BiF)

Am Donnerstag, dem 26. März 2026, war Dr. Ulrich Schneider aus Kassel zu Gast im Bürgerzentrum Alte Synagoge in Meschede. Er ist Generalsekretär der Fédération Internationale des Résistants (Fédération Internationale de la Résistance, F.I.R.) und hat seit den 1970er Jahren zahlreiche Überlebende von Konzentrationslagern zu ihren Erfahrungen befragt.

(Pressemitteilung Verein Bildung und Freizeit Meschede (BiF))

Vor 24 Zuhörern berichtete er von KZ-Häftlingen, die selbst unter den drückendsten Bedingungen faschistischer Haft noch koordiniert und solidarisch gehandelt haben. Oft waren es politische Häftlinge, denen es aufgrund ihrer Organisationserfahrungen in den Arbeiterparteien und ihres Internationalismus gelang, von der SS unbemerkt ein Internationales Lagerkomitee aufzubauen. Sie konnten Schlüsselpositionen in der Lagerverwaltung einnehmen, welche die SS den Gefangenen zu deren „Arbeitserleichterung” nur zu gern übertrug. Von dort aus konnten sie immer wieder Mithäftlinge informieren, versorgen, in Sicherheit bringen und vor der Ermordung retten.

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Strafanzeige gegen Windpark-Betreiber: Massive Umweltschäden im Naturschutzgebiet „Aupketal“

Zum Beispiel fehlender Gewässerschutz: Es gibt großräumigen Sedimenteintrag in die Bäche. Wirksame Sperren zum Schutz der Wasserläufe fehlen völlig. (Pressefoto: SBL)

Die Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste / Freie Wähler Hochsauerland (SBL/FWG) hat bei der Zentralstelle für die Verfolgung der Umweltkriminalität in Nordrhein-Westfalen (ZeUK NRW) Strafanzeige gegen die Verantwortlichen der Windpark Aupke GmbH erstattet.

(Pressemitteilung SBL/FWG)

Der Vorwurf lautet auf Verdacht von Verstößen gegen das Strafgesetzbuch (§§ 324, 324a StGB) in Verbindung mit dem Bundesnaturschutzgesetz.  

Illegale Baumaßnahmen ohne gültige Befreiung 

Hintergrund ist der Ausbau einer knapp zwei Kilometer langen Entwicklung für den Bau von Windenergieanlagen, die durch das ökologisch sinnvolle Naturschutzgebiet (NSG) „Waldreservat, Moosfelde mit Talsystemen der Kleinen und Großen Aupke“ führt. Für diesen Ausbau wäre eine rechtsgültige Befreiung von den Festsetzungen des Landschaftsplans Arnsberg erforderlich gewesen. Der zuständige Naturschutzbeirat des Hochsauerlandkreises (HSK) hatte diese Befreiung jedoch am 05.02.2026 mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. 

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„Mitten in die Presse rein“

Reporter*innen Slam im Sauerland-Museum

Die gebürtige Sauerländerin Journalistin Sandra Wahle moderiert den ersten Reporter Slam in Arnsberg (Pressefoto)

Am letzten Wochenende der Sonderausstellung „Mit Herz, Hand und Verstand. Demokratisches Leben im Sauerland“ veranstaltet das Sauerland-Museum Arnsberg den ersten Reporter*innen Slam im Sauerland.

(Pressemitteilung HSK)

Drei Journalistinnen und Journalisten aus der Region packen ihre spannendsten Recherchen und Geschichten aus und wetteifern um den Titel des „Slampions“ – der unterhaltsamsten Reporterin oder dem unterhaltsamsten Reporter in Arnsberg. Das Konzept ist äußerst simpel: Jede/r Slammer*in bekommt zehn Minuten Zeit auf der Bühne. Der Einsatz von Fotos, Videos und Musik ist dabei ausdrücklich erlaubt.

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Rock am Ring, Wacken, Büren: POWERWOLF als Headliner beim nordrhein-westfälischen Büren Open Air – BOArocks

2026 steht mit POWERWOLF an Tag eins und Sarah Connor an Tag zwei ein spannender Genre-Kontrast an

Das Konzertgelände (Pressefoto)

Seit seiner Premiere 2018 hat es sich das Büren Open Air – BOArocks auf die Fahne geschrieben, inmitten der Alme-Auen, dem grünen Paradies in der Innenstadt des nordrhein-westfälischen Büren, ein für die Region in dieser Größenordnung unvergleichliches musikalisches Angebot zu schaffen. Das zweitägige Event bietet einen Tag erlesene Popmusik und widmet sich am anderen der härteren Gangart: 2026 geschieht dies mehr als standesgemäß mit POWERWOLF als Headliner am Veranstaltungsfreitag, 26. Juni.

(Pressemitteilung Kemmerling-Konzerte)

In ihrer mittlerweile über 20 Jahre andauernden Erfolgsgeschichte kann die deutsche Metal-Institution POWERWOLF auf Headliner-Shows auf den größten Festivals Europas zurückblicken – darunter erst jüngst in Deutschland die Zwillingsfestivals Rock am Ring/Rock im Park oder das ROCKHARZ sowie europaweit u.a. das Graspop Metal Meeting in Belgien, Copenhell in Dänemark oder Masters of Rock in Tschechien. Ihr aktuelles Live-Album “WILDLIVE (Live at Olympiahalle)” landete direkt auf Platz 1 der Offiziellen Deutschen Album-Charts und nach einer gefeierten Nordamerika-Tour Ende 2025 sowie der kürzlich erfolgreich beendeten Arena-Tour WAKE UP THE WICKED 2026 – fulminant abgeschlossen in der OVO Area Wembley in London – folgen 2026 Auftritte u.a. beim WACKEN OPEN AIR und Alcatraz Festival (Belgien).

Powerwolf (Pressefoto)
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Mescheder Friedensforum ruft zum Ostermarsch für den Frieden auf

Eine ältere grauhaarige Frau und ein älterer Mann mit Schlägermütze verteilen Flugblätter an einem Infotisch in einer Fußgängerzone. Am Tisch ist ein blaues Banner mit links: weiße Friedenstaube, dann weiße Schrift: Mescheder Friedensforum und rechts: weiß das runde CND/Peace-Zeichen. Im Hintergrund ein Handy-Reparaturgeschäft (links) und Cafe´-Tische und Stühle in einer Seitenstraße.
Infostand des MFF in der Fußgängerzone Meschede (Pressefoto)

Das Mescheder Friedensforum (MFF) hat vor einer Woche einen gut besuchten Infostand in der Mescheder Fußgängerzone durchgeführt. Themenschwerpunkt war der diesjährige Ostermarsch Rhein-Ruhr, dessen Schlussetappe am Ostermontag um 13.30 Uhr in Dortmund-Dorstfeld startet und mit einem Friedensfest um 15.00 Uhr auf dem Hansaplatz in der Innenstadt endet.

(Pressemitteilung MFF)

Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen die Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenraketen in unserem Land! Das sind die Hauptlosungen der Ostermärsche in diesem Jahr. Als Teil der Friedensbewegung unterstützt das MFF diese Forderungen und setzt sich für friedliche Konfliktlösungen ein. Nicht nur der Ukrainekrieg, auch der kürzlich begonnene Krieg der USA und Israels gegen den Iran mahnen uns, verstärkt für Frieden und Abrüstung einzutreten.

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Hochsauerländer*innen radeln für ein gutes Klima

Stadtradeln startet kreisweit in allen Kommunen. Anmeldungen ab sofort möglich

Auch in diesem Jahr wird beim STADTRADELN drei Wochen lang bewusster und intensiver pedaliert. (Pressefoto 2025)

Hochsauerlandkreis. Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger wieder in Teams für ihre jeweilige Kommune beim STADTRADELN registrieren. Im Aktionszeitraum vom 01.06. bis 21.06 sind alle aufgerufen, möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad zu erledigen und dabei Kilometer für ihr Team, ihre Kommune und mehr Radförderung zu sammeln. Die einzelnen Gemeinden bieten in dieser Zeit verschiedene Fahrradaktionen an.

(Pressemitteilung HSK)

Auch in diesem Jahr beteiligen sich sämtliche zwölf Kommunen des Hochsauerlandkreises am STADTRADELN. Elf Städte und Gemeinden nehmen im gemeinsamen Aktionszeitraum teil.

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Selbst bei 2 Grad Erwärmung sind extreme globale Klimafolgen möglich

Studie unter UFZ-Federführung verdeutlicht Notwendigkeit ambitionierter Klimaschutzmaßnahmen

Ernteausfälle durch Dürre (Foto: André Künzelmann / UFZ)

Extreme klimatische Auswirkungen auf Menschen und Umwelt werden häufig mit sehr hohen globalen Erwärmungsniveaus von drei oder vier Grad Celsius in Verbindung gebracht. Eine neue Studie unter Federführung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) zeigt, dass diese Annahme zu kurz greift. Denn auch eine moderate Erwärmung von 2 Grad Celsius könnte erhebliche Klimarisiken für Sektoren mit besonderer gesellschaftlicher und ökologischer Bedeutung mit sich bringen, etwa Starkniederschläge in dicht besiedelten Regionen, Dürren in wichtigen Agrargebieten und extreme Feuerwetterbedingungen in Wäldern. Dies unterstreicht, wie dringlich schnelle Klimaschutzmaßnahmen sind, um die Risiken zu begrenzen. Die Studie ist im Fachmagazin Nature veröffentlicht.

(Pressemitteilung UFZ)

Weil Klimamodelle immer noch erhebliche Unsicherheiten aufweisen, lässt sich nicht ausschließen, dass sich das Klima dramatischer entwickelt als erwartet. „Im Sinne einer verantwortungsvollen Risikobewertung sollten wir deshalb über die wahrscheinlichsten Entwicklungen hinausblicken und auch extreme Szenarien berücksichtigen, die schwerwiegende gesellschaftliche oder ökologische Folgen haben könnten“, sagt Erstautor und UFZ-Klimaforscher Dr. Emanuele Bevacqua.

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„Alt werden – gesund und aktiv“

Einladung zu den Winterberger Gesundheitstagen

Liebe Seniorinnen und Senioren!

Je älter wir werden, desto wichtiger wird die Gesundheit. Sie ist für die meisten von uns das kostbarste Gut, das wir haben, der größte Wunsch zum Geburtstag oder zum neuen Jahr. 

(Pressemitteilung Seniorenbeirat Winterberg)

Der Seniorenbeirat der Stadt möchte Sie in Kooperation mit dem St. Franziskus-Hospital Winterberg zu den diesjährigen Gesundheitstagen herzlich einladen. Lassen Sie sich motivieren, gesünder und aktiver älter zu werden!

Auch in diesem Jahr konnten wir ausgezeichnete Expertinnen und Experten für unsere Nachmittagsveranstaltungen gewinnen.

Diese werden Ihnen wertvolle Informationen vermitteln, Ratschläge geben und Fragen beantworten:

  • Bin ich deprimiert oder schon depressiv?
  • Warum ist es so gut, dass wir in unserem Krankenhaus eine neurogeriatrische Fachabteilung haben?
  • Kann man sich vor Krebserkrankungen schützen?
  • Warum wird die Blase im Laufe des Lebens immer ungeduldiger?
  • Und die Mitmach-Aktion: Was kann ich für meinen Rücken tun? 
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Informeller Austausch der Seniorenbeiräte von Städten und Gemeinden im Hochsauerlandkreis

Treffen der Seniorinnen und Senioren im Kreishaus Meschede. (Pressefoto)

Am 17.03.2026 trafen sich die Vertreter*innen der Seniorenbeiräte von Arnsberg, Brilon, Meschede, Sundern und Winterberg turnusgemäß im Kreishaus in Meschede, um sich in informeller Runde über ihre jeweiligen Aktivitäten auszutauschen.

(Pressemitteilung Seniorenbeiräte)

Frau Benitha Beckmann von der Fachstelle „Zukunft Alter“ der Stadt Arnsberg hielt einen Impulsvortrag zum Thema „Einsamkeit“. Wissenschaftliche Studien, so Benitha Beckmann, belegten, dass 8,3% der über 50-jährigen unter Einsamkeit leiden.

Da diese Einsamkeit auch zu Depressionen und somit zu schweren gesundheitlichen Schäden führen könne, gelte es, dem Alleinsein durch soziale, politische und wirtschaftliche Teilhabe zu begegnen. Dazu bedürfe es jedoch einer ganzheitlichen systematischen Umsetzung: Präventive Hausbesuche, die Förderung des lebenslangen Lernens durch gruppendynamische Aktivitäten sowie regelmäßige Zusammenkünfte mit Gleichgesinnten, um das Gefühl des „Abgehängtseins“ zu bekämpfen und den Anschluss am gesellschaftlichen Leben wiederherzustellen.

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Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede: Überlebenskampf und Widerstand im KZ

Vortrag von Dr. Ulrich Schneider, Kassel

Veranstaltungsplakat. Oberes Drittel Abbildung eines Lagerzauns mit Wachturm. In der Mittel Weiß auf Blau Text:

Solidarität und Widerstand
von Häftlingen am Beispiel 
des KZ Buchenwald

Vortrag von
Dr. Ulrich Schneider
Kassel

Unten Weiß auf dunkelrot
Links Zeichnung der Alten Synagoge von vorn stilisiert

Rechts Veranstaltungsdetails wie im Artikel
Veranstaltungsplakat

In der NS-Zeit wurden Hunderttausende Menschen in Konzentrationslagern eingekerkert, misshandelt, gequält und ermordet. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass in vielen Lagern die Häftlinge für ihr Überleben geheime Gruppen aufgebaut haben, um dem Terror der Wachmannschaften widerstehen zu können.

Im KZ Buchenwald entstand unter den Bedingungen der Haft ein internationales Lagerkomitee, in dem politische Häftlinge aus verschiedenen Ländern gemeinsam um ihr Überleben gekämpft haben.

Dr. Ulrich Schneider, Autor mehrerer Bücher zur NS-Verfolgung und dem KZ Buchenwald, konnte noch Überlebende befragen und wird über diese fast vergessene Form der Solidarität und des Lagerwiderstandes sprechen.

Vortrag: Donnerstag, 26. März 2026, 19 Uhr
Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede
Eintritt frei