Ubuntu: „Ich bin, weil wir sind“ Durch Fairtrade, so der Aufkleber, erhalten die Farmer aus Malawi und Sambia bessere Verträge und können in soziale, wirtschaftliche und ökologische Projekte investieren.
15% des Profits aus dem Ubuntu-Cola Verkauf sollen an ein Ubuntu Afrika Programm gehen.
Die Ubuntu-Cola hat nichts mit dem gleichnamigen Ubuntu Linux Betriebssystem zu tun und macht genau so dick wie die „echte“ Cola, mit dem Unterschied, dass die Fettpolster aus der gespeicherten Energie von fair gehandeltem Zucker stammen.
Ich persönlich bleibe dann lieber mal bei Kaffee, statt Cola – ohne Zucker.
Ich schreibe „endlich“, weil man „den Müller“ in einem Rutsch lesen müsste. Das habe ich nicht geschafft, denke aber, dass ich das ein oder andere Kapitel noch einmal lesen beziehungsweise hier im Blog genauer beschreiben werde.
Dazu gehören die Passagen über die Bertelmann-Stiftung, Bildungspolitik und Medienpolitik.
Heute belasse ich es bei der Ankündigung.
Wer das Buch nicht selbst bezahlen kann und in der Nähe wohnt, kann es sich bei mir ausleihen.
Aus dem Saarland erreicht uns ein interessanter Hintergrundbericht über den „Grünen“ Machtpoker. Er stammt augenscheinlich von einem Vertreter/einer Vertreterin der sogenannten linken Grünen. Die Grünen sind immer für Offenheit eingetreten. Wir hoffen, dass die Veröffentlichung dazu beiträgt, die Vorgänge im Saarland ein Stück weit transparenter zu machen.
Bericht aus dem Saarland (die Rechtschreibung wurde beibehalten):
„Dem Landesparteitag bei uns ging ein längere Phase vorraus, indem Hubert Ulrich offensiv und persönlich an die Delegierten herangetreten ist und diese von Jamaika überzeugen wollte.
Im gleichen Atemzug wurde von Seiten der selben Person aus versucht, einzelne Delegierte auszutauschen.
Der Ortsverband Saarlouis hat Dienstags vor dem LPT eine neue Delgiertenliste gewählt. Diese Liste war vorkopiert (!), umfasste 220 in Reihefolge gesetzte Namen. Es war egal, wieviele Ja-Stimmen eine einzelne Person bekommt und es war ebenso nicht möglich, auf einen der vorderen Plätze zu kandidieren.
Eine solche Abstimmung halte ich für demokratisch fragwürdig. Es ging nur darum, ob die Liste mit Mehrheit angenommen oder abgelehnt wurde.
Auf den oberen Plätzen waren logischerweise eher die Leute, die für Jamaika waren.
Ein weiterer Punkt ist, dass uns offenbar in den Regionalkonferenzen Inhalt vorsätzlich verschwiegen oder anderes dargestellt wurde. Wesentlich Differenzen, die nicht in den Konferenzen thematisiert wurden, erkannte ich erst, als ich mir die vertraulichen Papiere ansah. Diese Papiere hat aber selbst der Landesvorstand zum Teil nicht gesehen.
Ebenso wurde von Seiten Huberts immer wieder behauptet, dass nur mit Jamaika eine Verfassungsänderung in gewissen Bereichen möglich wäre. Hierfür müssten SPD und Linke zustimmen, was immer so dargestellt würde, als sei das eine klare Sache. SPD und Linke würden ihre Programme nicht verraten. Das ist eine Lüge.
Nachweislich wurde am 7.10. von Heiko Maas gegenüber Ulrich erklärt, dass sich die SPD bei einer solchen Entscheidung ebenso wie die Linke enthalten wird. Die Verfassungsänderungen kommen somit nicht zustande. Die Liste ist unendlich lang. Bei uns wird es nun auch immer schlimmer als besser, die Parteilinke verlässt zurzeit das sinkende Schiff Richtung SPD.
In fünf Jahren werden wir nur noch im bürgerlichen Lager Stimmen suchen. „
Zum Zähneknirschen: Das ZAPP-Magazin berichtete gestern abend über das Schicksal freier Journalisten (screenshot: zoom)
In der Sendung ZAPP des NDR wurde gestern Abend ein Beitrag von Josy Wübben über die Lebens- und Arbeitsumstände freier Journalisten gesendet:
In Deutschland bangen viele Journalisten um ihre Existenz. Auflagen und Werbeeinnahmen sinken, Titel werden eingestellt, Mitarbeiter gekündigt. Die Krise trifft die Freien Journalisten allerdings mehr als alle anderen. Sie können von ihrer Arbeit kaum noch leben. Laut einer neuen Studie des Deutschen Journalisten Verbandes müssen knapp 40 Prozent der Freien mit weniger als 1.000 Euro im Monat klarkommen. Und trotzdem bleiben sie Überzeugungstäter.
Es treten auf:
Ein Journalist, der nach 24 Jahren als fest angestellter Redakteur von seinem Verlag in die „Freiheit entlassen“ wurde. Er schlägt sich jetzt materiell schlechter gestellt als Online-Journalist durch.
Ein betriebswirtschaftlich denkender Journalist, der sich und seine Arbeit auf vielen Vertriebswegen vermarktet.
Eine Journalistin, die mit viel Idealismus und sehr guten Artikeln sehr wenig Geld verdient.
Im Blog zur Sendung kommentiert einer der dargestellten Journalisten:
… Gleichzeitig müssen die Redaktionen mit immer weniger Angestellten immer mehr produzieren. So hat dort kaum noch jemand Zeit, sich die Themenvorschläge der „Freien“ anzusehen und darauf zu reagieren. Ich verschicke Angebote, telefoniere hinterher, erreiche die Redakteurin oder den Redakteur mit viel Glück beim 10. oder 15. Versuche um dann zu erfahren, dass er oder sie „noch keine Zeit hatte, den Themenvorschlag zu lesen“. Das geht so oft über Wochen, manchmal über Monate bis das Thema vielleicht gar nicht mehr aktuell ist. Viele Redaktionen wollen gar keine Angebote mehr, weil sie kein Budget dafür haben oder weil niemand die Zeit findet, sich mit den Vorschlägen zu beschäftigen.
Warum das alles? Das Mediengeschäft wandert ins Internet ab. Die Leute lesen, gucken und hören online. Deshalb kaufen sie immer weniger Zeitungen und Zeitschriften. Die Anzeigenkunden folgen den Leser/innen ins Netz. Aber im Internet verdienen nur sehr wenige Verlage Geld. So versuchen sie, ihre Kosten zu verringern, indem sie Redakteure entlassen und Stellen streichen. Dazu kommt der Shareholder-Value-Druck auf die Verlagsmanager. Die meisten Verlage sind an der Börse notiert. Wenn die Rendite sinkt, fällt der Aktienkurs und der Manager zittert um seinen Job. Oft reicht es schon, die Erwartungen der Anleger nicht zu erfüllen. Selbst satte Gewinne lassen die Aktienkurse sinken, weil „Anleger mehr erwartet hatten“ …
Insgesamt hat mich die Sendung ziemlich ratlos zurückgelassen. Das Elend ist geschildert, doch was sollen und können freie Journalisten tun, um mit ihrer Arbeit Geld zu verdienen?
Gleichzeitig bildet das Heer der „Hartz-IV-Journalisten“ ein willkommenes Drohpotential der Verleger und Geschäftsführer gegenüber ihren festangestellten Redakteuren.
Die Zukunft des Journalistenberufs scheint ungewiss und die Kräfte, die gegensteuern könnten sehe ich zur Zeit nicht.
Auf die Zeit der Unschuld folgt die Zeit der Schamlosigkeit:
Die Grünen sollen bundesweit in den Landtagen per Fragebogen detaillierte Informationen über die Linken zusammentragen haben. Die Linkspartei zeigte sich angesichts der Berichte entrüstet. In dem einseitigen Formular aus dem Mitarbeiterstab der Bundestagsfraktion werden die Parteifreunde unter anderem gebeten, Angaben über “personelle Zwistigkeiten†oder zur Stasi-Vergangenheit einzelner Linken-Abgeordneter zu machen … alles lesen ntv
Rund zehn Jahre nach Ende des Kosovo-Kriegs sollen Tausende kosovarische Flüchtlinge aus Deutschland abgeschoben werden. Das Bundesinnenministerium erklärte, ein entsprechendes Abkommen sei bereits verhandelt und werde voraussichtlich noch im Herbst unterzeichnet.
Heute zeigt sich, dass die Worte des Ministers sich sich zwar schön lesen, aber in der Praxis kaum Auswirkungen haben dürften.
“Wir sind ein Auswanderungsland geworden, benehmen uns aber immer noch nach dem Motto: Das Boot ist vollâ€, kritisiert Armin Laschet, Integrationsminister von Nordrhein-Westfalen gegenüber dem SPIEGEL. Der Christdemokrat fordert eine gezielte Einwanderungspolitik und ein Bleiberecht für gut integrierte Kinder und Jugendliche, auch wenn deren Eltern illegal nach Deutschland gekommen sind.
Im vergangenen Jahr hatten erstmals mehr Menschen Deutschland verlassen als zugewandert sind – das Minus lag bei etwa 56.000. …
Vor zwei Wochen wurde hier im Blog über eine Anfrage der Sauerländer Bürgerliste an den Landrat berichtet. „HSK schiebt in nächster Zeit keine Roma ab„, lautete die Überschrift und weiter:
Das HSK-Ausländeramt schreibt unter anderem, das Rücknahmeabkommen mit der
Republik Kosovo sei noch nicht in Kraft. Festzustellen wie viele
Kosovo-Roma im Hochsauerlandkreis leben, sei nur mit einem „nicht
vertretbaren Aufwand†möglich.
Mit dem Kosovo sei ein Rückführungsabkommen verhandelt worden, das in diesem Herbst unterzeichnet werden solle, bestätigte das Bundesinnenministerium am Mittwoch einen Bericht der «Süddeutschen Zeitung». Wie Ministeriumssprecher Stefan Paris sagte, sind etwa 14 000 Menschen betroffen, die derzeit in Deutschland leben, aber ausreisepflichtig sind. Das Abkommen mit dem Kosovo regele das Verfahren zur Rücknahme der Flüchtlinge. … hier lesen
Fotoausstellung im Hamburg-Haus Eimsbüttel: "Selma" von Edith Eilers (abfotografiert: zoom)
Es gibt in jeder Großstadt kleine magische Orte abseits der großen Touristen-Attraktionen. Ich mag die Fotoausstellungen im Hamburg-Haus am Doormannsweg in Eimsbüttel: hier die norddeutsche Fotomeisterschaft vom 10. bis zum 23. Oktober 2009 mit einem Bildbeispiel, welches mir sehr gut gefallen hat.
Licht am Ende des Tunnels ... Weg beim Jäger (foto: zoom)
Turnschuhe in jedweder Großstadt sind einfach fantastisch, so man sie denn anzieht und die Wege jenseits der Auto-Verkehrsadern entlangläuft (neudeutsch: „joggt“).
Hier fotografiere ich gerade einen Abschnitt meiner Laufstrecke um den Hamburger Flughafen.
Die insgesamt 16 Kilometer lassen sich auch prima mit dem Rad bewältigen.