Osterfeuer rechts neben dem Kreuz im Hochsauerland (fotos: zoom)
Es ist kalt und regnerisch an diesem Ostersonntag im Hochsauerland.
Nachher werden rund um den Ort auf den Höhen die drei Osterfeuer brennen.
Oberdorf, Unterdorf und Junkerdorf bauen jeweils ihr eigenes Feuer.
Osterfeuer am Röbbecken
Die hoch aufragenden Bauten sind Tradition.
Am Käppelchen ragt das Kreuz auf 563 Meter links neben dem Osterfeuer auf.
Am Röbbecken wird ein Strohkreuz am Osterfeuer angebracht und mit verbrannt.
Das Feuer am Meisterstein kommt ohne Kreuz aus.
Das Kreuz mit dem Kreuz:
„Der Vatikan ist überraschend vom üblichen Ablauf der Ostermesse abgewichen, um die Kritik im Zuge des Missbrauchsskandals als belanglos zurückzuweisen … Der ungewöhnliche Auftritt … zeigt, wie sehr der Vatikan den Druck durch den Skandal spürt. Die katholische Kirche steckt in einer ihrer schwersten Krisen, seitdem in zahlreichen Ländern, darunter auch Deutschland, immer mehr Vorwürfe der Misshandlung und des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Kirchenvertreter laut werden. Auch Benedikt wurde wegen seines Umgangs mit der Affäre kritisiert …“ alles lesen
Sechs Parteien beziehungsweise Wählergruppen sind seit Herbst 2009 im Kreistag des Hochsauerlandkreises vertreten.
Es handelt sich um die CDU, SPD, FDP, Grüne, Linke und die SBL.
Jede Partei/Gruppe nutzte Ende Februar die Gelegenheit, die Leitlinien ihrer Politik in einer Haushaltsrede darzulegen. Das Themenspektrum der Reden war umfangreich und vielfältig. Die Sauerländer Bürgerliste hat eine Synopse zum Thema „Schule“ zusammengestellt.
Ich selbst habe bisher lediglich die Haushaltsrede von Hans Walter Schneider(SPD) erhalten und hier im Blog dokumentiert.
Den Anhang zur Niederschrift der Kreistagssitzung mit den Haushaltsreden habe ich in der Dokumentensammlung des Kreistags in Meschede noch nicht entdecken können.
Die alte Union Brauerei Dortmund wird umgebaut (fotos: zoom)
Siedlinghausen/Dortmund. Es ist nicht ganz leicht mit der Eisenbahn aus der Provinz in die Stadt zu fahren, insbesondere wenn man auf die Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn angewiesen ist. Natürlich war heute der Bargeld-Schlitz am Siedlinghauser Automaten wieder mit irgendeinem Mist verstopft und die EC-Karte funktionierte nicht.
Ich musste ohne Ticket in den Zug steigen und während der Fahrt nach Dortmund auf einen Zugbegleiter warten. Die Rückfahrt zum Preis von 16 Euro buchte ich bei lebendigem Personal im Bundesbahn-Container vor dem Hauptbahnhof in DO.
Bei der Aktion „Dortmund-rein-raus“ pflege ich als Gewohnheitstier einen Dreischritt von Bahnhofsbuchhandlung, Landesbibliothek und Conrad Elektronik. Die Ablauf-Lücken werden mit dem Besuch einer Döner-Bude und der Eisdiele abgedichtet.
Bei Conrad mussten Akku- und Ladegeräte-Ersatz gekauft werden, Dinge die bei uns zu Hause die Tendenz besitzen, spurlos zu verschwinden. Sie tauchen meist nach dem zweiten oder dritten Generationswechsel von Handy, Spielekonsole, Digitalkamera und anderem Schnick-Schnack wieder auf und sind somit meist unbrauchbar geworden.
In der Stadt- und Landesbibliothek stehen Bücher und Medien ohne Ende auf drei Ebenen. Heute lag der Schwerpunkt bei Einstein für die Westentasche, Sternstunden der Physik, einem Lehr- und Übungsbuch zur Informatik und einer Einführung in die Vorteile von DigiBib.
Darüber hinaus ist mir an der Computer-Insel im ersten Stock „Der Westen“ wegen irgendeines blöden Werbe-Widgets eingefroren. Ich wunderte mich, wie lange die Macher des WAZ-Konzerns noch brauchen werden, um ihre gefühlte „Kraut und Rüben Online Technologie“ in den Griff zu bekommen.
Monatsmagazin "konkret" April 2010
Im Bahnhofskiosk gönnte ich mir dann noch für 5 Euro das monatliche Links-Querulanten-Magazin „konkret“ für die Rückfahrt in die Provinz.
Gremliza zur Gewalt in Systemen wie der Kirche
Auf Seite 9 macht Gremliza einen Ritt durch die Missbrauch-Szene und ihre Nutznießer. Der Text ist gut, weil er zur Funktionsweise der Mechanismen vordringt; er ist aber im Internet nicht eingestellt. Der Hochsauerländer könnte das 68-seitige Heft beispielsweise bei Hit in Olsberg oder bei Edeka in Winterberg erwerben.
Vielleicht sollte er oder sie das sogar tun, damit die „konkret“ nicht wegen mangelnder Nachfrage aus dem Sortiment der Grossisten für den HSK genommen wird.
Interessant fand ich das Protokoll einer Diskussion über das „Arisierungserbe“ der Hamburger GEW, das Curio-Haus in der Rothenbaum-Chausssee.
Damit ist der Verfasser zu Hause angelangt, und der Bericht wird mit dem nächsten Punkt beendet.
Meschede. Der Verein „Freunde der Völkerbegegnung“ (FdV) lädt alle Vereinsmitglieder und Interessierte am Mittwoch dem 31.März 2010 um 19.00 Uhr in die Gaststätte „Zum Pulverturm“, Pulverturmstraße in Meschede ein.
Gast ist Frau Menne, die Fachbereichsleiterin der Ausländerbehörde des HSK. Sie wird über die Voraussetzungen für die Erlangung des Bleiberechts für geduldete Flüchtlinge und Ausländer informieren.
Der Hintergrund: Die Innenminister der Bundesländer hatten sich im November 2006 auf eine Neuregelung des Bleiberechts geeinigt. Ende 2009 wurde das Bleiberecht für langjährig in Deutschland geduldete Ausländer um zwei Jahre verlängert. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen gewisse Bedingungen erfüllen, wie beispielsweise eine Halbtagsstelle oder das nachweisliche Bemühen um Arbeit und Integration.
Alte Zeiten: Schieferabbau, Wandbild in der Grube (fotos: zoom)
Die „Grube“ in Siedlinghausen hat einen zweifelhaften Ruf. Die „Grube“, das ist die Werkhalle eines alten Schieferbergwerks. Aus dem flachen Gebäude am Ortsausgang von Siedlinghausen Richtung Rehsiepen wummern in manchen Nächten die Bässe der Techno-Partys vom späten Samstag Abend bis in den Sonntag Mittag hinein.
Zu den GOA und Sub-Tech Nächten tanzen sich Besucher aus dem Siegerland, Ruhrgebiet, Kassel und Köln bei 120 bis 180 bpm in Trance.
Einheimische Siedlinghäuser und Siedlinghäuserinnen kommen nur, wenn einmal im Jahr die lokale Spaßparty-Truppe „Partysanen“ den Laden mietet und es mit „Eintritt-Getränke-Musik-All-inclusive“ so richtig krachen lässt.
Seit dem 1. März ist der 46-jährige Kaufmann Dirk Fieseler in die Geschäftsführung der Grube eingestiegen. Zusammen mit dem bisherigen Betreiber Ulli Pretzsch will er das Profil der Grube sanft und doch radikal verändern.
„Wir wollen weg vom reinen Diskothekenbetrieb, hin zu Musik und Kultur“, sagt er als er uns vor zwei Wochen zu einer Ortsbesichtigung eingeladen hatte.
Musik vom Feinsten: Reservoir Dogs am 13. März in der Grube
Die Einrichtung der Grube – langer Tresen, Nebenräume, Küche und Bühne – erinnern eher an die Fabrik in Hamburg als an eine Disko auf dem flachen Land.
Das Frühjahrs-Programm stehe fest. Rock, Punk-Pop, Elektro-Punk, neuer Pop und Motiv-Partys und zwischendurch auch die „Brot und Butter“ Techno-Veranstaltungen.
Die misslungene Generalprobe für das neue Konzept war der Auftritt der „Reservoir Dogs“ am 13. März, die wir hier im Blog angekündigt hatten. Eine handvoll zahlender Zuschauer und der Berichterstatter waren von einer Spitzenband begeistert, die eine volle Halle verdient gehabt hätte.
Das neue Konzept der Grube hatte sich noch nicht herumgesprochen. Die neuen Betreiber werden ein dickes Brett bohren müssen.
Wir wünschen ihnen, das es klappt, denn wir wollen auch mal in Siedlinghausen am Tresen stehen und Dieter Nuhr sehen 😉
Grube: Getränkekarte
Die Preise sind mehr als moderat. Über den Preis von 0,3 l gezapftes Bier für 2 Euro kann man nicht meckern. Die Verzehrkarte von 10, 20 oder 30 Euro wird beim Eintritt erworben und transparent gelocht. „Das Guthaben zahlen wir wieder aus“, so Dirk Fieseler, „das unterscheidet uns von vielen anderen Discos im Umkreis“.
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