Gestern war grausames Sonnenbrandwetter für Menschen mit empfindlicher Haut. Ich habe mir angewöhnt, bei schönem Wetter lange Hosen und langärmelige Hemden zu tragen. Auf den Kopf kommt eine Schirmmütze.
Heute merke ich, dass der Nacken ein Schwachpunkt ist. Der Kragen muss höher oder die Sonnencremeschicht dicker werden. Inklusives Oder.
Das frühe Aufstehen hat uns eine fast menschenleere Wimbachklamm beschert. Zeit, um ein wenig mit den Kameraeinstellungen zu experimentieren. Keine Raketenwissenschaft, aber immerhin habe ich es ohne Graufilter geschafft, dass das rauschende Wasser ein milchig fließendes Aussehen bekam.
Hinter der Klamm wurde das Wimbachtal zu einem Geröll- bzw. Griesfeld.
Nur Geäst, kein Kadaver (foto: zoom)
Wir haben uns noch bis hinter die Wimbachgriesalm hochgeschlagen und dort ein alkoholfreies Weizenbier gezischt. Als wir am frühen Nachmittag die Bushaltestelle ereichten, waren gut 20 Kilometer „auf dem Zähler“.
Was sonst noch passiert? Nicht viel. Lesen und eine Investigativ-Doku beim MDR gucken:
Vergifteter Boden, verseuchtes Wasser – Wie Chemie-Altlasten Generationen belasten
„Die bittere Erkenntnis der investigativen Recherche: Viele Umweltschäden durch Altlasten werden bis heute vor der Öffentlichkeit geheim gehalten.“
Schwerpunkt der Recherche sind Bitterfeld und der Kölner Raum. Nach der Sendung hat man das unbestimmte Gefühl, dass es noch weitere „vergiftete Orte“ in Deutschland geben könnte. Ein Erbe unserer 140-jährigen Industriegeschichte, wie es ein Experte im Film ausdrückt.
Kann man die Umweltvergiftung im Berchtesgadener Land wandernd vergessen? Kann man, aber man sollte sich im echten Leben, jenseits der touristischen Märchenwelten, öfter in den Arm zwicken und sich daran erinnern.
Ein weiteres fortgesetztes Erbe des Industriezeitalters sind die Klimagase Kohlenstoffdioxid und Methan. Und da muss man in der Perspektive sagen:
Bitterfeld und Köln überleben wir, die Klimakatastrophe unter Umständen nicht.
Gibt es auch gute Nachrichten? Die Wettervorhersage war heute tiptop. Das Unwetter war für 17:48 angekündigt, um 12 Minuten vor Sechs fielen die ersten Regentropfen und der Donner grollte. Ein Hoch auf die Wetter-Wissenschaft.
Wie kann man im Berchtesgadener Land die üblichen Klischee-Bilder vermeiden? Nur sehr schwer und schon gar nicht, wenn man sich durch die Urlaubslandschaft treiben lässt.
Die Nachrichten erreichen uns auch in Bayern, meist über das Radio. Die Sendungen des Bayerischen Rundfunks sind recht informativ, aber ich setze die unangenehmen Dinge auf Wiedervorlage im letzten Winkel der Hirnrinde ab.
Beim Wandern verlaufen sich viele Probleme, zumindest für den Tag oder die Urlaubswoche.
Derweil:
„Virologin mahnt zur Vorbereitung auf neue Corona-Welle“
Die Corona-Infektionen werden im Herbst wieder ansteigen, warnt die Münchner Virologin Protzer im BR24-Interview. Notwendig sei es, rechtzeitig Auffrischimpfungen anzubieten. Das Virus ohne weitere Maßnahmen durchlaufen zu lassen, sieht sie kritisch.
Vielleicht sind die Informationen aus der Sendung auch außerhalb Bayerns interessant. Diejenigen, die die Pandemie noch nicht abgehakt haben, können einfach mal reinhören.
Mit dem Wetter haben wir weiterhin Glück. Die vorherrschenden Farben sind Grün, Blau, Grau und Weiß, und ja ich weiß, dass Weiß eigentlich keine Farbe ist und über das Grau müsste man auch diskutieren.
Die Fischunkelalm spiegelt sich im grünen Wasser des Obersees, bevor es zum Röthbachwasserfall geht.
Auenland, Irland, Berchtesgadener Land. Die Mischung macht’s. (foto: zoom)
Turnschuhe waren übrigens (m)eine schlecht Idee. Die großen flachen Steine auf den Steigen des Seeuferwegs waren glatter als ich angenommen hatte.
Noch eines: wir sind früh genug aufgestanden, um die allererste Fähre am Königssee zu erreichen. Das erspart das Ertrinken – in den Menschenmassen, und die werden im Verlaufe des Tages immer größer, die Schlangen zu den Booten immer länger.
Berge, Wiesen, Wolken, Regen und ein Kreuz im Klausbachtal (foto: zoom)
Am Tag II unseres deutschen Urlaubs, auf dem wir auch Chinesen und US-Amerikaner:innen sowie Italiener:innen identifizieren konnten, hat es geregnet, aber das hat nichts gemacht, es war sogar angenehm kühlend.
Durch das Klausbachtal sind wir über die Hängebrücke bis zur österreichischen Grenze gelaufen, zwischendurch ein Kaffee auf der Ragert Alm, ansonsten ab und zu hinabgebeugt und die Blütenpflanzen des bayerischen Nationalparks angeschaut:
Enzian im Regen (foto: zoom)
Frauenschuh, Langblättriges Waldvöglein, Enzian, Mehlprimel, Ährige Teufelskralle, Esels-Wolfsmilch und noch viel mehr. Das Bücken lohnt sich. Nur gucken, nicht pflücken!
Das Berchtesgadener Land ähnelt immer noch sehr stark dem Bild, welches ich als Kind aus den Büchern meiner Eltern vermittelt bekommen hatte. Später kamen dann noch ein paar Reisen dazu, die die Ur-Bilder nicht erschüttern konnten. Heute finde ich sie allesamt noch intakt.
Warum soll es mir anders ergehen als den amerikanischen, spanischen, italienischen und chinesischen(*) Reisenden in das Herz Deutschlands?
„Berlin ist eine Reise wert, es gab viel kennenzulernen und zu erfahren. Wir kommen bestimmt mal wieder!“
(Pressemitteilung SPD)
Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnten 30 politisch interessierte Gäste aus dem Hochsauerland auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten und Fraktionsvize, Dirk Wiese, endlich wieder nach Berlin reisen.
Auf dem Programm der Gruppe standen neben dem Besuch im Reichstag mit Kuppelbesuch auch ein Informationsvortrag im Ministerium für Arbeit und Soziales sowie im Willy-Brandt-Forum.
Der Besuch im Tränenpalast mit der eindrucksvollen Ausstellung zur Geschichte der deutschen Trennung und die an politischen Gesichtspunkten ausgerichtete Stadtrundfahrt rundeten das Programm ab.
Normalerweise ist die Fußgängerbrücke voller fotografierender Menschen. (foto: zoom)
Ramsau. Hohe Berge, malerische Kirche, ein Flußlauf, Bäume, Brücke – fertig ist das Urlaubsbild. Der Himmel ist bedeckt, die Wolken hängen an den Bergspitzen.
Es fehlt ein blauer Himmel, aber das kann sich im Verlauf der Woche noch ändern. Sonst kaufe ich mir eine Postkarte. Auf dem Bild die Ramsauer Ache, hinter der Brücke die Kirche St. Sebastian und ein Bergstock an der Grenze zu Österreich, dessen Spitzen viele Namen tragen: Eisberg, Edelweißlahnerkopf, Prünzelkopf, Predigtstuhl, Steintalhörn,… Unterscheiden kann ich sie (noch?) nicht.
Spiegelung im Hintersee
Nach neunstündiger Autofahrt ein kleiner Spaziergang um den Hintersee und schlechtes Essen in einem nahegelegenen Restaurant. Die anderen Feriengäste hatten uns gewarnt.
Das für den Ort zuständige Bezirksamt Berchtesgaden wurde 1939 in Landkreis Berchtesgaden mit gleichem Zuständigkeitsbereich umbenannt.
Paul Giesler (1895–1945), erst Gauleiter der NSDAP von Westfalen-Süd und München-Oberbayern, dann bayerischer Ministerpräsident und gemäß Hitlers politischem Testament ab dem 30. April 1945 Nachfolger von Heinrich Himmler als Reichsminister des Innern, hat am 2. Mai 1945 im Zauberwald nahe beim Hintersee seine Frau erschossen. Dem sei angeblich ein mit seiner Frau und seiner Schwiegermutter gemeinschaftlich versuchter Suizid mit Schlafmitteln vorangegangen. Auch ein möglicherweise zweiter Suizidversuch nach der Tötung seiner Frau missriet: Durch einen Kopfschuss schwerverwundet, wurde Giesler in ein Lazarett im Bischofswieser Gemeindeteil Stanggaß gebracht, wo er einige Tage später laut Sterbebuch der Katholischen Pfarrei Berchtesgaden am 8. Mai 1945 starb. Doch insgesamt sind die Angaben zu Gieslers Todesumständen widersprüchlich und ungesichert.
Der Wetterbericht sagt Regen voraus. Egal. Wir werden irgendwo hingehen. Ausflugsziele sind auf den Umgebungskarten zu Genüge markiert. Klausbachtaler Hängebrücke hört sich interessant und regenfest an.
Portrait zweier netter Wesen in Heggen bei Meschede. (foto: zoom)
Was hat der „Vatertag“ mit zwei Pferden zu tun? Genau so viel wie ich den „Vatertag“ zelebriere, nämlich gar nicht(s).
Als ich heute mit dem Rad von Remblinghausen die Runde über Löllinghausen, Beringhausen und Heggen nach Meschede fuhr, standen die Pferde am Wegrand und wollten fotografiert werden.
Mit der kleinen Display-Kamera – ich hättte lieber einen Sucher – ist mir seltsamerweise doch noch eine Aufnahme geglückt.
Weil ich gerade den Artikel zu den Depressionswochen im Hochsauerland veröffentlicht habe, will ich mit einem optimistischen Bild in den Schlaf finden, zumal die Nachrichtenlage mich nicht begeistert.
Mitte der 90er Jahre sind wir auf dem Weg von Dallas zum Big Bend National Park auch durch Uvalde gefahren, immer dem Highway 90 nach Westen über Del Rio folgend.
In Uvalde haben wir meines Wissens nicht angehalten oder übernachtet. Die Landschaft hatte mir gefallen. Ich war ein Fan der west-texanischen Leere und Aufgeräumtheit.
Zur Zeit bin ich unendlich traurig. Wieder ein Massaker und wieder soll nichts passieren. Was für ein Land, in dem die Abtreibung von befruchteten Eizellen als Mord gilt, während Kinder schulklassenweise ermordet werden.
In den USA herrscht ein stiller Bürgerkrieg. Warum?
Dr. Karl Schneider, Landrat Hochsauerlandkreis (r.) und Christian Rademacher, Leiter Sozialpsychiatrischer Dienst Gesundheitsamt Hochsauerlandkreis. Foto: Pressestelle HSK
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit gehören zu den häufigsten und folgenschwersten Erkrankungsarten der heutigen Gesellschaft. Jährlich sind ca. 18 Millionen erwachsene Menschen in Deutschland von einer psychischen Erkrankung betroffen.
(Pressemitteilung HSK)
Das Bündnis gegen Depression Hochsauerlandkreis hat vor diesem Hintergrund die „Wochen gegen Depression“ ins Leben gerufen, in welchen im ganzen Kreisgebiet Veranstaltungen rund um das Thema Depression und psychische Gesundheit stattfinden.
Depression kann jeden treffen. Depression hat viele Gesichter. Depression ist behandelbar.
Diese drei Botschaften sind leitend für die „Wochen gegen Depression“ vom 30. Mai 2022 bis 10. Juni 2022. In diesem Zeitraum finden verschiedene Informationsveranstaltungen und Aktionen zum Thema Depression statt.
Im Kern der Aktionswochen steht ein kabarettistischer Vortrag von Dr. Manfred Lütz am 2. Juni 2022, welcher als Psychiater, Psychotherapeut und Theologe sein Programm „Neue Irre! Eine heitere Seelenkunde“ ab 18 Uhr in der Stadthalle Meschede präsentiert. Die Benefizveranstaltung wird von den Rotary und Lions sowie weiteren Serviceclubs aus der Region unterstützt. Der Erlös aus dem Kartenverkauf kommt dem Bündnis gegen Depression im Hochsauerlandkreis zu Gunsten. Die Karten sind zu einem Preis von 20€ an bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.
Darüber hinaus findet eine Vielzahl an kostenfreien Angeboten im Hochsauerlandkreis statt. So gibt es Informationsveranstaltungen, Kreativangebote, Mitmach-Aktionen, Cafés und Achtsamkeitstrainings.
„Wir sind überwältigt von der tollen Resonanz auf die Idee, rund um den Vortrag von Dr. Manfred Lütz eine Aktionswoche gegen Depression zu organisieren. Es haben sich so viele Institutionen zurückgemeldet, dass wir die Angebote über zwei Wochen verteilen. Ein herzliches Dankeschön an die Kontakt- und Beratungsstellen im Hochsauerlandkreis, die Sucht und Drogenberatung des Caritasverbandes Brilon, das LWL-Klinikum Marsberg, das Klinikum Hochsauerland, das Sozialwerk St. Georg, die Beratungsstelle für Eltern, Kindern und Jugendliche des Caritasverbandes Meschede, die GAB Hochsauerland und den Förderkreis Psychische Gesundheit für die Ausgestaltung toller Aktionen“, erklärt Christian Rademacher (Leiter Sozialpsychiatrischer Dienst, Gesundheitsamt Hochsauerlandkreis).
Das Bündnis gegen Depression Hochsauerlandkreis lädt dazu ein, an den Angeboten teilzunehmen. Eine detaillierte Übersicht über das Programm finden Sie auf der Internetseite des Hochsauerlandkreises (www.hochsauerlandkreis.de) oder auf der Seite der Stiftung Deutsche Depressionshilfe:
Das Bündnis gegen Depression im Hochsauerlandkreis ist ein Netzwerk aus vielen lokalen Akteurinnen und Akteuren im Gesundheitswesen und steht unter der Schirmherrschaft des Landrates Dr. Karl Schneider.
Das Bündnis ist Mitglied im Deutschen Bündnis gegen Depression e.V. unter dem Dach der StiftungDeutsche Depressionshilfe und hat für das Jahr 2022 eine Förderung der Deutschen Bahn Stiftung und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe erhalten. Über 80 Regionen und Städte engagieren sich deutschlandweit auf lokaler Ebene für die Aufklärung der Öffentlichkeit über Depressionen und eine Verbesserung der Versorgungsstruktur und Lebenssituation von Menschen mit Depression.
MO 30.5.22 14:00 – 17:00 Uhr ohne Anmeldung Kostenbeitrag für Verzehr
Genuss-Café mit Achtsamkeitsangebot Kontakt- und Beratungsstelle (LWL-Wohnverbund Marsberg)Ambulantes Zentrum Haus Kleffner Hauptstraße 64, 34431 Marsberg
DI 31.5.22 ab 15:30 Uhr ohne Anmeldung kostenfrei
Informationsveranstaltung für Jugendliche ab Klasse 9: Ist das noch normal? Depression bei Jugendlichen verstehen Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Caritasverbandes Meschede e.V.Aula des Gymnasiums der Benediktiner Klosterberg 7, 59872 Meschede
MI 1.6.2214:00 – 16:00 Uhr mit Anmeldung kostenfrei
„Mut machen“: offene Sprechstunde mit Kreativangebot Sozialwerk St. GeorgPluspunkt St. Georg Meschede Zeughausstraße 10, 59872 Meschede
MI 1.6.22 17:00 – 18:30 Uhr ohne Anmeldung kostenfrei
Informationsveranstaltung: Sucht und Depression – Eine Krankheit kommt selten alleine Sucht- und Drogenberatung des Caritasverbandes Brilon e.V.Kreishaus Meschede (Raum F1) Steinstraße 27, 59872 Meschede
DO 2.6.22ab 18:00 Uhr 20€ Eintritt
Kabarettistischer Vortrag mit Dr. Manfred Lütz: Neue Irre! Eine heitere Seelenkunde. Benefizveranstaltung der Rotary und Lions sowie weiterer Serviceclubs aus der Region Tickets an Vorverkaufsstellen und der Abendkasse erhältlichStadthalle Meschede Winziger Platz 10a, 59872 Meschede
FR 3.6.2211:00 – 13:00 Uhr mit Anmeldung kostenfrei
Die Bilder verändern sich. Stück für Stück weniger Wald. Hier auf der Silbacher Seite des Hillekopfs. (foto: zoom)
Neues zum „Harburger Blutmontag“ 1920: Im Heimfelder Kiez gescheitert … harbuch
»Wild, Wald und Pferde«: Das »Ostpreußische Landesmuseum« in Lüneburg gibt sich geläutert, die revanchistischen Wurzeln seien gekappt. Doch das Museum ist weiter fest in der Hand der »Vertriebenen« – und in einem Förderverein haben Rechte das Sagen … derrechterand
Etablierte Medien als Feindbild: Der Verfassungsschutzbericht für 2021 aus Berlin widmet sich erstmals ausführlich dem Umstand, dass etablierte Medien für Delegitimierer und Feinde des demokratischen Systems immer mehr zur Angriffsfläche werden. Dies geschieht inzwischen auch durch körperliche Gewalt etwa auf Demonstrationen und durch das Schüren von Hass und Misstrauen mit dem Begriff „Lügenpresse“. … endstationrechts
NRW-SPD: Wie konnte das nur passieren? Nur mickrige 26,7 Prozent erreichte die NRW-SPD am Sonntag. Es war das schlechteste Ergebnis, das sie jemals bei einer NRW-Wahl erzielte. Wie um alles in der Welt konnte das nur passieren? Die Partei hatte doch die besten Voraussetzungen, die jüngste Landtagswahl zu gewinnen … postvonhorn
Die sozialen Medien sind real: Filmreife Tötungsfantasie … gedankensplitter
Jahrzehntelanger Einsatz gegen soziale Ungleichheit: Der Nachlass von Fasia Jansen liegt jetzt im Archiv des Fritz-Hüser-Instituts in Dortmund … nordstadtblogger
Höhepunkt zur Halbzeit: Angela Winkler und Joachim Meyerhoff begeistern das Publikum der Ruhrfestspiele … revierpassagen
Städtebündnis: „NRW muss dieses Jahr die Altschuldenfrage lösen“ … doppelwacholder
Fällung von Naturdenkmalen nur noch nach Gutachten: Wir hatten hier schon mehrfach darüber berichtet, dass eine etwa 200 Jahre alte prächtige Eiche, die auf der Liste der Naturdenkmale stand, im März 2022 gefällt wurde … sbl
Unter dem Motto „Brennpunkt Heimat“ lädt das Sauerland-Museum in diesem Jahr die verschiedenen Heimatvereine aus dem Hochsauerlandkreis ein, ihre Arbeit in einer Vortragsreihe vorzustellen.
Den Anfang macht der Briloner Heimatbund – Semper Idem e.V. gemeinsam mit dem Museum Haus Hövener.
In ihrem Vortrag stellen Winfried Dickel vom Heimatbund Brilon und Carsten Schlömer (Museum Haus Hövener) das Projekt „Geschichtserlebnispark Brilon und die 16 Dörfer“ vor und zeichnen exemplarisch Fördermöglichkeiten solcher Projekte auf.
Das aus dem Projekt entstandene Portal ist digital und analog wie ein aufgeschlagenes Buch zur Geschichte, Geologie, Geografie und vielem mehr zu erfahren. Analog geschieht die Vermittlung durch diverse Stadtführungen, Radtouren, Themenführungen, Dorfrundgänge und durch über 250 Informationsschilder an geschichtsträchtigen Gebäuden der Stadt und der Dörfer sowie an besonderen Stellen in der Natur.
Digital sind die Forschungsergebnisse in einem interaktiven Stadtmodell und einer App zu den Dörfern abrufbar. Der Vortrag findet am Dienstag, den 31. Mai 2022, um 18 Uhr, im Blauen Haus des Sauerland-Museums statt. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de oder auf der Homepage www.sauerland-museum.de
Die Corona-Pandemie begleitet seit über zwei Jahren unseren Alltag. Seither hat die Pressestelle des Hochsauerlandkreises zunächst täglich und dann werktäglich über die aktuellen Fallzahlen und Entwicklungen per Presse-Info und auf Facebook berichtet. Dieser Service läuft zum Monatsende aus.
(Pressemitteilung HSK)
Damit schließt sich der Hochsauerlandkreis dem Vorgehen anderer Kommunen und Kreise an. So beenden auch der Märkische Kreis und der Kreis Soest zum 1. Juni die Corona-Berichterstattung, die Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein haben bereits zum 1. Mai aufgehört.
Hintergrund für den Verzicht auf eine eigene Berichterstattung durch den Kreis ist, dass das Infektionsgeschehen weitestgehend keine Auswirkungen mehr auf das öffentliche Leben hat. Zudem sind weder von den täglichen Fallzahlen noch von der 7-Tages-Inzidenz Maßnahmen abhängig. Darüber hinaus geht die Zahl der Tests weiter zurück, so dass die Datenbasis für die Berichterstattung immer unsicherer wird. Damit ist aus Sicht des Kreises durch die Veröffentlichung kein Mehrwert mehr für die Menschen im Hochsauerlandkreis gegeben.
Wer sich trotzdem gerne weiter über die tägliche Entwicklung auf dem Laufenden halten will, kann dies über das Dashboard des Kreises oder die Website des Landeszentrums Gesundheit NRW tun:
Dort werden auch künftig für den Hochsauerlandkreis u.a. die täglich gemeldeten laborbestätigen Fälle, die Sieben-Tage-Inzidenz, die Zahl der aktuell Infizierten und Genesenen, der Verstorbenen sowie Verlaufskurven und separate Diagramme zu den Werten verschiedener Altersgruppen dargestellt.
Sollte sich durch neue Entwicklungen, wie z.B. das Auftauchen einer neuen Variante, die Relevanz einer lokalen Berichterstattung wieder erhöhen, kann die Kreisverwaltung die tägliche Berichterstattung jederzeit wieder aufnehmen.
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