
Der Journalistentag 2014 hat ein interessantes Programm: http://www.journalistentagnrw.de/
Werde mir im Zug nach Dortmund die Reihenfolge der Foren aussuchen. Schnell noch Papier und Bleistift einpacken, Pocket-Kamera … Check! … und auf geht’s …
das Sauerland und mehr
Was tun gegen Langweile, und der Schule in der Freizeit und überhaupt. Die neue Kategorie für alle unter 18.

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Der Helletal-Schluchtenweg vom Orketal über den Bodensee hoch nach Winterberg ist einer der schönsten Wanderwege Winterbergs, doch ein kleines Stück ist seit längerem gesperrt und wird auf anderen Pfaden umgangen.
Die Begründung für die Sperrung ist auf einem Schild der Ferienwelt Winterberg zu lesen:

Liebe Wanderer und Naturfreunde,
leider ist unser beliebter Hellental-Steilweg gesperrt. Dieser schöne einzigartige Wanderweg führt entlang eines Felshanges durch einen alten Buchenbestand. Bei so einem alten Buchenbestand besteht immer die Gefahr, dass sogenanntes Totholz herab fällt und Personen gefährden kann.
Aufgrund dessen, dass es in der heutigen Zeit leider eine Unsitte ist bei mittlerweile jedem Anlass Gerichte zu bemühen und zu klagen, ist es der Stadt Winterberg nicht mehr möglich, die Verantwortung der Verkehrssicherungspflicht zu erfüllen, was leider die Sperrung dieses Weges zur Folge hat.
Wir bitten um Ihr Verständnis
Ihre Ferienwelt Winterberg“
Ich finde die Begründung einfach klasse. Wir müssen den Wanderweg sperren, weil wir befürchten, dass die „Unsitte[…] bei mittlerweile jedem Anlass [die] Gerichte zu bemühen und zu klagen“, auch uns, die Ferienwelt Winterberg, treffen könnte.
Mal abgesehen davon, dass sich hier ein merkwürdiges Rechtsverständnis Bahn bricht, frage ich mich, was mit den weiteren Wanderwegen, die durch alte Buchenbestände oder gar gefährliche Fichtenwälder (Flachwurzler!) führen, geschehen ist oder geschieht? Sind die auch alle gesperrt worden?
Man muss sich sowieso wundern, dass sich das Totholz lediglich auf dieser höchstens ein paar hundert Meter langen Strecke auf die Wander wirft.
Es müsste doch für die Stadt ein Leichtes sein, einfach, wie es auch woanders im Wald geschieht, das Totholz zu entfernen.
Könnte der wahre Grund für die Sperrung der Strecke ein ganz anderer sein? Ich erinnere mich daran, dass vor Jahren, als ich noch regelmäßig den Schluchtenweg hinauf joggte, eine Brücke über eine Nebenschlucht führte. Diese Brücke ist nun seit X Jahren kaputt.
Selbst, wenn man nicht vom Totholz erschlagen würde, die Schlucht kann der Wanderer an der verrottenden Brücke sowieso nicht überqueren. Vielleicht sind also doch nicht die Buchen und die unsittlich klagenden Wandersleut‘ Schuld an der Sperrung des Wanderwegs, sondern die fehlende Querung der Schlucht. Wie viel kostete denn eine Reparatur bzw. der Neubau der Brücke?

* Den Bezug zu Schilda kann man hier finden oder auch nicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Schildb%C3%BCrger

Langsam wird es Zeit für die tiefen Herbstdepressionen. Wenn ich um 17 Uhr nach Hause radle, wird es schon dunkel, und dann bleibt es düster bis zum Morgen. Wenn ich Bus, Bahn oder Auto fahre übrigens ebenso 😉
Spätherbst, Winter. Es wird noch schlimmer werden. „Nur noch bis zur Wintersonnenwende, dann ist es vorbei“, könnte man denken, aber die dunkelgrauen Tage und schwarzen Nächte ziehen sich oft bis in den Februar, eine klebrige Dämmerung, eine lange Nacht.
In dieser Zeit gehe ich abends gerne noch einmal raus – schwimmen. Die Hallenbäder sind erleuchtet, ein letztes Aufbäumen gegen die Finsternis. Gute Laune, Entspannung, ein bisschen Bewegung, Sport.
Das Winterberger Hallenbad besuche ich im Jahresverlauf immer erst dann, wenn ab Mitte Oktober das Olsberger Freibad geschlossen wird.
Am Freitag Abend, so wie heute, war es bisher immer recht entspannt im Winterberger Hallenbad, keine „Felsenkrokodile“, keine „Schwarzmeerflotte“, kein Kampf um die Bahn.
Bei jedem Hallenbad muss man eine zeitlang austüfteln, wo die Schwachlastzeiten liegen, die Zeiten in denen man nicht von den Felsenkrokodilen aus der Bahn oder von der Schwarzmeerflotte gleich ganz aus dem Becken gedrängt wird.
Für Freitag Abend kreuze ich mir ab heute bis auf weiteres auf dem Schwimmkalender „Winterberg“ an.
Alle Informationen wie Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Winterberger Hallenbades hier: http://www.winterberg.de/schwimmbad/Media/Attraktionen/Schwimmbad-Winterberg

Suchen Sie noch oder schon ein Geschenk für Ihren Mann, der sich immer alles selbst kauft, am liebsten direkt vorm Geburtstag oder am Tag vor Weihnachten?
Oder haben Sie noch keine Idee, was Sie Ihrem Vater, Schwiegervater oder vielleicht dem erwachsenen Sohn schenken können? Außerdem möchte sie ein Produkt aus der Region erwerben? Hier unser Tipp:
Die neuen Deluxe-Socken von Falke, der Sauerländer Strumpffirma aus Schmallenberg.
Die Herrensocken wirken zunächst sehr schlicht, allerdings sind sie werksseitig in einer Holzkiste verpackt, werden ausschließlich bei Selfridges in London verkauft und in limitierter Auflage angeboten. Es gibt lediglich zehn Paare. Limitierte Socken, das ist doch was. Verkaufspreis, das soll hier nicht verschwiegen werden: £495
Die Socken wurden der Londoner Presse vorgestellt. Der Luxussockenliebhaber des Guardian Dean Kissick war zu dieser PR-Veranstaltung Falkes im Warenhaus Selfridges eingeladen und berichtet in der heutigen Onlineausgabe der britischen Zeitung, wie er Falkes neue Luxussocken kennenlernen durfte.
Dean Kissick treibt die Frage um, ob die Ware den Preis von £495 rechtfertige. Zunächst riecht er an den Socken „und sie riechen erstaunlich, hölzern wie Zedernwald, wie eine Bergwiese in den Anden, wo sie vielleicht herkamen. Ich glaube, ich kann einen Anflug von Kamel oder Lama entdecken und wahrscheinlich habe ich mir das nur eingebildet. An superteuren Luxussocken zu riechen ist anmaßend und eigenartig, aber in dem ruhigen Ambiente einer PR-Veranstaltung mehr oder weniger akzeptabel.“
Die Socken fühlen sich weich an, sehr weich. Aber, so denkt sich Kissick, eigentlich könnten sie noch ein wenig weicher sein und noch etwas goldener aussehen – bei dem Preis.
Am besten gefällt Kissick, dass diese Socken Vicuña sind, das Nationaltier Perus, welches in den hochgelegenen Pässen der Anden lebe. Das Vicuña sei das Lama des Denkenden, es sei niemals domestiziert worden, immer würde es fliehen. Vicuñas durchstreifen die Berge und können nur alle paar Jahre geschoren werden. Ihre Schur sei somit sehr nachhaltig.
Gelegentlich sollen sie in einem archaischen Hochzeitsritual verehrt werden, bei dem zwei Tiere das Blut des jeweils anderen Tieres trinken müsse. Anschließend werden die Tiere, so Kissick, wieder in die Wildnis entlassen.
Bei dem Tier soll es sich um die Wiedergeburt eines jungen, wunderschönen Mädchens handeln, welches von einem alten, hässlichen König verführt wurde und dafür ein Goldenes Flies erhalten habe. Früher durften nur die Königliche Familie Vicuña tragen, aber nun sei die Wolle eben bei Selfridges erhältlich.
Der pragmatische Brite Dean Kissick hält diese Deutsch-Peruanische Frivolität für zu teuer. Aber der hohe Preis sei vermutlich der Punkt.
Sein Rat an die Leser: Sollte es jemand in Ihrem Leben verdienen, wie ein Inkakönig behandelt zu werden, dann sei ein Paar Socken sehr viel akzeptabler als beispielsweise ein Menschenopfer, denn:
“They are nice socks, and vicuña are very cool animals”.

Ich bin heute mit dem Fahrrad über Bödefeld nach Meschede gefahren. Im Zentrum von Meschede habe ich drei Bilder gemacht und bin dann wieder über Bestwig nach Siedlinghausen geradelt.
Da mich gerade eine Schreibblockade befallen hat -man muss auch mal Glück haben- schreibe ich nichts weiter.

Ohne weitere Worte … in das Bild muss man sich eindenken 😉

So ein Zufall! Natürlich wird niemand denken, dass die CDU zu mieten ist …
Meschede hat mir sehr gut gefallen.

Seit Jahrzehnten will ich mit dem Rad auf den Mont Ventoux radeln. Jetzt hat es endlich geklappt.
Von ungefähr 50 Meter über NN ging es auf 1912 Meter, mehr als 1850 Meter Höhenunterschied mit der fast gleichen Ausrüstung, mit der ich im Sauerland zur Arbeit radele. Unterschied: Sandalen statt Halbschuhe, gelbe Warnweste statt roter Warnweste.

Die Anfahrt: Start südlich von Aubignon nach Malaucène und von dort 21 Kilometer rauf auf den Buckel. Kurz vor 8 in der Morgendämmerung gestartet, kurz nach 15 Uhr zurück.
Der Anblick des Gipfels oberhalb der Baumgrenze ist fürchterlicher als die Fahrt selbst.

Die Kehren sind, den Gipfel im Blick, dann doch leichter zu fahren als befürchtet. Zum Glück ist kein Hochsommer. Angenehme Radfahrtemperaturen. Kaum Wind am „Berg der Winde“ und klare Sicht.

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Als Abfahrt hatten wir*** die Strecke über Bedoin gewählt. Damit war die Runde komplett.
Auch mein Rad hatte viel Spaß und musste trotz schwerem Gewicht nicht geschoben werden.

Die Stimmung unter den Touristen war ausgesprochen nett. Ohne gefragt worden zu sein, boten sich an den markanten Punkten stets freundliche Rad- oder Autofahrer an, um Erinnerungsfotos zu knipsen.
*** wir sind zu Dritt losgeradelt, haben uns dann aber in unterschiedliche Geschwindigkeitsteams aufgeteilt. Alle haben die Tour geschafft 🙂

Wer wissen möchte, welchen Herausforderungen sich Senioren täglich stellen müssen, kann in der alt-A, einem Projekt des Unperfekthauses, am Freitag, 10. Oktober, sowie am Samstag, 11. Oktober, jeweils in der Zeit von 12 bis 16 Uhr, in einen „Alters-Simulations-Anzug“ schlüpfen.
Mit Manschetten und Gewichten und einer Multifunktions-Brille, die verschiedene Seherkrankungen darstellt, lässt sich schon mit wenigen Handgriffen und Schritten die körperliche Erschwernis im Alter erahnen. Darüber hinaus gibt es Gelegenheit, in einem kleinen Parcours die Auswirkungen zu testen. Treppen steigen, mit einem motorisierten Rollstuhl eine kurvige Strecke bewältigen oder ein Buch lesen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird jedoch gebeten, da das Anlegen des Anzugs Hilfestellung erfordert. info@alt-a.de
Zur alt-A:
Mit der alt-A hat das Unperfekthaus Essen in der City-Messehalle an der Rottstraße 26 einen Marktplatz geschaffen, der Projekte rund ums Altwerden fördert. Von Repair-Café und Gesprächskreis zu alternativen Wohnformen im Alter über Musik-Nachmittage bis hin zu kreativen Projekten sind Besuchern keine Grenzen gesetzt.
Egal, ob die Initiatoren mit einem Projekt Geld verdienen oder ihre Arbeit ehrenamtlich anbieten möchten. Das Haus stellt technisches Gerät fürs Repair-Café, Beamer und Tonanlage für Veranstaltungen und bietet darüber hinaus – in einem gemütlichen Café mit Kuchen und warmen Gerichten – einen Rahmen, der zum Verweilen einlädt.
alt-A, Alles, was alt werden schön macht, Rottstraße 26, 45127 Essen

Eine Brauerei? Ich hatte zuerst auf einen alten Büroturm getippt, habe dann aber die Menschen auf der Straße gefragt.
„Das ist die alte DAB-Brauerei.“
„Dortmunder Kronen Brauerei“
„Eine Brauerei – mehr weiß ich nicht. Ich bin zugezogen.“
Sie werden Recht haben – diese Menschen auf der Straße, denn die Symbolik der Außenfassade schreit geradezu „Ich bin eine Brauerei!“, oder sieht das jemand anders?

„Wie die Germanen zu Biertrinkern wurden“ lest ihr besser, denn aus Dortmund kommt kein Bier mehr, hier: http://www.sueddeutsche.de/wissen/geschichte-des-bieres-wie-die-germanen-zu-biertrinkern-wurden-1.2158928

Siedlinghausen. (partysanen_pm) Am 8. November 2014 findet die erste Siedlinghauser Kneipennacht statt. In sieben Lokalen können die Gäste ab 20:00 Uhr die lange Nacht mit Livemusik genießen. Dabei kommen Rockfans genauso auf ihre Kosten wie die Schlagerfreunde. In folgenden Locations findet ihr diese Bands:
Wer einmal Eintritt bezahlt hat, kommt überall rein und kann zwischen den verschiedenen Lokalen wechseln. Zur Sperre und zum Anker wird ein Shuttle-Bus eingerichtet, damit die Nachtschwärmer auch hier bequem und sicher ankommen und die Partynacht genießen können.
Ab 24:00 Uhr steigen dann im Kolpinghaus und im Gasthof Lingenauber zwei After-Show-Partys mit DJ Andy und Jörg.
Ein Teil des Eintrittspreises und ein Teil vom Getränkeverkauf werden an den Bäderverein Siedlinghausen gespendet.
Der Heimat- und Verkehrsverein und der Stammtisch die „Partysanen“, die die Siedlinghauser Kneipennacht ausrichten, freuen sich auf zahlreiche Besucher.
Ab sofort läuft der Vorverkauf. Karten gibt es für 7,50 Euro (Abendkasse 9,50 Euro) bei Kräling 1000, Sparkasse Siedlinghausen, Volksbank Siedlinghausen, Ute´s Getränkestar, Ihr Platz, der Touristinformation Winterberg sowie allen teilnehmenden Veranstaltern.

Die Worten haben keinen Bedeutung(nach einer Idee von Andreas Lichte)