Wenn das Wetter feucht und trüb daherkommt, ist der Kahle Asten einer der wenigen Orte im hohen Hochsauerland, wo das Fotografieren noch Spaß macht.
Ein Foto mit der Spiegelreflex, das andere mit dem Smartphone.
Fertig.
das Sauerland und mehr

Gut, dass der wunderbare Vorfrühling und damit der Freizeit-Stress bald zu Ende geht. Fantastische drei Tage auf dem Rad, und dabei einige Ecken des Hochsauerlandes besucht.
Heute hatte ich mir den Kahlen Asten, Winterberg und daran anschließend den Bahntrassenradweg von Winterberg nach Züschen und Hallenberg vorgenommen. Geplant, getan, und weil es so schön war, denselben Weg wieder zurück geradelt.
Auf den Straßen verhielten sich die meisten Autofahrer:innen wieder einmal vorbildlich. Lediglich ein Polizeibulli hat auf der Straße zum Großen Bildchen nicht genügend Abstand gehalten. Zur Erinnerung: 2 Meter außerhalb des Ortes, 1,5 m innerorts.
So verspielen die Polizist:innen mein Vertrauen. Seid bitte ein Vorbild! Ich esse übrigens gerne vegane Schokolade. Heute habe ich für die insgesamt 68 Kilometer 100 g dunkle Nussschokolade verbraucht.
Jetzt bin ich müde, und wehe, Kachelmann, morgen kommt kein Regen. Gestern waren die blauen Säulen noch in der Vorhersage, gerade sind sie verschwunden. Freizeit-Stress pur. Ich will auch mal wieder an den Schreibtisch.
Heute war ein großartiger Tag zum Radfahren, auch wenn die Temperaturen nicht weit über Null Grad Celsius lagen. Dafür schien die Sonne und der Wind war kaum zu spüren.
Den Abend habe ich dann auf dem Kahlen Asten mit einem Spaziergang im Schnee beschlossen. Es waren dort oben viele Menschen unterwegs, und eines habe ich gemerkt: Wenn du mit der Spiegelreflex unterwegs bist, wirst du garantiert mindestens ein Mal angesprochen, ob du nicht vielleicht ein Gruppenfoto mit dem fremden Handy machen könntest. Das wäre gewiss kein Problem, die Kamera weise dich gewissermaßen als Profi aus, so ein Smartphone-Foto sei doch für einen wie dich nur ein Klacks. Und dann nimmst du das Handy mit dem Spinnennetz-Display, und die untergehende Sonne blendet das Bild. Alle sagen Cheese. Blind auslösen. Puh, geschafft. Es ist irgendwie gutgegangen.
Am Sahnehang feuern inzwischen die Schneekanonen. Das gäbe ein schönes Bild, aber an der Straße ist kein Haltestreifen. Das nächste Mal…

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Der Kahle Asten ist eine weitläufige Kuppe, auf der man auch bei ungewöhnlichen Wetterlagen interessante Perspektiven entdecken kann; gestern nicht Sonnenuntergang oder Wolkentürme, sondern schneebedeckte und vereiste Bäume.
Die Luft war feucht und kalt, die Wanderwege nur zu erahnen. Dichter Nebel lag auf der Berghöhe.
Eigentlich hätte uns nach dem Spaziergang eine heiße Schokolade gut getan, aber mit der Gastronomie hapert es auf dem bekanntesten Berg Nordrhein-Westfalens.
Beim nächsten Mal dann halt mit Thermoskanne.
Ein schnelles „Guten Morgen!“ aus dem Hochsauerland. Der Himmel ist blau. Große Wolken lauern hinter den Bergrücken. Der nächste kurze Herbsttag fordert mich heraus.
„Heraus!“ – Was soll ich bei diesem Wetter „in der Bude hocken“!?
Eine dicke Jacke gegen die Kälte überwerfen und den Tag beginnen.
So wird es sein.
Und tschüss!
Auf dem Kahlen Asten kann man gut seinen Gedanken nachhängen, denn es ist nicht viel los.
Die Restauration im Astenturm geschlossen, die Türen verriegelt. Hier und da eine Fotografin oder ein Fotograf, aber ansonsten herrscht auf dem weitläufigen Gipfel Ruhe, Stille, Einsamkeit.
Aber dann ist da noch dieses rupfende Geräusch. Unterhalb des Astenturms weidet ein Schafherde, die Öko-Rasenmäher der Heide.
Ein gutes Foto der Herde oder eines Einzelschafs bekomme ich nicht zustande. Ich gucke mir lieber die verwachsenen Bäume an, skurrile Tänzer im Abendlicht.
Unter den Bäumen auf dem Kahlen Asten sind viele eigenartige Einzelgänger zu finden. Allein wegen ihnen lohnt sich ein Spaziergang auf dem zweithöchsten Berg NRWs.
Gute Nacht!

Nachdem ich am Samstag den Frühlingswald auf dem Odenberg bewundert hatte, bin ich gestern zu einem kleinen Abendspaziergang auf den Kahlen Asten gefahren.
Neu waren mir die Poller auf dem Parkplatz. Wird vielleicht etwas mit Parkraumdisziplinierung und Auffahrunfallverhinderung zu tun haben, aber etwas genaues weiß ich nicht. Nichts gelesen, nichts gehört.
Verschwunden sind die rustikalen Sitzbänke und die geschwungenen hölzernen Ruhesessel vor dem Café. Die habe ich immer sehr gemocht, aber nun sind sie einer 08-15-Gartenmöbelgarnitur gewichen.

Kurz und schlecht: Der Kahle Asten hat mich enttäuscht. Na ja, fast. Was immer klappt ist ein Bild mit kahlem Baum vor leerer Landschaft mit Weitsicht.

Vielleicht hatte ich gestern Abend auch nur meine Negativ-Brille auf. Wer weiß. Es war kalt und ungemütlich. Und wie wir alle gelernt haben: Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Und manchmal auch umgekehrt oder wild durcheinander.

Man muss ja mal raus. Links und rechts, vorne und hinten holen sich die Leute ihre Corona-Erkrankung. In meinem Bekanntenkreis waren die Verläufe bislang nicht schwerwiegend.
Repräsentativ ist das nicht, denn wegen Corona treffe ich nur wenige Menschen. Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass ich trotz meiner Vorsicht einige Infizierte, die es erst einen Tag später wussten, getroffen habe. Zum Glück mit Abstand und fast immer draußen. Omikron hätte mich also erwischen können.
Ich hatte mir fest vorgenommen, dem Virus ein Schnippchen zu schlagen. Den Vorsatz habe ich immer noch, allerdings kann ich mich auch nicht im Kohlenkeller einschließen.
Also raus und auf’s Rad. Die Entscheidung, wohin es geht, treffe ich meist spontan am Ende unserer Straße.
Heute fiel die Wahl auf den Kahlen Asten. Mit dem neuen E-Bike ist das ein Klacks. Die knapp 30 Kilometer sind in 80 Minuten erledigt, trotz mehr als 500 Höhenmetern. Die Stromkosten für den Akku kratze ich leicht zusammen.
Die unerfreulichen Ereignisse des Tages habe ich beim Pedalieren vergessen, und das sollte auch so sein.
Morgen geht es dann weiter mit Krieg, Klimakatastrophe, Pandemie und sozialer Ungerechtigkeit. Leider.
Oder ich mache Mathematik, da gibt es häufiger eine Lösung als im echten Leben. Oder?
Gute Nacht!

Ich habe gestern die Radfahrsaison mit einem Ausflug zum Kahlen Asten eröffnet. Hin und zurück sind das um die 30 Kilometer.
Die Straßen waren frei von Schnee und Eis, die Temperaturen lagen im Plus. Dicke Jacke, Winterhandschuhe, Sturmhaube, obendrauf den Helm und die Kälte blieb erträglich.
Es herrschte Nebel, am schlimmsten in Altastenberg. Der Kahle Asten und die Kernstadt Winterberg war voller Touristen, die Skilifte sind in Betrieb.
Mir ist das alles zu eng. Das Schwimmen im Hallenbad ist für mich zur Zeit gestrichen. Ich habe keine Lust, mir im Umkleidebereich das Omikron-Virus einzufangen. Leider kann man beim Schwimmbad im Oversum von außen nicht sehen, ob es voller Menschen ist oder ob man es riskieren kann, ein paar Bahnen zu ziehen.
Radfahren ist eine prima Alternative solange das Wetter mitspielt. Der Winter im Hochsauerland war nicht immer gnädig mit mir. Carpe Diem, bis der nächste Schnee- oder Kälteeinbruch kommt.