Weitere Landarztstarter*innen für das Sauerland gefunden

Förderprogramm von KVWL und HSK nimmt Fahrt auf – Erster Seminartag in Dortmund

Erhielten beim ersten Seminartag wertvollen Input zum Thema ePA und den Vorteilen einer digital geführten Praxis: die Landarztstarter*innen (v. l.) Evgeniya Mutafova, Anna-Teresa Schneider, Dr. Andreas Klein und Dr. Caroline Homann (Foto: KVWL)

Das gemeinsame Nachwuchsprojekt der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und des Hochsauerlandkreises (HSK) zur Stärkung der ambulanten Versorgung nimmt weiter Fahrt auf. Inzwischen nehmen vier Landarztstarter*innen in Brilon, Marsberg und Olsberg an dem innovativen Programm teil. Für das Quartett stand jetzt der erste Seminartag auf dem Programm. Bundeskanzler Merz ist Schirmherr des Programms.

(Pressemitteilung HSK)

Nachdem Friedrich Merz im November die erste Landarztstarterin in Brilon persönlich begrüßt hatte, haben sich zwischenzeitlich drei Mediziner*innen für das Programm „Land in Sicht – Ärzte für morgen“ entschieden, die in der ambulanten Versorgung dringend benötigt werden. Denn die haus- und kinderärztliche Situation im Hochsauerlandkreis ist von Praxisschließungen, temporären Versorgungsengpässen und hohem Nachwuchsbedarf betroffen. Knapp ein Drittel aller Kinderärzt*innen im Hochsauerlandkreis sind älter als 60 Jahre, bei den Hausärzt*innen sind es sogar mehr als 40 Prozent.

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Mitwelt: Ausblick auf vier „Jubiläen“ in diesem Jahr

Grafik: Mitwelt

2026 ist das Jahr, in dem die Umweltbewegung auch auf vier „Jubiläen“ zurückschaut – auf drei Katastrophen und einen hoffnungsvollen Anfang.

Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein

Semesterstart bei der Volkshochschule Hochsauerlandkreis

Landrat Thomas Grosche: „Angebote hochwertig und gleichzeitig erschwinglich“

Präsentierten druckfrisch das neue Programmheft der VHS Hochsauerlandkreis zum Semesterstart v. l.: Berthold Assheuer (Fachbereichsleiter Bildung und Jugend HSK), Christopher Eckei (Leiter Hausdruckerei HSK), Nadja Donner (vhs Hochsauerlandkreis), Ludger Büngener (Verwaltungsleiter vhs Hochsauerlandkreis), Landrat Thomas Grosche, Hubertus Becker (Leiter vhs Hochsauerlandkreis), Martina Müller (vhs Hochsauerlandkreis). (Foto: reuther/Pressestelle HSK)

Lernen, ausprobieren, weiterentwickeln: Die Volkshochschule Hochsauerlandkreis präsentiert ihr Programm für das erste Semester 2026 – mit rund 300 Veranstaltungen unter dem Motto „Entdecke, was in dir steckt!“. Damit zeigt die Kreisvolkshochschule einmal mehr, wie vielfältig moderne Erwachsenenbildung heute ist.

(Pressemitteilung VHS)

Produziert wurde das neue Heft wieder in der hauseigenen Druckerei der Kreisverwaltung. Gemeinsam mit dem neuen Leiter der Hausdruckerei, Christopher Eckei, sowie Mitarbeitenden der vhs nahm Landrat Thomas Grosche die frisch gedruckten Exemplare in Augenschein. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen, es ist hochwertig und gleichzeitig erschwinglich für alle“, so Grosche.

Spannende Workshops zu Kommunikation und persönlicher Entwicklung bietet der Fachbereich Gesellschaft. Auch die Stärkung der eigenen Finanzkompetenz wird thematisiert. Wer gerne neue Welten kennenlernen will, kann das bei Online-Veranstaltungen machen: So geht es virtuell und trotzdem sehr lebendig nach Indien. Wer noch weiter hinaus möchte, findet auch in diesem Halbjahr wieder eine „Astronomische Runde für alle“.

Das Thema Gesundheit nimmt im neuen Semester wieder einen breiten Raum ein. Und zwar sowohl in Vorträgen zu Ernährung als auch ganz praktisch, um in Bewegung zu kommen und zu bleiben. Ganz neu ist das „Nature Journaling als Achtsamkeitsübung“, das ebenfalls als Online-Kurs angeboten wird.

Besonders vielfältig präsentiert sich der Bereich der kulturellen Bildung. Neben kreativem Schreiben, Literatur und Schmuckherstellung finden sich hier die sehr gefragten Kurse zum Malen, Zeichnen und Fotografieren.

Fremdsprachen gehören schon immer zu den „Klassikern“ bei der vhs. Nicht nur die gängigen Sprachen wie Englisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch warten auf interessierte Teilnehmende, auch Neugriechisch, Türkisch und sogar Norwegisch können gelernt werden.

Neben Office-Anwendungen, künstlicher Intelligenz und zahlreichen Open-Source-Angeboten ergänzt der Bereich EDV und Beruf das Programm um neue Angebote zum Thema Selbstcoaching: „Präsentieren mit Präsenz“ und „Mit Geschichten überzeugen“ sind nur zwei der Highlights in dieser Sparte. Auch eine Reihe zu „Alternativen Energien“ bietet neben vielen Informationen jede Menge praktische Anteile.

„Mit dieser Vielfalt trägt die Volkshochschule wesentlich dazu bei, Lebensqualität, Teilhabe und Zukunftschancen im HSK zu stärken“, ist sich Thomas Grosche sicher. „So wird lebenslanges Lernen auch im ländlichen Raum wohnortnah möglich.“

Das Programmheft wird derzeit in den Städten und Gemeinden verteilt. Es gibt weiterhin die Möglichkeit, es sich kostenlos nach Hause schicken zu lassen. Interessenten melden sich einfach bei der nächstgelegenen Geschäftsstelle unter 0291 94-1100 (Meschede), 0291 94-5136 (Schmallenberg), 0291 94-5131 (Winterberg), per Mail (info@vhs-hsk.de) oder buchen den Versand unter https://vhs.link/XY7dmk.

Sauerländer Bürgerliste Arnsberg (SBL) lädt zu Treffen ein

Die Sauerländer Bürgerliste Arnsberg (SBL) lädt für Montag, den 19.01.2026, um 19.30 Uhr, zu den „Braubrüdern“, Am Neumarkt in Arnsberg zu einem öffentlichen Treffen ein.  

(Pressemitteilung SBL)

Zunächst einmal wird es um die Situation der SBL nach den Kommunalwahlen im letzten Jahr gehen.

Gerd Stüttgen, Ratsmitglied in Arnsberg und Fraktionsvorsitzender der SBL/FWG-Fraktion im Mescheder Kreistag, wird aus dem Rat und seinen Ausschüssen sowie aus dem Kreistag und dessen Ausschüssen berichten.  

Außerdem soll ein Papier zur Jugendpolitik diskutiert werden. Außerdem geht es um künftige Initiativen und Anträge. Weitere Themen können selbstverständlich angesprochen werden.

Gäste sind ganz herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die SBL in Arnsberg freut sich auf eine rege Diskussion.

The world dedicates a Poland-sized area of land to liquid biofuels. Is there a more efficient way to generate energy?

Putting solar panels on land used for biofuels would produce enough electricity for all cars and trucks to go electric

Vorbemerkung: Der Artikel ist von Our World in Data übernommen. Ich habe ihn (noch?) nicht ins Deutsche übertragen. Lasst einfach euren Browser übersetzen. Das reicht in der Regel zum Verständnis.)

Data source: Energy Institute – Statistical Review of World Energy (2025)  – OurWorldinData.org/renewable-energy | CC BY

Electric vehicles might be promoted as the key technological solution for low-carbon transport today, but they weren’t always the obvious option. Back in the early 2000s, it was biofuels.1 Rather than extracting and burning oil, we could grow crops like cereals and sugarcane, and turn them into viable fuels.

(By Hannah Ritchie and Pablo Rosado, January 12, 2026)

While we might expect biofuels to be a solution of the past due to the cost-competitiveness and rise of electric cars, the world produces more biofuels than ever. And this rise is expected to continue.

In this article, we give a sense of perspective on how much land is used to produce biofuels, and what the potential of that land could be if we used it for other forms of energy. We’ll focus on what would happen if we used that land for solar panels, and then how many electric vehicles could be powered as a result.

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Ein Sprungbrett zum Studium – Abitur am Berufskolleg

Abitur mit beruflichem Profil? Die Berufskollegs am Eichholz und Berliner Platz zeigen, wie das geht. Bei einem Infoabend am 21. Januar erfahren Interessierte alles über das Berufliche Gymnasium und mögliche Wege zu Deutschlands höchstem Schulabschluss. Der Informationsabend beginnt um 18 Uhr.

Abitur mit praxisnahen Beispielen: Die Beruflichen Gymnasien Berufskolleg am Eichholz und Berliner Platz laden zum Infoabend ein. (Bild:  Berufskolleg am Eichholz)

Hochsauerlandkreis. Jugendliche mit Mittlerem Schulabschluss und Q-Vermerk stehen oft vor der Frage: Direkt in die Ausbildung oder weiter zur Schule? Wer das Abitur anstrebt, findet im Beruflichen Gymnasium eine attraktive Möglichkeit. Denn auch die Berufskollegs bieten Deutschlands höchsten Bildungsabschluss seit Jahren erfolgreich an und kombinieren diesen mit praxisnahen Beispielen.

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Natur, Gesellschaft und Wirtschaft zusammendenken

Wissenschaftler:innen fordern neues Konzept der nachhaltigen Entwicklung

Das neue Modell nachhaltiger Entwicklung: Natur, Wirtschaft und Gesellschaft inkl. Rückkopplungsschleifen. (Foto: CORDIO East Africa)

Was bedeutet eigentlich der Begriff nachhaltige Entwicklung? Bislang basierte der Nachhaltigkeitsrahmen auf einem Drei-Säulen-Modell, das Natur, Gesellschaft und Wirtschaft voneinander trennt. Doch das scheint vor dem Hintergrund des beschleunigten Klimawandels, des Verlusts der biologischen Vielfalt und der Ungleichheiten zwischen den Menschen nicht mehr zweckmäßig. Eine Gruppe renommierter Forscher:innen, die sich so wie Prof. Dr. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) seit vielen Jahre im Weltbiodiversitätsrat (IPBES) engagieren, fordern eine grundlegende Neuausrichtung der Art und Weise, wie die Menschheit nachhaltige Entwicklung versteht und verfolgt. Der Artikel erschien in Nature Communications Sustainability.

(Pressemitteilung UFZ)

Die Autor:innen schlagen in ihrem Artikel ein neues Modell der nachhaltigen Entwicklung vor, das von unten nach oben die Natur als Grundlage positioniert, die Wirtschaft als nächste Ebene unterstützt und der Gesellschaft in der dritten Ebene Vorteile verschafft. Aus einer Top-down-Perspektive bestimmen gesellschaftliche Werte und Governance-Systeme, wie Menschen die Wirtschaft organisieren und wie sich diese auf die Natur auswirkt, von der sie ab hängig sind. „Wir müssen uns von der Vorstellung lösen, dass Natur, Wirtschaft und Gesellschaft getrennte Bereiche sind“, sagte Dr. David Obura, Direktor von CORDIO East Africa und Vorsitzender des Weltbiodiversitätsrates IPBES. „Unser Modell betrachtet sie als miteinander verbundene Ebenen eines integrierten Systems. Damit kann jedes Unternehmen, jede Gemeinde und jedes Land den Fluss der Vorteile aus der Natur über die Wirtschaftssektoren bis hin zu den Menschen verfolgen und sehen, wie sich unsere Entscheidungen auf die Natur auswirken.“

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Nationales Referenzlabor bestätigt Verdacht auf Geflügelpest bei verendeter Wildgans in Sundern

Dritter Geflügelpest-Fall bei einem Wildvogel im HSK

Symbolbild: Wildgänse hauptsächlich Grau- und Blässgänse am Niederrhein. (Foto: Ralf Hüsges, wikimedia)

Hochsauerlandkreis./Sundern. Bei einer in der Stadt Sundern verendet aufgefundenen Wildgans wurde die Geflügelpest (Aviäre Influenza) festgestellt. Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) hat den Nachweis am 05.01.2026 abschließend bestätigt.

(Pressemitteilung HSK)

Nach dem Auffinden der verendeten Wildgans auf einem Privatgrundstück in der Stadt Sundern (Kernstadt) wurde der Tierkörper von der Stadt Sundern geborgen und nach Abstimmung mit dem Kreisveterinäramt am 22.12.2025 zur Untersuchung zum Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen in Arnsberg verbracht. Dort verliefen die ersten Tests auf Geflügelpest mit positivem Ergebnis, woraufhin Proben zur Bestätigung des Untersuchungsergebnisses an das nationale Referenzlabor geschickt wurden.

 Es handelt sich um den dritten bestätigten Fall von Geflügelpest bei einem verendeten Wildvogel im Hochsauerlandkreis. Bei den anderen beiden Fällen handelte es sich um einen Kranich und einen Bussard, bei denen im November 2025 eine Infektion mit dem Erreger der Geflügelpest nachgewiesen wurde. Da es sich auch bei dem aktuellen Fall um einen Wildvogel handelt, ist die Einrichtung von Restriktionszonen nicht vorgesehen.

Indes empfiehlt Das Kreisveterinäramt allen Geflügelhaltern, aktuell insbesondere im Bereich der Stadt Sundern, ihr Geflügel zum Schutz vor Infektionen eigenverantwortlich vorsorglich aufzustallen.

Außerdem bittet das Kreisveterinäramt nochmals alle Geflügelhalter, auch Hobbyhalter, die allgemeinen und rechtlich vorgeschriebenen Biosicherheits- und Hygienemaßnahmen konsequent zu beachten, um einen Eintrag des Geflügelpesterregers in ihre Bestände zu verhindern. Nähere Informationen zu wichtigen Maßnahmen zur Biosicherheit sind auf der Internetseite des Hochsauerlandkreises (www.hochsauerlandkreis.de – Bürgerservice – Tierhaltung/Lebensmittel – Tiergesundheit/-seuchenbekämpfung – Geflügelpest) zu finden.

Die Bevölkerung im Hochsauerlandkreis wird nochmals gebeten, verendet aufgefundene Wildvögel, insbesondere wilde Wasservögel, Greifvögel, Rabenvögel, Reiher und Zugvögel, wie Kraniche oder Gänse, dem Veterinäramt zu melden, damit die Tierkörper abgeholt und auf Geflügelpest untersucht werden können. Die Untersuchung dient der Abklärung auf das Vorliegen der Geflügelpest und der Risikobeurteilung im Hinblick auf die Verbreitung des Erregers in der Region.

Werktags ist das Veterinäramt unter der Telefonnummer 0291/941143 oder per E-Mail veterinaeramt@hochsauerlandkreis.de erreichbar. An den Wochenenden ist der Kontakt zum Veterinäramt über die Kreisleitstelle möglich.

Vortrag „Warum Demokratie?“ im Sauerland-Museum

„Über den Sinn der Politik und das Glück des Menschen“

Der Referent Dr. Christoph Quarch (Foto: privat)

Das Sauerland-Museum in Arnsberg und der Lions-Club Arnsberg-Sundern laden im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Mit Herz, Hand und Verstand. Demokratisches Leben im Sauerland“ zu einem kostenfreien Vortrag von Dr. Christoph Quarch ein.

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Venezuela – USA und der Krieg für Öl

Ein Fest für US-Ölfirmen unter Trump

Grafik: mitwelt.org


Aktueller Einschub:
„Venezuelas Machthaber ist gestürzt, damit hat Donald Trump den US-Imperialismus mit Wucht nach Lateinamerika zurückgebracht“ schreibt der Spiegel.

US-Medien zufolge kam es in mehreren Städten zu Protesten gegen den Militäreinsatz, darunter in New York, Los Angeles und Washington. In Chicago protestierten Demonstranten der „New York Times“ zufolge unter anderem mit Transparenten, auf denen stand „Kein Blut für Öl“ oder „Hände weg von Lateinamerika“. Vor dem Weißen Haus war auf Plakaten zu lesen „Trump ist ein Kriegsverbrecher“ sowie „Kein US-Krieg gegen Venezuela“.


Es gibt erschreckend viele Diktaturen und Diktatoren auf dieser Welt. Laut Demokratieindex leben 35,9 % der Menschen in einer Diktatur. Im Demokratieindex des Economist belegte Venezuela Platz 142 von 167 Ländern und wurde als autoritäres Regime eingestuft. »Unsere Freunde« in der »guten Diktatur Saudi-Arabien« landen auf Platz 148 nach Venezuela.

(Der Artikel ist gestern bei mitwelt.org erschienen und wird mit Erlaubnis des Autors hier übernommen.)

Theoretisch könnte der amerikanische Präsident Trump allen diesen Diktaturen die »Segnungen des American Way of Live« zuteilwerden lassen.

Doch in den USA gibt es, ähnlich wie auch bei der Bewertung in Deutschland, die »guten, nützlichen« Diktaturen, die unterstützt, mit Waffen beliefert, mit denen Handel betrieben wird und bei denen die Medien über Menschenrechtsverletzungen großzügig hinwegschauen.

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