Polizei Hochsauerlandkreis: Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person auf der B7 zwischen Bredelar und Abzweig Madfeld

Am Dienstag, dem 24. Oktober 2023 kam es gegen 15:30 Uhr auf der B7/Madfelder Str. zwischen Bredelar und dem Abzweig Richtung Madfeld zu einem schweren Verkehrsunfall.

(Pressemitteilung Polizei HSK)

Ein 63-jähriger Mann aus Olsberg befuhr mit seinem Pkw die B7 aus Richtung Brilon in Fahrtrichtung Marsberg. In entgegengesetzter Richtung fuhr zu diesem Zeitpunkt ein 46-jähriger Briloner mit einem Sattelzug. Im Bereich einer langen Geraden geriet der Pkw-Fahrer aus bislang unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Lkw.

Durch den Zusammenprall erlitt der Olsberger so starke Verletzungen, so dass er noch am Unfallort verstarb. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock und wurde ins Krankenhaus Marsberg gebracht.

Beide Fahrzeuge waren erheblich beschädigt und wurden abgeschleppt. Für die Dauer der Unfallaufnahme, bei der auch ein Unfallaufnahmeteam der Polizei eingesetzt wurde, war die B7 bis Mitternacht gesperrt.

Christel Blumenstein-Carrara neue AIDS-Beauftragte des HSK

Die HSK-AIDS-Beauftragte Christel Blumenstein-Carrara mit ihrem Bauchladen, mit dem sie auch während der Mescheder Kneipennacht unterwegs war. (Foto: Pressestelle HSK)

Seit dem 1. September ist Christel Blumenstein-Carrara die neue AIDS-Beauftragte des Hochsauerlandkreises. Sie folgt auf Hubertus Martin, der im Kreisgesundheitsamt die Sachgebietsleitung „Sozialpsychiatrischer Dienst und Betreuungsstelle“ übernommen hat.

(Pressemitteilung HSK)

Ihren ersten Einsatz hatte die Olsbergerin bei der Mescheder Kneipennacht am Samstag, 21. Oktober. Von 20 bis 23.30 Uhr war Blumenstein-Carrara schon von weitem erkennbar mit einem Bauchladen unterwegs und verteilte Kondome, Flyer und Give-Aways in den teilnehmenden Kneipen und auf den Wegen dazwischen.

Christel Blumenstein-Carrara hat Germanistik und Geschichte studiert und bisher als Förderlehrerin beim Internationalen Bund gearbeitet. Die neue Aufgabe geht sie mit Elan an: „Mein Ziel ist es, die Übertragung von HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten weiter einzuschränken.“ Auch die nächsten Termine stehen schon fest: Am 25. November wird die AIDS-Beauftragte die Kneipennacht in Winterberg-Siedlinghausen besuchen und am Welt-Aids-Tag (1. Dezember) im Bergkloster Bestwig zu Gast sein.

Erreichbar ist Blumenstein-Carrara im Kreisgesundheitsamt per Mail an christel.Blumenstein-Carrara(at)hochsauerlandkreis.de oder telefonisch unter 0291/94-4711. Beratungstermine für Betroffene, mögliche Betroffene und Angehörige können in den Kreishäusern Arnsberg, Brilon und Meschede vereinbart werden, die Beratungen – auch telefonisch – sind grundsätzlich anonym.

Von angeblichen Kleingeistern …

Bericht von der Kreistagssitzung am 20.10.2023

Wenn ein alter verbitterter AfD-Mann jemanden als „Kleingeist“ bezeichnet und eine junge SPD-Krankenpflegekraft-Frau behauptet, dass andere von ihrer Thematik keine Ahnung haben …….
….. ja dann war wieder Kreistagssitzung im Hochsauerlandkreis!

(Bei diesem Artikel handelt es sich um eine auf der Website der Sauerländer Bürgerliste ergänzte Fassung des Berichts des Kreistagskollegen Dietmar Schwalm, den wir übernommen haben.)

Und dass der Landrat mal wieder alle demokratischen Anstandsregeln im Umgang mit den Fraktionen von SBL und Linke/FW missachtet hat, das sei diesmal nur am Rande erwähnt!

Es war eigentlich die Sitzung, in der es vorrangig um die Einbringung des Haushalts 2024 ging. Hierfür wird es ja erst in der Dezember-Sitzung die Antworten und die Diskussionen der Fraktionen geben.

Grund für die an einigen Stellen unfaire Diskussion war der Bericht zur Ausführung des diesjährigen Haushalts (Drucksache 10/808 und Anlage). Es ging dabei u.a. um die Renovierungskosten von Räumlichkeiten auf dem Flugplatz Meschede-Schüren für den zukünftig dort stationierten Intensivtransporthubschrauber (ITH). Eigentlich sollte die Bereitstellung dieses Hubschraubers von dem Arnsberger „Allround-Investors“ Marcel Kaiser auf dessen wirtschaftlichem Risiko finanziert werden, so hatte es die Kreisverwaltung im Gesundheits- und Sozialausschuss im März 2023 zugesagt. Jetzt sollen aus dem laufenden Haushalt mal soeben 85.000 € Kreismittel „locker“ gemacht werden, obwohl jeder im Saal schon wusste, wie eng die Finanzsituation im Jahr 2024 wird, und im nächsten Jahr weitere mindestens 25.000 €.

Und bei dieser Diskussion beteiligten sich nun der alte verbitterte AfD-Mann und die junge SPD-Krankenpflegekraft. Wenn man von der AfD als „Kleingeist“ bezeichnet wird, fühlt man sich als Demokrat fast geadelt. Aber wenn von jungen Menschen im Kreistag gesagt wird, dass die Fraktionsvorsitzenden von FW/LINKE sowie der SBL keine Ahnung haben, was ein Intensivtransporthubschrauber ist und welche Aufgaben er hat, und daneben auch behauptet wird, nur sie selbst wisse, worum es dabei gehe, dann ist das aus Sicht des Autors entweder jugendliche Arroganz oder einfach nur eine Unverschämtheit. Inhaltlich geht es dabei darum, welche Einsätze ein solcher ITH außer der Verlegung von PatientInnen von einer Klinik in eine andere übernehmen darf, ob er also irgendwie auch Rettungseinsätze unterstützen kann) Unsere Fraktionen haben zudem mehrere sehr erfahrene Akteure aus dem Gesundheitswesen in ihren Reihen…
Hier ein Tipp: Ein persönliches Gespräch mit den Mitstreiter*innen im Kreistag kann schon im Vorfeld viele Vorurteile abbauen!

Und was gibt es noch Wichtiges aus der Sitzung zu berichten?
Die Einwohner*innen-Fragestunde wurde diesmal von einer Frau aus Olsberg genutzt, die auf die Missstände bei der Vergabe der dortigen neuen Kindertageseinrichtung hinwies. Anstatt vor Ort gemeinsam dafür zu sorgen, dass ein von allen Eltern akzeptierter Träger gefunden wird, der in schimmelfreien Räumen die Kita betreibt, hat man lieber wochenlang nach der seit der Kreistagssitzung bekannten „Whistleblowerin“ gesucht. Gut ist es für die engagierte Erzieherin, dass auch im Sauerland es nicht mehr erlaubt ist „zu teeren und zu federn“.

Bei der Veränderung des kreisweiten Mobitickets (Sozialtickets) auf das ganze Bundesgebiet über das Deutschlandticket mit einer Preiserhöhung von 2 € pro Monat, wurde von der Verwaltung festgestellt, dass dieses von der SBL beantragte und von der damaligen Linksfraktion unterstützte Sozialticket seit 2016 sehr gut angenommen wurde (Drucksache 10/789).

Für die Firma Westfalenbus GmbH ist das ÖPNV-Angebot im Linienbündel HSK-West nicht mehr finanzierbar; sie fuhr bisher ohne öffentliche Zuschüsse. Deswegen soll die Vergabe an die vom Hochsauerlandkreis und vom Kreis Soest finanzierte RLG gehen. Diese wird dann höchstwahrscheinlich die Firma Westfalenbus weiter für sich auf deren alten Linien fahren lassen (Drucksache 10/787), und dafür sind im Kreishaushalt weitere 3,7 Mio Euro vorgesehen. Sinnvoll wäre es, wenn in dem Zusammenhang über eine Ausdehnung einiger Linien (z.B. zwischen Brilon und Marsberg und zwischen Meschede und Schmallenberg) in die Abendstunden nachgedacht würde. Dieser Wunsch wurde von der Sauerländer Bürgerliste geäußert und wird von der Fraktion FW/LINKE unterstützt.

Poetry Slam im Sauerland-Museum

Künstlerinnen und Künstler slammen zum Thema Wald

Symbolbild: Jury beim Poetry Slam bei den Lecher Literaturtagen 2019 (Foto: Celine Vögel, Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lecher-Literaturtage-Poetry-Slam-Jury.jpg)

Zur Finissage der Sonderausstellung WUNDER WALD veranstaltet das Sauerland-Museum Arnsberg einen Poetry Slam zum Thema „Wald“.

(Pressemitteilung HSK)

Ein Poetry Slam ist ein Wettbewerb, bei dem die Künstler selbstverfasste Texte innerhalb von sechs Minuten vortragen. Die Palette reicht dabei von ernsten Texten über Comedy, von Prosa bis Lyrik, alles ist möglich, solange die Zeit eingehalten wird. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger.

Auf die Einladung zum Poetry Slam haben sich fünf Slammerinnen und Slammer angemeldet und treten in zwei Runden gegeneinander an. Während die erste Runde der persönlichen Verbindung zum Wald gewidmet ist, dürfen die Teilnehmenden in der zweiten Runde mit einem eigenen Thema überzeugen.

Mit dabei sind:

  • Stephan Sandkühler aus Haltern am See, der in Haltern eigene Slams moderiert und im letzten Jahr bei den Deutschen Meisterschaften auf der Bühne stand
  • Julia Kluge aus Paderborn mit sauerländischen Wurzeln, die die Lesebühne Poesiehafen in Paderborn moderiert
  • Marcel Ifland aus Gelsenkirchen, der regelmäßig auf Slams in NRW und angrenzenden Bundesländern unterwegs ist
  • Jan Malz aus Essen, der als Newcomer bereits viele Veranstaltungen im Ruhrgebiet mit seinen Texten bereichert hat
  • Jay aus dem Ruhrgebiet, eine junge Poetry-Künstlerin mit sehr persönlichen Texten

Moderiert wird die Veranstaltung von der Olsberger Tanzpädagogin und Poetry Slammerin Davina Sauer-Wundling, die sich in der heimischen Szene in den letzten Jahren bereits einen Namen gemacht hat.

Termin: Sonntag, 29. Oktober 2023, 15-17 Uhr
Veranstaltungsort: Raum „Sauerland“
Es gilt der übliche Eintrittspreis im Museum: Erwachsene 8 €, Kinder 4 €, Familienkarte 18 €.

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum(at)hochsauerlandkreis.de oder auf der Homepage www.sauerland-museum.de

Moin!

Blick Richtung Olsberg (foto: zoom)

Der Tag beginnt sonnig. In der Ferne kreischen die Kettensägen. Gestern habe ich eine DVD geschenkt bekommen: Belphégor oder Das Geheimnis des Louvre.

Den Ausgang der Geschichte habe ich vergessen und unser DVD-Player hat sich gestern ins Reich des Elektronikschrotts verabschiedet.

Das Phantom muss warten. Ich könnte mir den Film auch mit Hilfe des externen DVD-Laufwerks auf dem Bildschirm des Klappcomputers anschauen, aber das hätte keinen Stil. Der Fernsehmonitor sollte es mindestens sein. Am liebsten wäre mir ein Retro-Kino: Grusel auf einer riesigen Filmleinwand im abgedunkelten Kinosaal.

Wenn die Technik wieder steht, werde ich berichten, ob mich Belphégor noch genau so gruselt, wie damals in den alten Zeiten, als ich mich nach den ersten Teilen der Vorabendserie nicht mehr in den Kartoffelkeller traute.

Samstag am Olsberg: Fliegenpilze

Fliegenpilz unterhalb des Olsberg-Gipfels (foto: hannah)

Die Zeit der Fliegenpilze geht in diesem Jahr zu Ende. Die meisten Pilze haben ihre Hüte hochgeklappt oder sind zerfressen.

Unterhalb des Olsberg-Gipfelkreuzes schien am Samstag die Sonne für einen kurzen Moment auf das fast unversehrte Exemplar gleich neben dem schmalen Schlussanstieg. Dann frischte der Wind auf und ein kühler Schatten legte sich über die Höhen. Das leuchtende Rot der Pilze verblasste.

Der Lamellenpilz ist zwar mit den Knollenblätterpilzen verwandt, aber kein tödlicher Giftpilz. Typisch nach Verzehr sind z. B. geweitete Pupillen, rasender Puls, bis hin zu Krämpfen und zentralnervösen Störungen.

Gezuckerte und eingeweichte Stücke des „Mückenschwammes“ dienten einst als Fliegenfänger: Die Insekten fielen nach dem Genuss berauscht in die Flüssigkeit und ertranken.

In einigen Kulturen, besonders bei den Schamanenkulten in Sibirien, wurde und wird der Fliegenpilz als Rauschmittel verwendet. Hierfür ist Muscimol verantwortlich, das beim Trocknen der Fruchtkörper aus der Ibotensäure entsteht. Es trübt das Bewusstsein durch Sinnestäuschungen, verzerrt stark die Realität und führt seltener zu Tobsuchtsanfällen. Zugleich verursachen das Muscarin und die Ibotensäure Erbrechen und einen heftigen Kater.

https://www.dgfm-ev.de/pilz-des-jahres/2022-fliegenpilz

Da wir keine Schamanen, sondern einfache Wandersleute waren, haben wir Amanita muscaria, so der wissenschaftliche Name, nicht angefasst, geschweige denn angeknabbert.

Der Olsberg ist ein lohnenswertes Ausflugsziel, nicht nur zu Fuß, sondern auch mit dem Mountainbike. Man kann den Anstieg von steil und kurz bis flacher und dafür länger gut variieren.

Ortskenntnis, eine gute Karte oder eine App wie Komoot sind von Vorteil. Ich selbst habe mich immer mal wieder verlaufen.

Vor zehn Jahren hat eine unserer Besucher*innen/Freund*innen/Verwandten darüber im Blog geschrieben. Ich habe den Artikel erst heute Morgen wiederentdeckt:

Von der Waterkant auf den Olsberg
https://www.schiebener.net/wordpress/von-der-waterkant-auf-den-olsberg/

Dick und Dünn auf dem Kahlen Asten

Ein „dicker“ Baum (foto: zoom)

Wenn das Wetter feucht und trüb daherkommt, ist der Kahle Asten einer der wenigen Orte im hohen Hochsauerland, wo das Fotografieren noch Spaß macht.

Ein Foto mit der Spiegelreflex, das andere mit dem Smartphone.

Fertig.

Der „dünne“ Baum (foto: zoom)


Fundstück: Bitte nicht die Ruhr stören!

Screenshot von heute um 11 Uhr (zoom)

Als Bewohner Winterbergs kann ich verstehen, dass die Hochsauerländer Polizei jemanden verhaftet, der die Ruhr stört.

Lasst unseren Fluss in Ruhe!

Liebe Leser*innen denkt bitte an meine Worte, und keine Macht den Drogen!

Hier geht es zur Polizeimeldung:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/5630610

Das Abitur am Berufskolleg – ein abwechslungsreicher Weg zum Ziel

Im Oktober laden die fünf Beruflichen Gymnasien des HSK an drei Abenden jeweils um 18 Uhr zu einem Infoabend in die Berufskollegs ein.

Keine schwarze Zukunft, sondern Abitur an den Berufskollegs im Hochsauerlandkreis

Hochsauerlandkreis. Für viele Jugendliche mit einem Mittlerem Schulabschluss mit Qualifikationsvermerk stellt sich die Frage, ob sie eine Ausbildung beginnen oder doch weiter zur Schule gehen. Sollte der Wunsch bestehen, das Abitur zu erwerben, kommt das Berufliche Gymnasium ins Spiel. Auch die Berufskollegs bieten Deutschlands höchsten Bildungsabschluss erfolgreich an. Im Jahr 2020 haben in NRW Prozent des Abiturjahrgangs den Abschluss am Berufskolleg erworben. 

Circa 500 Schülerinnen und Schüler haben diesen Neuanfang gewagt und besuchen derzeit das Berufliche Gymnasium an einem der fünf Berufskollegs des Hochsauerlandkreises. Das Interesse am Abitur mit beruflichen Kenntnissen steigt stetig.  

Fakt ist: An einem Beruflichen Gymnasium starten alle neu und die Lehrkräfte sind darauf eingestellt, den Lernenden den Einstieg in die Oberstufe mit ihren gymnasialen Anforderungen zu erleichtern. Dass die Lehrkräfte völlig unvoreingenommen ihren neuen Schülerinnen und Schülern begegnen können, wird oftmals als ein großer Vorteil empfunden. So auch von Josi: „Alle kommen von verschiedenen Schulen hierhin und man wird zusammen eine neue Gemeinschaft.“ Olivia gefallen die Rahmenbedingungen des Lernens am Berufskolleg: „Wir werden hier von den Lehrerinnen und Lehrern auf Augenhöhe behandelt und lernen freier.“ Der Schulwechsel und die damit verbundene „andere“ Lernatmosphäre, der Unterricht im Klassenverband und ein stärkerer Bezug zur Arbeitswelt werden zumeist als positiv empfunden. 

Jedes der fünf Berufskollegs hat ein bis drei berufliche Schwerpunkte im Angebot. Diese liegen in den Bereichen Erziehungswissenschaften, Sport, Ernährung, Gesundheit, Ingenieurwissenschaften oder Wirtschaft und Verwaltung. In dieser Auswahl steckt ein großer Vorteil für die künftigen Abiturientinnen und Abiturienten: Sie können sich ganz nach ihrem persönlichen Interesse für einen der Schwerpunkte entscheiden. Daraus resultiert eine höhere Lernbereitschaft und die Lernenden treffen in ihrer neuen Klasse auf Mitschülerinnen und Mitschüler mit gleichen Interessen. Das verbindet. 

Leichter ist das Abitur am Berufskolleg aber nicht. Auch hier warten am Ende die Abschlussprüfungen des Zentralabiturs auf die Absolventinnen und Absolventen. Im Beruflichen Gymnasium werden fachwissenschaftliche Kenntnisse vermittelt und die verschiedenen Kompetenzen gefördert, die für das Erlangen der Allgemeinen Hochschulreife Voraussetzung sind. Darüber hinaus ist es für das Berufliche Gymnasium ein typisches Anliegen, immer auch echte Bezüge zur Arbeitswelt herzustellen und sehr realitätsbezogen zu unterrichten. Denn neben der Allgemeinen Hochschulreife erwerben die Lernenden bereits elementare berufliche Kenntnisse im gewählten Schwerpunkt. 

Die Schülerinnen und Schüler können in den drei Jahren bis zum Erwerb ihres Abiturs ausführlich prüfen, ob sie die schulisch eingeschlagene Richtung beruflich – in einer Ausbildung, einem dualen Studium oder in einem Vollzeitstudium – weiterverfolgen wollen oder nicht. Wenn die Jugendlichen in der Fachrichtung bleiben möchten, weil sich der Berufswunsch in der Zeit bis zum Abitur weiter konkretisiert hat, kann schon begründeter die genaue Studienausrichtung gewählt werden. Auch Ausbildungsbetriebe wissen, die mit dem Abitur gleichzeitig erworbenen beruflichen Kenntnisse ihrer Auszubildenden, zu schätzen. Dank der beruflichen Vorkenntnisse aus der Schule werden Ausbildung oder Studium deutlich leichter fallen. Aber durch die frühe Schwerpunktsetzung sind die Lernenden in der Wahl eines Studienganges oder einer Ausbildung nicht eingeschränkt. Das erworbene Abitur öffnet alle möglichen Wege – auch in andere Fachrichtungen.

An drei Informationsveranstaltungen können sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 und ihre Eltern über die Angebote der Beruflichen Gymnasien im HSK genauer informieren: 

  • Montag, 23.10.2023, Ort: Berufskolleg Meschede, Dünnefeldweg 5, 59872 Meschede 
  • Mittwoch, 25.10.2023, Ort: Berufskolleg Olsberg, Paul-Oventrop-Str. 7, 59939 Olsberg
  • Donnerstag, 26.10.2023, Ort: Berufskolleg am Eichholz, Féauxweg 24, 59821 Arnsberg

Veranstaltungsbeginn ist jeweils um 18 Uhr. 

Neben allgemeinen Informationen werden an allen drei Abenden folgende Schwerpunkte vorgestellt:

  • Wirtschaft und Verwaltung (BK Berliner Platz, BK Brilon)
  • Gesundheit (BK am Eichholz), 
  • Erziehungswissenschaften (BK am Eichholz), 
  • Ingenieurwissenschaften (BK Meschede)
  • Freizeitsportleiter/in (BK Olsberg)
  • Erzieher/in (BK Olsberg) 
  • Ernährung (BK Olsberg)

Eine persönliche Beratung ist an diesen Abenden ebenfalls möglich. 

Kreisjugendamt sucht Unterbringung für unbegleitete minderjährige Ausländer

Das Jugendamt des Hochsauerlandkreises sucht Unterbringungsmöglichkeiten für unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA).

(Pressemitteilung HSK)

Aktuell werden 62 UMA betreut, davon leben 16 in Pensionen und Wohnungen und die anderen in Jugendhilfeeinrichtungen oder Verselbständigungsgruppen. Die Zuweisungsquote steigt stetig an und liegt aktuell bei 74 UMA, so dass in Kürze weitere zwölf UMA untergebracht werden müssen. Die Vorlaufzeit beträgt lediglich drei bis fünf Werktage. Es handelt sich überwiegend um männliche Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren.

Gesucht wird freier Wohnraum beispielsweise in Pensionen oder Ferienwohnungen oder auch direkt in Familien, die sich eine solche Aufnahme vorstellen können. Eine ambulante Betreuung der jungen Menschen durch freie Jugendhilfeträger soll ermöglicht werden, allerdings werden die Ressourcen dort immer knapper.

Interessierte können sich an die Fachstelle UMA, Judith Wegener (Telefon: 0291/94-3323) oder Theresa Theck (Telefon: 0291/94-3335), wenden. Sie stehen auch für Rückfragen gern zur Verfügung.