August-Macke-Förderpreis 2025: Ausschreibung gestartet


Plattform für junge Künstlerinnen und Künstler – Bewerbungsschluss: 28.Februar 2025

Hochsauerlandkreis. Der August-Macke-Förderpreis spielt eine bedeutende Rolle in der Förderung junger Talente in der Kunstszene und ist erneut ausgeschrieben. Der wichtige Kunstförder-Nachwuchspreis wird seit 2009 von der Kulturstiftung der Westfälischen Provinzial Versicherung sowie den Sparkassen im Hochsauerland gestiftet und ist mit 5.000 Euro dotiert. Das August-Macke-Kuratorium und das Kreiskulturamt unterstützen die Bewerberinnen und Bewerber: So wird es nach dem Bewerbungsschluss am 28. Februar eine Nominierten-Ausstellung im Mai geben. Die eigentliche Preisverleihung ist nach Auswahl durch die Jury für den August/September geplant. Teilnahmeberechtigt sind in Anlehnung an das Leben von August Macke junge Künstlerinnen und Künstler, die 2025 das 27.Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

(Pressemitteilung HSK)

Der Preis ist Talentförderung im besten Sinne: Er bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform, um ihre Arbeiten zu präsentieren und weitere Schritte in ihrer Entwicklung zugehen. Dies ist besonders wichtig in einem Bereich, in dem der Zugang zu Ressourcen und Netzwerken oft begrenzt ist.

Bereits in der Nominierten-Ausstellung erreichen die jungen Menschen, die ihre Arbeiten eingereicht haben, Aufmerksamkeit: Erst recht mit der Auszeichnung erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger mehr Sichtbarkeit in der Kunstszene. Dies kann zu weiteren Ausstellungen, Kooperationen und anderen Möglichkeiten führen. Zudem fördert der Preis den Austausch zwischen jungen Künstlern und auch etablierten Akteuren der Kunstszene, was wertvolle Kontakte und Mentoring-Möglichkeiten schaffen kann.

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Hochsauerlandkreis: Sechs Anträge zum Haushalt 2025 (Update)

Am Freitag (13.12.) findet im Kreistag die Beratung und Beschlussfassung zum Kreishaushalt statt. Dazu hat die SBL-Fraktion auf ihrer Fraktionssitzung sechs Anträge beschlossen. Alle Anträge – Schuldnerberatung, Frauenberatung, Tag der offenen Tür, Busverbindungen am Abend, SIT, Energieberatung – dokumentieren wir hier.

(Dieser Beitrag ist in zwei Teilen gestern und heute auf der Website der Sauerländer Bürgerliste Teil I hier und Teil II hier veröffentlicht worden.)

Wer im Kreistag zuhören möchte: Die Sitzung beginnt dieses Mal schon um 13:30 Uhr im Kreishaus in Meschede. Und zu Beginn gibt es wie üblich eine Einwohnerfragestunde, in der alle Einwohner*innen des HSK an den Landrat Fragen zur Kreispolitik stellen können.

Antrag #1: Finanzierung der Schuldnerberatung im HSK

Sehr geehrter Herr Landrat,

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Der Ökologe Stan Harpole und ein Team um Bioenergie-Expertin Daniela Thrän teilen sich den UFZ-Forschungspreis 2024

Forschungspreisträger:innen v.l.n.r.: Dr. Danial Esmaeili, Dr. Matthias Jordan, Prof. Dr. Daniela Thrän, Prof. Dr. Stan Harpole und Nora Mittelstädt (Foto: André Künzelmann / UFZ)

Prof. Dr. Stan Harpole und das UFZ-Forschungsquartett Prof. Dr. Daniela Thrän, Dr. Danial Esmaeili, Dr. Matthias Jordan und Nora Mittelstädt teilen sich dieses Jahr den mit 10.000 Euro dotierten UFZ-Forschungspreis. Stan Harpole wird ausgezeichnet für seine außergewöhnlichen Beiträge zum Verständnis der Funktionsweise von bewirtschafteten Grünland- und Agrarökosystemen. Das Team um Daniela Thrän bekommt den Preis für herausragende Arbeiten zur Realisierung einer nachhaltigen Biomassenutzung, die dem Ziel der Klimaneutralität in Deutschland dient. Die Jury bewertet die Leistungen der Preisträger:innen als qualitativ exzellent, transdisziplinär und erheblich nützlich für Umwelt und Gesellschaft.

(Pressemitteilung UFZ)

Der Botaniker und Ökologe Stan Harpole entwickelt und testet an UFZ und dem Deutschen Zentrum für Integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Theorien, um die Effekte des globalen Wandels auf Pflanzengemeinschaften zu verstehen. Was sind die Ursachen des Rückgangs der biologischen Vielfalt in Grünlandökosystemen? Wie verändert die Nährstoffanreicherung deren Ökosystemfunktionen. Experimentelle Basis seiner Studien und Modelle sind unter anderem das Klima-Landnutzungs-Experiment „Global Change Experimental Facility“ (GCEF) des UFZ und das von ihm initiierte Nährstoff-Netzwerk NutNet mit mehr als 100 Standorten weltweit. 

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Mit wenigen Klicks zur Verkaufsstelle von Öko-Weihnachtsbäumen in der Nähe

ROBIN WOOD informiert über Öko-Weihnachtsbäume und gibt Tipps zu Siegeln und Einkauf

Fertig verpackt für den Verkauf: Öko-Weihnachtsbaum auf einem Öko-Weihnachtsbaumhof im Harz. (Bild: Moritz Heck/Robin Wood)

Weihnachten unterm Christbaum ist beliebt. Die meisten hierzulande verkauften Weihnachtsbäume stammen allerdings aus Plantagen, die gedüngt und mit Pestiziden bespritzt werden. Dies ist eine enorme Belastung für Böden, Gewässer und Tiere, insbesondere Insekten. Dabei geht es auch anders. Im Internet unter www.robinwood.de/weihnachtsbaum informiert ROBIN WOOD über Öko-Weihnachtsbäume mit glaubwürdigem Siegel und darüber, wo sie zu bekommen sind.

(Pressemitteilung Robin Wood)

Um die Suche nach zertifizierten Öko-Weihnachtsbäumen zu erleichtern, recherchiert ROBIN WOOD schon seit 25 Jahren jede Saison die aktuellen Verkaufsplätze für Öko-Weihnachtsbäume. In diesem Jahr hat die Umweltorganisation erstmals eine digitale, bundesweite Karte erstellt. Mit wenigen Klicks können dort alle Interessierten einfach und schnell nach einer entsprechenden Verkaufsstelle in ihrer Nähe suchen. Ergänzt wird diese Karte durch unabhängige Tipps zum Baum-Einkauf und durch eine Kurzinformation zu den Siegeln.

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Sauerländer Bürgerliste: Neues Konzept für “Kosten der Unterkunft” – mit absurden Ergebnissen

Empfänger von Grundsicherungsleistungen z.B. (Alg2, Sozialgeld) erhalten außer dem (sehr knapp bemessenen) monatlichen Grundbedarf auch die Kosten ihrer Wohnung finanziert, sofern sie als “angemessen” gelten. Dafür lassen die Träger der Grundsicherung – im HSK ist das die Kreisverwaltung – alle 4 Jahre neue Tabellen erarbeiten, die sie nach 2 Jahren mit der Entwicklung des Lebenshaltungskostenindexes fortschreiben. Diese Bedarfssätze für die “Kosten der Unterkunft” (KdU) reichen aber in vielen Fällen nicht aus.

(Übernahme eines Artikels der Sauerländer Bürgerliste)

So ergibt sich aus der aktuellen Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der Linksfraktion nach der sog. Wohnkostenlücke (BT-Drs. 20/12470), dass in 11.4 % aller Haushalte mit Grundsicherung (“Bedarfsgemeinschaften”) die KdU nicht für den tatsächlichen Bedarf ausreichten. Durchschnittlich fehlten pro Monat 92,56 Euro, die aus dem Geld für den Lebensunterhalt abgezweigt werden mussten.

Im HSK soll ab Anfang 2025 ein neues Konzept in Kraft treten. Bereits in den letzten 2 Sitzungen des fachlich zuständigen Gesundheits- und Sozialausschusses (GSA) wurde von Ausschussmitgliedern danach gefragt – ohne dass die Kreisverwaltung informierte. Nun ließ die SBL-Kreistagsfraktion das Thema offiziell mit dem folgenden Antrag auf die Tagesordnung setzen:

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Aktueller Prüfstatus der Alternative für Deutschland (AfD)

CORRECTIV reicht Eilantrag gegen Bundesamt für Verfassungsschutz ein

Corrrectiv-Herausgeber David Schraven: „Uns bleibt nur die Klage im Eilverfahren. Die Menschen in Deutschland müssen wissen, ob die AfD nach Ansicht des Bundesverfassungsschutzes gesichert rechtsextremistische Bestrebungen verfolgt, bevor sie ihre Wahlentscheidung treffen. Jetzt gilt es. Nicht irgendwann.“ (Bild: Ivo Mayr/ CORRECTIV)

Das Medienhaus CORRECTIV hat heute beim Verwaltungsgericht Köln einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) eingereicht. Ziel ist es, die Behörde zur Offenlegung von Informationen über den aktuellen Prüfstatus der Alternative für Deutschland (AfD) zu bewegen.

(Pressemitteilung CORRECTIV)

Im Fokus steht dabei die Frage nach der Fertigstellung und den Ergebnissen eines mutmaßlich vorliegenden neuen Gutachtens zur Einstufung der AfD. Die Bundespartei wird derzeit als „Verdachtsfall“ geführt. Das neue Gutachten könnte zu einer Hochstufung als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ führen.

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NEIN zu Gewalt gegen Frauen: Der gefährlichste Ort für Frauen ist nach wie vor ihr Zuhause

ZONTA Club Arnsberg ruft zur Kampagne Orange your City 2024 auf

Neu entwickeltes Plakat, das auf Post-it-Notizen zum Abreißen die regionalen Hilfetelefonnummern der Frauenberatungsstellen enthält. (foto: zoom)

Bereits am Samstag, dem 23. November 2024, hat der ZONTA Club Arnsberg in der Zeit von 10 – 14 Uhr mit einem Infostand auf dem Neheimer Markt das Auftaktsignal zur weltweiten Aktion „Orange your City – ZONTA sagt NEIN zu Gewalt gegen Frauen“ gegeben.

(Pressemitteilung ZONTA Arnberg)

Im Rahmen der Kampagne “Orange your City” erstrahlen Städte weltweit in leuchtendem Orange, um auf das weiterhin drängende Problem der Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen.

In Deutschland steigt die Zahl der Femizide!
Allein durch sogenannte Partnerschaftsgewalt starben im Jahr 2023 laut aktuellem BKA- Bundeslagebild 155 Frauen, 133 getötete Frauen zählte die entsprechende Statistik im Vorjahr. 256.276 Menschen wurden Opfer von häuslicher Gewalt. Das entspricht einer Zunahme von 6,5 Prozent gegenüber 2022. 70 Prozent der Betroffenen Personen waren weiblich.

Auch in unserer Region zeigen jährlich ca. 300 Frauen häusliche Gewalt bei der Polizei an. Die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher. Häufig fehlt es den betroffenen Frauen an Mut, Vertrauen, finanzieller Ressource oder Gelegenheit, sich in ihrer verzweifelten Lage Hilfe zu suchen.

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„ZERRISSENE TRÄUME. Expressionistische Kunst vom Aufbruch in die Moderne bis zur NS-Verfolgung“


Sonderausstellung im Sauerland-Museum ab dem 29. November

Ausstellungsmotiv „ZERRISSENE TRÄUME“ : Heinrich Maria Davringhausen | Schwester Maria, schlafend | um 1916 (Bild: Sauerlandmuseum / Fotoatelier Saša Fuis, Köln)

Hochsauerlandkreis. „ZERRISSENE TRÄUME“ bildet nach „August Macke – ganz nah“ und „Im Westen viel Neues“ den Abschluss der Expressionismus-Trilogie im Sauerland-Museum. Die Ausstellung soll den Blick auf die kunsthistorischen Wirkungen des Aufbruchs in die Moderne und die Einflüsse der historischen Ereignisse auf das künstlerische Schaffen weiten.

(Pressemitteilung HSK)

Historische Einordnung
Die deutsche Kunstgeschichte des 20. Jahrhundert besticht mit einem zuvor unerreichten Variantenreichtum. Die großen Neuerungen in der Kunstproduktion begannen 1905 mit fulminanter Durchschlagskraft, als die ersten Ausstellungen der Künstlergruppe „Die Brücke“ in Dresden die interessierte Öffentlichkeit überwältigten. Sie begründet den „Expressionismus“, wie er erst später bezeichnet wird. Die sie treibende Idee formulierten die Künstler in einem kurz gefassten Programm, in dem es heißt: „Mit dem Glauben an Entwicklung an eine neue Generation […] rufen wir alle Jugend zusammen und als Jugend, die die Zukunft trägt, wollen wir uns Arm- und Beinfreiheit verschaffen gegenüber den wohlangesessenen älteren Kräften.“ Das Revolutionäre in ihren Bildkompositionen bezog sich auf das Abrücken von der Lokalfarbigkeit und die Deformation als Gestaltungsprinzip. Letztere prägte vor allem ihre Druckgrafik und mit ihren Holzschnitten erlangte die deutsche Kunst erstmals seit Albrecht Dürer wieder weltweite Beachtung.

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Frisch gedruckt: Jahrbuch Hochsauerlandkreis 2025

Kommunale Neugliederung 1975 als thematischer Schwerpunkt

Die kommunale Neugliederung des Hochsauerlandkreises ist Schwerpunktthema des Jahrbuchs 2025. (Foto: HSK)

Das Jahrbuch 2025 des Hochsauerlandkreises erscheint mit einem besonderen thematischen Schwerpunkt: der Kommunalen Neugliederung 1975, die einen entscheidenden Meilenstein in der Geschichte der regionalen Verwaltung markiert. Diese Neugliederung, die auch die Umstrukturierung der Städte und Gemeinden umfasste, markiert nicht nur einen Wendepunkt in der regionalen Verwaltung, sondern auch die Geburtsstunde des heutigen Hochsauerlandkreises, der aus den drei Altkreisen Arnsberg, Meschede und Brilon hervorgegangen ist.

(Pressemitteilung HSK)

Das Jahrbuch bietet einen umfassenden Rückblick auf die letzten 50 Jahre kommunaler Entwicklung und beleuchtet die Herausforderungen und Chancen, die mit dieser Neugliederung verbunden waren. Historische Fakten verdeutlichen, wie die Fusionen und Neubildungen von den Städten und Gemeinden zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung beigetragen haben. Insbesondere werden die verschiedenen Interessen der Verwaltungen und die Bedeutung der Bürgerbeteiligung während dieses Transformationsprozesses thematisiert.

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Bürgeranregung des Ratsmitglieds Gerd Stüttgen und der SBL zur Verkehrsführung an der Röhrstraße in Hüsten

Mit Bürgeranregung vom 17.09.2021 hatte die SBL und ich auf Anregung eines Hüstener Bürgers bereits vor Beginn der Bauarbeiten in der Röhrstraße im OT Hüsten den Antrag gestellt, dass diese Straße zwischen Kampstraße und Marktstraße in beiden Richtungen für den Radverkehr freigegeben wird.

(Pressemitteilung Gerd Stüttgen, Ratsmitglied SBL Arnsberg)

Mittlerweile sind die Bauarbeiten abgeschlossen und die neue Beschilderung angebracht.

Anscheinend hat sich die Stadtverwaltung gegen diese beidseitige Öffnung für Radfahrer entschieden, ohne mich als Antragsteller mit einer Begründung darüber zu informieren.

In dem Zusammenhang ist mir bekannt geworden, dass auch die neue Straße weiterhin von Radfahrer*innen entgegen der Einbahnstraße genutzt wird, um Umwege zu vermeiden.

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