Der Freitag Titel vom 21. Januar 2010: "War ich gut? Das innige Verhältnis von Politikern und Lobbyisten gefährdet die Demokratie" (foto: zoom)
Donnerstag ist „der Freitag“ Tag, denn dann steckt die Wochenzeitung „der Freitag“ im Briefkasten.
Die Titel-Illustration von Francesco Bongiorni in der aktuellen Ausgabe mit seiner Anspielung auf die jüngsten Parteispenden gefällt mir ausgesprochen gut.
Die Online-Ausgabe habe ich zwar hier im Blog verlinkt, finde aber die Navigation immer noch zu behäbig. Mein Favorit ist, altmodisch wie ich bin, der gedruckte „Freitag“.
Nichtsdestotrotz möchte ich niemanden abschrecken den Internet-Freitag aufzusuchen und zu stöbern, welche Artikel in dieser Woche lesenswert sind.
Gibt es den „Freitag“ auch im Hochsauerland im Zeitschriftenhandel?
Diese Frage stelle ich mir in eben diesem Moment zum ersten Mal. Die Antwort kenne ich noch nicht.
Hochsauerlandkreis – Der Gesundheits- und Sozialausschuss tagte am 26. November 2009 im Kreishaus in Meschede. Aus dem Protokoll, das der Sauerländer Bürgerliste (SBL) Mitte Januar 2010 ausgehändigt wurde, ersehen wir, was der Leiter des HSK-Gesundheitsamts bezüglich der Schweinegrippen-Impfung am 26. November geäußert hat.
Jetzt, im Januar 2010, klingt das nach Meinung der SBL etwas anachronistisch. Demnach wurde im November NRW als Epizentrum der neuen Grippe A/H1N1 angesehen. In der Niederschrift wird der Leiter des Kreisgesundheitsamtes wie folgt zitiert: „Die Eindämmung der Grippe A/H1N1 steht nicht mehr im Vordergrund. Dieser Punkt ist bereits entglitten. Derzeit geht es nur noch um die Folgenminderung. Eine Meldung an das Gesundheitsamt hat nur noch zu erfolgen, wenn die neue Grippe einen Todesfall zur Folge hat. Derzeit ist in der Regel ein milder Verlauf der Neuen Grippe zu verzeichnen. Dem Robert-Koch-Institut liegen aktuell 150.000 laborbestätigte Fälle vor.“
FDP: Steuergesetz zu ersteigern (screenshot: zoom)
Zur FDP will mir im Moment nicht viel einfallen. Was soll man auch sagen, wenn eine Partei, deren neo-liberale Ideologie Grundlage derjenigen Politik war, die zum gerade durchlebten Banken- und Finanzcrash geführt hat, bei den jüngsten Wahlen als großer Stimmen-Abräumer glänzt.
Das Steuergeschenk für das Gaststättengewerbe hatte schon vorgestern und gestern keinen volkswirtschaftlichen Sinn gemacht.
Jetzt sehe ich wenigstens die Ursache, auf die ich auch hätte selbst kommen können.
Aber ich habe nicht glauben wollen, dass es in der Politik manchmal wirklich so zugeht, wie man es am Stammtisch vermutet.
Gut gezockt, möchte man meinen. Eine Millionen eingesetzt – eine Milliarde rausgeholt. Rechne mal jemand die Rendite aus.
Die FDP wird in den nächsten Tagen glaubwürdig beweisen, dass sie die Hoteliers schon entlasten wollte, bevor sie die Spende erhielt. Somit wird sie über jeden strafrechtlich verfolgbaren Korruptionsverdacht erhaben sein.
Es war einfach ein Zufall, ohne Zusammenhang: Ein Schmetterling hat in Chile mit den Flügeln geflattert und in China ist ein Sack Reis umgefallen.
Die Versteigerung bei Ebay ist inzwischen vom Netz genommen worden: hier
Hartz IV: Der alte Koch ist wieder da … sprengsatz
Ruhrgebiet: Bildung und Technologie statt noch mehr Kultur … ruhrbarone
Benjamin Franklin: „Jene, die grundlegende Freiheit aufgeben würden, um eine geringe vorübergehende Sicherheit zu erwerben, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.“ … hpd
Apple iPhone: 1000 Schuss, dann ist (fast) Schluss …pottblog
Hochsauerlandkreis: kein Vertreter für die islamischen Gemeinden … sbl
SPD Meschede: „wie gewohnt online“ :-(( … spdmeschede
Jetzt in Lese-Arbeit: Paul Scheffer, Die Eingewanderten (foto: zoom)
Der niederländische Soziologe und Journalist Paul Scheffer beschäftigt sich in seinem Buch „Die Einwanderer, Toleranz in einer grenzenlosen Welt“ mit einem Thema, das mich schon lange umtreibt, der Immigration oder zu deutsch Einwanderung.
Der Klappentext fragt provokativ:
„Wie groß darf eine Moschee in einer deutschen Stadt sein? Was tun, wenn ein türkisches Mädchen nicht zum Sportunterricht darf? Müssen sich Deutsche in Deutschland tatsächlich vor Diskriminierung fürchten?“
Grüner Spagat: vor 30 Jahren hier und heute dort … schöne Schreibe von WirInNrw
Afghanistan: „Können Sie das glauben, wenn Sie jetzt aus dem Fenster sehen, auf den tauenden Schnee, dass wir, wir Deutsche, Sie und ich, einen Krieg führen? Wir tun das. In Afghanistan.“ … ruhrbarone
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