AquaOlsberg: Die Freibadsaison ist eröffnet :-)

Mieses Wetter, warmes Wasser: im Freibad-Becken des AquaOlsberg kann seit heute wieder geschwommen werden. (foto: zom)
Mieses Wetter, warmes Wasser: im Freibad-Becken des AquaOlsberg kann seit heute wieder geschwommen werden. (foto: zom)

Nach der zweiwöchigen Schließung des AquaOlsberg (siehe auch hier im Blog), ist das Bad seit heute wieder geöffnet.

Auch die Renovierung des Freizeitbad-Außenbeckens hat zeitlich geklappt. Das Sonnenwetter der letzten Woche hat außerdem der Solaranlage geholfen, das Wasser auf angenehme Schwimm-Temperaturen zu bringen.

Kurz und gut, nein besser: Heute habe ich im AquaOlsberg meine Freibadsaison eröffnet. Wer noch nicht draußen geschwommen ist, ist selber schuld, aber morgen ist ja auch noch ein Tag … und übermorgen … und …

Packt die Badehose ein! Ein 50er-Chip für das Freizeitbad (Halle & Außenbecken) kostet schließlich nur 110 Euro = 2,20 Euro/Eintritt oder

Auch in diesem Jahr bieten wir Ihnen unsere Familien- Saisonkarte Freibad an.

Für 80,00 € können Sie mit Ihrer Familie* die komplette Freibadsaison genießen. Nähere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 02962/845050.

* Als Familie gilt: mindestens 1 Erwachsener mit bis zu 4 Kindern, maximal 2 Erwachsene mit bis zu 3 Kindern.

Quelle: http://www.aquaolsberg.de/veranstaltungen/termine/Freibaderoeffnung-2015.php

Die Website des AquaOlsberg (Freizeitbad) mit Öffnungszeiten und Eintrittspreisen: http://www.aquaolsberg.de/freizeitbad/index.php

Ein Spaziergang durch Meschede mit einem hübschen Bild.

Radio Sauerland ist der lokale Dudel-Funk und muss gar nicht vermietet werden. (fotos: zoom)
Radio Sauerland ist der lokale Dudel-Funk und muss gar nicht vermietet werden. (fotos: zoom)

Heute ist uns die Decke im hohen Hochsauerland auf den Kopf gefallen, und so sind wir losgefahren, um in Meschede Spuren von Stadtluft zu schnuppern und in den Straßen der kleinen Ruhrmetropole spazieren zu gehen.

Das Auto haben wir am Kreishaus geparkt. Gegenüber befindet sich politiknah der lokale Dudel-Funk „Radio Sauerland“, der Sender, den gefühlt alle hören, außer mir. Beim Frisör halte ich mir einfach die Ohren zu. Politisch muss der Sender nicht gemietet werden, er dudelt zur Zufriedenheit der schwarzen Mehrheit.

Meine Begleitung wies mich übrigens darauf hin, dass ich nicht krampfhaft hässliche Bilder von Meschede machen solle. Also Meschede ist schön. Guckst Du!

Man kann in Meschede auch schöne Bilder machen. Kein Problem, denn Meschede verfügt über innere Werte.
Man kann in Meschede auch schöne Bilder machen. Kein Problem, denn Meschede verfügt über innere Werte.

Bevor man an das schöne Mescheder Ruhrufer gelangt, muss man wohl oder übel „den Klotz“ bemerken. Am Klotz hat sich seit meinem letzten Besuch eigentlich nichts getan, jedenfalls nichts, das ich bemerken könnte.

Dieses Ding hängt dem Bürgermeister wie ein Wackerstein um den Hals.
Dieses Ding hängt dem Bürgermeister bestimmt bis zu den Wahlen wie ein Wackerstein um den Hals.

Die Stadthalle ist von innen überraschend nett anzuschauen, aber vorher muss mensch hineinkommen.

Der Eingang zur Stadthalle Meschede sieht schlimmer aus als die Stadthalle selbst.
Der Eingang zur Stadthalle Meschede sieht schlimmer aus als die Stadthalle selbst.

Wenn man den Klotz bei blauem Himmel und Frühlingstemperaturen aus der Ferne betrachtet, ist der Anblick akzeptabel.

Aus der Ferne sieht der Klotz doch gar nicht so schlimm aus, zumal bei sonnigem Frühjahrswetter.
Aus der Ferne sieht der Klotz doch gar nicht so schlimm aus, zumal bei sonnigem Frühjahrswetter.

Am Wegesrand standen die beliebten einheimischen Gartenblumen in voller Blüte.

In Siedlinghausen habe ich noch keine einzige dieser wunderbaren Korbblüten entdeckt.
In Siedlinghausen habe ich noch keine einzige dieser wunderbaren Korbblüten entdeckt.

Meschede hat als regionales Zentrum gleich zwei Zeitungen, die WP und das Zombie-Blatt WR.

Im Café haben wir beide Zeitungen intensiv gelesen. Die Unterschiede waren frappierend, NICHT.

Über der Stadt thront die Benediktiner-Abtei Königsmünster. Kein Grund zur Beunruhigung. Mir altem Agnostiker ist heute auch nichts passiert.

Ensemble mit Benediktiner-Abtei Königsmünster im Hintergrund.
Ensemble mit Benediktiner-Abtei Königsmünster im Hintergrund.

Wenn man schon mal ein Handy-Foto ins Blog lädt …

20150407_190229Als ich gestern durch diese hessische Stadt schlenderte, knipste ich ein Foto mit dem Handy und lud es ins Blog hoch.

Ich lasse das in Zukunft. Der Sofortismus darf sich gerne auf Twitter, Facebook, Instagram und wo auch immer noch austoben.

Im Blog lieber nicht.

BTW: Seid ihr da auch schon mal vorbei gekommen – an dieser Stelle, die das Bild zeigt?

Der Ruhrtalradweg am Karfreitag bei Steinhelle in Olsberg: Premium? Verdreckt, gesperrt und Baum quer.

Der Ruhrtalradweg ist immer wieder für eine Überraschung gut. (fotos: zoom)
Der Ruhrtalradweg ist immer wieder für eine Überraschung gut. (fotos: zoom)

Der Ruhrtalradweg hat mich auf meiner Hausstrecke „Siedlinghausen-Olsberg“ wieder einmal mit seinem schlecht gepflegten Zustand überrascht.

Schon vor etwas über zwei Wochen hatten wir über Rodungsarbeiten entlang der Strecke hinter Steinhelle und die mehrtägige Sperrung des Streckenabschnitts berichtet.

Heute habe ich einen mächtigen Schreck bekommen, als ich die Fichte quer über dem Radweg liegen sah. Die „großzügigen“ Baumfällungen haben offensichtlich nicht verhindern können, dass der nachfolgende Sturm wieder einen Flachwurzler umgelegt hat.

Das Bild von der anderen Seite der Fichte.  Blickrichtung Steinhelle.
Das Bild von der anderen Seite der Fichte. Blickrichtung Steinhelle.

Ich konnte das Rad über die Spitze der Fichte heben und weiterfahren. Einhundert Meter weiter dann die folgende Beschilderung:

"Offiziell" wäre der Ruhrtalradweg damit gesperrt, oder?
„Offiziell“ wäre der Ruhrtalradweg damit gesperrt, oder?

Ich habe die Schilder nicht beachtet, weil ich keine Lust hatte, erneut -wie beim letzten Mal- einen Umweg über die gefährliche Bundesstraße 480 zu fahren.

Es lag dann zwar noch Holzabfall auf dem Weg, aber der stellte keine nennenswerte Behinderung dar.

Auf der Website des Ruhrtalradwegs ist heute -wie auch beim vorherigen Mal- nichts über die Arbeiten in diesem Abschnitt des „Premium“-Radwegs zu lesen.

Traurig!

Pausenbild auf der Laufstrecke

Beim Laufen rund um Siedlinghausen. Immer was los im Wald. Hier: Fenster. (foto: zoom)
Beim Laufen rund um Siedlinghausen am gestrigen Sonntag. Immer was los im Wald. Hier: Fenster. (foto: zoom)
Damit es hier nicht zu textlastig bleibt, poste ich einfach ein Bild vom Joggen um die Himmelskrone zwischen Siedlinghausen und Silbach.

Unser Leben spielt sich zur Zeit 99% im Offline ab, die Welt dreht sich auch ohne unser Blog. Falls wir morgen Griechenland retten oder ISIS zerstören können, werden wir selbstverständlich unverzüglich darüber bloggen.

Bis dahin … Bälle flach halten.

Ach, ja … zu allem Überdruss müssen wir auch noch Bücher lesen, Bücher aus Papier.

CU all 🙂

Ruhrtalradweg: Sperrung zwingt RadfahrerInnen auf die viel befahrene B 480.

Umdrehen: Der Ruhrtalradweg zwischen Steinhelle und Stausee Olsberg ist wegen Forstarbeiten gesperrt. (foto: zoom)
Umdrehen: Der Ruhrtalradweg zwischen Steinhelle und Stausee Olsberg ist wegen Forstarbeiten gesperrt. (foto: zoom)

Ein Fernradweg wie der Ruhrtalradweg, der bei schönstem Frühlingswetter lakonisch wegen Forstarbeiten gesperrt ist und die Radfahrer auf der viel befahrenen Bundestraße B 480 ohne Radweg ihrem Schicksal überlässt, verdient einen Punkteabzug.

Premium ist das nicht, sondern einfach nur mies.

Bis Donnerstag, so sagten mir Einheimische, solle der Weg zwischen Steinhelle und dem Olsberger Stausee noch gesperrt sein. Eine Umleitung ist nicht ausgeschildert.

Wir merken uns diese Behandlung für den Fall, dass die Ursachen für den möglichen Niedergang des Ruhrtalradwegs erforscht werden sollten, wie es hier bei DerWesten für 2016 angekündigt wird.

Wir selbst haben gute und schlechte Erfahrungen mit dem Ruhrtalradweg gemacht und darüber geschrieben. Geändert hat sich im Einzelnen nicht viel.

Die Streckeninformation des Ruhrtalradwegs schweigt sich bis heute (16.03.2015, 22:00) über die Sperrung aus. Doppelt mies.

R.I.P. Christopher David Allen (13 January 1938 – 13 March 2015): Gong, Soft Machine, Kevin Ayers

Christopher David Allen (13 January 1938 – 13 March 2015) better known as Daevid Allen, sometimes credited as Divided Alien, was an Australian poet, guitarist, singer, composer and performance artist was co-founder of psychedelic rock groups Soft Machine (in the UK, 1966) and Gong (in France, 1970).

Quelle: Wikipedia

Following a tour of Europe, Allen was refused re-entry to the UK because he had overstayed his visa on a prior visit. He returned to Paris where he took part in the 1968 Paris protests which swept the city. He handed out teddy bears to the police and recited poetry in pidgin French. He now admits that he was scorned by the other protesters for being a beatnik.

Fleeing the police, he made his way to Deya, Majorca, with his partner Gilli Smyth. It was here that he met the poet Robert Graves. Here also, he recorded Magick Brother (released on BYG Actuel in 1969), the first album under the name Gong. They were joined by flautist Didier Malherbe, whom they claim to have found living in a cave on Robert Graves’s estate.

Die Wege der Musiker der sogenannten Canterbury Musik Szene waren verschlungen: Wilde Flowers, Caravan, Soft Machine, Kevin Ayers, Gong … Begleiter der 70er-Generation (gelebt, nicht geboren 😉 )

Die Beilage des Dreifach-Albums Soft Machine, Triple Echo mt dem Stammbaum der Canterbury Musik Szene. (foto: zoom)
Die Beilage des Dreifach-Albums Soft Machine, Triple Echo, mit dem Stammbaum der Canterbury Musik Szene. (foto: zoom)
Den Stammbaum der sogenannten Canterbury-Musikszene haben wir als Gymnasiasten studiert, Platten gekauft, getauscht, zusammen gehört und über Politik diskutiert.

Soft Machine war (auch) das Hintergrundrauschen unserer Politisierung. Ich höre die Scheiben immer noch gerne, sehr gerne.

Soft Machine Mitbegründer Daevid Allen wurde nach einem Konzert in Frankreich nicht mehr nach Großbritannien hinein gelassen.
Soft Machine Mitbegründer Daevid Allen wurde nach einem Konzert in Frankreich nicht mehr nach Großbritannien hinein gelassen.

Ein kleines bisschen Stimmungs-Geschichte besingt Robert Wyatt („the greatest bad singer on the planet“) in „The Moon in June“:

Fahrrad-Saison eröffnet – Teil I: Der Einstieg

Winterberg, Nuhnestraße: Am Einstieg des Radwegs von Winterberg nach Züschen und Hallenberg. (fotos: zoom)
Winterberg, Nuhnestraße: Am Einstieg des Radwegs von Winterberg nach Züschen und Hallenberg. (fotos: zoom)

Heute musste ich das Fahrrad einfach aus dem dem Keller holen. Ein Drang, ein Zwang. Der Himmel blau, die Temperaturen mild, und es war Sonntag. Nach zweiminütiger Befragung meines inneren Schweinehunds habe ich mich für das Ziel entschieden: Hessen!

Grober Plan: Siedlinghausen, Winterberg, Züschen, Hallenberg, Allendorf (Eder), Frankenberg, Sachsenberg, Medelon, Elkeringhausen, Winterberg, Siedlinghausen.

Antritt war kurz vor 12, ein wenig spät, wie sich zum Ende der Tour herausstellen sollte. Kraft, Ausdauer, Verpflegung und Zeit reichten nur bis Elkeringhausen.

Aber der Reihe nach.

Der obere Abschnitt des Radwegs von Winterberg nach Züschen hat mich zuerst geschockt:

Direkt hinter Winterberg sah es noch nicht sehr gut aus. Eis und Schnee. Obacht!
Direkt hinter Winterberg sah es noch nicht sehr gut aus. Eis und Schnee. Obacht!

Letztendlich war es dann doch weniger schlimm als ich es befürchtet hatte. Je tiefer ich kam, desto freier wurde die Strecke. Nur an schattigen Stellen gab es im oberen Bereich tückisches Glatteis. Ein Motorroller mit zwei Mädels rutschte aus und stürzte, wobei ich mich natürlich fragte, was ein Motorroller auf einer Fahrradstraße zu rollern hat.

Am Speicherteich für die Wasserversorgung der Schneekanonen habe ich die Gleichzeitigkeit von Frühling und Winter genossen.

Blauer Himmel, milde Temperaturen, die Lifte laufen und die Bob-WM hat ihren letzten Tag.
Blauer Himmel, milde Temperaturen, die Lifte laufen und die Bob-WM hat ihren letzten Tag in Winterberg.

Einige Unentwegte fuhren auf der schwarzen Piste (Bildmitte oben) an der Kappe Ski, von der Bobbahn (WM) wehten die Ansagen durch die Täler, und ich stand da mit meinem Rad und wollte ins Edertal.

Teil II, wenn ich mich erholt habe.

Augenblicke: Streik und Demo von GEW und ver.di in Dortmund am 5. März 2015

Der Demonstrationszug nahe dem Dortmunder U. (fotos: zom)
Der Demonstrationszug nahe dem Dortmunder U. (fotos: zom)

Ich schreibe ungern Blogartikel in „eigener Sache“, darum auch nur kurz einige Gründe, wegen derer ich mich gestern dem Streik und der Demonstration der GEW und ver.di in Dortmund angeschlossen hatte.

Kundgebung an der Treppe vor dem Hauptbahnhof.
Kundgebung an der Treppe vor dem Hauptbahnhof: ungleiche Entlohnung, Rentenkürzung und keine tarifliche Eingruppierung.

Abgesehen vom völlig verwarzten Flickenteppich „Bildungssystem Deutschland“, den man mit Mühe historisch, aber nicht aktuell mit Vernunft erklären kann, stört mich die ungleiche Behandlung von angestellten Lehrerinnen und Lehrern im Vergleich zu BeamtInnen bei gleicher Arbeit; stört mich, dass Angestellte in NRW tariflich immer noch nicht eingruppiert sind und dass die Versorgungsrente gekürzt werden soll.

Allein machen sie dich ein. Angestellte der Justiz waren auch dabei.
Allein machen sie dich ein. Angestellte der Justiz waren auch dabei.

Der Landesregierung werden nach dem gestrigen Streik nicht gerade die Knie geschlottert haben, denn es waren in Dortmund nur ein paar Hundert Angestellte im Streik und auf der Straße.

Die Teilnehmer an der Rückseite des Gewerkschaftshauses: Solidarität ...
Die TeilnehmerInnen an der Rückseite des Gewerkschaftshauses: nein zum Krieg, Solidarität, Bildung  …

Bevor ich am nächsten Donnerstag vor dem Landtag in Düsseldorf auflaufe, werde ich mich auf jeden Fall rasieren, denn offenbar wurde die Veranstaltung von der Gewerkschaft gefilmt: