Endlich wieder Schwimmen in Olsberg

Der Eingangsbereich zum Schwimmbad in Olsberg heute abend (foto: zoom)
Der Eingangsbereich zum Schwimmbad in Olsberg heute Abend (foto: zoom)

Schwimmbäder sind Teil meiner persönlichen Lebenskultur. Ich kann mir nur schwer vorstellen in einem Land, einer Stadt, einem Ort zu leben, wo es keine Möglichkeit gäbe, die Badehose einzupacken und mal eben unkompliziert ins Wasser zu springen und 1000 Meter zu schwimmen.

Egal wie erschöpft und ausgelaugt Du Dich fühlst, egal wie viel Kraft Du aufwenden musst, um Deinen inneren Schweinehund zu bezwingen: wenn Du die halbe Stunde im Wasser gewesen bist, bist Du entspannt und irgendwie ein anderer Mensch.

„Rein, umziehen, schwimmen, umziehen, raus“ – das Ganze dauert maximal eine Stunde und die kannst Du auch schon mal locker auf dem Sofa vergammeln, um Dich hinterher noch erschlagener zu fühlen.

Das Olsberger Schwimmbad hat 7 Tage in der Woche geöffnet. Das „Aqua Olsberg“, so der Markenname,  kostet den kleinen Ort im Hochsauerland bestimmt viel Geld, aber es gibt ihm ein Flair, dass ich sonst kaum in dieser Gegend finde: Stadtluft.

Ich habe immer noch 17 Eintritte auf meinen 20er Chip für 45 Euro. Der Winter ist gerettet.

Disclaimer: Ich schreibe diesen Werbe-Artikel ohne Zwang aus eigenem Antrieb und ohne dafür bezahlt worden zu sein ;-)

Urbanes Wohnen IV- Heute Managua 1991. Eine kleine Zeitreise.

In loser Folge veröffentlichen wir Fotos aus städtischen Wohnquartieren in Metropolen rund um die Welt.

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Der Stadtteil Las Brisas in Managua 1991 (fotos: chris)

Der Stadtteil Las Brisas liegt am Managuasee. Er besteht überwiegend aus kleinen Einzelhäusern mit zwei bis drei Zimmern. Für die meisten Bewohner Managuas sind diese Häuser zu teuer. Die reiche Bevölkerung der Hauptstadt wohnt jedoch nicht hier, sondern oberhalb der Stadt an der Carretera Del Sur. Dort ist es einige Grade kühler und somit angenehmer als in der heißen, hektischen Stadt.

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Der Stadtteil Las Brisas in Managua 1991, Kuh im Vorgarten

1991: In der Trockenzeit kommen die Kühe auf Futtersuche schon mal in den Vorgarten,  ein Leben in und mit der Natur. Klimaanlagen sind Luxus, in den Tropen ist es heiß. Die Fenster bleiben Tag und Nacht geöffnet. Zu einigen Häusern gehört eine Katze. Große Spinnen und Käfer krabbeln über Decke, Boden und Wände.  Motten fliegen ein und aus. In der Regenzeit quaken und hüpfen handtellergroße Frösche und Kröten.

Im „Patio“  wächst eine Bananenstaude, ein Mango- und ein Orangenbaum oder ein Papayabaum. Wenn die Mangos reif sind, knallen sie auf das Wellblechdach und rollen in den Garten. Und dann sind da noch die Mücken. Wegen der Nähe zum See sind es sehr viele und sie können Malaria übertragen. Über dem Bett hängt zum Schutz ein Moskitonetz und regelmäßig fährt ein Wagen durch die Straßen und sprüht Moskito-Gift. Ist es für die Menschen unschädlich? Keine Ahnung.

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Asentamiento in Managua 1991

Verschläge und Verhaue wie diese stehen überall in der Stadt. Sie sind aus Stein, Holzbrettern und Wellblech gezimmert. Häufig müssen jedoch auch Pappe und Plastikplanen als Baumaterial herhalten. Die provisorischen Wohnungen stehen an großen Straßen, an steilen Abbrüchen, sie werden dort errichtet, wo noch Platz ist. Sie bieten Unterschlupf für ganze Familien.

1972 hat ein schweres Erdbeben die meisten Gebäude der Stadt zerstört. Managua muss einmal eine wunderschöne Stadt gewesen sein. Nach dem Erdbeben bleiben einzig das von Japanern gebaute Teatro Nacional Rubén Darío, die Post und das Hotel Intercontinental stehen. Einige wagemutige oder verzweifelte Menschen nutzen noch heute, 1991, die Ruinen der zerstörten Häuser als Wohnraum.

Urbanes Wohnen II: Frankfurt am Main

In loser Folge veröffentlichen wir Fotos aus städtischen Wohnquartieren in Metropolen rund um die Welt.

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Eigentlich kein städtisches Wohnquartier – das Frankfurter Bankenviertel (fotos: chris)

 

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Momentan im Herzen Frankfurts – Camp der ‘Occupy’ Bewegung

 

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Hinterhofidyll im Frankfurter Ostend – Autos gehören immer dazu, gern auch auf Fuß- und Radwegen.