Nachbarschaft: Das Bieseveih mault zu Landal und Oversum

Landal Ferienhaus im Bau (archiv: zoom)
Landal Ferienhaus im Bau (archiv: zoom)

Ein kleines Vorwort (muss einfach sein):

Es ist schwer über die politischen Blogs und Websites des kleinen Olsberger Ortes Wiemeringhausen den Überblick zu behalten. Die gefühlte Blogger-Dichte beträgt dort grob geschätzt 3:1 – drei Blogger pro Einwohner.

Heute hat sich das bieseveih unter anderem zu den Themen Landal und Oversum zu Wort gemeldet.

Ich zitiere hier einfach mal aus der Mitte und empfehle, den Artikel selbst zu lesen. Ein kleiner Tipp für diejenigen unter den Lesern, die dem bieseveih lieber das schwarze als das rote Tuch vorhalten würden: Ohne Scheuklappen lesen! Wenn der Artikel in einigen Jahren auf Wiedervorlage geht, werden sich eventuell einige Politiker wundern.

Zitat: “ … Das berüchtigte Kettensägen-Massaker findet hier allerdings nicht so brutal an zur Jagd freigegebenen Ossis statt, sondern ist gegen die eigene Natur und die langjährige Tradition gerichtet. Mit der Stadthalle geht auch gleichzeitig die Kirmesplatz den Bach runter – wie man munkeln hört. Und was im Wald Kyrill nicht geschafft hat, dass schaffen die Motorsägen und Planierraupen – natürlich alles auf Basis von verbindlichen Vereinbarungen als Vertragsgrundlagen von langfristig angelegten partnerschaftlichen Beziehungen. Na ja, was die Halbwertzeiten partnerschaftlicher Beziehungen betrifft, so sind die heutzutage eher rasant verkürzt als dauerhaft verlässlich – warum sollte das bei Public-Private-Partnerships eigentlich anders sein als bei den auffallend vielen Beziehungskrisen in den sauerländer Dörfern? Da droben im Berg-Tal vor den Toren von Möppis-Hütte wird jedenfalls radikal der komplette Wald gefegt und mächtige Stufen angelegt …“

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Ein Gedanke zu „Nachbarschaft: Das Bieseveih mault zu Landal und Oversum“

  1. Da man auf bieseveih die Kommentare als unangemeldeter Leser nicht sehen kann, hier mein Kommentar, den ich dort gestern eingestellt hatte:

    Zum Oversum noch ein unkritischer Artikel aus dem Westen:
    http://www.derwesten.de/wr/westfalen/Winterberg-setzt-auf-Sommergaeste-id3318971.html
    Und aus einer PPP Huldigungsschrift für Entscheider(!)
    http://www.behoerden-spiegel.de/Internet/nav/763/binarywriterservlet?imgUid=8c420185-ee03-a921-a3b2-1717b988f2ee&uBasVariant=11111111-1111-1111-1111-111111111111

    Der letzte Link sieht wild aus, ist aber eine PDF-Datei.

    Vielen Dank für den Artikel. Du sprichst einige Befürchtungen an, die ich auch schon habe munkeln hören.

    Die Stadt Winterberg wird ja zum Beispiel die Schwimmstunden für ihre Schulen von Privat wieder zurückmieten müssen. Weißt Du, wie groß das Schwimmbecken sein wird?

    Über die Verträge ist auch noch nichts zu mir gedrungen. Es wäre interessant zu wissen, welche Verträge mit welchen Inhalten und Verpflichtungen die Stadt Winterberg eingegangen ist.

    Landal ist schon eine gigantische Baufläche. Anfangs, als ich zum ersten Mal von dem Projekt hörte, stellte ich mir ein paar lauschige Ferienhäuser im Tal Richtung Möppis Hütte vor. Ruckzuck ist der Berg rasiert, aber seit Jahren ist die Stadt Winterberg nicht in der LAge den Radweg-Anschluss nach Züschen zu bauen: Dort herrschen nämlich die brutalstmöglichen Naturschutzbestimmungen.

    Lästermäuler malen sich aus, welche Gäste sich wohl in ein 4-Sterne plus Hotel im Eier-Dingsda einmieten und dann bei Fritz Jeans und KIK shoppen gehen, in Winterberg, dem St. Moritz des Hochsauerlandes.

    Um zu beurteilen, inwieweit die heimische Wirtschaft beim NL-Investor von Landal berücksichtigt wird, müsste man die Auftragsbücher kennen.

    Zu Landal habe ich gehört: Der Investor verkauft die Ferienwohnungen an Privat. Privat trägt dann die Risiken für die Vermietung. Viele Arbeitsplätze werden dann nicht entstehen?

    Eine Hoffnung habe ich ja: Wenn alles fest in NL-Hand ist, dann wird endlich ein Radweg entlang der L740/L742 gebaut ;-) Beim Hotel Marleen in Siedlinghausen stehen schon eine Menge Fahrräder vor dem Eingang.

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