Ein Spaziergang auf dem Dumel … Blogpause …

Ein Spaziergang auf dem Dumel in Winterberg (foto: zoom)
Kürzlich habe ich das Gebiet hinter dem Dumel oberhalb des Hapimag zum Spazierengehen entdeckt. Es muss ja nicht immer nur der Kahle Asten sein.

Beim nächsten Mal werde ich früher losgehen, um es, bevor die Sonne untergeht, zur Ruhrquelle und zurück zu schaffen.

Diese Woche mache ich erneut eine kleine Blogpause. Die Arbeit. Einige PMs werde ich noch veröffentlichen. Mehr ist nicht drin.

Die anderen AutorInnen dürfen sich natürlich gerne „austoben“. Unbedingt! 🙂

Was von der Woche bleibt … Schwimmen im Oversum

Halb zog es ihn, halb schwamm er hin … das Oversum mit Schwimmbad in Winterberg (foto: zoom)

Das Bloggen wäre so schön, wenn man nicht „nebenbei“ noch sein Geld mit dem bürgerlichen Brotberuf verdienen müsste.

Als Entspannung von der Arbeit habe ich mir neben dem Radfahren das Schwimmen erwählt: 1000 Meter im Wasser hin und her und der Kopf ist wieder frei. Neustart.

Leider haben sich im Aqua Olsberg seit zehn Jahren die Bausünden durch das Gebäude gezogen. Jetzt wird die Anlage grundsaniert und der Schwimmbereich bleibt bis voraussichtlich Ende Oktober geschlossen.

Das große Plus des Aqua Olsberg ist das von Frühjahr bis Herbst geöffnete Freibadbecken. Ist natürlich jetzt auch zu. 🙁

Daher fahre ich jetzt immer öfter direkt nach der Arbeit von Olsberg nach Winterberg und tauche ins 25-Meter Becken des Oversum  ein. Der Eintritt kostet mich als Winterberger Bürger am Nachmittag 4 Euro. Das sind zwar mehr als die 2,20 Euro, die ich mit meinem 50er-Chip im Aqua bezahle, aber wer hat eigentlich noch ein leicht zugängliches Schwimmbad in seiner Gemeinde?

Die Winterberger Halle gefällt mir besser als das Olsberger Innenbecken; sie ist heller, mit großen Fenstern, Aussicht auf den Dumel. Der Beckenüberlauf sorgt für eine glatte Wasserfläche.

Damit ich nicht mit irgendwelchen Vereinen und Aqua-Power-Kursen kollidiere – dann kann es nämlich sehr voll sein – habe ich mir den Belegungsplan des Schwimmbads Winterberg heruntergeladen.

Sparfüchse gehen besser zum Früh- oder Spätschwimmen. Dann kostet der Schwimmspaß nur 2,50 Euro.

Neu im Blog: Katzen-Content

Blickkontakt mit der unbekannten Katze aus der Nachbarschaft (foto: zoom)
Als ich mich Sonntag niedergeschlagen und bocklos durch die Nachbarschaft schleppte, schaute mich die unbekannte Katze aus der Nachbarschaft voller Verständnis an.

Widerrede! Katzen haben kein Verständnis. Sie jagen Mäuse und bemitleiden keine Menschen. Für einen kurzen Moment habe ich mir ihre Katzenempathie eingebildet.

Sie hat sich umgedreht und ist mit einem Sprung in den Büschen verschwunden.

Mir bleibt das Bild als Einbildung. Immerhin. Katzen-Content!

Meschede im Bild: Eröffnung des Henne-Ruhr-Markts im Herbst?

Eröffnung noch im Herbst? Das ehemalige Hertie-/Karstadtkaufhaus in Meschede (foto: zoom)

Als Laie mag ich kaum glauben, dass da, wo heute der ehemalige „Hertie“-Klotz umgebaut wird, schon im Herbst der neue Henne Ruhr Markt eröffnen soll.

In meiner alten Heimat stand ein ähnliches Kaufhaus. Das wurde allerdings komplett und ratzfatz abgerissen. Zügig erstand eine neue Galeria und auch der umliegende Platz wurde völlig neu gestaltet.

In Meschede zog sich das Hickhack mit teils großspurigen Investoren jahrelang hin, bis schließlich mit dem letzten Investor Bewegung in den Bau gekommen ist.

Abreißen ging wohl nicht, weil die aufgesetzte Stadthalle erhalten werden sollte.

Sei’s drum. Das Bild habe ich am Samstag während einer Radtour aufgenommen. Nach der Eröffnung schaue ich wieder vorbei. Interessant werden die Auswirkungen des Henne-Ruhr-Markts auf die Mescheder Innenstadt als Einkaufszentrum sein.

Belebung oder weiteres Ladensterben?

Pausenfüller … von Chemnitz zu Stefan Heym

Abendspaziergang am Hillebachsee (foto: zoom)

Die Blogpause -sie wird noch ein bisschen andauern- nutze ich um ein paar Dinge zu tun, die mir in letzter Zeit gefehlt haben: Lesen, Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen, Arbeiten, Ausruhen, Nichtstun.

Die Politik habe ich von „hinter den Sauerländer Fichten“ auf Twitter und anderen sozialen Medien verfolgt. Twitter ist momentan mein Hauptstartpunkt zur Rezeption anderer Medien und natürlich auch der Gedanken einzelner kluger Mitmenschen.

Facebook spielt kaum noch eine Rolle, und von vielen anderen sogenannten sozialen Medien habe ich mich schon lange verabschiedet. An erster Stelle sei hier (obwohl schon etwas länger her) der Rauswurf von WhatsApp genannt, der von einer Sekunde auf die andere mehr Ruhe und Gelassenheit in meinen Tag gebracht hatte.

Der Nazi-Aufmarsch in Chemnitz an diesem Wochenende erscheint mir als Verdichtung einer Diskussionskultur, die auch hier im Hochsauerland in den sozialen Medien und Teilen der Einheitslokalzeitung zu beobachten war und ist. Hass auf Angela Merkel, Emotionalisierung mit Hilfe von Lügen, Trollen und gezielten Versuchen, sogenannte „Angsträume“ zu erzeugen.

Warum Chemnitz?

Absurd, dass Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gerade dort blühen, wo die wenigsten Flüchtlinge und MigrantInnen leben. Wie viel Selbsthass und Selbstzweifel hausen in den Köpfen der Nazis?

Zur Zeit lese ich die Memoiren von Stefan Heym. Ein Twitterfreund hatte geschrieben: „Zur Geschichte des politischen Klimas in #Chemnitz empfehle ich übrigens die Lektüre der ersten Kapitel aus Stefan Heyms „Nachruf“.“

Da ich das Buch mit seinen über achthundert Seiten schon vor vielen Jahren gelesen hatte, bin ich jetzt dabei es zu „re-readen“. Allein dafür benötige ich Zeit, die ich mir über die „Blogpause“ hereinhole.

Nach den ersten Seiten ist mir übrigens aufgefallen, dass ich erstens nichts mehr vom Inhalt erinnere und zweitens Stefan Heym ein großartiger Stilist ist. Also wird statt lediglich der ersten empfohlenen Kapitel das Buch zu Ende gelesen.

Jetzt bin ich schon am Ende meines kleinen Eintrags. Die anderen Gedanken müssen in die Warteschleife …

Back Home: 1 x gut – 1 x schlecht

Naturbad Stadtparksee in Hamburg: eine Bahn ca. 100 Meter. Ich musste kaum zählen. (foto: zoom)

Gestern Abend sind wir wieder in den Hochsauerlandkreis zurückgekehrt. Wer die Andeutungen im Blog verfolgt hat, weiß, dass wir eine Woche an der Ostseeküste verbracht haben.

Heute hat uns die Arbeit wieder mit offenen Armen empfangen.

Mich hat es von Travemünde nicht sehr heftig zurück nach Winterberg gezogen. Wir haben deshalb noch eine Verzögerung eingebaut: Zwischenstopp Naturbad Stadtparksee in Hamburg. Wo gibt es sonst schon 100m-Bahnen? Fünf Mal hin und her und die 1000 Meter sind geschafft.

Positiv im HSK: die Umleitung der B480 über die L742/L740 durch u.a. Siedlinghausen scheint aufgehoben. Der grausige Schwerlastverkehr rollt nun wieder durchs Nachbartal und ich kann erwägen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren, obwohl der Restverkehr auch kein Spaß ist. Das ist allerdings ein anderes wiederkehrendes Thema.

Negativ: Das Aqua Olsberg schließt ab 3. September wegen Renovierungsarbeiten. Schwimmen wird voraussichtlich erst wieder Ende Oktober/Anfang November möglich sein. Das Freibad hatte sonst immer bis in den Oktober hinein geöffnet und das Schwimmen sowohl draußen als auch drinnen waren immer ein guter Ausgleich zur Arbeit.

E-Mails und Kommentare lasse ich noch ein paar Tage schleifen, denn bei jeder Rückkehr muss ich mich neu eingewöhnen. Das kostet Zeit und Nerven: Leben, wo andere Urlaub machen …

Tschüss Ostsee – leider schon …

Die Sonne geht unter, die ISO-Zahl geht hoch; trotzdem schön am Strand von Travemünde (foto: zoom)
Der Urlaub an der Ostsee geht zu Ende, leider viel zu früh; aber man soll ja aufhören, wenn es am schönsten ist.

Einhundert Seiten fehlen noch, dann habe ich die Erinnerungen von Beate und Serge Klarsfeld zu Ende gelesen. Satz für Satz. Nichts überflogen, staunend, voller Bewunderung.

Ich hätte noch einen einzigen Urlaubstag für den Rest des Buchs benötigt.

Jetzt also zurück in den Alltag im Hochsauerland.

Der Vergleich HSK – HL/OH fällt mir nicht schwer. Das Ergebnis ist …

Ich muss jetzt ab ins Bett, denn morgen früh müssen wir die Ferienwohnung rechtzeitig aufgeräumt verlassen. Vielleicht schaffe ich noch ein paar Seiten.

Endlich wieder Stress.

Gute Nacht!

Lasst uns über Kinofilme reden: Wildes Herz am Strand

Die Karten haben wir schon. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. (foto: zoom)

Wir haben gestern in Lübeck so viel erlebt, dass meine Synapsen verstopft sind.

In Erinnerung bleiben werden mir unter anderem die Fotoausstellung mit Bildern von George Bernard Shaw im Günter-Grass-Haus, die bunte CSD-Feier plus Demo, das Kino, das Essen „Im Alten Zoll“, der Blick von der St. Petri-Kirche, die Installationen des westafrikanischen Künstlers Georges Adeagbo in der St.Petri-Kirche sowie die vielen anderen kleinen Erlebnisse und Beobachtungen am Rande.

Das muss erst einmal sacken.

Morgen Abend nun das Open Air Kino am Strand von Travemünde. Die Wettervorhersage ist noch nicht eindeutig.

Nachdem wir uns gestern mit Disneys Christopher Robin auf eher flachem Niveau vergnügt hatten, hoffen wir auf das Wilde Herz.

Spiegel: Der Film der Woche: In „Wildes Herz“ porträtiert der Schauspieler Charly Hübner nicht nur die Punkband Feine Sahne Fischfilet. Er geht auch dem Rechtsruck im Osten auf den Grund – und zeigt, wie wichtig Engagement ist. (foto: zoom)

Eigentlich wollte ich „Feine Sahne Fischfilet“ in Kassel live erleben, aber dort sind sie auch am Nikolaustag schon ausverkauft. Nun denn, shine or rain, morgen am Strand.

In der Ostsee litte ich lieber Qualen statt Quallen

Zum Glück hat Niendorf noch ein öffentliches Hallenbad (foto: zoom)

Ich hatte mich auf das Langstreckenschwimmen in der Ostsee gefreut, aber leider habe ich eine echte Quallen-Phobie. Ich kann die Dinger zwar anfassen, untersuchen, beobachten, sezieren, aber der Gedanke, dass mich diese Gallert-Ungeheuer beim Schwimmen BERÜHREN, lässt mich schaudern.

Qualle im Wasser – ich draußen.

Heute schwammen wieder besonders viele Exemplare in der Ostsee, und so haben wir uns geeinigt: Ihr die Ostsee – wir das Hallenbad in Niendorf.

Da kann man natürlich nicht so schön schwimmen, Bahnen ziehen, wie in Olsberg oder Siedlinghausen:  28° Celsius, Wärmeschock, Salzwasser, das Becken voller Rheumakranker, aber immerhin KEINE QUALLEN.

Und dann die Preise: 3,20 Euro für mich allein. Da lachen sich doch die Privatbäder entlang der Ostseeküste mit ihren zweistelligen Horrorsummen kaputt.

Na ja, die sehen sich ja auch nicht als Schwimmbäder, sondern als Therme oder Wohlfühloasen.

Ich als Schwimmbadkonservativer arrangiere mich lieber mit den Omas und Opas (werde irgendwann selbst einer sein) und halte den Kopf über Wasser, denn das Salz brennt fürchterlich in den Augen, bevor ich 23 Euro latze.

Das Hallenbad in Niendorf ist eine der großen positiven Ausnahmen an der Ostseeküste, ein Leuchtturm der Schwimmvernunft.