Graffiti für Siedlinghausen?

Besprühtes “VEW-Häuschen”. Das müsste doch besser gehen.

Siedlinghausen ist aus dem Dorfentwicklungsprozess als “Künstlerdorf” hervorgegangen. “Nomen est Omen”, und sollte der Name ein Zeichen oder Programm sein, könnte sich die Dorfgemeinschaft überlegen, ob das “VEW-Häuschen” am Ortsende nicht bessere Graffiti verdient hätte.

Der Gedanke ist mir auf einem meiner Corona-Spaziergänge, die mich schon mehrmals an dem grünen Gebäude vorbei geführt haben, gekommen. Die jetzige Graffiti entspricht imho nicht dem Anspruch, den ein “Künstlerdorf” haben sollte.

In vielen Städten gibt es inzwischen Amateur- oder auch Profi-Graffiti, die nicht nur schön anzuschauen ist, sondern oft auch etwas “zu sagen” hat.

Spontan fallen mir Leipzig und Kassel ein.

Einige Einträge zu Kassel finden sich hier im Blog, zu Leipzig siehe hier.

Nur eine Idee, vielleicht erbarmt sich jemand sie fortzuentwickeln.

Pausenbilder: Sonntags rund um Bödefeld

Zuerst bergauf

Bald jährt sich der Startschuss für die kleinen und großen Corona-Spaziergänge. Frühling, Sommer, Herbst und Winter – es gab keinen Tag, an dem es nicht möglich gewesen wäre, durch die Sauerländer Landschaft zu trotten.

Menschen meiden, Abstand halten, nicht durchdrehen. Ich verhalte mich im Großen und Ganzen nicht anders als zu Beginn der Pandemie. Nur vorsichtiger bin ich geworden. Auf dem Weg zur Impfung nur nicht nach all den Monaten doch noch das Virus einfangen. Risikogruppe. Schon die letzte normale Grippe war “kein Spaß” gewesen.

Auf der Höhe

Der Schnee ist fast verschwunden, warten auf den Frühling. Über das “Impfchaos” rege ich mich nicht auf.

In einer Radiosendung (WDR 5?) hat heute Mittag ein SPD-Politiker – nein, es war nicht Karl Lauterbach – selbstsicher gesagt, dass wir in Deutschland bis zum Ende des Sommers Herdenimmunität erreicht hätten, das Impfen sah er sehr optimistisch. Sein Wort in wessen Ohr auch immer.

Bis zur Spritze wird weitergewandert und gegangen. Es gibt noch genügend schöne Ecken im Sauerland zu entdecken. Nur nicht durchdrehen oder leichtsinnig werden.

Blick zurück und wieder hinunter in den Ort.

Die gestrige kleine Runde bei Bödefeld, von der die Bilder stammen, war bei Licht, Schatten, Sonne und blauem Himmel ganz nett. Noch ein Monat bis zum meteorologischen Frühlingsbeginn.

Stimmungslage: Licht in den Auen

Allendorf/Battenfeld Eder: Die Sonne hat die trübe Stimmung durchbrochen.

Nach reichlich Trübsinn, zeigt sich die Sonne seit ein paar Tagen auch im Hochsauerland und wie oben im Bild an der Eder in Nordhessen.

Die Ederauen sind eine Landschaft für jede Stimmung, von der Depression im Nebel bis zur gelassenen Heiterkeit am lichten Ufer des gemächlich dahinströmenden Flusses.

Wichtig in Zeiten der Pandemie: Hier ist es leicht, den Mitmenschen auszuweichen. Ansteckungsgefahr sehr niedrig.