„Jenseits von Woll“ – Westfalen-Kabarett im Sauerland-Museum

Sauerland-Museum.Westfalen-Kabarett: Stefan Keim lässt mit seinem Westfalen-Kabarett kein Klischee aus. (Foto: Stefan Keim)

Sie sind aufrichtig, langsam und gehen zum Lachen in den Hühnerstall. Das sind nur einige Klischees über die Westfalen. Dabei gibt es so viele, völlig unterschiedliche: Weltmarktführer und Schützenkönige, Fußballmillionäre und Musicalstars. Landwirte und die Ommas von umme Ecke. Sie alle haben ihren Platz in Stefan Keims Westfalen-Kabarett „Jenseits von Woll“.

(Pressemitteilung HSK)

Eine Reise in die Seele des Westfalen mit Männerchören, Dorfkirchen, Landfrauen und High-Tech-Treckern. Und natürlich auch mit Blick auf die westfälischen Metropolen. Schmallenberg zum Beispiel. Oder Letmathe. Ein Abend, nach dem Rheinländer weinen und sich wünschen werden, Westfalen zu sein.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 3. Juni um 18 Uhr im Raum „Sauerland“ des Sauerland-Museums statt. Tickets sind für 10 € im Vorverkauf an der Museumsrezeption erhältlich oder für 12 € an der Abendkasse.

Stefan Keim ist Autor, Journalist, Moderator und Schauspieler. Seine kabarettistischen Auftritte führten ihn zu über hundert verschiedene Kleinkunst-Bühnen im gesamten Bundesgebiet. Thomas Eicher lebt in Dortmund. Er arbeitet als Kulturmanager, Moderator und Rezitator. Seit 2004 ist er Geschäftsführer von Melange e. V. 

Weitere Informationen unter 02931 94-4444, über die Website www.sauerland-museum.de oder sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de

Jüdischer Friedhof: Bauhof der Stadt Winterberg reagiert schnell

Treppengeländer erneuert und Rasen gemäht

Das neue Treppengeländer am Aufgang zum Jüdischen Friedhof (foto: zoom)

Nachdem ich gestern einen Blogeintrag zum Zustand des Jüdischen Friedhofs an der Wernsdorfer Straße in Winterberg veröffentlicht hatte, habe ich heute Morgen zusätzlich auch an das Bauamt der Stadt geschrieben.

Sehr geehrter Herr …,

ich habe gestern den Jüdischen Friedhof in Winterberg besucht. Leider ist er in einem ungepflegten Zustand.

Darüber hinaus ist das Geländer rechts von der Treppe marode und somit ein Sicherheitsrisiko.

Mein Blogbeitrag zum Thema: https://www.schiebener.net/wordpress/ungepflegt-der-juedische-friedhof-in-winterberg/

Es wäre schön, wenn dem Friedhof größere Aufmerksamkeit gewidmet werden könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Gemäht, allein die Wege schwanken noch zwischen Löwenzahn und Schotter (foto: zoom)

Ehe ich mich versehen hatte, flatterte eine E-Mail in mein Eingangskörbchen:

Sehr geehrter Herr …,

danke für Ihre Hinweise. Wir haben das Geländer umgehend erneuert und die Rasenfläche wurde gemäht.

Mit freundlichen Grüßen aus Winterberg

Das ging ratzfatz und es waren, wie auf den Bildern zu sehen ist, keine hohlen Worte.

An dieser Stelle ein dickes Lob für den Bauhof. Alles Weitere später.

Ungepflegt: der Jüdische Friedhof in Winterberg

Die Stufen hinauf zum Eingangstor. Vorsicht! Das Geländer ist wackelig. (foto: zoom)

Vor fast genau zwei Jahren hatte ich hier im Blog einen Artikel mit der Überschrift „Wildkräuter-Experiment oder einfach nur mangelhafte Pflege: der Jüdische Friedhof in Winterberg“ veröffentlicht.

Schon im August 2018 war folgender Blogbeitrag erschienen: Der Jüdische Friedhof Winterberg: erschütternd ungepflegt

Heute habe ich an einem trüben Sonntagmorgen den Jüdischen Friedhof besucht und war erschüttert über den Zustand des Geländers an der rechten Seite der Treppenstufen. Das Holz ist verrottet und hängt lose in der Bodenverankerung. Mit relativ geringem Kraftaufwand hätte ich die Konstruktion umwerfen können.

„Ungepflegt: der Jüdische Friedhof in Winterberg“ weiterlesen

Hochsauerlandkreis: Kostenloser Online-Workshop zur digitalen Öffentlichkeitsarbeit für Vereine

Viele Vereine und Initiativen hinterfragen immer wieder ihre digitale Öffentlichkeitsarbeit: Wie fange ich an? Oder, wenn ich schon dabei bin: Mache ich genug? Wie erzähle ich die richtigen Inhalte auf die richtige Weise zur richtigen Zeit über die richtigen Kanäle? Wie erreiche ich meine Zielgruppe optimal? Wie kann ich mit meinen meist knappen Ressourcen im Ehrenamt eine gute digitale Öffentlichkeitsarbeit machen? Kann mir KI dabei helfen?

(Pressemitteilung HSK)

Nach den erfolgreichen, sehr gut besuchten Veranstaltungen im vergangenen Jahr bietet die Beratungsstelle für kulturelles Ehrenamt des Hochsauerlandkreises hierzu wieder einen zweiteiligen kostenlosen Online-Workshop über Zoom an. Für die zweiteilige Veranstaltung mit interessanten Tipps und Impulsen konnte wieder die professionelle Dozentin Katrin Gildner gewonnen werden. Dabei soll das Seminar nicht nur in Vortragsform stattfinden: So wird zum Abschluss jedes Termins natürlich auch noch ausreichend Zeit für Fragen und zum Austausch geboten.

Die Termine sind am Dienstag, 13. Mai, von 18 bis 20.30 Uhr (Teil 1) und am Donnerstag, 22. Mai, ebenfalls von 18 bis 20.30 Uhr (Teil 2). Die Termine sind inhaltlich so konzipiert, dass sie auch einzeln sinnvoll und interessant sind. Es wird um Anmeldung gebeten per Mail an klaus.depenbrock@hochsauerlandkreis.de oder per Telefon unter 0291/94-1803. Die Einwahldaten für die Zoom-Konferenz werden vor der Veranstaltung per Mail zugesandt.

Fundstück: Heimatliebe geht durch den Magen

In Winterberg gesehen:Heimatliebe = Schnitzel-Schmiede? (foto: zoom)

In Winterberg gibt es nicht nur das Print-Magazin „Heimatliebe“, sondern auch ein Restaurant gleichen Namens. Hier auf dem Schild wird es als „Schnitzel-Schmiede“ beworben.

Ich sage euch aus Erfahrung: Nichts lieben die Winterberger mehr als ein ordentliches Stück Fleisch. Ich der sauertöpfige Veganer habe schon häufig in Runden fröhlicher Carnivoren gesessen und wurde bemitleidet, Tipps zum Ausgleich meiner veganen Mangelernährung (Vitamin-Tabletten oder gleich Spritzen – Oh, der Vitamin B-Mangel!) inklusive.

Winterberg ist die gelebte Metapher, dass Heimatliebe durch den Magen geht, vorzugsweise als Schnitzel.

Ich schmeisse dann heute wieder lustlos und voller Selbsthass Räuchertofu in den Wok. Können Falafeln Sünde sein? Niemals!

Anmeldung für die „Offene Gartenpforte Ruhrgebiet“ startet

Die IGA 2027 öffnet die schönsten Revier-Gärten

Bei der Offenen Gartenpforte Ruhrgebiet am 6. Juli 2025 können Groß und Klein ihre Freude am Werkeln im Garten entdecken. (Pressefoto: sanjeri)

Ruhrgebiet. Ein einziger Tag – unzählige Gärten entdecken und erleben: Am „Tag der Offenen Gartenpforte“ zeigen seit langem vielerorts private Gartenbesitzer und -besitzerinnen ihre grün-bunten Refugien. Eine Premiere ist es, dass dieser am 6. Juli 2025 erstmals gleichzeitig im gesamten Ruhrgebiet stattfindet. Von kleinen, intensiv gestalteten Stadtoasen über verwunschene Innenhöfe bis zu weitläufigen, naturbelassenen Anlagen, Gärten am Hang, Stauden-, Rosen- und Romantikgärten oder naturnahen Gärten kann alles dabei sein. 

(Pressemitteilung IGA 2027)

„Es ist das erste ruhrgebietsweite Veranstaltungsformat, das im Rahmen der IGA 2027 stattfindet”, freut sich Geschäftsführer Horst Fischer. „Neben den vielen anregenden und erholsamen Besuchen in den Gärten wird der Tag auch zur Vorfreude auf die IGA 2027 beitragen und noch mehr Menschen inspirieren, an einem grüneren und nachhaltigeren Ruhrgebiet mitzuwirken.“

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Karfreitag, Care-Friday, The-Cure-Friday

Ein schönes Geschenk meiner Kinder: die neue Platte von The Cure, Songs of a lost World (foto: zoom)

Ich habe nicht geglaubt, dass The Cure 45 Jahre nach ihrem Debut-Album Three Imaginary Boys (1979) ein hörenswertes Album herausbrigen könnten.

Seit ein paar Wochen spielt meine liebste Internet-Radio-Station The Current melancholische Songs, die mich stark an die Stimme und Stimmung von Robert Smith erinnern. Die Stücke sind sehr gut. Wohlige Traurigkeit erfüllt unser Haus. Spoiler: Auf dem Display des Radios leuchtet The Cure. Songs of a Lost World.

Alone

this is the end
of every song that we sing
the fire burned out tu ash
and the stars
grown dim with tears

[…]

alone

Dann die Überraschung. Ein Oster-Geschenk. The Cure in Vinyl. Meine Kinder kennen mich inzwischen besser als ich mich selbst.

Glück: der Moment, wenn Euphorie und Melancholie zusammenprallen. Vivaldi With Cannons (Curved Air).

Anspieltipp: die Single-Auskopplung Alone, dann einfach weiter hören.It grows on you. Infinita Tristeza (Manu Chao).

Und vergib uns unsere Schuld? Kirchen und Klöster im Nationalsozialismus

Sonderaustellung im Kloster Dalheim noch bis zum 18. Mai 2025

Ausstellungstafeln an der Klosterwand (foto: zoom)

Schließen sich der christliche Glaube und der Glaube an den Nationalsozialismus aus? – Die Frage nach dem Verhältnis der christlichen Kirchen und Klöster zum Nationalsozialismus steht im Zeichen einer beispiellosen moralischen Fallhöhe.

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Gesprächskonzert mit jüdischen Liedern

Johannes Wedeking und Prof. Hedayet Djeddikar zu Gast im Sauerland-Museum

Prof. Hedayet Djeddikar und Johannes Wedeking (Foto: Johannes Wedeking)

Die nächste Sonderausstellung im Sauerland-Museum in Arnsberg wird am Freitag, 4. April eröffnet und ist bis zum 22. Juni zu sehen. „Was damals Recht war … – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ ist eine Wanderausstellung der Stiftung Denkmal und informiert über Unrecht und Willkür der nationalsozialistischen Militärjustiz.

(Pressemitteilung HSK)

Im Rahmenprogramm findet am Freitag, 4. April, ein besonderes Konzerterlebnis statt: Johannes Wedeking (Bass) und Prof. Hedayet Djeddikar am Flügel widmen sich der durch die NS-Zeit ins Vergessen gedrängten Musik jüdischer Kulturschaffender.

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TheaDiPOLIS 1.0 – FrauenSTIMMEN

Eine Theater-Collage zur Stadt der Zukunft aus weiblicher Sicht

Veranstaltungsplakat

Zwölf Frauen im Alter von Mitte 20 bis Anfang 80 aus Arnsberg und Umgebung erheben ihre Stimmen! Sie beschreiben ihre Vorstellungen und Träume über die „Stadt der Zukunft“, sie stellen klare Forderungen auf, üben Kritik an Bestehendem und erzählen von Hoffnungen, Zweifeln und Ängsten. 

(Info Teatron Theater)

Und all das aus einer ganz persönlichen, weiblichen Perspektive, die nicht spart mit Emotionen, mit Humor und Leichtigkeit, die aber gleichzeitig nicht den Blick verliert für die politische und globale Dimension des Themas. Denn die Stadt der Zukunft ist ein Mosaikstein im Geschehen der Welt – und jede einzelne Frau ein Mosaikstein ihrer Stadt.

Eine Theater-Collage, die alle Interessierten einlädt, mit auf die Reise in die Zukunft der Stadt zu gehen, sich inspirieren zu lassen und selbst in den anschließenden Publikumsgesprächen ihre Stimmen zu erheben.  

Das Projekt „FrauenSTIMMEN“ ist entstanden im Jahr2024 im Rahmen des dreijährigen Forschungsprojektes „TheaDiPOLIS“, das die Stadt Arnsberg in Auftrag gegeben hat und das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird

Sonntag, 09.03.2025 um 18.00 Uhr. (ausgebucht)
Donnerstag,13.03.2025 um 19.30 Uhr. reservix.de
Freitag, 14.03.2025 um 19.30 Uhr. reservix.de
in der KulturSchmiede Arnsberg

Karten für den 13. und 14.3.2025 gibt es bei reservix.de zu 15 €, 8 € oder 0 €. Die Entscheidung für welchen Kartenpreis liegt bei jedem/er einzelnen – je nach finanzieller Möglichkeit und Bereitschaft, die Theaterarbeit zu unterstützen.

Karten entweder online bei reservix.de oder in der Buchhandlung Sonja Vieth sowie allen reservix-Vorverkaufsstellen.

Weitere Informationen unter:  
https://teatron-theater.de/programm/theadipolis-stadt-der-zukunft/
https://www.arnsberg.de/wohnen-leben/bildung/theadipolis