Umleitung: Spreng, Steiner, Wolf, Sarrazin und Schluss.

Update: Ich habe das ursprüngliche „Zierbild“ zur Umleitung gelöscht, weil es keinen direkten Bezug zu den aufgeführten Hinweisen hat und zu Missverständnissen Anlass bietet. Ich hatte es damals ausgewählt, weil ich in einer Roh-Fassung dieser „Umleitung“ einen Link zum Wiemeringhausen-Blog gesetzt hatte.

Ein „Muss“ für Blogger: Sumpfige Blog-Kommentare – so geht das; kein Forum für Menschenfeinde sagt … sprengsatz

Rudolf Steiner: reizt zum Rassenhass meinen die … ruhrbarone

Frieder Otto Wolf: Dancing the Sarrazin … wissenrockt

Zeitungsüberschriften: Sarrazin-Alarm – meinen die … nachdenkseiten

Sarrazin eins auf die Ohren: Ustad Nusrat Fateh Ali Khan 1 h 53 min live in London.

Ein alter Bekannter, aufgeklärter Muslim, der sich als Hochschullehrer unter anderem mit dem deutschen Soziologen Max Weber beschäftigt, hat mich vor vielen Jahren mit der Musik der Sufi bekannt gemacht. Einer der herausragenden Musiker mit tiefen Wurzeln im Sufismus ist der pakistanische Musiker Nusrat Fateh Ali Khan, der leider 1997 an Herzversagen in Folge einer Niereninsuffizienz  und Lebererkrankung im Alter von 48 Jahren gestorben ist.

Wer die fast zwei Stunden seines Londoner Live Konzerts durchhält ist vom Sarrazinismus geheilt 😉

Umleitung: Schwarz-Grün in Hamburg, Wikileaks, Frankfurter Rundschau, das alte Duisburg-Bruckhausen und mehr.

Olaf Scholz Plakat an der Sierichstrasse, Hamburg im August 2010 (foto: zoom)
Olaf Scholz-Plakat an der Sierichstrasse, Hamburg im August 2010 (foto: zoom)

Schwarz-Grün in Hamburg: Bilanz eindeutig negativ … tagesschau

Ahlhaus: Ganz oben, meint die … taz

Wikileaks I: Schmitt distanziert sich von Assange … meedia

Wikileaks II: Märchenstunde mit Julian Assange? … tagesspiegel

Katholische Kirche: Von der Pflicht zum Widerspruch … sueddeutsche

Frankfurter Rundschau: Mehr als ausgelutscht … nachdenkseiten

Sarrazin: Der Wahnsinnige am Bohrer … sprengsatz

Duisburg-Bruckhausen: Abriss-Bagger? … ruhrbarone

Die Sommerpause ist vorbei: Dorfstammtisch bei Schöttes in … Wiemeringhausen

Heimatzeitung: Hau Ruck! Teams ziehen einen Bus … wpWinterberg

Umleitung: der Fall Broch, der Fall Sarrazin, Salmonellen in den USA, Loveparade, Merkel, Linksdraußen und der Kunstsommer of ’69.

Auf dem Kahlen Asten (foto: zoom)
Auf dem Kahlen Asten (foto: zoom)

Katholische Kirche in der Krise: der Fall Broch … hpd

Demagoge Sarrazin: „Deutschland wird immer ärmer und dümmer!“ … nachdenkseiten

Salmonellen und Intensivhaltung in den USA: eine halbe Milliarde Eier zurückgerufen … pbs

Loveparade: ein Monat danach … ruhrbarone

Primat der Politik? Merkels Machtfrage … sprengsatz

Antizionismus: Linksdraußen? Philipp Engel und Martin Krauss in der … juedischenallgemeinen

Kunstsommer of 1969: Tüte an Tüte … ruhrtalcruising

Noch einmal: Bodo Ramelow in Brilon. Diesmal ein Bericht von Seiten der Linken.

In unserem BriefkastenNachdem ich gestern einen unausgereiften Beitrag der Jungen Union Brilon zu einer Veranstaltung mit Bodo Ramelo in Brilon besprochen hatte, ging ein Bericht von Seiten der Linken in meinen Briefkasten ein.

Im Gegensatz zum JU-Artikel geht der Verfasser auf die Veranstaltung und deren Inhalte ein. Die Junge Union kommt allerdings nicht vor.

Wäre schon interessant zu erfahren, was da wirklich los war.

Hier nun der Bericht:

Wer war da? Bodo Ramelow?? Ein Kommentar von Martin G., Brilon

Ein Mittwochnachmittag mitten in den Sommerferien 2010. Die Parteibasis wartet geduldig. Ein ausgiebiges Kaffeetrinken mit dem hiesigen Propst verzögert den Gedankenaustausch mit den Mitgliedern seiner Partei  und einigen Sympathisanten. Dann betritt Bodo Ramelow das Lokal. Dezent gekleidet  – dunkler Anzug und schwarzes Polohemd –  allein ein kleiner dreieckiger Farbtupfer am Revers verrät die politische Zugehörigkeit.

Ohne zu Zögern ergreift er das Wort. Seine Stimme ist laut, fast schon zu laut für die 15 Personen im Raum. Er spricht schnell, ein wenig gehetzt, so, als stehe er hier unter verbalem Beschuss.  Er berichtet von einer Demo in Dresden, von der Notwendigkeit, mit gesellschaftlichen Bewegungen, die nicht parteipolitisch gefasst sind, zusammenzuwirken,  z.B. gegen die Verlängerung der Laufzeiten alter Atomkraftwerke, z.B. gegen die Aufmärsche der Nazis im Land. Dabei, so macht er klar, komme es für die Linke darauf an, zu sagen, wofür sie stehe. Zuhören, mit der Basis ins Gespräch kommen, auf Erfahrungen, Befürchtungen und Hoffnungen der neuen Mitglieder eingehen – das ist nicht die Sache Bodo Ramelows  –  zumindest nicht an diesem Nachmittag. Er gibt einen knappen Ausblick auf seine Rede, die er am Abend in der öffentlichen Diskussion halten wird: „Gläubig und links“ – nein, er werde nicht auf spezifisch religiöse Themen eingehen, sondern auf das biblische Zinsverbot in Zusammenhang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Gespannt auf den Abend folgen die Anhänger dem Redner aus Thüringen in den Veranstaltungsort.

Am alten Bahnhof in Brilon haben sich bereits Interessierte eingefunden. Es sind dann schließlich etwa 45 Zuhörer, die einen eloquenten, frei redenden und auf das Publikum eingehenden Bodo Ramelow erleben.

Ramelow spricht von Substanzsteuern und Lastenausgleich in Zusammenhang mit der deutschen Staatsverschuldung, von der Notwendigkeit eines Mindestlohns, von der Rücknahme von Hartz VI, von Veränderungen für Beschäftigte bei Leiharbeitsfirmen – er gibt Beispiele aus europäischen Ländern, die zu bestimmten Problemen bessere Lösungen gefunden haben. Er spricht von seiner Person, seiner Herkunft aus Westdeutschland, seiner politischen Prägung durch die Gewerkschaftsarbeit,  von der Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Auf die Frage eines jungen Erwachsenen erklärt er ausführlich seinen Umgang mit Parteigenossen, die in der DDR „IM“ waren und ein Amt oder Mandat anstreben. Als ihm vorgeworfen wird, die Linke tue so, als besitze sie das Monopol auf die DDR-Vergangenheitsbewältigung, platzt ihm fast der Kragen – er wird laut und vehement.

Dann erreicht die Rede ihren Höhepunkt: Nicht die Linke habe einen anderen Staat geschaffen, sondern Rot-Grün und Schwarz-Gelb haben soziale Sicherungssysteme systematisch abgebaut und durch eine neoliberale  Politik gierigen Bankern und Finanzjongleuren Tor und Tür geöffnet und so die alte Bundesrepublik abgeschafft.  Wir müssen uns entscheiden, so Ramelow: Entweder wir überlassen den Staat und die arbeitende Bevölkerung weiterhin neoliberalen Ausplünderern – oder wir stellen uns auf die Seite der Habenichtse und kehren den Prozess der Umverteilung von unten nach oben um: Hierfür stehe die Linke.

Zur Frage nach dem Religionsunterricht gibt es einen Seitenhieb auf die Linke in NRW – deren Position sei nicht seine; und ein Kommentar zur Kommunistischen Plattform: „Solange Sarah Wagenknecht mich erträgt, ertrage ich sie auch.“  Die Linke, so Ramelow, sei weder einer christliche noch eine atheistische Partei. Jeder, der soziale Veränderungen in Richtung auf ein gerechteres Gemeinwesen wolle, sei willkommen.

Mit Applaus und einem Geschenk – überreicht durch den Sprecher des Ortsverbandes der Linken Brilon, Reinhard Prange – wird der Redner verabschiedet. Die Zuhörer sind beeindruckt – und scheinbar hat man das in Brilon bis zu diesem Abend nicht gewusst: Ja, die Linke ist eine rechtsstaatliche Partei und sie ist wählbar. Eine echte Alternative. Der erste inhaltliche  Auftritt der Partei „Die Linke“ in Brilon ist geglückt.

Umleitung: Viel Adolf Sauerland, Vorwärts Laizisten in der SPD, Immanuel Kant und ein bisschen mehr …

Sicherheitszaun am Hamburger Flughafen. (foto: zoom)
Sicherheitszaun am Hamburger Flughafen. (foto: zoom)

Adolf Sauerland I: Die Dokumente … netzpolitik

Adolf Sauerland II: verklagt Blog … ruhrbarone

Adolf Sauerland III: mahnt Blog ab … pottblog

Adolf Sauerland IV: falsche Angaben in TV Interview … derwesten

Laizisten in der SPD: Gottlose Genossen … tlz

Vorwärts: Uwe Knüpfer neuer Chefredakteur … medienmoral

Versorgungsamt Soest: übernehmen, aber bitte plötzlich … sbl

Immanuel Kant: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen … wiemeringhauser

Umleitung: Kahlo als eingebildete Semitin, Spenden für die Hamas aus Marxloh, viermal Kraft und eine Abschiebung

Die eingebildete Semitin: Die Malerin Frida Kahlo war keine Jüdin – warum gab sie sich dafür aus? … juedischeallgemeine

Marxloh: Spenden für die Hamas? … derwesten

Kraftakt in Unterzahl: Ist die Minderheitsregierung in NRW ein Modell für die Zukunft oder eine Totgeburt? … spiegelfechter

Kraft: Quotenkabinett … taz

Fotostrecke: die neue Minderheitsregierung in NRW … nd

Düsseldorfer Kabinett: Gleichstand … ruhrbarone

Alemann: Chance für Minderheitsregierung … WirInNRW

Westfalenpost: Leserbrief  zur Berichterstattung über Abschiebefälle … gruenesundern

Umleitung: Schuldenhilfe, Hanfmann, Erasmus, PPP, DB, Medienmoral und Geldsegen in Meschede

NRW: Städte begrüßen geplante Schuldenhilfe … doppelwacholder

Genie und Wahnsinn: der Hanfmann ist tot … endoplast

Erasmus von Rotterdam: erster Pazifist der Neuzeit? … hpd

PPP: in Wiesbaden … nachdenkseiten

Deutsche Bahn: feilt am (schlechten) Image .. ruhrbarone

Die lieben Kollegen: bei … medienmoral

Geldsegen: hastig verteilt in Meschede … sbl

Umleitung: Das kalte Herz, Jagd kontra Wald, Movie-World Wiemeringhausen und mehr …

KnetmännchenDas kalte Herz: Katholische Kirche erhält Negativ-Preis … sueddeutsche

Projekte gegen Linksextremismus: Schröders extremer Ansatz … taz

Homöopathie: Sparen, wo es gut tut … ruhrbarone

Jagd kontra Wald: ein Leserbrief … sbl

Grundschule Stockum: Welcher Standort bleibt erhalten? … gruenesundern

Movie-World Wiemeringhausen: Neues aus dem Dorf 😉 … wiemeringhauser

In 9 Minuten zum Agnostiker: Just listen to Carl Sagan


Carl Edward Sagan ist einer der großartigen US-amerikanischen Wissenschaftler (siehe auch hier im Blog), denen es gelingt, selbst Laien die Wissenschaft und ihre Methoden nahe zu bringen. Leider ist Sagan vor fast 14 Jahren im Alter 62 Jahren viel zu früh verstorben.

Dieser neunminütige Clip erklärt die Funktion von Religion und Glauben in der Geschichte der menschlichen Kultur. Auf den Punkt.