VHS-Hochsauerlandkreis: Linux User Group Sauerland – Installparty

Samstag, dem 30. August, in der Ruhrstraße 26, Raum 6a der Volkshochschule in Meschede, von 14 – 16.15 Uhr

Das offizielle Linux-Maskottchen ist der Pinguin. (Bild: Wikimedia)

Ich hatte viele Jahre lang Linux auf meinen Rechnern installiert. Mit dem Kauf eines Netbooks inklusive vorinstalliertem Windows 10 und der Installation einer Fotosoftware, die nur unter Windows bzw. auf Apple-Computern läuft, habe ich mich dann wieder von Windows abhängig gemacht.

Obwohl das Netbook nur ein paar Jahre alt ist, wunderbar läuft und bislang über ausreichende Rechnerkapazitäten verfügt, schafft es kein Update auf Windows 11. Die neue Windows-Version will einfach noch mehr Ressourcen, die ich trotz umfangreicher Löschaktionen nicht bereitstellen kann.

Das relativ neue Netbook will ich nicht auf den Elektroschrott geben. Windows 11 – Nein Danke!

Am Samstag, dem 30. August besteht nun in der Ruhrstraße 26, Raum 6a der Volkshochschule in Meschede, von 14 – 16.15 Uhr die Möglichkeit, Linux ganz praktisch auf eigenen, mitgebrachten Computern auszuprobieren. Entweder als Live-System oder – wie das Motto des Tages vorschlägt – als feste Installation. Da der Support für Windows 10 in diesem Jahr ausläuft und auch gute Hardware, die erst wenige Jahre alt ist, nicht mehr von Windows 11 unterstützt wird, bietet sich Linux als alternatives Betriebssystem an. Da Linux weniger Systemressourcen benötigt, werden auch ältere Computer noch lange damit laufen können.

Geleitet wird der Kurs von der Linux User Group (LUG) Sauerland. Die LUG ist ein Zusammenschluss von Interessierten, die sich mit dem freien und offenen Betriebssystem Linux sowie mit freier Software beschäftigen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung über die vhs-HSK: https://www.vhs-hsk.de/kurssuche/kurs/Linux-User-Group-Sauerland-Installparty/252-501111

Die Anfänge des Nationalsozialismus in Brilon

Die Briloner Bürger-Liste (BBL) lädt ein zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung.

Dr. Hans-Günther Bracht referiert über die Anfänge des Nationalsozialismus in Brilon. Beginn ist am Dienstag, 2. September, um 19:30 Uhr im Hotel Rech. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Alternativen zum “Abschalten” der benachbarten Bahnhöfe Oeventrop und Freienohl

Zu den Planungen für die Bahnhöfe Oeventrop und Freienohl hat die SBL-Kreistagsfraktion die folgende Anfrage an den Landrat gestellt:

(Der Beitrag ist am 24. August auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)

“Sehr geehrter Herr Landrat,

nach aktuellen Berichten der Lokalpresse sollen bald die Züge, die von und nach Dortmund durch den HSK fahren, nicht mehr in den Bahnhöfen Oeventrop und Freienohl halten, also in zwei benachbarten Bahnhöfen im Kreisgebiet. Beide Bahnhöfe wurde vor kurzem aufwendig modernisiert. Gründe für die angekündigte Einschränkung sind mehrere marode Bahnbrücken auf der Strecke, die zu Langsamfahrstellen und damit zu Verzögerungen im Fahrplan führen. Im Ergebnis wird sich dadurch die Qualität des SPNV-Angebots im HSK weiter verschlechtern. Dazu trägt auch die völlig mißglückte Planung für die Sanierung des Elleringhauser Tunnels bei, die für mindestens 8 Jahre zu drastischen Einschränkungen des Bahnverkehrs führen wird.

Die Situation der ÖPNV im Kreisgebiet wird bereits dadurch verschlechtert, dass gerade erst vom Kreistag – auf Vorschlag des Landrats und der Kreisverwaltung – der größte Kahlschlag im Linienbusangebot in der Geschichte des HSK beschlossen wurde (z.B. Linien 382, 391, 335, S50, R74, R21).

Der VCD Hochsauerland hat sich auf seinem letzten Treffen mit der Situation an den beiden Bahnhöfen befasst und folgende Maßnahmen vorgeschlagen:

  • Brücken schneller sanieren.
  • Einzelne Sanierungsmaßnahmen vorziehen.
  • Parallelstrecke als Umleitung für Röhrbrücke in Hüsten einrichten (Nutzung der vorhandenen WLE-Strecke).
  • Fahrplan von und nach Dortmund anpassen (Wendezeit verkürzen durch spätere Ankunft und frühere Abfahrt).
  • Auch Halte im Bahnhof Wickede ausfallen lassen, als Alternative zum Ausfall der Halte nur in Oeventrop UND Freienohl.

Dazu stelle ich folgende Fragen:

  1. Wie waren Landrat und Kreisverwaltung in diese Maßnahme eingebunden?
  2. Wie hat sich der Landrat gegenüber NWL und Deutscher Bahn dazu geäußert?
  3. Unterstützt der Landrat den Vorschlag des VCD, die Haltausfälle auf Bahnhöfe in den Kreisen Soest und HSK gleichmäßig zu verteilen statt nur im HSK, und was unternimmt er deswegen?
  4. Wie steht der Landrat zu den anderen Vorschlägen des VCD Hochsauerland?”

Anlässlich des Antikriegstags: Verhüllung der „Helden“ auf dem Stiftsplatz in Meschede

Friedenstaube (Foto: Blogarchiv)

Das Mescheder Friedensforum wird anlässlich des Antikriegstages am 01.09.2025 eine Aktion am Mahnmal auf dem Stiftsplatz durchführen.

(Pressemitteilung Mescheder Friedensforum)

Seit 1959 gehen Gewerkschaften und Friedensgruppen unter dem Motto „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ jährlich am 01. September, dem Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939, für eine friedliche Welt auf die Straße. Damit soll an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert werden. 

Auch das Mescheder Friedensforum beteiligt sich an diesen Aktivitäten.

Am „Heldengedenkkreuz“ auf dem Stiftsplatz in Meschede wird das Wort „Helden“ temporär mit einer Schleife verhüllt und auf der Schleife durch das Wort „Toten“ ersetzt, um zu verdeutlichen, dass Kriegstote keine Helden, sondern nur tragische Kriegsopfer sind, die von den jeweils Verantwortlichen in den Krieg geschickt wurden unter Billigung von Millionen Todesopfern.

Die Aktion findet am 01.09.2025 um 12.00 Uhr statt.

Anschließend ist geplant, mit dem Transparent des Friedensforums und einem Hinweis auf den Antikriegstag 1-2mal durch die Fußgängerzone zu ziehen.

Mit dieser „mobilen Mahnwache“ soll der Schrecken und Opfer der menschengemachten Kriege gedacht und der Kriegstüchtigkeit die Friedensfähigkeit entgegengesetzt werden.

„Die Toten von Meschede“ – Abendveranstaltung der vhs HSK

LWL-Historiker Dr. Marcus Weidner stellt Ergebnisse seiner mehrjährigen Forschung vor

Dr. Marcus Weidner, Historiker am LWL-Institut für Regionalgeschichte in Münster, referiert zu den Ergebnissen seiner mehrjährigen Studie am Dienstag, 9. September, 19 Uhr im Bürgerzentrum Alte Synagoge in Meschede. (Foto: LWL)

„Die Toten von Meschede. Ein Kriegsendphaseverbrechen im März 1945: Rekonstruktion, Strafverfolgung, Erinnerungen“ ist Titel eines Buches, das Dr. Marcus Weidner, Historiker am Institut für Regionalgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag, 09. September, 19 Uhr bis 20.30 Uhr im Bürgerzentrum „Alte Synagoge“ in Meschede vorstellen wird. Eingeladen dazu hat die Volkshochschule Hochsauerlandkreis, Fachbereich für Gesellschaft und Politik, mit Unterstützung des Mescheder Bündnis für Demokratie und Solidarität e.V. Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt sechs Euro.

(Pressemitteilung HSK)

Das Buch präsentiert das Ergebnis einer mehrjährigen Studie, in der Dr. Weidner eines der schwerwiegendsten Kriegsendphaseverbrechen im damaligen Deutschen Reich aufgearbeitet hat.

 Vor 80 Jahren, zwischen dem 21. und 23. März 1945, ermordeten Angehörige der ,,Division zur Vergeltung”, die aus SS- und Wehrmachtsoldaten bestand, im Arnsberger Wald bei Warstein, Suttrop (Kreis Soest) und Eversberg (Hochsauerland-kreis) insgesamt 208 osteuropäische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter – Erwachsene, Jugendliche, Kinder und einen Säugling.

„„Die Toten von Meschede“ – Abendveranstaltung der vhs HSK“ weiterlesen

Hochsauerland/Eslohe: Badeverbot am Esmecke-Stausee

Das Kreisgesundheitsamt warnt in Abstimmung mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Eslohe aktuell davor, im Esmecke-Stausee bei Wenholthausen zu baden, da sich aufgrund der fehlenden Niederschläge, der gleichzeitig sehr hohen Außentemperaturen und der intensiven Sonneneinstrahlung in den letzten Wochen dort sogenannte Cyanobakterien, umgangssprachlich Blaualgen genannt, vermehrt haben.

(Pressemitteilung HSK)

Es ist daher ein Badeverbot für den gesamten See erlassen worden. Der Kontakt mit Blaualgen oder das Verschlucken des verunreinigten Wassers durch Badende kann insbesondere bei größeren Mengen zu Gesundheitsbeschwerden wie Haut- und Schleimhautreizungen, Übelkeit, Durchfall oder allergischen Reaktionen führen.

Das Badeverbot gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Hunde. Schon geringste Konzentrationen bestimmter Blaualgenarten stellen für Hunde beim Verschlucken im Gegensatz zum Menschen eine eventuell tödliche Gefahr dar. Um auch deren Gesundheit zu schützen, sind Hunde ohnehin im Bereich des Esmecke-Stausees an der Leine zu führen.

Da die Algenentwicklung vom Wetter, den Strömungsfaktoren und weiteren Faktoren abhängig ist, können Algenblüten kurzfristig auftreten und genauso schnell wieder verschwinden.

Update: Der Kurs „Jetzt wird’s politisch – Red’ mit!“ fällt leider aus

„Heimatcheck“ – Positionen der Parteien zum erstplatzierten Wahlthema „Sicherheit und Sauberkeit“

Grafik: Veranstalter

Der Kurs fällt leider aus!

Demokratie lebt vom politischen Gespräch, von Diskussionen und Debatten. Standpunkte auszutauschen, sachlich zu bleiben, zuzuhören und nicht sofort emotional oder abwertend zu reagieren – das braucht eine Gesellschaft, die sich entschieden hat, demokratisch und sachorientiert nach bestmöglichen Lösungen zu suchen und diese gemeinsam zu erarbeiten. Jede Gemeinschaft sollte das politische Gespräch pflegen und kultivieren, denn funktionierende Koalitionen sind in einer Demokratie unabdingbar.

(Pressemitteilung Mescheder Bündnis)

In diesem Rollenspiel wird ein aktuelles politisches Thema diskutiert. Die Teilnehmenden schlüpfen in eine zugeloste politische Rolle und argumentieren auf Grundlage des jeweiligen Grundsatzprogramms „ihrer“ Partei. Je nach Teilnehmendenzahl kann auch eine Beobachterrolle für die abschließende Reflexion eingenommen werden.

Thema:
„Heimatcheck“ – Positionen der Parteien zum erstplatzierten Wahlthema „Sicherheit und Sauberkeit“. Zur Diskussion stehen außerdem Instrumente der Meinungsbildung und Themenplatzierung vor Wahlen.

Termin: 08.09.2025, 18:00 – 20:15 Uhr
Ort: VHS Meschede, Ruhrstraße 26
Gebühr: 5 € Teilnahmegebühr
Anmeldeseite VHS: https://www.vhs-hsk.de/kurse/politik-gesellschaft-umwelt/kurs/Jetzt-wirds-politisch-Red-mit/252-100101

Alle politisch Interessierten sind herzlich eingeladen.

In Kooperation mit dem Mescheder Bündnis für Demokratie und Solidarität e.V.

Die AfD vor den Kommunalwahlen

Einladung zu einem Informationsabend mit dem Journalisten Rainer Roeser

Thüringen 2020: Demo-Randnotiz nach der „AfD-Wahl“ des FDP-Manns Kemmerich. (Archivfoto: Reinhard Loos)

Die Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste (SBL) lädt am 29. August 2025 um 19.00 Uhr zu einer informativen Abendveranstaltung mit dem Journalisten Rainer Roeser in das Bürgerzentrum Alte Synagoge, Kampstr. 8, in Meschede ein.

Vielen politisch interessierten Menschen im Sauerland ist Rainer Roeser sicherlich bekannt. Bis 2009 war er Redakteur der Westfälischen Rundschau. Seither arbeitet der Journalist freiberuflich, bis 2020 vor allem für den Blick nach Rechts. Beteiligt war Rainer Roeser an Untersuchungen und Veröffentlichungen verschiedener politischer Stiftungen und des DGB zum Thema AfD.

Im April letzten Jahres war Rainer Roeser schon einmal auf Einladung der SBL-Kreistagsfraktion zu Gast im Bürgerzentrum Alte Synagoge in Meschede. Damals prophezeiten Umfragen Europas Rechtsaußenparteien kräftige Zuwächse bei der bevorstehenden EU-Wahl im Juni.

Jetzt schauen wir gespannt auf die Kommunalwahlen am 14. September, vor allem auf die Stimmzettel von uns Wählerinnen und Wählern im Sauerland. Uns obliegt ja die Aufgabe, unseren Bürgermeister bzw. unsere Bürgermeisterin und unseren neuen Landrat oder unsere Landrätin und – nicht zuletzt – die Mitglieder unseres Städte- bzw. Gemeinderats zu wählen. Im Jahr 2025 fallen die Stimmzettel bei den NRW-Kommunalwahlen lang aus, weil ja immer mehr Parteien und Wählergruppen zur Wahl stehen. Zu diesem breiten Parteien-Spektrum gehört nun mal auch die politische Gruppierung, mit der wir uns am 29. August vorwiegend beschäftigen möchten, die AfD.

Rainer Roeser geht in seiner Präsentation verschiedenen Fragen nach, u.a.:

  • Wie ist die Situation in Südwestfalen?
  • Wie unterschiedlich werden wohl die Ergebnisse der AfD in den Städten, Gemeinden und Landkreisen in NRW ausfallen?
  • Wo liegen die Stärken dieser Partei, wo ihre Schwächen?
  • Ist die Akzeptanz für die AfD gewachsen?
  • Wie ist ihre Strategie?
  • Welche Themen bespielt sie verstärkt (Migration, Sicherheit)?
  • Welche lässt sie außen vor (Wirtschaft, Klima, Umwelt)?
  • Welche Zielgruppen nimmt sie ins Visier?
  • Wie geht sie mit ihren Kritiker*innen um?

Der Journalist beschäftigt sich auch mit der Frage, ob und welche Veränderungen in der Politik zu erwarten sind.

Die Einladung zu dieser Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Es wird sicher auch Zeit und Gelegenheit für Fragen und für einen Meinungsaustausch geben.

Der Eintritt ist frei.

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Thema: „Die AfD vor den Kommunalwahlen“
Termin: 29.08.2025 (Freitag), Beginn 19.00 Uhr
Ort: Bürgerzentrum Alte Synagoge, Kampstr. 8, 59872 Meschede
Veranstalter: Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste (SBL)

BBL-Radtour zum Lörmecketurm

Der Lörmecketurm an der höchsten Stelle des Naturparks Arnsberger Wald. (archivfoto: zoom)

Auch in diesem Jahr bietet die Briloner Bürger-Liste (BBL) wieder eine Radtour an. Treffpunkt ist am Sonntag, 17. August, um 14:00 Uhr am Markt in Brilon.

(Pressemitteilung BBL)

Von dort aus geht es zum Lörmecketurm, nördlich von Eversberg. Der Lörmecketurm ist 35 Meter hoch und steht an der höchsten Stelle des Naturparks Arnsberger Wald, nahe der Kreisgrenze zwischen Hochsauerlandkreis und Kreis Soest. Die Streckenlänge der Tour beträgt (mit Rückweg) ca. 36 km.

Wie immer, sind alle Interessenten zum Mitfahren eingeladen. Pausen gehören auch zum Programm.

Weitere Auskünfte zur Radtour per Mail unter info@briloner-buergerliste.de oder telefonisch unter 0157-73888051.

Kahlschlag im Busangebot des HSK

Fahrradanhänger am S 90
Symbolbild: Der Bus S90 mit Fahrradanhänger Richtung Westernbödefeld (archivfoto: zoom)

Vor fast einem Monat hat der Kreistag – auf Vorschlag von Landrat und Kreisverwaltung – den größten Kahlschlag im Busangebot in der Geschichte des HSK beschlossen.

(Der Artikel ist am 29. Juli in ähnlicher Form auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)

Nun greift auch die Lokalpresse das Thema auf und berichtet über den größten Kahlschlag, der in der Geschichte des HSK am Buslinienverkehr erfolgt:
https://www.wp.de/lokales/altkreis-brilon/article409623629/ab-2027-alles-anders-so-veraendert-sich-der-busverkehr-im-hsk.html (€€€ Bezahlschranke)

Doch leider kommt in dem Artikel nur die Kreisverwaltung zu Wort, die die dort genannten Streichungen (und andere in den vorhergehenden Monaten) initiiert hat und im Kreistag eine große Mehrheit dafür erhielt.

Nicht erwähnt werden in dem WP-Artikel die Argumente der beiden einzigen Fraktionen (SBL und Linke), die im Kreistag gegen das Kürzungsoprogramm der Kreisverwaltung und für den Erhalt des bisherigen Busangebots gestimmt haben. Sie weisen z.B. auf folgende Möglichkeiten hin, wie der HSK mehr Geld für den Busverkehr im Kreisgebiet zur Verfügung hätte:

  • Warum zahlt die kreiseigene Busgesellschaft RLG mehr als zwei Mio Euro pro Jahr für ihre Geschäftsführung in Münster? (Der Kreis Unna hat sich gerade davon verabschiedet!)
  • Warum zahlt der HSK für den Betriebsverlust der RLG pro Einwohner über die Hälfte mehr als der Mitgesellschafter Kreis Soest?
  • Warum wendet der HSK zwei Mio Euro für Elektrobusse auf, die nur im Kreis Soest eingesetzt werden sollen?
  • Warum hat das Buslinienangebot im HSK nicht einen höheren Stellenwert als fragwürdige Straßenbauprojekte?

Gegenüber dem Stand vom November 2024 werden nun etwa ein Siebtel der Fahrten des Westfalenbus im Kreisgebiet gestrichen. Mehrere Linien werden ganz oder fast ganz eingestellt. Darunter ist beispielsweise auch die Linie 335, die den HSK mit dem Bahnhof Finnentrop verbunden hat, so dass die Ruhr-Sieg-Bahnlinie aus dem HSK jetzt nicht mehr erreichbar ist. Nach Willingen (Linie 382) und zwischen Brilon und Marsberg (Linie 391) fahren jetzt fast keine Busse mehr, und auf fast allen Linien (außer im Stadtverkehr Arnsberg und zwischen Neheim-Hüsten und Sundern) entfallen alle Fahrten ab 20 Uhr.

Verkehrswende geht anders.