In der Nacht von Samstag auf Sonntag um 01:25 Uhr kam es in einer Diskothek in der Marktstraße in Winterberg zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein 25-jähriger Algerier aus Winterberg befand sich nach eigenen Angaben auf der Tanzfläche, als er unvermittelt von mindestens sechs bislang unbekannten Tätern angegriffen und geschlagen wurde.
(Polizei HSK)
Alle Beteiligten verließen daraufhin die Diskothek. Im Eingangsbereich wurde der 25-jährige Mann erneut von den unbekannten Tätern geschlagen. Ein 26-jähriger Deutscher aus Winterberg versuchte, dazwischenzugehen und dem Geschädigten zu helfen. Hierbei wurde er ebenfalls geschlagen. Die bislang unbekannten Täter entfernten sich anschließend vom Tatort. Die beiden angegriffenen Männer wurden jeweils leicht verletzt. Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen bislang ohne Ergebnis.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Winterberg unter der Telefonnummer 02981- 90200 in Verbindung zu setzen.
Autofahrer*in fährt Radfahrer im Kurvenbereich an.
Heute kam es gegen 07:00 Uhr auf der Deifelder Straße in Fahrtrichtung Wissinghausen zu einem Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen soll der Fahrer/die Fahrerin mit einem schwarzen Sportwagen einen Radfahrer im Kurvenbereich angefahren und verletzt haben.
Winterwandern auf dem Hesborner Weg – stellenweise vereist (foto: zoom)
Heute Nacht hat es zu regnen begonnen. Die Temperaturen liegen über Null und ich freue mich darüber.
Das wechselhafte Wetter mit Schnee, Regen, Sonne, Tauwetter und Frost hat dazu geführt, dass die meisten meiner gewohnten Wanderwege gefährlich vereist sind. Obwohl es jetzt schon länger nicht mehr geschneit hat, sind selbst asphaltierte Wege nur mit Vorsicht zu begehen, weil sich der vor allem durch Fahrzeuge zusammengepresste Schnee stellenweise in tückisch-glatte Flächen verwandelt hat.
In der vergangenen Woche stürzte eine junge Frau am Schluchtenpfad bei Winterberg und musste aufwändig geborgen werden (Polizeibericht). Ich hoffe, dass es ihr gut geht.
Vorgestern erzählte mir ein Bekannter, er hätte mit seinen Langlaufskiern auf der Kuhlenbergloipe in einer vereisten Spur bergab nicht mehr bremsen können. Nur durch einen Sturz sei er zum Halten gekommen.
Gestern bin ich sehr vorsichtig auf einem Winterwanderweg (siehe Bild oben: Hesborner Weg) spazieren gegangen. Es ist momentan alles ein wenig „tricky“, denn da, wo den ganzen Tag die Sonne hin geschienen hat, sind die Straßen und Wege frei. An Schattenstellen muss man aufpassen.
Auf meiner DWD-Warnwetter-App sehe ich bis über das Wochenende hinaus Regen und Plustemperaturen. Winterfeeling kommt da nicht auf. Hoffentlich verschwindet die Glätte von den Wanderwegen.
Am morgigen Sonntag findet das Radrennen Sauerlandrundfahrt 2024 statt. Die Veranstalter beschreiben das Event: „Rund 175 Kilometer von Arnsberg-Neheim bis zum Kahlen Asten/Winterberg, zahlreiche Anstiege, spektakuläre Abfahrten, ein Jedermannrennen in Siedlinghausen, tolles Rahmenprogramm und die besten Radfahrer Deutschlands.“
Bei dem erwähnten Jedermannrennen ist der 30. Bildchensprint von Siedlinghausen hoch zum Großen Bildchen gemeint. Es ist übrigens ein Rennen auch für Frauen und *.
Auf der Website zum Bildchensprint heißt es: „Die Online-Anmeldung ist beendet. Am Wettkampftag kann noch nachgemeldet werden.“ Hobbyfahrer*innen und Profis, die morgen noch nicht ausgelastet sind, können ab 10.30 Uhr ca. 7,4 Kilometer bergauf sprinten. Startnummernausgabe ist am Eschenplatz.
Zurück zur Sauerlandrundfahrt.
Bei der Polizei Hochsauerland liest sich das Gesamtereignis folgendermaßen:
„Am kommenden Sonntag, den 15. September, findet im Hochsauerlandkreis ein großflächiges Radsportevent statt.
In diesem Zusammenhang wird es zwischen Arnsberg und Winterberg zu mehreren kurzfristigen Straßensperrungen kommen. Die Absperrungen werden rechtzeitig vor dem Eintreffen der Rennteilnehmer eingerichtet und nach deren Durchfahrt umgehend wieder aufgehoben. Die Vollsperrungen werden entsprechend nur von kurzer Dauer sein, dennoch sind temporäre Verkehrsstörungen nicht auszuschließen.
Die betroffenen Streckenabschnitte beginnen in Arnsberg und verlaufen über Visbeck, Sundern, Eslohe, Schmallenberg und Siedlinghausen bis hin zum Kahlen Asten.“
Ich habe mir den Spaß gemacht, den GPX-Track bei Komoot einzufügen:
Symbolbild: Radfahren ohne Knautschzone und Radweg im Stadtverkehr (archivfoto: zoom)
Die Polizei im Hochsauerlandkreis richtet ihr Augenmerk auch auf den Schutz von schwächeren Verkehrsteilnehmern, wie Fußgänger, Fahrer von E-Scootern oder Radfahrenden. Diese Gruppe ist im Straßenverkehr besonders gefährdet, da u. a. der bauliche Schutz wie z. B. eine sog. „Knautschzone“ nicht vorhanden ist.
(Pressemitteilung Polizei HSK)
Der Gesetzgeber hat bereits ab 2020 Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung verankert. So gelten nun bei Überholvorgängen Mindestabstände, die zu Radfahrenden eingehalten werden müssen.
Innerorts gilt für die Überholenden, einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zum überholten Radfahrer einzuhalten (gilt auch gegenüber Nutzern von anderen einspurigen Fahrzeugen und Fußgängern). Außerorts darf ein Radfahrer oder vergleichbarer Verkehrsteilnehmer nur überholt werden, wenn ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden kann. Wenn die Straßen keinen ausreichenden Platz bieten, müssen sich die Autofahrer in Geduld üben und langsam hinterherfahren.
Die Gründe für die Abstandsregelungen sind vielseitig. Neben der Verringerung von Luftverwirbelungen und der Stärkung des Sicherheitsgefühls der Radfahrenden, können auch unvorhergesehene Lenkmanöver der schwächeren Verkehrsteilnehmer gefahrloser durchgeführt werden. Besondere Vorsicht gilt gegenüber Kindern. Im Zweifel sollte hier der Abstand vergrößert und die Geschwindigkeit reduziert werden.
Aber auch Radfahrenden kommt diesbezüglich eine Verantwortung zu. Diese sind angehalten, dem übrigen Straßenverkehr das Überholen zu ermöglichen. Nötigenfalls muss an einer geeigneten Stelle angehalten werden. Insgesamt kann die Sicherheit im Straßenverkehr nur erhöht werden, wenn sich Radfahrer und Kfz-Nutzer an die Regeln halten und nötigenfalls über eine gegenseitige Verständigung bei besonderen Verkehrssituationen austauschen.
Am vergangenen Wochenende kam es zu mehreren Verkehrsunfällen mit verletzten Pedelecfahrern. Bei drei dieser Unfälle wurden Personen schwer verletzt.
(Pressemitteilung Polizei HSK)
Am Freitagvormittag geriet eine 7-Jährige in der Ortschaft Meschede-Erflinghausen mit Ihrem Fahrrad ins Schwanken und stürzte. Das in London wohnhafte Mädchen zog sich hierbei schwere Verletzungen zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Auf dem Radweg zwischen Bestwig-Heringhausen und Ramsbeck stürzte am Sonntagnachmittag gegen 15 Uhr ein 74-jähriger Mann aus Meschede mit seinem E-Bike. Auf dem Schotterweg verlor der Pedelec-Fahrer nach bisherigen Erkenntnissen die Kontrolle über sein Rad, stürzte und verletzte sich schwer. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Ebenfalls am Sonntag stürzte ein 73-jähriger aus Burgwedel mit seinem E-Bike auf der Straße ,,Zur Obermühle“. Nach jetzigem Kenntnisstand verlor der Mann die Kontrolle über sein E-Bike und stürzte. Es zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde in eine Spezialklinik geflogen.
Nach jetzigen Erkenntnissen handelt es sich bei allen Unfällen um Alleinunfälle. Das Verkehrskommissariat hat die Unfälle übernommen.
Das Licht am Ende des Tunnels täuscht. Für Radfahrende sieht es im Straßenverkehr häufig sehr düster aus. (foto: zoom)
Während ich die Bilder meiner Vorfrühlingsradtouren am Montag/Dienstag sortiere und mir einen launigen Texteinstieg überlege, erreichen mich über Mastodon traurige Meldungen bzw. Tröts. Zwei Radfahrer wurden unabhängig voneinander am Dienstagabend durch Autofahrer*innen getötet, der eine bei Kassel, der andere bei Neuhausen im Enzkreis/Pforzheim.
Die Polizei stellt die Unfälle folgendermaßen dar:
Für den morgigen Donnerstag liegen der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis zwei erneute Anmeldungen für Demonstrationen der Landwirte vor. Nach derzeitigem Planungsstand ist davon auszugehen, dass gegen 15:45 Uhr eine dreistellige Anzahl landwirtschaftlicher Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr von Winterberg aus nach Olsberg-Bigge und von dort aus wieder zurück bis kurz vor Winterberg unterwegs sind.
(Pressemitteilung Polizei HSK)
Je nach Teilnehmerzahl und gefahrener Geschwindigkeit muss teilweise mit Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Die Polizei wird stellenweise verkehrsregelnd eingreifen müssen.
Bei den betroffenen Streckenabschnitten handelt es sich um die B480 von Winterberg aus in Richtung Olsberg, Carlsauestraße, Umgehung B480, Losenbergtunnel, die K15 (Kreisverkehr Losenberg).
Anschließend dreht der Korso und bewegt sich über die gleiche Route zurück bis Winterberg-Niedersfeld.
Zeitgleich haben die Landwirte eine gleichgelagerte Demonstration in Brilon angemeldet. Dort sind folgende Streckenabschnitte betroffen:
Hinterm Gallberg, Richtung Nehdener Weg, Keffelker Straße, Bahnhofstraße, Gartenstraße, Hoppecker Straße, Derkere Mauer bis zum Kreisverkehr, Altenbürener Straße, B7 bis hinter Antfeld, im Kreuzungsbereich B480 / B7 dreht der Konvoi und fährt über die B7 zurück Richtung Brilon, über die Umgehungsstraße und den Kreisverkehr Möhnestraße zum Almerfeldweg.
Es kann in mehreren Bereichen zu kurzfristigen Straßensperrungen kommen. Der Einsatzleiter, Erster Polizeihauptkommissar Andreas Schober, weist darauf hin, dass die Bürgerinnen und Bürger in diesem Zusammenhang vereinzelt mit Wartezeiten rechnen müssen. Die Einsatzkräfte werden bemüht sein, mögliche Verkehrsstörungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig den Versammlungsteilnehmern eine ebenfalls störungsfreie und vor allem sichere Teilnahme an der Versammlung zu ermöglichen.
Für kommenden Montag liegt der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis eine Anmeldung für eine Demonstration der Landwirte vor. Nach aktuellem Planungsstand ist davon auszugehen, dass vormittags mehrere hundert Landwirte mit ihren Agrarfahrzeugen zu einer Kundgebung zum Flugplatz nach Meschede – Schüren fahren werden.
(Pressemitteilungen Polizei HSK/WLV)
Die Anfahrwege betreffen große Teile des Hochsauerlandkreises und starten jeweils in Brilon, Winterberg, Arnsberg und Sundern. Bei den betroffenen Streckenabschnitten handelt es sich um die B7 bzw. L743 von Brilon in Richtung Meschede, die B55 von Eslohe-Bremke, ebenfalls in Fahrtrichtung Meschede, die L740 von Winterberg in Richtung Meschede sowie von Sundern aus die L 686, ebenfalls in Richtung Meschede.
In Meschede selbst wird dann der innerstädtische Bereich intensiver betroffen sein. Je nach Teilnehmerzahl und gefahrener Geschwindigkeit muss teilweise mit Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Die Polizei wird stellenweise verkehrsregelnd eingreifen müssen. Dazu wird es zu kurzfristigen Straßensperrungen kommen.
Der Einsatzleiter, Kriminaloberrat Thomas Vogt, weist darauf hin, dass die Bürgerinnen und Bürger in diesem Zusammenhang ggf. mehr Zeit für ihre geplante Fahrt durch den Hochsauerlandkreis einkalkulieren müssen. Die Polizei ist bemüht, mögliche Verkehrsstörungen so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig den Versammlungsteilnehmern eine ebenfalls störungsfreie und vor allem sichere Teilnahme an der Versammlung zu ermöglichen.
Symbolbild: Traktor mit Güllewagen bei Bödefeld (foto: zoom)
Zunächst findet eine Sternfahrt mit vier Fahrzeugkolonnen statt:
1. Brilon- Schützenhalle (Sammelplatz Hubertushalle (8:00 Uhr)) – B7 über Altenbüren, Antfeld, Nuttlar, Bestwig, Velmede, dann L743 über Wehrstapel, Heinrichstal, Meschede, Schloss Laer über L840 auf L914 über Mülsborn bis K41 Flugplatz Schüren.
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