Jetzt geht es ganz schnell: Landal Winterberg kann gebucht werden

So sieht der Empfang im Landal oberhalb der Mosel aus. (foto: moseltour)
So sieht der Empfang im Landal "Sonnenberg" oberhalb der Mosel aus. (foto: moseltour)

Die Ferienhäuser und Appartements im Landal Winterberg können jetzt im Internet gebucht werden. Zur Zeit floriert zwar noch der Baustellen-Tourismus der Einheimischen, aber die Landal-Macher scheinen fest entschlossen, schon in der kommenden Ski-Saison mitzumischen und zu cashen.

Von Reise-freudigen Sauerländern, die sich in anderen Landal-Objekten umgesehen haben, wird uns berichtet, dass  die Ferienparks die Rundumversorgung ihrer Gäste vom Waschsalon bis zum Lebensmittel-Laden anstreben.

Das Winterberger Landal verfügt als Alleinstellungsmerkmal über die direkte Anbindung an das Ski-Karussel. Für die Einheimischen könnten sich die beliebten Flutlicht-Nächte an Möppis Hütte zwar verändern, aber aus der Vogelperspektive prophezeie ich mal, dass das Gran Dorado gegen dieses geniale Projekt keine Chance hat.

In Medebach werden all‘ die Niederländer landen, die im Landal Winterberg kein Plätzchen mehr buchen konnten.

Offen bleibt die Frage, wie groß der Spin-Off für die Winterberger Tourismus-Wirtschaft sein wird.

Landschaft ist genug verbraucht – jetzt müssen die Kassen klingeln ;->

Umleitung: Bertelsmannrepublik, Verschwinden der Zeitung, die WAZ und der Oligarch, Lehrer als DGB Vorsitzender, Bildungswende in Ascheberg, NPD und CDU-Volksbegehren und mehr …

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Nachbarschaft: Das Bieseveih mault zu Landal und Oversum

Landal Ferienhaus im Bau (archiv: zoom)
Landal Ferienhaus im Bau (archiv: zoom)

Ein kleines Vorwort (muss einfach sein):

Es ist schwer über die politischen Blogs und Websites des kleinen Olsberger Ortes Wiemeringhausen den Überblick zu behalten. Die gefühlte Blogger-Dichte beträgt dort grob geschätzt 3:1 – drei Blogger pro Einwohner.

Heute hat sich das bieseveih unter anderem zu den Themen Landal und Oversum zu Wort gemeldet.

Ich zitiere hier einfach mal aus der Mitte und empfehle, den Artikel selbst zu lesen. Ein kleiner Tipp für diejenigen unter den Lesern, die dem bieseveih lieber das schwarze als das rote Tuch vorhalten würden: Ohne Scheuklappen lesen! Wenn der Artikel in einigen Jahren auf Wiedervorlage geht, werden sich eventuell einige Politiker wundern.

Zitat: “ … Das berüchtigte Kettensägen-Massaker findet hier allerdings nicht so brutal an zur Jagd freigegebenen Ossis statt, sondern ist gegen die eigene Natur und die langjährige Tradition gerichtet. Mit der Stadthalle geht auch gleichzeitig die Kirmesplatz den Bach runter – wie man munkeln hört. Und was im Wald Kyrill nicht geschafft hat, dass schaffen die Motorsägen und Planierraupen – natürlich alles auf Basis von verbindlichen Vereinbarungen als Vertragsgrundlagen von langfristig angelegten partnerschaftlichen Beziehungen. Na ja, was die Halbwertzeiten partnerschaftlicher Beziehungen betrifft, so sind die heutzutage eher rasant verkürzt als dauerhaft verlässlich – warum sollte das bei Public-Private-Partnerships eigentlich anders sein als bei den auffallend vielen Beziehungskrisen in den sauerländer Dörfern? Da droben im Berg-Tal vor den Toren von Möppis-Hütte wird jedenfalls radikal der komplette Wald gefegt und mächtige Stufen angelegt …“

Alles lesen bei bieseveih

Umleitung: Fischers viertes Leben, Hartz-IV-Klischees, Adorno Juden Rotwein, Süddeutsche teurer, Ruhrnachrichten schließen Geschäftsstellen und mehr.

Kahler Asten Schnadestein Wes‘ Brot ich fress‘, des Lied ich sing‘: Fischers viertes Leben … zeitonline

Hartz-IV-Bezieher: Klischees falsch … ntv

Interview: „Die meisten Juden halten Adorno für einen Rotwein“ … ruhrbarone

Medien I: Süddeutsche erhöht Verkaufspreis … horizont

Medien II: Schließen Ruhrnachrichten sämtliche Geschäftsstellen? … medienmoral

Freizeitbad Amecke: Wettbewerbsausschreibung … gruenesundern

Aus dem Stoffbeutel-Archiv: Die Brennessel. Kritische Stadtteilzeitung des Ortsvereins der SPD Winterberg.

Die Brennessel Nr. 3 1978 Titel (Scan: zoom)
Die Brennessel Nr. 3 1978 Titel (Scan: zoom)

Vor einigen Tagen habe ich beim Aufräumen eine fast 32 Jahre alte Stadtteilzeitung des Ortsvereins der SPD Winterberg gefunden. Wie ein Juwel stach sie aus der grauen Zeitungsauschnittsammlung zu politischen Problemen der 70er Jahre heraus.

Vor mir liegt die Nummer 3 der „Brennessel“, vom 21. Oktober 1978, mit interessanten Artikeln zu politischen Fragen der damaligen Zeit.

Große Themen der 18-seitigen  „Brennessel“ sind unter anderem die Stadtsanierung („Ein Schritt nach vorn oder in die Pleite?“) und die Bildungspolitik („Besuchen 300 bis 400 Kinder unserer Stadt die falsche Schule?“).

Ich war beim Durchblättern erstaunt über die unverbrauchte Frische der mit der Schreibmaschine(!) erstellten Artikel.

Heute veröffentliche ich die erste Seite der widerborstigen Zeitung, auf welcher die Herausgeber ihr Selbstverständnis darlegen und in der „Nachlese“ eine kleine Mängelliste der Lokalpolitik  erstellen.

Vielleicht lehrt sie uns ja immer noch einiges – die „Brennessel“?

Einige interessante Artikel werde ich in den nächsten Beiträgen aufbereiten. Leider liegen mir weitere Ausgaben nicht vor.

Hier nun die Seite 1 zum Nachlesen, Erinnern und Kommentieren.

Die Seite 1 der Brennessel

Umleitung: Schwarz-Grün in Hamburg, Wikileaks, Frankfurter Rundschau, das alte Duisburg-Bruckhausen und mehr.

Olaf Scholz Plakat an der Sierichstrasse, Hamburg im August 2010 (foto: zoom)
Olaf Scholz-Plakat an der Sierichstrasse, Hamburg im August 2010 (foto: zoom)

Schwarz-Grün in Hamburg: Bilanz eindeutig negativ … tagesschau

Ahlhaus: Ganz oben, meint die … taz

Wikileaks I: Schmitt distanziert sich von Assange … meedia

Wikileaks II: Märchenstunde mit Julian Assange? … tagesspiegel

Katholische Kirche: Von der Pflicht zum Widerspruch … sueddeutsche

Frankfurter Rundschau: Mehr als ausgelutscht … nachdenkseiten

Sarrazin: Der Wahnsinnige am Bohrer … sprengsatz

Duisburg-Bruckhausen: Abriss-Bagger? … ruhrbarone

Die Sommerpause ist vorbei: Dorfstammtisch bei Schöttes in … Wiemeringhausen

Heimatzeitung: Hau Ruck! Teams ziehen einen Bus … wpWinterberg

Update: Das haben wir dann mal verpasst: Fettes Brot am Freitag Donnerstag in Arnsberg

Die Karten haben wir schon vor ein paar Monaten erstanden, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Am Freitag treten „Fettes Brot” plus special guest plus „Die Sterne” von 18 bis etwa 22 Uhr vor der Kulisse des Schloss Herdringen bei Arnsberg auf. Einlass ist ab 16:30 Uhr.

Wer zum ersten Mal die Open Air Konzerte am Jagdschloss Herdringen besucht, sollte sich die Anfahrt genau anschauen. Sie weicht nach Angaben der Veranstalter von den Navi-Routen ab.

Hingehen, hören, sehen. Kritisiert wird später 😉

Update: Da wir das Konzert regelrecht „verpennt“ haben, hier die Kritik von Stefan Rebein in Der Westen.

Hundegrab: Muggel entdeckt Cache.

Das Hundegrab auf der Hunau aus Muggelsicht (foto: zoom)
Das Hundegrab auf der Hunau aus Muggelsicht. Irgendwo ist hier der Schatz. (foto: zoom)

Vor kurzem habe ich entdeckt, dass neben meiner Läuferwelt in den Fichten- und Buchenwäldern des Hochsauerlandes eine Parallwelt existiert. Die Welt der Geo-Cacher.

„Geocaching lässt sich am besten als eine Art moderner Schatzsuche und Schnitzeljagd beschreiben. Kurz und generalisiert gefasst: Es gibt Leute, die verstecken irgendwo Dosen voller kleiner netter Dinge sowie einem Notizbüchlein, dem Logbuch. Und veröffentlichen das Versteck in Form von Koordinaten im Internet.

Dies lesen andere, merken sich die Koordinaten und nutzen ihr GPS-Gerät, um diese Schätze zu finden. Dann wird eine Kleinigkeit aus dem Inhalt der Dose ausgetauscht, der Besuch geloggt und die Dose wieder an derselben Stelle versteckt – für den nächsten …

So weit zu den Grundregeln. Natürlich steckt viel mehr dahinter. Beispielsweise gibt es unterschiedlichste Cache-Arten, vom einfachen Cache, bei dem man praktisch fast mit dem Auto vorfahren kann über Caches, die nur mit speziellem Equipment erreichbar sind (z. B. mit Bergsteiger- oder Schnorchelausrüstung) bis hin zu Rätselcaches, die vor Ort oder sogar schon im Vorfeld Recherche und Knobelei erfordern …“

alles lesen bei geocaching

Von alleine bin ich nicht drauf gekommen, sondern durch für mich zuerst unerklärbare Verweise auf  Blog-Artikel, in denen das Stichwort „Hundegrab“ vorkommt.

Ein bisschen geguckt und siehe da:

Das Hundegrab ist im Internet auf einer Cache-Karte der opencaching-Gemeinschaft verzeichnet. Geo-Cacher finden den Schatz mit Hilfe eines GPS-Geräts. Alles über das Verstecken und Finden von Caches kann man in diesen FAQs lesen.

Rund um Siedlinghausen sind weitere Schätze versteckt. Einer sogar auf dem Eschenplatz. 😉

Geo-Cacher sind nicht leicht bei ihrer Suche zu beobachten, denn Leute wie wir, die nicht zur Gemeinschaft der Cacher gehören, werden, frei nach Harry Potter, „Muggel“ genannt.  Ein Geo-Cacher achtet in der Regel sehr darauf, dass die Umgebung eines Cache „muggelfrei“ ist, wenn er sich annähert.

Als Muggel bin ich vor drei Tagen im Regen zum Hundegrab auf der Hunau gejoggt. Ein GPS-Gerät besitze ich nicht. Der Cache war trotzdem leicht zu finden.

Beim Zurücklaufen Richtung „Großes Bildchen“ fielen mir dann spontan eine handvoll interessanter Orte ein, an denen man einen Cache verstecken könnte.

Mal abwarten. Vielleicht gibt es bald einen Muggel weniger im Hochsauerland.

Umleitung: Loveparade, Urlaubskürzung, Hartz-IV-Chip, WDR schützt Tatort, FDP – die letzte Chance, billige Journalisten und Gewinnspiele bei Radio Sauerland

Bank in Siedlinghausen (foto: zoom)
Bank in Siedlinghausen (foto: zoom)

Loveparade: Kein Zweifel – Die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Duisburg wird immer kurioser …ComCologne

Urlaubskürzung: Unverschämtheit! meint der DGB in Hagen … doppelwacholder

Hartz-IV-Chip: Gängelung der Armen … nachdenkseiten

WDR schützt „Tatort“: Kneipe muss ihren Namen ändern … ruhrbarone

FDP: die letzte Chance … sprengsatz

Warum so billig, Teuerste(r)?: Aus welchen Gründen verkaufen sich freie Journalisten viel zu preiswert an die Tageszeitungen? Infoabend zum Thema Vergütungsregeln für hauptberufliche Journalisten am 25. August 2010 im ver.di-Haus Dortmund … medienmoral

Gewinnspiele bei Radio Sauerland: Geldregen in Oberhausen? fragt sich die … sbl

Was wird aus der Winterberger Kirmes? Gerüchte um geplanten Umzug.

An diesem Wochenende gab es bei uns im Hochsauerland rund um Winterberg bei schönstem Augustwetter jede Menge Feste und Feiern, und wie das auf den Dörfern so ist, wird eine große Menge an Tratsch, Klatsch und harten Fakten umgewälzt.

Ich nehme das normalerweise alles nicht allzu ernst und warte erst einmal ab.

Irgendwo zwischen Grillwurst und Krombacher hatte jemand die Winterberger Kirmes ins Gespräch geworfen.

Das ging dann in der Art: „Hat noch jemand anderes gehört, dass der … (Politiker x) sich nicht festlegen wollte, ob es nächstes Jahr noch die Kirmes gibt?“ Ein anderer: „nee, der hat gesagt, nicht an dem alten Platz, sondern irgendwo anders hin.“ Ein weiterer: „in die Stadtmitte.“ Der Nächste: „zu eng.“

Niemand wusste nichts Genaues und es gab ja auch noch andere Themen.

Heute nun habe ich entdeckt, dass der Wiemeringhauser im Nachbartal auch auf die Winterberger Kirmes gestossen ist, bei Feiern und Festen diesen oder jenen getroffen und dies oder jenes gehört hat.

Er macht sich Sorgen um das Traditionsfest der Winterberger.

Hier ein Auszug seiner Erkenntnisse:

“ … Die Kirmes in Winterberg war wohl die letzte Kirmes dieser Art an dem alten eingestammten Platz an der Stadthalle.

Schon für die nächste Kirmes muss ein neuer Standort gesucht werden. Ob das alles mit dem geplanten Abriss der Stadthalle und den möglichen neuen Grundstückseigentümer oder noch mit anderen Gerüchten zusammenhängt, dass konnte ich auf der Kirmes und in den Tagen danach nicht in Erfahrung bringen.

Richtig ist wohl nur, dass die Kirmes umziehen soll. Momentan wird als neuer Standort wohl das Gewerbegebiet in der Remmerswiese präferiert. Dann könnten die “Harmlosen” ihren Stammtisch-Theken-Betrieb im alten Kegel-Tanz-Palast aufbauen, die Müllentsorgung wäre einfacher, da das Winterberger-Müll-Loch praktisch im Kirmesgelände liegt und wenn dass “Doll-House” schon seine Pforten geschlossen hat, dann könnte es in der leerstehenden “Busen-Wunder-Scheune” statt “Table-Dance” doch “gebrannte Mandeln” geben, scheinen sich einige Planer zu denken …“

Bewiesen ist für mich noch nichts, aber man könnte dieses Mal vorsichtig formulieren:

Wo Rauch ist, ist auch ein Feuer.

Eines ist sicher: Die Gerüchteküche brodelt!

Unbedingst alles lesen beim Wiemeringhauser.