Die höchstgelegene Baustelle Nordrhein-Westfalens befindet sich zur Zeit auf dem Kahlen Asten. (foto: zoom)
Winterberg hat neben vielen anderen Superlativen jetzt auch die höchstgelegene Baustelle Nordrhein-Westfalens zu bieten. Was passiert dort oben? Schreibfaul poste ich das Schild am Bauzaun:
Was passiert auf dem Kahlen Asten? Hier steht es geschrieben.
Im November wird das Naturschutzgebiet als „Refugiallebensraum für die Tier- und Pflanzenarten der Offenlandlebensräume“ wieder gerade gerückt sein:
Im Olsberger Aqua konnte mensch im letzten Jahr noch ein paar Herbst-Tage im Freien schwimmen (archiv: zoom)
Einzig trockener Humor kann den Schwimmerinnen und Schwimmern im hohen Hochsauerland noch helfen.
Winterberg ohne Schwimmbad (Oversum-Pleite), Siedlinghausen erst im Oktober geöffnet und jetzt bleibt auch noch das Freizeitbad Olsberg länger als geplant geschlossen.
Auf der Website des Aqua Olsberg ist nichts Genaues zu lesen. Einzig: „Wegen technischer Probleme bleibt das Freizeitbad vorläufig geschlossen!“
Gerüchte schwirren schneller als die Chlor-Moleküle. Die Wasserumwälzung bzw. Chlorierungstechnik funktioniere nicht.
Ich habe gerade einem Leser/Autoren dieses Blogs geschrieben und kurz meine Meinung zur jetzigen Situation in der Parteienlandschaft herunter getippt.
Es sind ein paar Schnitzer drin, aber was soll’s. Mich würde Ihre / eure Meinung interessieren.
Lieber Herr …
… Im Moment scheint es ja zumindest in den Parteien „hoch herzugehen“. Auch von außerhalb wirken verschiedene, mächtige Interessengruppen auf die Parteien und Koalitionsgespräche ein.
Die FDP mit Lindner wird versuchen, Teile der Piraten an sich zu binden. In der SPD werden weiterhin die alten Agenda-Leute an den Schalthebeln sitzen. Die Grünen haben einen katastrophalen, aber keineswegs linken Wahlkampf geführt und werden jetzt versuchen, so eine Art FDP 2.0 zu werden. Die Linke, die ja mehrere Parteien in einer Partei ist, wird versuchen, eine konsequente sozialdemokratische Partei zu werden, bzw. so zu erscheinen. Die Piraten werden zerissen und es wird interessant sein, ob sie sich als moderne „Jungdemokraten“ ohne Mutterpartei neu erfinden können.
Die CDU/CSU? Die WählerInnen trauen ihr offensichtlich zu, in ruhigem Fahrwasser durch die kommenden Krisen zu steuern. Sobald sich ihre Politik als illusorisch erweist, könnte es zur Implosion des Wahlerfolgs kommen.
Soweit meine spontane Stenografie …
Nachtrag: die AfD ist die große Unbekannte. Sie könnte Zulauf bekommen, wenn die scheinbar „alternativlose“ Merkel-Macht zerbröselt und die Bindungskraft der anderen Parteien weiter nachlässt.
(Gastbeitrag von Florian Otto, Pirat in Brilon, HSK. Nach der Bundestagswahl gestern erschienen auf c2h5oh.) Achtung: In diesem Artikel werde ich fluchen. Verfickt nochmal ordentlich fluchen!
“Was macht die Partei, Pirat?” Blöde Frage. Heute mal wieder öfter gehört. Keine Ahnung, welche Antwort man darauf erwartet. Wie wäre es mit “Gut, alle sind gesund, manche haben Kopfschmerzen von gestern.” oder “Hat Rücken.”? Ernsthaft, ich bin es leid solche Fragen zu beantworten.
Florian Otto, Pirat im HSK, nimmt kein Blatt vor den Mund. (foto: Florian Otto)
Wenn ihr meine Meinung zum Wahlausgang gestern wissen wollt, dann fragt doch auch danach. Wenn ihr euch nur lustig machen wollt, dann leckt mich am Arsch!
Meine Meinung zu gestern lässt sich so zusammenfassen: Ich kann’s nicht verstehen!
Und dabei geht es mir noch nicht einmal um die 2,2% der Piratenpartei. Klar, ich hätte mehr erwartet und bin alles andere als zufrieden damit – und schon gar nicht erfreut darüber. 2,2% sind definitiv zu wenig. Auch im konservativen Sauerland. Da tut es mir wirklich leid für all diejenigen, die sich Wochen und Monate lang fast jede freie Minute für den Einzug in den Bundestag abgekämpft haben. Jetzt müssen wir bei uns selber schauen, woran es gelegen hat. Wo Fehler gemacht wurden und wie man die vermeiden kann. Ich werde da jetzt keine wilden Beschuldigungen aussprechen. Das übernehmen ja leider schon genug andere. Ich wüsste nur gerne, warum wir im HSK schon wieder nur einen Teil der Werbemittel hatten. Und auch noch viel zu wenige.
Auch für unseren Direktkandidaten Julius tut es mir leid. Er hätte auf jeden Fall mehr als 2,19% verdient gehabt!
Sportliche Winterberger kennen diesen Weg. (foto: zoom)Bundestagswahl 2013 I: Angela allein zu Haus – Rot-Grün zum dritten Mal gescheitert … nachdenkseiten
Bundestagswahl 2013 II: „Dr.“ Annette Schavan wieder im Bundestag … erbloggtes
Bundestagswahl 2013 III: Jagt Mutti aus dem Kanzleramt! … lummaland
Bundestagswahl 2013 IV: Ein schwarzer Tag für Europa … misik
Bundestagswahl 2013 V: Zum ersten Mal hat Angela Merkel wirklich gesiegt … sprengsatz
Kann man sich seine Nachbarn am Laternenpfahl aussuchen? (foto: eva-maria rose)Sollte die FDP am Sonntag aus dem Bundestag fliegen, liegt es an ihrer Politik in der vergangenen Legislaturperiode.
Sie wird inzwischen als gierige, prinzipienlose Partei wahrgenommen, die sich zum Ende des Wahlkampfs mit einer Zweitstimmenkampagne von der CDU durchschleppen lassen will.
Bürgerrechtler sind in dieser Partei kaum zu erkennen. Es reicht nicht aus, alle vier Jahre „Schnarre“ und „Baum“ zu rufen.
Der rechte Flügel liebäugelt mit der AfD und dazwischen hockt die Generation der Aalglatten im Rampenlicht.
Alle, denen die FDP noch am Herzen liegt, müssen sich wünschen, dass die Partei unter 5% bleibt.
Dann könnte der Vampirismus an der Macht eventuell durch das Nachdenken über politischen Liberalismus ersetzt werden.
Die verbleibenden Mitglieder träfen sich in Lesezirkeln zu Ralf Dahrendorf.
Heute Abend auf der Laufstrecke Richtung Kahlenberg. (foto: zoom)Wenn mir der Alltag auf die Nerven geht, ziehe ich die Laufschuhe an. Es ist schon ganz nett hier oben im Hochsauerland.
Noch kostet der Wald keinen Eintritt und auch die Aussicht gibt’s für lau.
Auf meiner abendlichen Jogging-Runde habe ich binnen einer Stunde exakt einen Menschen getroffen, einen armen Mountainbiker, dessen Schlauch in dem Moment platzte, als ich mich näherte.
Keine Kausalkette, sondern Koinzidenz.
Koinzidenz kannst Du an der Uni im Seminar diskutieren – wir erleben sie e.p. im Wald.