Klimaschutz zahlt sich aus: Jede eingesparte Tonne Treibhausgase reduziert reale Schäden – an Gesundheit, Wohlstand, Infrastruktur und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit

Neues UBA-Handbuch Umweltkosten beziffert globale Schäden durch jährliche deutsche Treibhausgasemissionen auf über 640 Milliarden Euro, die durch ambitionierten Klimaschutz vermieden werden können

Rauchende Schornsteine in einer Industrielandschaft
Treibhausgasemissionen führen weltweit zu Schäden in Milliardenhöhe. (Quelle: ClaudiaOtte / Fotolia)

Treibhausgas– und Schadstoffemissionen schaden nicht nur der Umwelt und dem Klima, sie verursachen auch hohe ökonomische und gesundheitliche Schäden. Durch entsprechende Maßnahmen können diese Schäden vermieden werden. Um diese Effekte sicht- und vergleichbar zu machen, veröffentlicht das Umweltbundesamt seit 2007 wissenschaftlich fundierte Umweltkostensätze, die sie in Geldwerte umrechnen. Das neue „Handbuch Umweltkosten – Methodenkonvention 4.0“ aktualisiert und erweitert die bisherigen Kostensätze und bietet damit eine Entscheidungshilfe für Politik und Wirtschaft.

(Pressemitteilung Umweltbundesamt)

Ob Ernteausfälle infolge von Dürren, zerstörte Gebäude nach Überschwemmungen oder Atemwegserkrankungen durch Feinstaub: Umweltbelastungen wie Treibhausgas– oder Luftschadstoffemissionen erzeugen eine Vielzahl von Schäden für die Gesellschaft – mit immensen Kosten.

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Umleitung: Homeschooling, AfD, Carl Schmitt, Palantir, Mythen, Photovoltaik, Kohle, CDU/CSU und mehr

Die Schnittstelle am Stamm eines liegenden gefällten Baums mit verschiedenen Mustern von Hell bis Dunkel
Musterbildung an der der Schnittstelle eines gefällten Baums (foto: zoom)

Homeschooling und die AfD: Mit der Forderung nach Homeschooling stellt die AfD nicht nur die Schulpflicht in Frage. Sie bedient einen internationalen Kulturkampf, in dem Bildung, Familie und Demokratie neu verhandelt werden … belltower

Selbstversorger AfD (enthält Satire): Das Familienmodell der Rechtsextremisten ist ja traditionell versorgerorientiert, denn für die Jünger des Bettnässers aus Braunau ist die Familie nun mal die Keimzelle des Staates … zynaesthesie

Warum ist die Neue Rechte von Carl Schmitt so fasziniert? Der bedeutendste politische „Klassiker“ für die Neue Rechte dürfte Carl Schmitt sein. Dessen Auffassungen waren bereits vor 1933 gegen eine liberale Demokratie und zugunsten einer identitären Diktatur orientiert. Von diesem Denken ist auch die Neue Rechte geprägt … endstationrechts

Totalitäre Tendenzen: Palantir-Ersatz aus der EU ist ein gefährlicher Wunsch … netzpolitik

Was haben Mythen mit Metapolitik zu tun? „Home-Stories“ in großen Zeitungen, Einzelinterviews im TV, YouTube-Gespräche vor riesigem Publikum: Zentrale Akteur:innen der rechtsextremen Szene sind mittlerweile im medialen Mainstream verankert. Ihre Begriffe sind fester Bestandteil der politischen Debatte. Diese Normalisierung ist kein Zufall, sondern Ergebnis einer Strategie, die im rechten Milieu seit langem offen als solche benannt wird: Metapolitik. Ihr wichtiges Werkzeug: Mythen … geschichtestattmythen

Die MemoryLanes-App: Jugendliche entdecken jüdische Geschichte neu … geschichtsunterricht

Quaschning erklärt: Photovoltaik schlägt Kohle … klimareporter

CDU und CSU: Es hört einfach nicht auf… unkreativ

Gegen die Idiotie der Teilung: „Berliner Sachen“ von Uwe Johnson in einer ausführlich kommentierten Neuausgabe … revierpassagen

Abschied vom Winter

Mehrere kahle Bäume auf einem kahlen grau-braunen Felsgestein. Die Bäume zeichnen sich gegen den grauen Himmel ab.
Bäume auf Felsen rund um den Steinbruch am Meisterstein (foto: zoom)

Nachher kommen Regen und warme Luft ins Hochsauerland gezogen. Die Tagestemperaturen werden in den nächsten Tagen zweistellig und die Nächte sollen frostfrei bleiben.

Laut DWD wird am Mittwoch die Sonne sechs Stunden lang scheinen. Höchsttemperatur in Siedlinghausen: 14 °Celsius.

Screenshot der Warnwetter App des DWD. Reihe von Piktogrammen vom heutigen Freitag (-4°C | 3°C) bis zum nächsten Donnerstag (8°C | 12°C). Jeder Tag mit Wolke und Regentropfen, nur Mittwoch (7°C | 14°C) mit Wolke und Sonne.
Der Mittwoch sieht heute Abend um kurz nach 21 Uhr sehr interessant aus. (Screenshot: Warnwetter-App)

Wettervorhersagen müssen nicht eintreten. Gerade bei der Vorhersage für Mittwoch bleibe ich erst einmal vorsichtig. Allerdings hätte ich gegen warmes und sonniges Fahrradwetter nichts einzuwenden.

Ob es so oder so oder anders kommt – innerlich bin ich auf den Frühling eingestellt.

Der Kunstschnee wird die Skitourismus-Saison in Winterberg zwar noch in die Länge ziehen, aber das echte Winter-Feeling ist angesichts der grünen verregneten Wiesen und Restwälder nicht mehr vorhanden.

Sportprogramm: Schwimmen, Radfahren, Schach, Spazieren gehen und bei sehr schlechtem Wetter ab in die Mucki-Bude.



Zwischen Wissenschaft, Querdenkern und Lobbyisten

Prof. Stefan Rahmstorf: Die Klimakrise in der öffentlichen Debatte

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=oR4nOP9qWBQ

Ein wichtiger Vortrag von Prof. Stefan Rahmstorf

Der Klimawandel bzw. die Klimakrise scheint inzwischen aus der öffentlichen Debatte verdrängt worden zu sein.

Ich habe bewusst „scheint“ geschrieben, denn die sogenannten „Klimaleugner*innen“ stellen durchaus nicht die Mehrheit unserer Gesellschaft dar. Sie schreien einfach nur lauter ihren Unfug in die Welt hinaus.

Gleichzeitig hat es sich die jetzige Regierung anscheinend zur Aufgabe gemacht, die Klimakrise kleinzureden und die Fossilwirtschaft zu befeuern. Die Medien machen zu großen Teilen mit.

Zeit also, sich dem Thema erneut inhaltlich zuzuwenden und die altbekannten Kenntnisse aufzufrischen.

Unter dem Vortragsvideo von Stefan Rahmstorf bei Youtube heißt es:

„Am Donnerstag, dem 27. November 2025, lud die Grüne Fraktion im Bayerischen Landtag zum Bayerischen Klimaempfang 2025. Unter dem Leitmotiv „Zehn Jahre Paris – Zukunft braucht jetzt Mut!“ versammelten sich rund 300 engagierte Gäste aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im Senatsaal des Maximilianeums. In seinem Vortrag zeigte PIK-Wissenschaftler Dr. Stefan Rahmstorf eindrücklich, mit welchen unwissenschaftlichen Behauptungen wir zunehmend konfrontiert sind und wie gefährlich die wachsende Klimaleugnung ist. Seine Botschaft war unmissverständlich: Wir kennen die Fakten, wir kennen die Lösungen – jetzt braucht es entschlossenes Handeln.“ (Hervorhebung zoom)

Armut, Reichtum, neoliberale Gier & soziale Gerechtigkeit (neue Oxfam Studie 2026)

Umwelt – Ökologie und soziale Gerechtigkeit: Ohne soziale Gerechtigkeit ist Nachhaltigkeit nicht zu erreichen

Grafik: mitwelt.org

Das Problem ist nicht nur die Gier der Konzerne und Milliardäre. Das Problem sind die „Wir erlauben Konzernen & Milliardären immer alles-Parteien und Medien“. In Deutschland sind dies vor allem CDU, CSU, FDP, AfD und die Springerpresse. Zorn gegen Unrecht entsteht nicht, solange es die Superreichen, die BILD-Zeitung und marktradikale, libertäre und rechte Parteien schaffen, dass die Menschen nach oben buckeln und nach unten treten.

(Übernahme eines Artikels von Axel Mayer: https://www.mitwelt.org/armut-reichtum-gier-neoliberalismus-soziale-gerechtigkeit)

Beginnen wir mit einer schwierigen Aufgabe. Stellen Sie sich eine Milliarde Dollar oder Euro vor. Eine Milliarde sind tausend Millionen. Denken Sie an eine Milliarde Kügelchen mit einem Durchmesser von einem Millimeter. Aneinandergereiht würden die Kügelchen eine Kette von einer Milliarde Millimeter oder 1000 Kilometer ergeben, etwas länger als die Entfernung von München nach Rom.

Öl- & Gas: Die Profite der Klimakatastrophenverantwortlichen

„Einer auf Weltbank-Daten basierenden wissenschaftlichen Studie von 2022 zufolge haben allein die Öl- und Gaskonzerne und die Petrostaaten von 1970 bis 2020 inflationsbereinigt etwa eine Billion US-Dollar pro Jahr Gewinn gemacht. Knapp drei Milliarden Dollar pro Tag. Jeden Tag, fünfzig Jahre lang. Gewinn, nicht Umsatz. Am meisten verdienten die Konzerne in den letzten 20 Jahren. 2022 stellten sie einen neuen Rekord auf.“ schreibt der Spiegel

Armut, Reichtum und die demokratiegefährdende Macht der Konzerne, Milliardäre und West-Oligarchen (Grafik: mitwelt.org)
Ergebnisse des Oxfam Berichts 2026: (Eine Milliarde sind tausend Millionen)
  • Rekord-Reichtum: Im Jahr 2025 ist das Vermögen von Milliardär*innen um 2,5 Billionen US-Dollar gewachsen – auf den Rekordwert von 18,3 Billionen US-Dollar.
  • Die ärmere Hälfte: Dieser Anstieg in nur einem Jahr entspricht fast dem gesamten Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung, das sind mehr als vier Milliarden Menschen.
  • +80 Prozent: Seit 2020 ist das Vermögen von Milliardär*innen inflationsbereinigt um mehr als 80 Prozent gestiegen.
  • 4 Sekunden: In vier Sekunden verdient Elon Musk, der reichste Mann der Welt, so viel wie ein Mensch im weltweiten Durchschnitt in einem Jahr.
  • Fast die Hälfte der Weltbevölkerung – 3,77 Milliarden Menschen – leben in Armut, also von weniger als 8,30 US-Dollar pro Tag.
  • Rund 2,3 Milliarden Menschen sind von moderater oder schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen. Diese Zahl stieg zwischen 2015 und 2024 um 42,6 Prozent.
Auch in Deutschland wächst der Superreichtum:
  • 2025 ist die Gesamtzahl der Milliardär*innen um ein Drittel auf 172 gestiegen. Deutschland hat die viertmeisten Milliardär*innen weltweit.
  • Ein*e deutsche*r Milliardär*in verdient in weniger als anderthalb Stunden das durchschnittliche Jahreseinkommen in Deutschland.
  • Das Gesamtvermögen aller deutschen Milliardär*innen stieg 2025 inflationsbereinigt um 30 Prozent auf 840,2 Milliarden US-Dollar.

Quelle: Oxfam – Bericht zur sozialen Ungleichheit 2026

Kluge Kaufleute bauen vor

Warum die Wirtschaft Umweltbelange nicht ignorieren darf

Blick auf das Forschungsgelände des UFZ am Forschungsstandort in Leipzig. (Bild: André Künzelmann / UFZ)

Der aktuelle Global Risks Report, den das Weltwirtschaftsform am 14. Januar veröffentlicht hat, analysiert globale Risiken anhand verschiedener Zeiträume, um Entscheidungsträgern dabei zu helfen, aktuelle Krisen und längerfristige Prioritäten gegeneinander abzuwägen. Er zeigt, dass „Extremwetter“, „Artensterben“ und „kritische Veränderungen der Erdsysteme“ langfristig über die nächsten 10 Jahre als größte Gefahren für die Welt angesehen werden. Doch im Ranking für die nächsten 2 Jahre sind genau diese Umweltgefahren nach hinten gerutscht: „kritische Veränderungen der Erdsysteme“ um 7 Plätze, „Biodiversitätsverlust“ um 5 Plätze, „Umweltverschmutzung“ um 3 Plätze. Verdrängt wurden sie wenig überraschend von geopolitischen, aber auch wirtschaftlichen Risiken wie „Inflation“ oder „Rezession“. Diese Prioritätensetzung Richtung Wirtschaft ist zu kurzfristig gedacht, scheibt Prof. Katrin Böhning-Gaese in ihrem Statement. Die Umwelt nicht zu beachten, erhöhe vielleicht jetzt die Gewinne, langfristig steige jedoch das unternehmerische Risiko.

(Pressemitteilung UFZ)

Deutschlands Wirtschaft schwächelt. Gründe gibt es dafür viele: Ein tiefgreifender Strukturwandel in der Automobilbranche, geopolitische Verschiebungen und neue Zölle – das sind einige der Faktoren, mit denen deutsche Firmen zu kämpfen haben. Entsprechend steht die Wirtschaft derzeit besonders im Fokus. Daran ist nichts auszusetzen. Allerdings dürfen darüber die Themen Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit nicht aus dem Blick geraten. Genau diese Gefahr besteht aber, denn es ist verführerisch, in einen „First-things-first“-Modus zu verfallen, das eine als Pflicht, das andere als Kür zu betrachten. Nach dem Motto: Läuft die Wirtschaft erst wieder, dann kümmern wir uns um die Umwelt. Genau diese Haltung scheint sich in wachsenden Teil von Wirtschaft, Politik und, wie aus Umfragen hervorgeht, auch der Gesellschaft festzusetzen. Ist das wirklich klug?

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Davos: 67 zivilgesellschaftliche Organisationen kritisieren Weltwirtschaftsforum in internationaler Erklärung

Protestwanderung gegen das Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos (Foto: Robin Wood/Julian Smaluhn)

Eine Koalition von 67 zivilgesellschaftlichen Organisationen aus über 26 Ländern kritisiert das Weltwirtschaftsforum als Symbol für ein autoritäres Wirtschaftssystem, das die Welt in Kriege, soziale und ökologische Krisen treibt. In einer internationalen Erklärung fordern sie, das Weltwirtschaftsforum mit solidarischen Alternativen wie dem Weltsozialforum zu ersetzen und eine grundlegende Demokratisierung der Weltwirtschaft mit einem Ende der Ausbeutung von Mensch und Natur. 

Max Voegtli von StrikeWEF kritisiert: „Wir lehnen das Weltwirtschaftsforum als Symbol einer autoritären Wirtschaft ab, die nur wenigen dient und diejenigen ausschließt, die Tag für Tag hart arbeiten und von den Krisen der heutigen Zeit betroffen sind: Kriege, Klimakatastrophen und soziale Prekarität.“

„Wir fordern eine grundlegende Demokratisierung der Weltwirtschaft und eine Umverteilung des Reichtums, um unsere krassen globalen Ungleichheiten zu bekämpfen“, erläutert Thomas Eberhardt-Köster von Attac Deutschland. 

Massa Koné, einer der Hauptorganisatoren des Weltsozialforums 2026, betont: „Wir setzen uns für alternative solidarische globale Foren ein, die von und für die Menschen organisiert werden. Das Weltsozialforum 2026 in Benin wird die Menschen befähigen, sich für eine gerechtere Gestaltung der Lebensgrundlagen selbst zu organisieren.“

Die Erklärung wurde initiiert von den Organisatoren des Weltsozialforums 2026 (dem westafrikanischen Netzwerk für Land- und Wassergerechtigkeit „La Convergence Globale des Luttes de Terre et de l’Eau – L’Afrique de Ouest”), den deutschen Organisationen WEED – Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung und Attac, der transnationalen Bewegung Afrique-Europe-Interact sowie vom Schweizer Bündnis StrikeWEF, das die diesjährigen Proteste in Davos organisiert. 

Die vollständige Erklärung auf Englisch, Französisch, Spanisch und Deutsch:

Erklärung gegen das Weltwirtschaftsforum 2026

Die Genossin Sonne ist im Dortmunder U untergegangen

Rolltreppenschacht im Dortmunder U. An den Geländern Werbung für die Ausstellung „Genossin Sonne“ (foto: zoom)

Gestern ist die Ausstellung Genossin Sonne im Dortmunder U zu Ende gegangen. Siehe dazu auch hier im Blog: https://www.schiebener.net/wordpress/dortmund-2-x-2/

Zu sehen waren künstlerischen Arbeiten und Theorien, die versuchten, den Kosmos und insbesondere die Aktivität der Sonne, Energielieferant für Leben auf der Erde, mit sozialen und politischen Bewegungen in Verbindung zu bringen.

Jetzt müssen wir halt ohne Genossin Sonne und esoterische Revolutionstheorien weitermachen.

Es gibt genug zu tun: Klimakrise, Wirtschaftskrisen, Autoritarismus, Fossilismus, weltweiter Rechtsruck, Kriege …

Nicht resignieren! Die Sonne geht heute unter, aber morgen auch wieder auf.

The world dedicates a Poland-sized area of land to liquid biofuels. Is there a more efficient way to generate energy?

Putting solar panels on land used for biofuels would produce enough electricity for all cars and trucks to go electric

Vorbemerkung: Der Artikel ist von Our World in Data übernommen. Ich habe ihn (noch?) nicht ins Deutsche übertragen. Lasst einfach euren Browser übersetzen. Das reicht in der Regel zum Verständnis.)

Data source: Energy Institute – Statistical Review of World Energy (2025)  – OurWorldinData.org/renewable-energy | CC BY

Electric vehicles might be promoted as the key technological solution for low-carbon transport today, but they weren’t always the obvious option. Back in the early 2000s, it was biofuels.1 Rather than extracting and burning oil, we could grow crops like cereals and sugarcane, and turn them into viable fuels.

(By Hannah Ritchie and Pablo Rosado, January 12, 2026)

While we might expect biofuels to be a solution of the past due to the cost-competitiveness and rise of electric cars, the world produces more biofuels than ever. And this rise is expected to continue.

In this article, we give a sense of perspective on how much land is used to produce biofuels, and what the potential of that land could be if we used it for other forms of energy. We’ll focus on what would happen if we used that land for solar panels, and then how many electric vehicles could be powered as a result.

„The world dedicates a Poland-sized area of land to liquid biofuels. Is there a more efficient way to generate energy?“ weiterlesen

Natur, Gesellschaft und Wirtschaft zusammendenken

Wissenschaftler:innen fordern neues Konzept der nachhaltigen Entwicklung

Das neue Modell nachhaltiger Entwicklung: Natur, Wirtschaft und Gesellschaft inkl. Rückkopplungsschleifen. (Foto: CORDIO East Africa)

Was bedeutet eigentlich der Begriff nachhaltige Entwicklung? Bislang basierte der Nachhaltigkeitsrahmen auf einem Drei-Säulen-Modell, das Natur, Gesellschaft und Wirtschaft voneinander trennt. Doch das scheint vor dem Hintergrund des beschleunigten Klimawandels, des Verlusts der biologischen Vielfalt und der Ungleichheiten zwischen den Menschen nicht mehr zweckmäßig. Eine Gruppe renommierter Forscher:innen, die sich so wie Prof. Dr. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) seit vielen Jahre im Weltbiodiversitätsrat (IPBES) engagieren, fordern eine grundlegende Neuausrichtung der Art und Weise, wie die Menschheit nachhaltige Entwicklung versteht und verfolgt. Der Artikel erschien in Nature Communications Sustainability.

(Pressemitteilung UFZ)

Die Autor:innen schlagen in ihrem Artikel ein neues Modell der nachhaltigen Entwicklung vor, das von unten nach oben die Natur als Grundlage positioniert, die Wirtschaft als nächste Ebene unterstützt und der Gesellschaft in der dritten Ebene Vorteile verschafft. Aus einer Top-down-Perspektive bestimmen gesellschaftliche Werte und Governance-Systeme, wie Menschen die Wirtschaft organisieren und wie sich diese auf die Natur auswirkt, von der sie ab hängig sind. „Wir müssen uns von der Vorstellung lösen, dass Natur, Wirtschaft und Gesellschaft getrennte Bereiche sind“, sagte Dr. David Obura, Direktor von CORDIO East Africa und Vorsitzender des Weltbiodiversitätsrates IPBES. „Unser Modell betrachtet sie als miteinander verbundene Ebenen eines integrierten Systems. Damit kann jedes Unternehmen, jede Gemeinde und jedes Land den Fluss der Vorteile aus der Natur über die Wirtschaftssektoren bis hin zu den Menschen verfolgen und sehen, wie sich unsere Entscheidungen auf die Natur auswirken.“

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