
… das von menschlicher Hand mit Fichtenkulturen bepflanzte Rothaargebirge sei keine Natur, „das sieht nur so aus“.
Westfalenpost Brilon 13. Juni 1979
das Sauerland und mehr

Zeit ist eine endliche Ressource, zumindest, wenn es ums Bloggen geht.
Bücher lesen, Freunde treffen, Filme gucken, sich über Zeitungsartikel ärgern, sich über Gespräche freuen, trauern … intensiv, aber die Zeit für’s Bloggen ist nicht vorhanden.
Ich klicke mich durch die Bilder und die Erinnerungen der vergangenen Woche. Was gäbe es alles zu schreiben!
Konjunktiv II. Leider.
Morgen beginnt die neue Woche. Die Zeitdiebe, diese grauen Herren, werden wieder aktiv sein. Vielleicht kann ich die ein oder andere Minute vor ihnen verstecken.
Wir werden sehen.
Aber die Bücher wollen gelesen werden, die Filme und Freunde warten.
Und dann muss der Mensch auch noch arbeiten. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

Das Wetter: schlecht
Die Aussichten: nass und windig
Die Lösung: lesen, lesen, lesen …
Frohe Ostern und bleibt gesund

Die Reise nach Berlin war einfach nur gut. Wir haben alles richtig gemacht.
„Richtig machen“ heißt für mich, höchstens zwei „harte“ Programmpunkte zu planen, der „weiche“ Rest ergibt sich dann von selbst. Und so sah es ungefähr aus:
Chaos bei der @DB_Bahn. Jetzt können wir noch nicht mal nach Warburg einfahren. Zugführer weiß auch nicht, wie es weiter geht.
— zoom (@hskzoom) 20. März 2016
Trotzdem Ankunft Sonntag:
Abends essen im Udagawa-Imbiss. Guter Start.
Montag:

Boris Lurie im Jüdischen Museum Berlin. Ein fantastischer NO! Art Künstler – take that! Andy Warhol und die ganze Pop-Art Blase.
Das Tagebuch der Anne Frank im Kino Central.
Dienstag:

Aedes Architekturforum: Sieben Positionen zeitgenössischer Architekturfotografie.

„In unserem Namen“ – Gorki Theater: „In unserem Namen werden von Flucht Betroffene inhaftiert, abgeschoben, kriminalisiert. In unserem Namen baut Europa die Zinnen seiner Festung aus. Sebastian Nüblings Inszenierung befragt anhand der Texte von Aischylos und Jelinek das demokratische Gefüge Berlins: Wer repräsentiert wen?“
Mittwoch:
Lee Miller – (nicht nur) Kriegsfotografien. Siehe auch hier im Blog.
Donnerstag:

Kabarett „Die Distel“ mit Mensch Merkel!
Freitag:
Heimfahrt
Zug steht jetzt in Göttingen. "OBERLEITUNGSSCHADEN"? Warum sollte die Rückfahrt klappen, wenn die Hinfahrt schon nicht funktionierte?!????
— zoom (@hskzoom) 25. März 2016
Der „weiche“ Rest:

Essen, Joggen, KDW, Schokoladenmanufaktur, Bummeln, S-Bahn und Bus fahren, Alexanderplatz, Brandenburger Tor, Holocaust-Denkmal, Roma und Sinti Gedenkstätte, Potsdamer Platz, Buchladen, Mittagsschlaf usw., usw., …

Gestern habe ich noch gedacht, die Aufkleber wären eine ironische Überspitzung irgendwelcher Nazi-Sprüche.
Heute Morgen waren es nur noch dumme Nazi-Sticker. Als ich in den Tiergarten hinein lief, klebten sie immer noch an der Scheibe der Übersichtskarte; als ich hinauslief, konnte man sie nicht mehr lesen.
Ein neuer Tag beginnt. Der Himmel über Berlin ist grau.

Ich habe einen Moment lang mein eigenes Foto nicht wiedererkannt.
Wo war ich? Was habe ich dort gemacht?
So ist mir das Bild zum Bilderrätsel geworden.

Song Slam, 23.03, 20:30 Uhr
http://www.berlin-buehnen.de/de/spielplan/songslam/events/114025/?date=2016-03-23
In unserem Namen im Gorki Theater:
20.03., 19:30-21:30
http://www.gorki.de/spielplan/in-unserem-namen/2003
Boris Lurie Retrospektive, Der Nein-Sager
Das Jüdische Museum Berlin zeigt Werke des amerikanischen Künstlers
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24809
Von gp: Tipp wg. Berlin-Trip:
http://www.berlin.de/ausstellungen/fotoausstellungen/4296546-2745254-lee-miller-fotografien.html
Ist das was zum Essen?
https://de-de.facebook.com/pages/Udagawa-Imbiss/156152951071708
http://de.forvo.com/word/arigato_gozaimasu_(??????????)/
CHANGE OF PERSPECTIVES
Sieben Positionen zeitgenössischer Architekturfotografie
Eröffnung:
Donnerstag, 10. März 2016, 18:30 Uhr
Ausstellung:
11. März – 21. April 2016
Zur Eröffnung sprechen:
Dr. h.c. Kristin Feireiss, Aedes Berlin
Prof. Dr. Falk Jaeger, Architekturkritiker, Berlin
Beate Engelhorn, Kuratorin Aedes
Ort:
Aedes Architekturforum
Christinenstr. 18-19
10119 Berlin
Öffnungszeiten:
Di-Fr 11-18.30 Uhr
So-Mo 13-17 Uhr
http://www.aedes-arc.de/cms/aedes/de/programm?id=16518600
Laufender Update:
Kunst aus dem Holocaust
100 Werke aus der Gedenkstätte Yad Vashem
http://m.dhm.de/sonderausstellungen/kunst-aus-dem-holocaust.html
Schwules Museum (nur mit Tour!)
http://www.schwulesmuseum.de/en/aktuell/
Vagabund Brauerei
http://www.vagabundbrauerei.com/
„Tomorrow is always too long“

Arbeiten, Radfahren, „Breaking Bad“ gucken – da bleibt keine Zeit zum Bloggen.
Dazu kommen noch die gesellschaftlichen Verpflichtungen, und schon darf ich erneut den Titel „Blogpause“ wählen.
Bis bald.

Blumen bekommen die anderen
Macht aber nix …
Die Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste (SBL/FW) bringt einen wichtigen Dringlichkeits-Antrag zur Kreistagssitzung ein und der Sprecher der SBL-Kreistagsfraktion beteiligt sich (nicht nur) während der Sitzung intensiv an Diskussionen und Debatten, hinterfragt Verwaltungshandeln und formuliert konstruktive Vorschläge.
Die SBL-Fraktion stellt – und zwar nicht nur so als Denkanstoß – immer wieder gezielt Anfragen und Anträge, beispielsweise zu sozialen Themen (wie den Kosten der Unterkunft im SGB II).
Interessieren tut das wohl kaum einen? Macht aber nichts. Denn die Blumen bekommen ja sowieso die Anderen, nämlich diejenigen, die meist mehrheitlich schweigen. Macht aber nix …
Beispiel: Die „offiziellen“ Medien-Berichte über die Kreistagssitzung am 04. März 2016.
Wir könnten nun in unser Archiv steigen und zig weitere Beispiele für die Art und Weise der „Blumen-Verteilung“ zitieren. Machen wir aber
nicht, weil …, macht ja nix.
Sollen wir uns Bemerkungen dieser Art sparen? Ja, Nein oder Jein? Schauen wir mal …
Fortsetzung folgt … oder auch nicht.
Macht ja nix.

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