Gelungene Mitgliederversammlung des Werkkreis Kultur Meschede, erstmals im CAMPUS

Der aktuelle Vorstand von links oben: Kai Kroggel, Christiane Arens, Jürgen Alliger, Josef Lödige; von links unten: Josef Grawe, Alexander Schneider, Rolf Schlinkert, Gregor Lange; es fehlen: Thomas Gierse, Claudia Kotthoff, Carl Lötters-Viehof (Foto: Christoph Gmyrek)

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des WERKKREIS KULTUR MESCHEDE (WKM) am 13.11.22 konnte der 1. Vorsitzende Josef Lödige 16 Mitglieder*innen im Bürgertreff CAMPUS begrüßen. Wahlen standen nicht an, allerdings wechselte der Schriftführer Jürgen Alliger aus beruflichen Gründen seinen Vorstandsposten mit dem Beisitzer Alexander Schneider.

(Pressemitteilung WKM)

Der WKM ist bisher ganz gut durch die Pandemie gekommen. Den Blick konsequent nach vorne zu richten hat sich ausgezahlt. Insgesamt neun Kulturveranstaltungen konnte der Verein im letzten und laufenden Jahr durchführen. Darunter endlich den oft verschobenen Auftritt von Konstantin Wecker, oder das gemeinsame Interkulturelle Stadtfest mit dem Stadtmarketing. Alle Veranstaltungen wurden gut besucht.

Fünfzehn neue Mitglieder*innen sind gewonnen worden, so viel wie lange nicht mehr. Somit kann der WKM jetzt auf 150 Kulturinteressierte setzen. Weiterhin wirbt der Verein um Neuaufnahmen und tatkräftige Unterstützung.

Fünf Events sind fest gebucht, sowie vier weitere in Planung. Hinzu kommen noch einige Veranstaltungen des „Newcomer Forum Kultur“ in der TRÖTE im Wechsel mit Live-Session, Improtheater und Lesung. Somit kann der WERKKREIS KULTUR endlich wieder Fahrt aufnehmen und zu großen Entdeckungen in der Kulturszene starten.

Fahrerlaubnis-Umtausch im HSK: Sonderöffnungszeiten der Führerscheinstellen am 3. Dezember

Der Umtausch von alten Papier-Führerscheinen (grau oder rosa) in neue EU-Kartenführerscheine für Fahrerlaubnisinhaberinnen und Fahrerlaubnisinhaber der Geburtsjahrgänge von 1953 bis 1964 ist nochmals am Samstag, 3. Dezember, in der Zeit von 8 bis 12 Uhr in den Führerscheinstellen Arnsberg, Brilon und Meschede ohne Termin möglich.

(Pressemitteilung Hochsauerlandkreis)

Bereits beim ersten Samstagstermin am 22. Oktober haben 550 Personen das Angebot wahrgenommen. Die Frist läuft noch bis zum 19. Januar 2023, weitere Sondertermine sind nicht mehr geplant.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sollten Kunden mit Umtauschwunsch ihren Personalausweis, den alten Führerschein sowie ein aktuelles biometrisches Passfoto (35×45 mm) mitbringen. Der Umtausch kostet mindestens 30,40 Euro.

Sollte der bisherige Führerschein von einer anderen Behörde ausgestellt worden sein, so ist vorab eine Karteikartenabschrift bei der ausstellenden Behörde zu beantragen. Diese Karteikartenabschrift muss bei der Führerscheinstelle vorliegen.

Weitere Informationen sind im Internet zu finden unter:

fcld.ly/umtausch_fuehrerschein

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass während der Sonderöffnungszeiten ausschließlich Führerschein-Umtauschanträge möglich sind. Für alle anderen Anliegen stehen die Führerscheinstellen nach vorheriger Online-Terminvereinbarung zu den gewohnten Öffnungszeiten zur Verfügung.

Hochsauerlandkreis: Kinder-Impfungen in der nächsten Woche

Die Koordinierende COVID-Impfeinheit des Hochsauerlandkreises (KoCI) bietet neben den regelmäßigen Impfterminen in Brilon, Steinweg 5, und Schmallenberg, Oststraße 3a, zusätzliche Termine mit oder ohne Terminbuchung für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren an:

  • Donnerstag, 17.November, von 17 bis 18.30 Uhr in Brilon
  • Freitag, 18. November, von 17 bis 18.30 Uhr in Schmallenberg

Termine sind online über das Buchungsportal www.hochsauerlandkreis.de buchbar.

Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis und die Einwilligung der Eltern für die Kinder.

Die STIKO empfiehlt Kindern von fünf bis elf Jahren ohne Vorerkrankungen zur Basisimmunisierung nur eine Impfstoffdosis. Bei individuellem Wunsch können auch zwei Impfstoffdosen verabreicht werden.

Weitere Informationen und Impftermine sind zu finden unter www.hochsauerlandkreis.de. Außerdem steht die Hotline unter 0291/94-6500 für Fragen zur Verfügung.

Hochsauerland: Kreisjugendamt sucht Unterbringung für unbegleitete minderjährige Ausländer

Das Jugendamt des Hochsauerlandkreises benötigt für die Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Ausländer (UMA) dringend Unterstützung, da die vorhandenen Jugendhilfemaßnahmen aktuell nicht ausreichend sind, um dem Bedarf des Verteilungsverfahrens des Landes NRW gerecht zu werden.

(Pressemitteilung HSK)

Es handelt sich überwiegend um männliche Jugendliche im Alter von etwa 15 bis 18 Jahren mit unterschiedlicher Nationalität, die dem Hochsauerlandkreis zugewiesen bzw. hier angetroffen werden. Vier UMA wurden schon zugewiesen, 13 weitere sind bereits angekündigt.

Unterstützung wird in Form von vorübergehend freien Betten oder freiem Wohnraum gesucht oder auch durch Familien, die sich nach einem Prüfverfahren eine Aufnahme eines UMA in ihrem Haushalt vorstellen können. Bei Belegung freien Wohnraums wird eine ambulante Betreuung durch freie Jugendhilfeträger gewährleistet.

Für Angebote und Rückfragen steht Sven Pohlmann von der Jugendhilfeplanung des Kreisjugendamtes telefonisch unter 0291/94-1202 oder per Mail an sven.pohlmann(at)hochsauerlandkreis.de zur Verfügung.

Der WERKKREIS KULTUR MESCHEDE stellt sich allen Kulturinteressierten vor

Für die Springmaus mit dem Programm „TOTAL KOLLEGIAL“ am 14.01.2023 in der Stadthalle Meschede ist der Vorverkauf bereits angelaufen

Der WERKKREIS KULTUR MESCHEDE e.V. lädt alle seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung an diesem Sonntag, 13.11.2022 um 15 Uhr in den Bürgertreff CAMPUS, Kolpingstr. Meschede ein.

(Pressemitteilung des WKM)

Im Anschluss an die Sitzung (ca. 16:30 Uhr) möchte der Verein alle Kulturinteressierten, insbesondere die zahlreichen neu eingetretenen WKMler*innen, zu einem gemütlichen Zusammentreffen und Kennenlernen einladen.

Das Meeting ist selbstverständlich auch ohne vorherige Teilnahme an der Mitgliederversammlung möglich.

Das Campus-Team übernimmt in bewährter Form die Gastronomie mit Getränken und Schnittchen. Für ein Kennenlernen und einen kommunikativen Austausch gibt es sicherlich genug Themen. Der Vorstand steht für alle Fragen zur Verfügung. Zusätzliche Anregungen werden gerne entgegengenommen. Der Kulturverein hofft auf rege Teilnahme.    

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Der WKM weist jetzt schon darauf hin, dass für die Springmaus mit dem Programm „TOTAL KOLLEGIAL“ am 14.01.2023 in der Stadthalle Meschede der Vorverkauf bereits sehr erfolgreich angelaufen ist. Tickets gibt es in der Touristik Brilon, Meschede und Olsberg oder online unter www.reservix.de

Heavysaurus in Brilon: Mega-Dino-Rock für die ganze Familie

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=DMN-mBlwCL8
So könnt ihr euch die Musik vorstellen.

Vier Dinosaurier und ein Drache, die Rockmusik spielen für die ganze Familie, mit kindgerechten Texten und einer tollen Show für die kleinen größten Fans. Das sind HEAVYSAURUS!

(Pressemitteilung Konzertagentur Kemmerling)

Am Sonntagnachmittag, 04.06.2023 kommt auf Einladung des heimischen Konzertveranstalters Gisbert Kemmerling die heißeste Band für Kinder auf große „Kaugummi ist mega!“-Tour nach Brilon ins Bürgerzentrum Kolpinghaus.

HEAVYSAURUS (und die fünf Profimusiker, die in den coolen Dino-Kostümen stecken und eine echte Live-Performance abliefern) machen sich so um die musikalische Früherziehung der Kinder verdient und gelten längst als eines der wichtigsten Projekte für den Rock- & Metal-Nachwuchs und darüber hinaus.

Rockmusik und Kids, das passt perfekt, wie dieser Tage die überaus erfolgreiche laufende „Retter der Welt“-Tour zeigt. „Rock ist sehr ausdrucksstark“, erklärt Riffi Raffi, der gitarrespielende Drache. „Da wird es laut, man kann hüpfen, tanzen und wild sein. Alles Dinge, die Kinder beim Spielen sowieso gerne machen. Bei uns zeigen sie zusätzlich die Pommesgabel wie die Großen, und alle haben Spaß. Die Erwachsenen auch.“

Aber auch hier gilt bereits, rechtzeitig die Tickets sichern, da nur eine begrenzte Anzahl an Sitz- und Stehplätzen angeboten werden kann. Karten gibt’s jetzt schon bei CTS Eventim, oder direkt bei der BWT Brilon an der Derkere Str. in der Touristik (T. 02961-96990). Einlass ist am 04.06.23 ab 14 Uhr, Showtime 15 Uhr.

Für die Eltern: Das Konzert findet am Nachmittag und mit angepasster Lautstärke statt. Es gilt das Jugendschutzgesetz des Landes NRW.

„Ein ideales Weihnachtsgeschenk für alle Kids“, meint Konzertveranstalter Gisbert Kemmerling.

Antwort auf die Anfrage: „Kostensteigerung bei der Bobbahn Winterberg“

Am 15. Oktober hatte ich die Anfrage der Sauerländer Bürgerliste zu möglichen Kostensteigerungen bei der Bobbahn Winterberg hier im Blog veröffentlicht. Am 27. Oktober hat der Landrat geantwortet. Den inhaltlich wesentlichen Teil des Schreibens veröffentliche ich im Folgenden.

Sehr geehrter Herr Loos,
zu Ihrer Anfrage vom 15.10.2022 nehme ich nach Rücksprache mit der Geschäftsführung der Sportzentrum Winterberg Hochsauerland GmbH (SZW) wie folgt Stellung:

  1. Die Geschäftsführung rechnet für das laufende Jahr 2022 mit einem Betriebskostenzuschuss der Gesellschafter Stadt Winterberg und Hochsauerlandkreis nicht, wie im Wirtschaftsplan angegeben, mit rd. 914 T €, sondern mit 764 T €.

  2. Das zusätzliche RodeI-Weltcup-Event (Eberspächer Rennrodel-Weltcup), das am 1. und 2. Januar 2022 in Winterberg stattgefunden hat, hat zu keinen zusätzlichen Kosten für die SZW geführt, da alle Aufwände durch entsprechende Erträge gedeckt werden konnten.

  3. Für das Vereisen und Kühlen der Bahn im laufenden Jahr 2022 rechnet die Geschäftsführung mit Kosten in Höhe von 253.023 € (Verbrauch: 1.100.000 kWh, 23 ct/kWh).

    Im Vergleich hierzu betrugen die Kosten der beiden Vorjahre:
    20203 224.555‚76 € (Verbrauch: 1.134.120 kWh, 19,8 c’t/kWh)
    2021: 221.039,28 € (Verbrauch: 1.169.520 kWh, 18,9 ct/kWh).

  4. Die Geschäftsführung der SZW reagiert mit folgenden Maßnahmen:

    Die Betriebszeiten werden bevorzugt in die Tageszeiten gelegt, um weitestgehend auf Beleuchtung zu verzichten.

    Die Eisstärke wird konsequent dünn gehalten, um eine effiziente und energiesparende Kühlung zu ermöglichen.

    Die Beleuchtung wird auf das Nötigste (Sicherheitsrelevante) reduziert.

    Es wird weiter in die Optimierung der Kälteanlage und deren Steuerung investiert, um die Stromverbräuche zu reduzieren.

    Die Videowände und deren Laufzeiten werden reduziert.

    Es wird auf Besucherzelte verzichtet.

    Die Raumtemperaturen werden reduziert, abhängig von der Nutzung.

    In der laufenden Saison, die am 26. Februar 2023 mit dem Eberspächer Rennrodel-Weltcup endet, werden keine Veranstaltungen abgesagt. Diese sind bereits geplant, vereinbart und ausfinanziert.

    Für die Saison 2023/2024 wird eine Vereisungszeit erst ab November angestrebt. Die Zusagen aller Veranstaltungen für die Saison 2023/2024 stehen unter Finanzierungsvorbehalt und sind abhängig von der Entwicklung der Energiekosten.

  5. Da sich das Jahr 2022 im Rahmen des Wirtschaftsplans bewegt, ist ein Nachtragshaushalt nicht erforderlich.

Wie der Hochsauerlandkreis als Gesellschafter der SZW und die Stadt Winterberg auf die aktuelle Situation reagiert, ist Ergebnis der Haushaltsberatungen 2023, in dessen Verlauf auch der Wirtschaftsplan der SZW für 2023 beraten werden wird. Diese Beratungen bleiben abzuwarten.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Schneider

Gewerbesteueroasen: Großunternehmer Falke unterhält offenbar Briefkastenfirmensitz

Die nordrhein-westfälische Falke-Gruppe unterhält offenbar Briefkastenfirmen in der deutschen Gewerbesteueroase Schönefeld in Brandenburg. Das legen Recherchen vom ARD-Wirtschaftsmagazin „Plusminus“ und der „Süddeutschen Zeitung“ nahe.

(Pressemitteilung NDR)

Demnach sind zwei Firmen der Falke-Edelmarke „Burlington“ mit Geschäftssitz in Schönefeld gemeldet, doch die mutmaßliche Betriebstätte wirkt bis heute wie eine Büroattrappe: ohne Personal vor Ort und ohne eindeutige Geschäftstätigkeit. Der Gewerbesteuerhebesatz in Schönefeld ist signifikant niedriger als der Bundesdurchschnitt.

Am angeblichen Geschäftssitz der Burlington-Firmen in der Gemeinde Schönefeld findet sich nur ein Briefkasten. Reporterinnen von „Plusminus“ und „Süddeutscher Zeitung“ waren über Monate hinweg immer wieder zu normalen Geschäftszeiten vor Ort: Angestellte haben sie dort nie angetroffen, jedoch rund ein Dutzend weitere Firmen neben Burlington am Briefkasten entdeckt. Für Christoph Trautvetter vom Netzwerk für Steuergerechtigkeit eine typische Strategie von Großunternehmen in Gewerbesteueroasen: „Gewinne werden von dort, wo sie eigentlich erwirtschaftet werden und wo sie eigentlich besteuert gehören, verschoben in diese Steueroasen, wo die Steuersätze niedrig sind.“ Eigentlich müssten solche Briefkastensitze von den Steuerbehörden Brandenburgs untersucht und unterbunden werden, fordert er. Laut Steuerrechtsexperte Prof. Henning Tappe müssten Firmen, die in Schönefeld ihren Sitz anmelden, eine so genannte „Betriebsstätte“ haben, um auch wirklich vom günstigen Steuersatz profitieren zu dürfen. Um diese zu rechtfertigen, so Prof. Tappe, müsste sich die Geschäftsführung regelmäßig vor Ort treffen und dort die wesentlichen Geschäftsentscheidungen treffen. Ein Scheinfirmensitz wäre nicht legal. Die Falke-Unternehmensgruppe teilt „Plusminus“ und SZ zum Geschäftssitz der Burlington-Firmen in Schönefeld mit, die „seltenen geschäftlichen Entscheidungen und Gesellschafterversammlungen“ würden in Schönefeld abgehalten.

Falke ist nicht das einzige Unternehmen, das den niedrigen Gewerbesteuerhebesatz von Schönefeld nutzt: An die hundert Firmen der Familie von Milliardär Ludwig Merckle sollen in Schönefeld ebenfalls ihren Sitz haben. Recherchen von „Plusminus“ und SZ zeigen, dass Merckle offenbar sogar Steueroasen-Hopping betreibt: Das heute in Schönefeld gemeldete Firmengeflecht hatte seinen Sitz zuvor in Zossen, Brandenburg. Als die Gemeinde Zossen den Gewerbesteuersatz nur leicht erhöhte, zogen die Merckle-Firmen offenbar weiter nach Schönefeld, wo die Gewerbesteuer noch niedriger ist. Ludwig Merckle will sich dazu nicht äußern. Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange sieht keinen Handlungsbedarf. „Die Kommunen haben ein Recht darauf, ihre Hebesätze selbst festzulegen“, sagt sie. Es sei allerdings wichtig, gegen Steuerhinterziehung vorzugehen – auch wenn das sehr aufwändig sei. 

Weil die beiden Unternehmer keine Einzelfälle sind, fordern immer mehr Kommunen sowie Berlins Finanzsenator Daniel Wesener Maßnahmen der Bundesregierung. „Es muss Schluss sein mit dem ruinösen Wettbewerb“, sagt er. „Die Vorschläge liegen alle auf dem Tisch – jetzt wird es Zeit, dass das auch umgesetzt wird.“

Das zuständige Bundesfinanzministerium teilt auf Anfrage von „Plusminus“ und SZ mit, eine Reform sei nicht geplant. Allerdings stehe das Ministerium im engen Austausch mit den obersten Finanzbehörden der Länder. Man wolle noch in diesem Jahr nötigen und möglichen Handlungsbedarf ausloten.
 
Mehr zur Recherche in „Plusminus“ heute Abend, am 2. November um 21.45 Uhr im Ersten.

WDR-Dokumentation: „Wie wohnt NRW?“ – Umfrage zeigt stark gestiegene Wohnkosten in NRW

Anna Planken und Daniel Aßmann helfen beim Hausbau.
© WDR/Sagamedia

Die Wirtschaftskrise wird auf dem Wohnungsmarkt in Nordrhein-Westfalen (NRW) immer stärker spürbar. Nach einer aktuellen, repräsentativen Umfrage von infratest- dimap im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks sind die Wohnkosten in den vergangen drei Jahren für jeden zweiten Haushalt in NRW stark bzw. sehr stark gestiegen.

(Pressemitteilung WDR)

Bei 55 % der Befragten fressen die Kosten für das Wohnen mehr als die empfohlenen 30 % des Haushaltseinkommens auf, bei jedem fünften sogar mehr als 40 %. Fast jeder Dritte (29 %) gab an, dass man sich wegen der höheren Wohnungskosten stark bzw. sehr stark einschränken müsse. Angesichts der wirtschaftlichen Gesamtlage hat mehr als ein Drittel aller Mieter:innen (35 %) ihren Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung aufgegeben.

Die WDR-Dokumentation „Wie wohnt NRW?“ ( 2.11., 20.15 Uhr, WDR Fernsehen) zeigt, wo die Mieten am teuersten und günstigsten sind, und wirft auch einen Blick in die Zukunft unseres Wohnens.

Steigende Mieten und Kaufpreise, explodierende Energiekosten, dazu Wohnungsmangel in den Ballungsräumen – können wir uns Wohnen überhaupt noch leisten, und welche Ideen und Alternativen für bezahlbares und nachhaltiges Wohnen gibt es? Anna Planken und Daniel Aßmann reisen durch Nordrhein-Westfalen, suchen nach Lösungen und zeigen wie die Menschen hier wohnen.

Sie besuchen Nordrhein-Westfalens erste Tiny-House-Siedlung im Kreis Gütersloh und testen, ob es sich auch mit weniger Quadratmetern gut leben lässt. In Herne entsteht in einem alten Bunker ein modernes und nachhaltiges Wohnprojekt, bei dem die Bewohner:innen gemeinsam gärtnern, Lebensmittel teilen und sich gegenseitig helfen.

Außerdem begleitet die Sendung zwei Familien: die eine ist auf der verzweifelten Suche nach einer größeren Wohnung für den Nachwuchs, die andere erfüllt sich mit dem Hausbau ihren Wohntraum, wird aber von steigenden Preisen bei Baumaterial und Handwerkern überrascht. Eine Wohnungsbaugenossenschaft kämpft in Rheine mit den gleichen Problemen und kann ihr Großprojekt mit 160 neuen Wohnungen wegen Lieferproblemen bei Fenstern, Heizungen und Co. nur mit viel Verzögerung und enormen Mehrkosten fertigstellen. Die gestiegenen Baukosten werden am Ende auch die neuen Mieter:innen treffen.

„Wie wohnt NRW?“
2.11.2022, 20.15 -21.45 Uhr / WDR Fernsehen
Wiederholung: Sa. 11.40 Uhr

Hochsauerland: Impfangebot der Koordinierenden COVID-Impfeinheit im November

Die Koordinierende COVID-Impfeinheit des Hochsauerlandkreises (KoCI) unterstützt mit ihren Impfangeboten auch im November wieder die Impfkampagne der Bundesregierung unter dem Motto „Ich schütze mich“.

(Pressemitteilung Hochsauerlandkreis)

Ziel ist es, allen Personen ein niederschwelliges Impfangebot zu unterbreiten. Dabei ist die Grundimmunisierung mit der 1. und 2. Impfung bis zur 2. Auffrischung durchführbar.

Folgende Termine werden in der 44. und 45. Kalenderwoche angeboten:

  • 02.11. und 03.11.2022
    Brilon, Steinweg 5. 12 bis 18:30 Uhr
  • 03.11.2022
    Schmallenberg, Oststr. 3a, 12 bis 18:30 Uhr
  • 04.11.2022
    Schmallenberg, Oststr. 3a, 13:30 bis 20 Uhr
  • 07.11. bis 09.11.2022
    Brilon, Steinweg 5, 9 bis 15 Uhr
  • 07.11. bis 10.11.2022
    Schmallenberg, Oststr. 3a, 9 bis 15 Uhr
  • 11.11.2022
    Brilon, Steinweg 5, 9 bis 15 Uhr

Für die Hauptzeiten 12 bis 17:30 Uhr und 9 bis 14 Uhr können online Termine über das Buchungsportal auf www.hochsauerlandkreis.de gebucht werden. In der letzten Stunde (am 4.11.22 in Schmallenberg ab 18 Uhr) ist das Impfen jeweils ohne Termin möglich.

Darüber hinaus können weitere November-Termine online eingesehen und gebucht werden. Das Angebot richtet sich an alle Impfwilligen ab 5 Jahre gemäß STIKO-Empfehlung. Als Impfstoffe sind BionTech, Moderna,Novavax und Valneva vorrätig. Auch die auf die Omikron-Variante BA1 und BA4/BA5 angepassten Impfstoffe stehen gemäß STIKO-Empfehlung zur Verfügung.

Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis und Gesundheitskarte bzw. die Impfmappe mit den Unterlagen der bisherigen Impfungen. Weitere Informationen und Impftermine finden Sie unter www.hochsauerlandkreis.de. Außerdem steht die Hotline unter 0291/94-6500 für Fragen zur Verfügung.