Landrat Dr. Karl Schneider verabschiedet Dr. Peter Kleeschulte in den Ruhestand.

Am 21. Dezember wurde Dr. Peter Kleeschulte in den Ruhestand verabschiedet. V.l.n.r. zuständige Bereichsleiterin Anja Menne, Landrat Dr. Karl Schneider, Dr. Peter Kleeschulte und neuer Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Klaus Schmidt. (Pressefoto: HSK)

Landrat Dr. Karl Schneider hat den Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Peter Kleeschulte in dieser Woche (21. Dezember) in den Ruhestand verabschiedet. Bereits am 10. Dezember bedankten sich die Kreistagsmitglieder in ihrer letzten Sitzung bei Dr. Kleeschulte für seine Arbeit.

Kleeschulte war knapp 19 Jahre Amtsarzt und hatte in dieser Zeit mit seinem Team zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Darunter den PFT-Skandal, die Schwermetallbelastung im Stadtgebiet Brilon und aktuell die Corona-Krise. „Seit dem 1. Juli 2003 haben Sie das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises geleitet und seit Oktober 2005 arbeiten wir beide eng und vertrauensvoll zusammen. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei Ihnen, auch dass Sie auf meinen Wunsch hin Ihren Ruhestand um ein paar Monate nach hinten geschoben haben“, mit diesen Worten wurde Dr. Kleeschulte von Landrat Dr. Karl Schneider verabschiedet.

Nach seinem Medizinstudium an der Universität Münster erwarb Dr. Peter Kleeschulte im November 1984 seine Approbation als Arzt und wurde als Stadtarzt bei der Stadt Köln eingestellt. Danach folgte die Assistenzarztstelle im Marienhospital Herne und in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen. Am 1. April 1991 begann Kleeschulte dann seinen amtsärztlichen Dienst im Gesundheitsamt der Stadt Köln, wo er Ende 1994 die Facharztanerkennung als „Arzt für Öffentliches Gesundheitswesen“ erhielt. Am 1. Juli 2003 wurde Dr. Peter Kleeschulte als neuer Leiter des HSK-Gesundheitsamtes eingestellt.

Zum 1. Januar 2022 folgt Dr. Klaus Schmidt als Leiter des Gesundheitsamtes. Seit April 2013 ist er beim Hochsauerlandkreis tätig, in den letzten Jahren als stellvertretender Gesundheitsamtsleiter und medizinischer Leiter im Bereich Amtsärztlicher Dienst, Infektionsschutz und Verwaltung. Nach seinem Medizinstudium absolvierte er die Ausbildung zum Facharzt für Urologie und war nach seiner klinischen Tätigkeit von 1997-2013 in eigener Praxis tätig. Während seiner Beschäftigung im Gesundheitsamt erwarb er die Facharztanerkennung als Arzt für Öffentliches Gesundheitswesen.

Corona-Virus im HSK: 68 Neuinfizierte, 58 Genesene, 42 stationär. 54-jährige Frau aus Sundern verstorben.

Mit Stand von Mittwoch, 22. Dezember, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis 68 Neuinfizierte und 58 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nun 122,8 (Stand 22. Dezember, 0 Uhr).

Die Statistik weist damit 614 Infizierte, 13.755 Genesene sowie 14.601 bestätigte Fälle auf. Stationär werden 42 Personen im Krankenhaus behandelt, zehn intensivmedizinisch und davon werden sieben beatmet.

Der Hochsauerlandkreis muss den 232.Todesfall in Verbindung mit einer Corona-Infektion vermelden. Am 20. Dezember ist eine 54-jährige Frau aus Sundern verstorben.

Zahlreiche Einrichtungen sind aus der Statistik gefallen, sodass aktuell ein Krankenhaus, drei Pflegeeinrichtungen, zwei Einrichtungen der Eingliederungshilfe, 42 Schulen und fünf Kindertagesstätten betroffen sind.

Alle 614 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (182), Bestwig (26), Brilon (92), Eslohe (14), Hallenberg (10), Marsberg (59), Medebach (20), Meschede (58), Olsberg (38), Schmallenberg (51), Sundern (42) und Winterberg (22).

Am Freitag, 24. Dezember und 31. Dezember, ist die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes (0291 / 94 – 2202) nicht besetzt. Das Kreisgesundheitsamt arbeitet jedoch im Fallmanagement und in der Kontaktpersonennachverfolgung über die Feiertage im Rahmen der Corona-Pandemie.

180 Kinderimpfungen in Schmallenberg, Brilon und Arnsberg

In der ständigen Impfstelle Kulturzentrum Arnsberg wurde am vergangenen Freitag die kleine Loki geimpft. (pressefoto: hsk)

Ausführliche Aufklärungsgespräche, kleine „Piekse“ und bunte Pflaster: Am vergangen Freitag (17. Dezember) begrüßte die Koordinierende Covid-Impfeinheit des Hochsauerlandkreises 180 Kinder zur ihrer Impfung in Schmallenberg, Brilon und Arnsberg.

Jeweils ein Team aus sechs Personen, darunter zwei Kinderärzte kümmerten sich um die Kinderimpfungen, die in kürzester Zeit nach Bekanntgabe ausgebucht waren. Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten spiegelten den Impfteams positive Feedbacks zurück.

In Brilon konnten sich die kleinen Impflinge über kindgerechte Plakate und Frösche von der AOK freuen.

Weitere Termine für Kinderimpfungen (fünf bis elf Jahre) werden zeitnah auf der Internetseite www.hochsauerlandkreis.de freigeschaltet. Das Angebot richtet sich an alle Kinder auch ohne Vorerkrankungen.

Corona-Virus im HSK: 25 Neuinfizierte, 235 Genesene, 46 stationär. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 125,9.

Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes weist für Dienstag, 21. Dezember, 9 Uhr, gegenüber dem Vortag 25 Neuinfizierte und 235 Genesene aus. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 125,9 (Stand 21. Dezember, 0 Uhr).

Damit gibt es aktuell 605 Infizierte, 13.697 Genesene sowie 14.533 bestätigte Fälle. Stationär werden 46 Personen behandelt, zehn intensivmedizinisch und davon werden sechs Personen beatmet.

Der Hochsauerlandkreis muss nun 231 Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion vermelden. Am 17. Dezember sind eine 91-jährige Frau aus Brilon, ein 87-jähriger Mann aus Arnsberg und ein 90-järiger Mann aus Sundern verstorben.

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Wanderung mit Abstand (foto: zoom)

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Corona-Virus im HSK: 116 Neuinfizierte, 48 stationär. 60 Schulen und elf Kindertagesstätten betroffen. Impfangebote zwischen den Feiertagen.

Über das Wochenende gab es mit Stand von Montag, 20. Dezember, 9 Uhr, kreisweit 116 Neuinfizierte. Die Zahl der Genesenen wird statistisch erst für morgen bereinigt. Die 7-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken und beträgt nun 131,6 (Stand 20. Dezember, 0 Uhr).

Damit sind es aktuell 818 Infizierte, 13.462 Genesene sowie 14.508 bestätigte Fälle. Stationär werden 48 Personen behandelt, davon werden zehn Personen intensivmedizinisch betreut und acht Personen werden beatmet.

Am 13. Dezember ist ein 84-jähriger Mann aus Brilon verstorben. Damit sind es jetzt 228 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Vom Infektionsgeschehen sind zwei Krankenhäuser, drei Pflegeeinrichtungen, sechs Einrichtungen der Eingliederungshilfe, eine medizinische Einrichtung, 60 Schulen und elf Kindertagesstätten betroffen.

Alle 818 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (236), Bestwig (38), Brilon (135), Eslohe (18), Hallenberg (9), Marsberg (74), Medebach (22), Meschede (68), Olsberg (61), Schmallenberg (69), Sundern (58) und Winterberg (30).

Die Koordinierende Covid-Impfeinheit des Hochsauerlandkreises bietet zwischen den Feiertagen weiterhin Impfangebote in verschiedenen Städten und Gemeinden an.

Folgende Termine finden nach den Weihnachtsfeiertagen statt:

27.12.2021 Medebach, Schützenhalle, Schützenstr. 27, 12-18 Uhr
28.12.2021 Medebach, Schützenhalle, Schützenstr. 27, 09-15 Uhr

27.12.2021 Marsberg, Dreifachturnhalle, Jahnstr. 5, 12-18 Uhr
28.12.2021 Marsberg, Dreifachturnhalle, Jahnstr. 5, 09-15 Uhr

29.12.2021 Brilon, Schützenhalle, Altenbürener Str. 19, 12-18 Uhr
30.12.2021 Brilon, Schützenhalle, Altenbürener Str. 19, 09-15 Uhr

29.12.2021 Winterberg, Panorama-Raum Oversum, Am Kurpark 4, 12-18 Uhr
30.12.2021 Winterberg, Panorama-Raum Oversum, Am Kurpark 4, 09-15 Uhr

Die ständige Impfstelle im Kulturzentrum Arnsberg-Hüsten ist am 24. und 25. Dezember sowie am 31. Dezember und 01. Januar geschlossen. Die Impfhotline (0291/94-6500) ist am 24. und 31. Dezember nicht erreichbar.

Weitere Termine werden in Kürze auf der Internetseite www.hochsauerlandkreis.de bekanntgegeben.

Erste Stellungnahme des Expertenrates der Bundesregierung zu COVID-19
Einordnung und Konsequenzen der Omikronwelle
Datum der Veröffentlichung: 19.12.2021

Im folgenden veröffentliche ich die heutige einstimmig getroffene Stellungnahme des Expertenrates zur Einordnung der kommenden Omikronwelle.

Das Dokument ist leicht zu lesen und zu verstehen. Kurz zusammengefasst: Die Lage ist ernst und es braucht ernsthafte Konsequenzen.

Lest selbst.

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Aktuelle Ausgangslage in Deutschland
In der vierten und bislang stärksten Infektionswelle nach fast zwei Jahren Corona-Pandemie arbeitet das deutsche Gesundheitssystem aktuell unter sehr hoher Last. Neben einer konstant hohen Zahl von COVID-19 Patient:innen mit starker Belastung, insbesondere der Intensivbereiche, ist die Versorgung der nicht-COVID Erkrankten bereits in Teilen eingeschränkt. Schwerwiegende Verluste im Personalbereich der Krankenhäuser sind eingetreten und werden weiter zunehmen.

Die aktuell sinkenden Inzidenzen werden von weiten Teilen der Gesellschaft und Politik als Zeichen der Entspannung wahrgenommen. Die zu erwartende Meldeverzögerung über die kommenden Feiertage wird diesen Eindruck weiter verstärken. Aus den in der Folge aufgeführten Gründen ist dieser Eindruck nicht gerechtfertigt.

Aktueller Kenntnisstand zu Omikron/ B1.1.529
Die kürzlich identifizierte Omikron-Variante bringt eine neue Dimension in das Pandemiegeschehen. Omikron zeichnet sich durch eine stark gesteigerte Übertragbarkeit und ein Unterlaufen eines bestehenden Immunschutzes aus. Dies bedeutet, dass die neue Variante mehrere ungünstige Eigenschaften vereint. Sie infiziert in kürzester Zeit deutlich mehr Menschen und bezieht auch Genesene und Geimpfte stärker in das Infektionsgeschehen ein. Dies kann zu einer explosionsartigen Verbreitung führen: In Dänemark, Norwegen, den Niederlanden und Großbritannien wird bereits eine nie dagewesenen Verbreitungsgeschwindigkeit mit Omikron-Verdopplungszeiten von etwa 2-3 Tagen beobachtet. Mehrere unserer betroffenen Nachbarstaaten haben angesichts dieser Dynamik umgehend teils tiefgreifende Gegenmaßnahmen zur Eindämmung eines potentiell unkontrollierbaren Infektionsgeschehens ergriffen. Auch wenn in dieser frühen Phase der Omikronwelle die Krankheitsschwere nicht abschließend beurteilt werden kann, steigt die Hospitalisierung in Hotspots wie London bereits deutlich an. Es ist bisher nicht davon auszugehen, dass im Vergleich zur Delta-Variante Menschen ohne Immunschutz einen milderen Krankheitsverlauf aufweisen werden. Erste Studienergebnisse zeigen, dass der Impfschutz gegen die Omikron-Variante rasch nachlässt und auch immune Personen symptomatisch erkranken. Der Schutz vor schwerer Erkrankung bleibt wahrscheinlich teilweise erhalten. Mehrere Studien zeigen einen deutlich verbesserten Immunschutz nach erfolgter Boosterimpfung mit den derzeit verfügbaren mRNA Impfstoffen. In Deutschland ist jedoch aufgrund der vergleichsweise großen Impflücke, die insbesondere bei Erwachsenen besteht, mit einer sehr hohen Krankheitslast durch Omikron zu rechnen.

Kurz- und mittelfristige Szenarien des Infektionsgeschehens in Deutschland
Nationale und internationale Modellierungen der Infektionsdynamik und möglicher Spitzeninzidenzen zeigen eine neue Qualität der Pandemie auf. Die in Deutschland angenommene Verdopplungszeit der Omikron-Inzidenz liegt aktuell im Bereich von etwa 2-4 Tagen. Durch die derzeitig gültigen Maßnahmen ist diese Verdoppelungszeit im Vergleich zu England zwar etwas langsamer, aber deutlich schneller als bei allen bisherigen Varianten. Sollte sich die Ausbreitung der Omikron-Variante in Deutschland so fortsetzen, wäre ein relevanter Teil der Bevölkerung zeitgleich erkrankt und/oder in Quarantäne. Dadurch wäre das Gesundheitssystem und die gesamte kritische Infrastruktur unseres Landes extrem belastet. Weitere Kollateraleffekte sind insbesondere in der berufstätigen Bevölkerung zu erwarten, u.a. durch die dann notwendige Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Menschen. Eine massive Ausweitung der Boosterkampagne kann die Dynamik verlangsamen und damit das Ausmaß mindern, aber nicht verhindern. Laut der mathematischen Modelle kann eine Überlastung des Gesundheitssystems und die Einschränkung der kritischen Infrastruktur nur zusammen mit starken Kontaktreduktionen eingedämmt werden.

Gefährdungspotential für die kritische Infrastruktur
Schnell steigende Inzidenzen bergen hohe Risiken für die kritischen Infrastruktur (KRITIS) in Deutschland. Hierzu gehören unter anderem Krankenhäuser, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Telekommunikation, Strom- und Wasserversorgung und die entsprechende Logistik. Deshalb bedarf es einer umfassenden und sofortigen Vorbereitung des Schutzes der kritischen Infrastruktur unseres Landes. Es müssen in den kommenden Tagen Vorkehrungen für die ersten Monate des Jahres 2022 getroffen werden, und zwar auf politischer und organisatorischer Ebene des Bundes, der Länder, der Städte und Gemeinden. Dabei sollten mögliche Partner wie Bundeswehr, THW oder Hilfsorganisationen frühzeitig eingebunden werden. Aktivierungswege und Steuerungsmechanismen müssen kurzfristig verfügbar sein sowie ausreichende Testkapazitäten und Versorgungsketten sichergestellt werden. Die Krankenhäuser müssen eine hinreichende Vorratshaltung von Material und Medikamenten herstellen. Eine schnelle politische Handlungsfähigkeit muss zu jedem Zeitpunkt auch während der Feiertage gewährleistet sein.

Belastung des Gesundheitssystems durch Omikron
Aufgrund des gleichzeitigen, extremen Patientenaufkommens ist eine erhebliche Überlastung der Krankenhäuser zu erwarten – selbst für den wenig wahrscheinlichen Fall einer deutlich abgeschwächten Krankheitsschwere im Vergleich zur Delta-Variante. Sogar wenn sich alle Krankenhäuser ausschließlich auf die Versorgung von Notfällen und dringlichen Eingriffen konzentrieren, wird eine qualitativ angemessene Versorgung aller Erkrankten nicht mehr möglich sein. Eine strategische Patientenverlegung kann aufgrund der zu erwartenden flächendeckend hohen Belastung nicht mehr nennenswert zu einer regionalen Entlastung beitragen.

Zeitnah notwendige Maßnahmen
Aus dem geschilderten Szenario ergibt sich Handlungsbedarf bereits für die kommenden Tage. Wirksame bundesweit abgestimmte Gegenmaßnahmen zur Kontrolle des Infektionsgeschehens sind vorzubereiten, insbesondere gut geplante und gut kommunizierte Kontaktbeschränkungen. Die aktuell geltenden Maßnahmen müssen darüber hinaus noch stringenter fortgeführt werden. Parallel sollte die Impfkampagne erheblich intensiviert werden. Die Boosterimpfungen, wie auch die Erst- und Zweitimpfungen, müssen auch über die kommenden Feiertage mit allen verfügbaren Mitteln fortgesetzt und weiter beschleunigt werden. Insbesondere für Ältere und andere Personen mit bekanntem Risiko für einen schweren COVID-19 Verlauf ist höchste Dringlichkeit geboten. Allerdings zeigen alle Modelle, dass Boosterimpfungen alleine keine ausreichende Eindämmung der Omikronwelle bewirken, sondern zusätzlich Kontaktbeschränkungen notwendig sind. Neben den notwendigen politischen Entscheidungen muss die Bevölkerung intensiv zur aktiven Infektionskontrolle aufgefordert werden. Dazu gehören die Vermeidung größerer Zusammenkünfte, das konsequente, bevorzugte Tragen von FFP2 Masken, insbesondere in Innenbereichen, sowie der verstärkte Einsatz von Schnelltests bei Zusammenkünften vor und während der Festtage. Besonders vulnerable Gruppen bedürfen verstärkter Schutzmaßnahmen durch hochfrequente Testung und FFP2 Masken.

Bei allen Entscheidungen müssen die Interessen besonders belasteter und vulnerabler Gruppen, wie beispielsweise Kinder, Jugendliche oder Pflegebedürftige höchste Priorität erhalten.

Der Expertenrat erwartet für die kommenden Wochen und Monate enorme Herausforderungen, die ein gemeinsames und zeitnahes Handeln aller erfordern. Neben dem konsequenten Handeln ist stringentes Erklären entscheidend. Die Omikronwelle trifft auf eine Bevölkerung, die durch eine fast zweijährige Pandemie und deren Bekämpfung erschöpft ist und in der massive Spannungen täglich offenkundig sind. Eine umfassende Kommunikationsstrategie mit nachvollziehbaren Erklärungen der neuen Risikosituation und der daraus folgenden Massnahmen ist essentiell. Die Omikronwelle läßt sich in dieser hochdynamischen Lage nur durch entschlossenes und nachhaltiges politisches Handeln bewältigen.

Zustimmung im Expertenrat: 19 von 19

Umleitung: Zemmour-Kandidatur, Paragraf 219a, Niederlande in harten Lockdown, Abschied vom Schuldprinzip, Kunst als Bedeutungs-Container und staunen mit der Stadtteilzeitung.

Vermisst jemand seine Insel? (foto: zoom)

Die Zemmour-Kandidatur: Konkurrenz von Rechts für Marine Le Pen … blicknachrechts

Paragraf 219a: „Ein Schaden, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann“ … rnd

Kunst als Bedeutungs-Container: Menschsein bedeutet, über die Funktionen der Lebenserhaltung und Reproduktion hinaus, Erkenntnis zu generieren … endoplast

Gegen Omikron-Variante: Niederlande umgehend in harten Lockdown … scilogs

Auch in meinem Staat: Das Schuldprinzip wird verabschiedet. Es wird ersetzt durch ein mechanisches Prinzip der Äquivalenz: Auf solche Untat folgt solche Strafe … prinzessinnenreporter

Katze im Sack und ein früher Weihnachtsbaum: Lerne staunen mit der Stadtteilzeitung! … revierpassagen

Corona-Virus im HSK: 45 Neuinfizierte, 70 Genesene, 40 stationär. Zehn Kindertagesstätten und 57 Schulen betroffen.

Mit Stand von Freitag, 17. Dezember, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis 45 Neuinfizierte und 70 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 149,0 (Stand 17. Dezember, 0 Uhr).

Die Statistik weist damit 703 Infizierte, 13.462 Genesene sowie 14.392 bestätigte Fälle auf. Stationär werden 40 Personen behandelt, elf intensivmedizinisch und davon werden sechs Personen beatmet. Der Hochsauerlandkreis muss den 227. Todesfall in Verbindung mit einer Corona-Infektion vermelden. Am 15. Dezember ist ein 69-jähriger Mann aus Eslohe verstorben.

Vom Infektionsgeschehen sind aktuell zwei Krankenhäuser, zwei Pflegeeinrichtungen, sechs Einrichtungen der Eingliederungshilfen, eine soziale bzw. medizinische Einrichtung, zehn Kindertagesstätten und 57 Schulen betroffen.

Alle 703 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (186), Bestwig (37), Brilon (123), Eslohe (13), Hallenberg (8), Marsberg (65), Medebach (18), Meschede (56), Olsberg (58), Schmallenberg (64), Sundern (55) und Winterberg (20).

Am Montag, 20. Dezember, ist die Corona-Hotline (0291/94-2202) aus internen Gründen erst ab 12 Uhr erreichbar.

Corona-Virus im HSK: 60 Neuinfizierte, 84 Genesene, 34 stationär.

Am Donnerstag, 16. Dezember, 9 Uhr, verzeichnet die Statistik des Kreisgesundheitsamtes 60 Neuinfizierte und 84 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter und beträgt jetzt 149,8 (Stand 16. Dezember).

Damit gibt es kreisweit 729 Infizierte, 13.392 Genesene sowie 14.347 bestätigte Fälle. Stationär werden 34 Personen im Krankenhaus behandelt, elf intensivmedizinisch und davon werden sechs Personen beatmet.

Am 15. Dezember ist eine 94-jährige Frau aus Marsberg verstorben. Damit sind es jetzt 226 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.