„Die Demokratie verteidigen und stärken – Eine wichtige Aufgabe für uns alle“

Vortrag von Prof. Dr. rer. pol. Fabian Virchow (Hochschule Düsseldorf) mit anschließender Diskussion am 28. März um 19 Uhr im ev. Gemeindehaus Meschede

Das Logo des Mescheder Bündnisses (foto: zoom)

Das Mescheder Bündnis für Demokratie und Solidarität e.V. lädt am Freitag, 28.03 2025, um 19 Uhr in das Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde, Schützenstraße 6, Meschede zu einem öffentlichen Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Referent ist Prof. Dr. rer. pol. Fabian Virchow von der Hochschule Düsseldorf.

(Mitteilung Mescheder Bündnis)

In den letzten Jahren waren demokratische Werte und Prinzipien weltweit immer mehr bedroht, auch hier in Deutschland. Politische Entwicklungen, gesellschaftliche Herausforderungen und das Aufkommen populistischer Bewegungen setzen die Grundlagen unserer Demokratie unter Druck. Dieser Druck ist nicht nur oberflächlich, sondern betrifft tiefgehend, wie wir als Gesellschaft politische Teilhabe, individuelle Freiheiten und respektvollen Austausch gestalten.

In einer Zeit, in der unsere demokratischen Errungenschaften auf die Probe gestellt werden, ist es wichtiger denn je, sich der Zerbrechlichkeit unseres Systems bewusst zu werden. Demokratie ist kein Selbstläufer – sie erfordert Schutz, Pflege und Weiterentwicklung. Populistische und autoritäre Tendenzen gewinnen immer mehr Zulauf, was das Vertrauen in demokratische Institutionen schwächen kann und zu einer Entfremdung von der Politik führt.

Es ist an der Zeit, sich dieser Entwicklung zu stellen und aktiv dafür einzutreten, unsere Demokratie zu verteidigen und zu stärken. Jeder Einzelne kann einen Beitrag leisten, sei es durch die Teilnahme an Wahlen, den Dialog mit anderen oder das Engagement für politische Bildung und den Schutz von Minderheitenrechten.

Der respektvolle Umgang mit unterschiedlichen Meinungen und der Einsatz für den Erhalt der Rechtsstaatlichkeit sind wesentliche Bausteine einer lebendigen Demokratie. Diese Aufgabe betrifft uns alle, denn Demokratie ist ein kontinuierlicher Prozess, der sich an die Herausforderungen einer immer komplexeren Welt anpassen muss.

Der Vortrag findet im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Mescheder Bündnisses statt.

Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Siedlinghausen: Single-Trail des ehemaligen Sh 5 zugeschüttet

Der obere Einstieg in den Single-Trail wurde wahrscheinlich gestern zugeschüttet. (foto: zoom)

Vor acht Tage hatte ich hier im Blog unter der Überschrift „Spazieren gehen in Siedlinghausen: von naturschön zu asphalt-hässlich“ über die Verlegung eines Teilstücks des Wanderwegs Sh5 vom Wald an die Straße berichtet:

https://www.schiebener.net/wordpress/spazieren-gehen-in-siedlinghausen-von-naturschoen-zu-asphalt-haesslich

Wie in dem Artikel ebenfalls zu lesen ist, hatte ich beim Forstamt der Stadt Winterberg nachgefragt, ob man die alte Strecke noch betreten dürfe.

Darüber, so in der vergangenen Woche, könne man mir noch nichts sagen, ich solle in dieser Woche noch einmal anrufen.

Das habe ich heute getan.

Am Telefon erfuhr ich, dass man mir immer noch nichts sagen könne. Die letzte Woche sei sehr arbeitsintensiv gewesen. Um die Sache zu klären, müsse man vor Ort fahren. Das ginge nicht mal eben so nebenbei.

Ich solle doch in der nächsten Woche wieder anrufen.

Ich habe mich nach dem Telefonat an den gestrigen Krach im Wald erinnert. Und tatsächlich war heute der obere Einstieg in den Single-Trail, der dann weiter zum Viadukt führt, zugeschüttet (siehe Bild).

Wer auch immer hat Fakten geschaffen.

Hat das Winterberger Forstamt mich lediglich vertröstet und mehr gewusst als es mir verraten wollte?

Er ist wieder da: Huflattich

Der erste Huflattich (Tussilago farfara) an der Namenlose zwischen Siedlinghausen und Silbach (foto: zoom)

Heute habe ich den ersten Huflattich des Jahres 2025 im hohen Hochsauerland gefunden; ich zitiere mich der Einfachheit halber selbst:

Der Huflattich ist einer der ersten Frühlingsboten. Momentan [Bald] kann man das Korbblütengewächs mit den endständig auf einem dicken Schaft sitzenden Körbchen an den Wegrändern im Hochsauerland blühen sehen.

Laubblätter sucht man zur Zeit vergeblich, denn sie erscheinen erst gegen Ende der Blütezeit. Sie sind anfangs filzig behaart und entwickeln sich zu großen, bis zu 35 cm messenden Riesenblättern.

Der Huflattich ist eine alte Heilpflanze. Viele Hustenmittel enthalten Huflattichextrakte. „Tussis“ ist lateinisch und bedeutet Husten, daher der botanische Name des Huflattichs (Tussilago).

Siehe auch: https://www.schiebener.net/wordpress/das-abc-als-zeitvertreib-h-wie-huflattich/

Wolf und Herdenschutz

Chancen und Herausforderungen der Förderkulisse „Oberer Arnsberger Wald“

Symbolbild: Wolf im Wildpark Knüll, Schwalm-Eder-Kreis, Hessen, Deutschland. (Quelle: Wikimedia)

Hochsauerlandkreis. Die Rückkehr des Wolfes nach Nordrhein-Westfalen und in die Region bewegt viele Menschen – insbesondere Weidetierhalterinnen und -halter. Mehrfache Nachweise der Wölfin GW3199f im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis haben das Land Nordrhein-Westfalen bereits im letzten Jahr veranlasst, die „Förderkulisse Oberer Arnsberger Wald“ sowie eine umfangreiche Pufferzone auszuweisen.

(Pressemitteilung HSK)

Ziel ist es, Tierhalterinnen und Tierhaltern konkrete Unterstützung beim Herdenschutz zu bieten und das Miteinander von Mensch, Wolf und Weidetieren möglichst konfliktfrei zu gestalten.

Um über die Hintergründe, die Möglichkeiten der Förderung und praktische Herdenschutzmaßnahmen zu informieren, lädt der Hochsauerlandkreis alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Montag, 31. März 2025, 18 Uhr in die Aula des Berufskollegs Meschede, Dünnefeldweg 5 in Meschede ein.

Fachlich begleitet wird die Veranstaltung von Dr. Josef Tumbrinck, Abteilungsleiter „Naturschutz“ im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV) Dr. Matthias Kaiser, Leiter des Fachbereichs „Artenschutz, Vogelschutzwarte und Artenschutzzentrum“ beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) Jens Goldfuß, Herdenschutzberater bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Die Referenten informieren über das Wolfsmonitoring und die aktuelle Situation in der Region, über Fördermöglichkeiten für Herdenschutzmaßnahmen und praktische Beispiele aus der Beratung und Erfahrungen aus anderen Regionen sowie über Unterstützungsangebote für Tierhalterinnen und Tierhalter Im Anschluss an die Vorträge wird Gelegenheit für Fragen und zum direkten Austausch mit den Fachleuten gegeben. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hintergrund:
Mit der Förderkulisse und der Pufferzone, die eine Gesamtfläche von rund 902 Quadratkilometern umfasst, soll den besonderen Herausforderungen der Weidetierhaltung in von Wölfen besiedelten Gebieten Rechnung getragen werden. Für Betriebe innerhalb der Kulisse besteht die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent der Kosten für investive Herdenschutzmaßnahmen wie Zäune oder Herdenschutzhunde gefördert zu bekommen. Auch Entschädigungen für nachgewiesene Schäden durch den Wolf sind möglich.

Weitere Informationen zur Förderkulisse, den Antragsverfahren sowie zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen finden Interessierte vorab auf dem Wolfsportal NRW unter: www.wolf.nrw

Vierteilige Veranstaltungsreihe „Cybersicherheit im HSK“: Wissen stärken – Unternehmen schützen

Symbolbild: Wie sicher ist Ihre digitale Informations- und Betriebstechnologie? (Quelle: Wikimedia)

Hochsauerlandkreis. Mit der zunehmenden Digitalisierung in der Produktion stehen Unternehmen vor neuen Herausforderungen in der Informations- und Betriebstechnologie (IT/OT). Um die Resilienz gegen Cyberangriffe zu stärken und praxisnahe Lösungen zu vermitteln, startet im April 2025 die vierteilige Reihe „Cybersicherheit im HSK“, die von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hochsauerlandkreis mbH im Rahmen des Projekts Produktion.Digital.Südwestfalen-PLUS (PDS+) veranstaltet wird.

(Pressemitteilung HSK)

In zehn Fach- und Impulsvorträgen aus Industrie und Wissenschaft erhalten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle Bedrohungsszenarien und effektive Schutzmaßnahmen. Die Expertinnen und Experten vermitteln nicht nur fundierte fachliche und methodische Kompetenzen, sondern geben auch praxisnahe Tipps und fördern den Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden. Unterstützt wird das Wissen durch Demonstratoren, die digitale Technologien und deren Anwendungsmöglichkeiten in Unternehmen veranschaulichen.

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Samstag, Sonntag und Montag

Bruchhauser Steine, Georg-Viktor-Turm und der Kahle Asten

Bruchhauser Steine: zwischen Bornstein und Goldstein auf dem Weg zum Feldstein (foto: zoom)

Als wir am Samstagmittag die Bruchhauser Steine besuchten, schien anfangs noch die Sonne (siehe Bild). Später zog sich der Himmel zu und es wurde bitterkalt.

Der Feldstein ist mit 45 m der kleinste der Steine, aber er liegt an der höchsten Stelle (756 m) und man kann auf Felsstufen bis hinauf zum Gipfelkreuz klettern.

Der Abstecher zum Georg-Viktor-Turm bei Goldhausen fand am Sonntag bei sonnigem Wetter statt. Bei guter Sicht ist der Turm immer einen Umweg auf der Strecke nach Korbach wert.

Der Georg-Viktor-Turm in Goldhausen

Der Turm ist in der Regel vom 1. März bis zum 31. Oktober täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Der nächste Abstecher führte heute Mittag zum Kahlen Asten, wo ich das Weitwinkelobjektiv ausprobiert habe.

Hartes Licht: der Kahle Asten am Mittag (foto: zoom)

Den Sonnenstern erhält man bei stark geschlossener Blende, in diesem Fall 14.

Falls jemand den Eindruck haben sollte, ich wäre das ganze Wochenende auf den Gipfeln des Hochsauerlandes herumgekraxelt, so ist das eine Täuschung. Für die Bruchhauser Steine rechne ich ab Parkplatz Feuereiche zwei Stunden, für den Georg-Viktor-Turm und den Kahlen Asten jeweils eine Stunde.

Spaziergang im Winterberger Vorfrühling

Baumstümpfe, Skipisten, weite Blicke und Dramawolken

Blick zum Sendemast auf dem Kreuzberg (foto: zoom)

Heute Abend belasse ich es bei ein paar Bildern vom Spaziergang um den Schmantel in Winterberg.

Die Tage werden länger, die Tagestemperaturen steigen nur allmählich. Sonnentage wechseln sich mit diesigen, bewölkten Perioden ab. Nachts sinken die Temperaturen unter Null. Es fällt kaum Niederschlag.

Die Frühblüher lassen sich Zeit. Während die gelben Zungenblüten des Huflattich im letzten Jahr am 6. März erschienen, sind sie in diesem Jahr, zumindest im hohen Hochsauerland, noch nicht zu sehen.

Gehen Sie weiter. Suchen Sie den Frühling.

Blick auf die Ski-Abfahrt an der Kappe (foto: zoom)
Einstieg zum Siebentäler-Weg und Blick Richtung Hessen (foto: zoom)
Was vom Wald blieb (foto: zoom)

Unterschriftenaktion: Wissenschaftler:innen fordern mehr Klimaengagement von Politik

Symbolbild: Munich for Future, gemeinsame Demonstration von Fridays for Future, Parents for Future und Scientists for Future, am 21. Juli 2019. (Bild: Henning Schlottmann, Quelle und Lizenz: Wikimedia)

Mehr als 7200 Forschende aus der deutschen Wissenschaftscommunity haben innerhalb von acht Tagen den von den Bayreuther Scientists for Future initiierten Klima-Appell unterschrieben.

(Pressmitteilung S4F)

Die Mitzeichnungsmöglichkeit für den Appell ist nun erneut geöffnet bis zur konstituierenden Sitzung des neuen Deutschen Bundestags am 25.03.2025.

Weitere Unterschriften von Forschenden sind bis zum 24.03.2025 um 23:59 Uhr möglich:

https://www.bayceer.uni-bayreuth.de/s4f/de/top/o2/stat.php

Kontakt: s4f@uni-bayreuth.de

Ein Appell von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland an die Politik

Sehr geehrte Volksvertreterinnen und Volksvertreter, 

als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sind wir in großer Sorge. Die Klima­krise und weitere Umweltkrisen (Biodiversitätsverlust, Überlastung biogeochemischer Stoffkreisläu­fe, …) sind mittelfristig die größte Bedrohung für Sicherheit, Wirtschaft und Wohlstand, Demokratie, Zivilisation und Menschenleben. Dennoch spielten diese Themen im Bundestagswahlkampf fast keine Rolle. Die jüngsten außenpolitischen Zuspitzungen könnten diese Themen noch weiter an den Rand drängen. Doch diese Bedrohung darf nicht verdrängt werden. Ihr muss gerade jetzt effi­zient begegnet werden.  

Wir appellieren daher an alle demokratischen Parteien, ihrer Verantwortung gerecht zu werden, und erwarten insbesondere von der zukünftigen Bundesregierung: 

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Pausenbild: Blick über die Alster

Blick vom Ost zum Westufer der Außenalster (foto: zoom)

Vor kurzem habe ich noch am Ostufer der Außenalster in Hamburg gestanden und mit meinem Smartphone zum Fernsehturm und CCH hinüber fotografiert.

Könnte ich mich „beamen“, würde ich gleich durch Planten und Blomen zu den Landungsbrücken gehen und die Elbe bis Teufelsbrück entlang spazieren.

Leider steht „können“ im Konjunktiv II.

Dann putze ich eben hier im Sauerland das Badezimmer, was zumindest etwas mit Wasser zu tun hat. 😉

Museumsführung am Welt-Down-Syndrom-Tag

Angebot im Sauerland-Museum Arnsberg

Ritterführung im Sauerland-Museum Arnsberg (©  Kaleidoskop Design)

Der Welt-Down-Syndrom-Tag (WDST) wird jährlich am 21.3. begangen. Das Datum greift symbolisch die Tatsache auf, dass bei Menschen mit Down-Syndrom das Chromosom Nr. 21 dreimal vorkommt.

(Pressemitteilung HSK)

Das Sauerland-Museum in Arnsberg bietet an diesem Tag eine besondere Führung für Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom an. Dabei reisen die Teilnehmer gemeinsam mit zwei Museumsguides in die Steinzeit zu den Neandertalern, in die Ritterzeit oder auch zu den Mönchen in ein Kloster. 
Wer mag, malt oder bastelt anschließend noch ein Andenken. 

Die Führung beginnt um 15 Uhr und dauert etwa 60 Minuten. Der Eintritt inklusive Führung kostet 4 € pro Kind, 8 € pro Erwachsenen. Auch Familienmitglieder sind eingeladen, an der Führung teilzunehmen.

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de oder auf der Homepage www.sauerland-museum.de