Schwächere CO2-Vorgaben – VCD kritisiert Rolle rückwärts beim Klimaschutz

Union und SPD haben sich heute Nacht auf eine Schwächung des Klimaschutzes im Verkehr geeinigt: Die Bundesregierung will sich in Brüssel dafür einsetzen, die CO2-Vorgaben ab 2035 abzuschwächen. Damit legt die Bundesregierung die Axt an den Klimaschutz im Verkehr und bremst die E-Mobilität aus, kritisiert der ökologische Verkehrsclub VCD.

(Pressemitteilung VCD)

„Die Bundesregierung müsste alle Hebel in Bewegung setzen, damit die Elektromobilität volle Fahrt aufnimmt“, sagte die VCD-Bundesvorsitzende Christiane Rohleder. „Stattdessen macht sie eine Rolle rückwärts. Das schadet dem Klimaschutz und unserer Industrie gleichzeitig.“ China habe längst verstanden, dass die Zukunft elektrisch ist. „Es untergräbt auch die Planungssicherheit, wenn beschlossene EU-Regelungen gleich wieder in Frage gestellt werden. Den Schaden haben die Unternehmen, die im Vertrauen auf diese Regelungen investiert haben.“

Rohleder sieht in den angestrebten Änderungen eine Mogelpackung, da Plug-In-Hybride im Realbetrieb dreimal mehr CO2 ausstoßen, als die Werbung verspricht: „Auch nach 2035 sollen sogenannte ‚hocheffiziente Verbrenner‘ zulässig sein, wenn sie mit E-Fuels oder Biosprit betrieben werden. Doch E-Fuels werden auch künftig rar und teuer bleiben, und sie werden dort benötigt, wo andere Lösungen schwierig sind – etwa bei Flugzeugen.“ Besonders fatal sei der stärkere Einsatz von Agrokraftstoffen: „Getreide gehört auf den Teller und nicht in den Tank“, so Rohleder. „Zumal der Klimanutzen zweifelhaft ist.“

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Öko-Weihnachtsbäume: Mit wenigen Klicks zur Verkaufsstelle in der Nähe

ROBIN WOOD informiert über Öko-Weihnachtsbäume und gibt Tipps zu Siegeln und Einkauf

Fertig verpackt für den Verkauf: Öko-Weihnachtsbaum auf einem Öko-Weihnachtsbaumhof im Harz. (Bild: Moritz Heck/Robin Wood)

Weihnachten unterm Christbaum ist beliebt. Die meisten hierzulande verkauften Weihnachtsbäume stammen allerdings aus Plantagen, die gedüngt und mit Pestiziden bespritzt werden. Dies ist eine gefährliche Belastung für Böden, Gewässer und Tiere, insbesondere Insekten. Dabei geht es auch anders. Im Internet unter robinwood.de/weihnachtsbaum informiert ROBIN WOOD auch in diesem Jahr über Öko-Weihnachtsbäume mit glaubwürdigem Siegel und darüber, wo sie zu bekommen sind.

(Pressemitteilung Robin Wood, ähnlich 2024)

Um die Suche nach zertifizierten Öko-Weihnachtsbäumen zu erleichtern, recherchiert ROBIN WOOD jede Saison bundesweit die aktuellen Verkaufsplätze für Öko-Weihnachtsbäume. Die Ergebnisse präsentiert die Umweltorganisation in einer digitalen Karte. Mit wenigen Klicks können dort alle Interessierten einfach und schnell nach einer entsprechenden Verkaufsstelle in ihrer Nähe suchen. Ergänzt wird diese Karte durch unabhängige Tipps zum Baum-Einkauf und durch eine Kurzinformation zu den Siegeln. 

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Der Kreistag des HSK hat sich konstituiert: Stellvertretende Landräte gewählt – Ausschussvorsitzende bestimmt

Bröckelnde „Brandmauer“: AfD erhält den Vorsitz des Wahlprüfungsausschusses

Landrat Thomas Grosche (CDU) (r.) mit seinen Stellvertretungen (v.l.n.r.): Sascha Walenta (CDU), Nathalie Evers-Stumpf (SPD) und Hiltrud Schmidt (CDU). (Foto: Pressestelle HSK)

Der Kreistag des Hochsauerlandkreises hat in seiner konstituierenden Sitzung am Freitag, 21. November, wichtige Personalentscheidungen getroffen. Nachdem Thomas Grosche als neuer Landrat zu Beginn vereidigt wurde, wählte das Gremium seine Stellvertretungen: Bestätigt als 1. Stellvertretende Landrätin wurde Hiltrud Schmidt (CDU), 2. Stellvertretender Landrat ist nun Sascha Walenta (CDU) und als 3. Stellvertretende Landrätin fungiert Nathalie Evers-Stumpf (SPD). Die in Teilen verfassungswidrige und gesichert rechtsextremistische AfD stellt den Vorsitzenden des Wahlprüfungsausschusses und den Stellvertreter im Ausschuss für Bauen, Verkehr und Mobilität.

Folgende Ausschüsse und Vorsitzende sind eingerichtet bzw. gewählt worden:

Gesundheits- und Sozialausschuss
Vorsitzender: Friedrich Nies (CDU), Stellvertreter: Marian Hellmund (Die Linke)

Ausschuss für Bauen, Verkehr und Mobilität
Vorsitzende: Anna Kaufhold (CDU), Stellvertreter: Jan Bornemann (AfD)

Ausschuss für Wirtschaft, Struktur und Tourismus
Vorsitzender: Peter Newiger (SPD), Stellvertreter: Klaus Schulte (CDU)

Schulausschuss
Vorsitzender: Wolfgang Diekmann (CDU), Stellvertreterin: Nathalie Evers-Stumpf (SPD)

Kulturausschuss
Vorsitzender: Werner Wolff (CDU), Stellvertreter: Markus Ebert (SPD)

Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten
Vorsitzende: Helle Sönnecken (Bündnis 90/Die Grünen), Stellvertreter: Bernd Liesenfeld (CDU)

Betriebsausschuss
Vorsitzender: Ludger Böddeker (SPD), Stellvertreter: Frank Schauerte (CDU)

Ausschuss für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung
Vorsitzende: Christiane Schmidt (CDU), Stellvertreter: Maurice Hachenei (CDU)

Rechnungsprüfungsausschuss
Vorsitzender: Bernd Liesenfeld (CDU), Stellvertreter: Wolfgang Fischer (CDU)

Wahlprüfungsausschuss
Vorsitzender: Ralf Landgraf (AfD), Stellvertreter: Ralf Fischer (CDU)

Hinweis: Der Kreisjugendhilfeausschuss wählt seine Vorsitzenden in der ersten Sitzung selbst.

Neues Kulturprogramm des WERKKREIS KULTUR MESCHEDE 2026

Das Duo „JAZZAFFAIR“ präsentiert sein Programm „Let’s Swing to Christmas“ am 14. Dezember 2025 um 18:00 Uhr im Bürgerzentrum Alte Synagoge (Pressefoto)

Meschede. Der WKM – Werkkreis Kultur Meschede e.V. hat auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung eine positive Bilanz des vergangenen Jahres gezogen und zugleich den Blick nach vorne gerichtet. Der Verein präsentierte das Jahresprogramm 2026, das erneut zahlreiche kulturelle Höhepunkte für Meschede und die Region verspricht.

(Pressemitteilung WKM)

Die nächste Veranstaltung findet im Bürgerzentrum Alte Synagoge am 14. Dezember 2025 um 18:00 Uhr statt: Das Duo „JAZZAFFAIR“ präsentiert sein Programm „Let’s Swing to Christmas“, eine stimmungsvolle musikalische Einstimmung auf die Weihnachtszeit innerhalb des Jazzfest „TAKE5 – Jazz am Hellweg“ Der Eintritt an der Abendkasse beträgt 25 Euro, ansonsten Karten über eventim.de

Ausblick: Das WKM-Programm 2026

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Workshop „Parolen-Paroli“ im Sauerland-Museum

Argumentationstrainig gegen Stammtischparolen

Nazis, Witzbolde oder ironische Antifas? Wandsprüche 20218 am Bahntrassenweg in Bad Fredeburg. (archivfoto: zoom)

Das Sauerland-Museum in Arnsberg lädt im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Mit Herz, Hand und Verstand. Demokratisches Leben im Sauerland“ zu einem Workshop ein, der sich mit dem Begegnen von sogenannten „Stammtischparolen“ beschäftigt.

(Pressemitteilung HSK)

In dem dreistündigen Workshop werden die Teilnehmer darin geschult, Stammtischparolen zu erkennen und ihnen argumentativ zu begegnen. Für typische Stammtischsprüche werden konkrete Gegenargumente gefunden und hilfreiche Gesprächsstrategien erarbeitet. Der Workshop ist interaktiv und partizipativ, mit Gesprächsübungen, Diskussionen im Plenum, Kleingruppenarbeit und Reflexion der Arbeitsergebnisse.

Der Referent Jürgen Albrecht ist ausgebildeter Theaterpädagoge (BUT) und Schauspieler, seit 30 Jahren auch Mitglied des Sprecherensembles im Deutschlandfunk, und im Argumentationstraining ausgebildet von Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer, der das Buch „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ geschrieben hat. 

Termin: Samstag, 29. November, 14 Uhr
Ort: Blaues Haus, Alter Markt 30
Kosten: 15 €

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de oder auf der Website www.sauerland-museum.de

Im Land der tausend Berge

Ein neuer „Sauerland-Roman“ bricht mit Tabus und Konventionen

Der Autor des neuen Sauerland-Romans Hans Joachim Picht wurde 1946 in Winterberg geboren und wuchs in Reiste auf, einem kleinen Ort in der Gemeinde Eslohe (Kurzbiografie sie unten). (Foto: privat)

Soeben ist in der „edition leutekirche sauerland“ der Roman „Im Land der tausend Berge“ von Hans Joachim Picht erschienen. Diese Erzählung über Gewalt, Schuld und Liebe bewegt sich vordergründig noch in der Spur des herkömmlichen „Sauerlandromans“. Umso überzeugender gelingt ein Bruch mit allen Konventionen und Tabus des Genres.

(Pressemitteilung edition leutekirche sauerland)

Die junge Polin Wira wird 1944 aus ihrer Heimat verschleppt und als Zwangsarbeiterin einem Bauernhof im Land der tausend Berge zugewiesen. Die Bäuerin Magda, eine Hitler-Verehrerin, betrachtet die neue Arbeitskraft als „Untermensch“, fühlt sie sich jedoch auf „widernatürliche Weise“ zu ihr hingezogen. Auch der fünfzehnjähriger Sohn Ewald verguckt sich in die in seinen Augen bezaubernde Polin: „Sie ist kein Untermensch.“ – Theobald, der Ehemann der Bäuerin, gehört als SS-Soldat zu einer Einsatzgruppe hinter der Front im Osten und hilft dort bereitwillig, „den Rückraum von Feinden des Reiches zu säubern“. – Wira lebt in einem Verschlag neben den Tieren im Stall und erweist sich auf dem Hof als große Hilfe. Kurz vor Kriegsende wird sie aus dem Zwangsdienst entlassen, kommt aber nie zu Hause an …
45 Jahre später, die Berliner Mauer ist gerade gefallen, sucht Ewald nach einer Pflegerin für seine demenzkranke Mutter Magda. Während einer Zugfahrt begegnet er Lenka, einer polnischen Krankenschwester auf der Suche nach Arbeit im Westen. Er stellt sie als 24-Stunden-Pflegerin ein. Ewald schätzt sowohl Lenkas Arbeit wie ihre Gegenwart. In ihrer Beziehung keimt nicht nur Zuneigung, sondern alsbald auch ein scheinbar widersinniger Verdacht, dem beide nachgehen …

Hans Joachim Picht beleuchtet mit seinem Roman die Dunkelkammern des regionalen Geschichtsgedächtnisses auf fiktionale Weise: So könnte es gewesen sein.


Der Sauerlandroman von Hans Joachim Picht (Bild: Buchumschlag)

Hans Joachim Picht: Im Land der tausend Berge.
Roman. (= edition leutekirche sauerland, Band 27). Hamburg: BoD 2025.
(ISBN: 978-3-6951-9362-2; Paperback; 216 Seiten; 13,99 Euro).
https://buchshop.bod.de/im-land-der-tausend-berge-hans-joachim-picht-9783695193622
(Mit ISBN-Nummer im nahen Buchhandel bestellbar)


Über den Autor

Hans Joachim Picht kommt aus dem Sauerland. Er wurde 1946 in Winterberg geboren und wuchs in Reiste auf, einem kleinen Ort in der Gemeinde Eslohe. Er hat das Gymnasium der Benediktiner in Meschede besucht und Soziologie, Romanistik und Zeitungswissenschaften in München studiert. Anschließend ging er als Stipendiat für ein Aufbaustudium nach Peru. Dies war der Ausgangspunkt für einen lebenslangen Einsatz in der deutschen und europäischen Entwicklungshilfe in Lateinamerika (Peru, Honduras, Bolivien). Finanziert über ein weiteres Stipendium hat er diese Tätigkeit für ein Zweitstudium der Politischen Wissenschaften in Heidelberg und eine Forschungsarbeit über Konflikte zwischen Bauerngemeinden im Andenhochland von Peru unterbrochen. Das Forschungsergebnis wurde in Lima, Peru, als Buch veröffentlicht. – Seit 2016 lebt der Autor in Meschede.

Arnsberger Wald: Vergangenheit, Gegenwart, Nationalpark

Wandel der Vogelwelt sowie Spuren historischer Landnutzung – Vorträge und Diskussionen

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Der Arnsberger Wald hat wohl noch nie in so kurzer Zeit eine derart radikale Umgestaltung erfahren wie in den letzten Jahren. Stürme, Dürre und die darauffolgenden Schädlingskalamitäten haben das Landschaftsbild umgekrempelt. Aber wider Erwarten profitieren Flora und Fauna von dieser Entwicklung.

(Pressemitteilung BUND / VCD)

Die großflächigen Fichten-Kalamitäten haben zu einer enormen Bestandszunahme von Offenlandarten wie Neuntöter, Schwarzkehlchen und Wendehals geführt. Aber auch in den Buchenwäldern gibt es Veränderungen. Beispielsweise hat sich der auffällige Schwarzspecht erst Anfang des 20. Jahrhunderts in Westfalen angesiedelt. Als Großhöhlenbauer ermöglicht er die Ansiedlung weiterer Arten, wie z. B. Hohltaube und Raufußkauz.

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Kreistag, Natur, Umwelt und Windkraft in Brilon am Windsberg

Symbolbild: Windrad auf der Anhöhe bei Einhaus oberhalb von Remblinghausen (archivfoto: zoom)

Wenige Tage vor der konstituierenden Sitzung des neuen HSK-Kreistags am 21.11. 2025 richtet sich das langjährige SBL-Kreistagsmitglied Reinhard Loos mit zwei Anfragen an den neuen Landrat Thomas Grosche.

(Pressemitteilung Sauerländer Bürgerliste)

Die folgende Anfrage mit Datum vom 14.11.2025 betrifft die Genehmigung einer WEA der Stadtwerke Brilon am Windsberg.

„Sehr geehrter Herr Landrat,

in der Sitzung des Kreistags am 24.10.2025 hat der Unterzeichner diverse Probleme im Zusammenhang mit der Genehmigung für das Windenergieprojekt der Stadtwerke Brilon am Windsberg angesprochen. Bekanntlich wurden für die sog. WEA 08 sehr großflächige Rodungen in eine hängigen Waldgebiet während des gesetzlichen Schutzzeitraums nach § 39 BNatSchG vorgenommen, während dort noch zahlreiche Vögel brüteten. Leider wurde in der Kreistagssitzung keine einzige Frage konkret beantwortet. In dem am 11.11.2025 hier eingegangenen Protokoll dieser Kreistagssitzung fehlen diese Ausführungen weitgehend. Es gibt aber nach wie vor erheblichen Aufklärungsbedarf.

Nach Kenntnis des Sitzungsprotokolls stellt der Unterzeichner daher nun die folgenden schriftlichen Fragen:

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Geschäftemachen mit NS-Verfolgung und Holocaust

Pressemitteilung des Fritz Bauer Instituts zur geplanten Auktion »Das System des Terrors, Volume II, 1933–1945« des Auktionshauses Felzmann am 17. November 2025 in Neuss

Der Brief eines polnischen Auschwitz-Häftlings aus dem Jahr 1940 für 180 Euro? Die Gestapokarteikarte mit Informationen zur Hinrichtung eines jüdischen Bewohners des Ghettos Mackheim in Ostpreußen im Juli 1942 für 350 Euro? Oder doch lieber die Mitteilung über den Tod einer 1944 im Rahmen der sogenannten Euthanasie ermordeten Patientin der Landesheilanstalt Hadamar ebenfalls für 350 Euro? Vor eine solche Wahl ist die Kundschaft des Auktionshauses Felzmann am 17. November 2025 gestellt. Denn dann versteigern die in erster Linie auf Briefmarken spezialisierten Auktionatoren des renommierten Unternehmens aus Neuss die Sammlung eines privaten NS-Forschers.

Die 623 Lose der geplanten Auktion unter dem Titel »Das System des Terrors, Volume II, 1933–1945« (Volume I datiert von 2019) umfassen die Korrespondenz von Häftlingen deutscher Konzentrationslager mit ihren Angehörigen, insgesamt mehrere hundert Briefe. Allesamt Schriftstücke aus verschiedensten NS-Verfolgungskontexten sowie Täterdokumente, darunter die Notizen Arthur Liebehenschels, des Kommandanten des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz, in Vorbereitung auf seine Verteidigung im Krakauer Auschwitz-Prozess 1947.

Das Fritz Bauer Institut protestiert gegen die geplante Versteigerung des Auktionshauses Felzmann und spricht sich grundsätzlich gegen einen kommerziellen Handel mit Dokumenten der NS-Verfolgung und des Holocaust aus. Mit solchen Unterlagen dürfen keine Geschäfte gemacht werden.

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Tempo 30 leicht gemacht – VCD präsentiert Soforthilfe-Ratgeber für mehr Verkehrssicherheit

Soforthilfepapier des VCD (Screenshot)

Der 16. November ist Weltgedenktag für die Straßenverkehrsopfer – Anlass für den ökologischen Verkehrsclub (VCD), einen neuen Tempo 30-Soforthilfe-Ratgeber(PDF) zu veröffentlichen. Denn die Einführung von Tempo 30 ist eine der wirksamsten Maßnahmen für einen sicheren Verkehr. Das Papier baut auf dem aktuellen Straßenverkehrsrecht auf und soll Kommunen wie engagierten Bürgerinnen und Bürgern vor Ort praktische Wege zur Einführung von Tempo 30 an die Hand geben. 

Die Unfallzahlen bleiben hoch, jedes Jahr sterben Tausende auf deutschen Straßen. Viele von Ihnen sind zu Fuß oder auf dem Rad unterwegs – und hätten ein dreifach geringeres Sterberisiko, wenn Tempo 30 gelten würde. Untragbare Zustände, kritisiert Anika Meenken, Fachbereichsleiterin Mobilität beim VCD: „Das große Leid der Opfer und Hinterbliebenen mahnen jedes Jahr aufs Neue: Es muss endlich schneller gehen mit der allgemeinen Einführung von Tempo 30 innerorts!“

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