Abendhimmel, spielende Nutrias und Kriechender Günsel

Das Wetter kippt. (foto: zoom)

Die lange Zeit der Trockenheit ist vorbei. Nachts fallen die Temperaturen bis nahe Null. Zeitweise regnet es.

Tagsüber weht ein kühler Wind. Zwei Nutrias spielen in Meschede am Ufer der Ruhr.

Spielende Nutrias an der Ruhr in Meschede (foto: zoom)

Mehr über die Nutrias (Biberratten) bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Nutria

Der Rasen ist noch nicht gemäht und der Kriechende Günsel reckt seinen Blütenstand in die Höhe.

Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Alles weitere ebenfalls auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kriechender_G%C3%BCnsel

Kriechender Günsel (foto: zoom)

Kurz und gut. Das war der Tag. Verhangen, verspielt und trotzdem bunt.

Kommt gut in den Sonntag.

Umleitung: von Trump und dem Noah-Komplex zu Hey Hey, My My …

Bald ist die Zeit der Rhododenron-Blüte vorbei. (foto: zoom)

Trump und der Noah-Komplex: Eine Relektüre von Roland Barthes’ „Über Racine“ … GeschichteDerGegenwart

Anschlag auf linkes Bremer Jugendzentrum: Brauner Brandstifter muss fast fünf Jahre ins Gefängnis … endstationrechts

Rassismus und Rechtsradikalismus: Sehr viele Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte …. RobertsBlog

Rassenspektrometer (Satire): „… auch biogeografische Einzelheiten der DNA nutzen wolle, um präziser ermitteln zu können. Die Ausweitung der Analyse auf Bestandteile, die die Herkunft eines mutmaßlichen Täters mit einer …“ … zynaesthesie

Globaler Süden: US-Regierung drängt Staaten zur Zulassung von Starlink … netzpolitik

Erfolg für demokratische Vielfalt bei der Kommunalwahl: Gericht kippt „Rock-Verfahren“ … doppelwacholder

Heute ist „Tag der Artenvielfalt“: Die Rotfeder vermehrt sich nach Renaturierung in der Emscher … nordstadtblogger

Trunk, Zeitreise, Einsamkeit und mehr: ein Stapel mit neuen Büchern … revierpassagen

Ich habe bis gestern nicht gewusst, dass Neil Young und Devo 1977 diese Version von Hey Hey, My My aufgenommen hatten. Aber Mastodon sei Dank bin ich jetzt schlauer (nachdem ich beim ersten Anhören/Ansehen etwas verstört gewesen bin):

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=7-3XRlWQH54

Stadtradeln 2025: Winterberger Seniorinnen und Senioren treten in die Pedalen

Der Seniorenbeirat der Stadt beteiligt sich an der diesjährigen Fahrradkampagne vom 01. bis 21. Juni

Radfahren im Hochsauerlandkreis (archivfoto: zoom)

Am Mittwoch, 04. Juni, ab 15 Uhr startet eine E-Bike-/Pedelec-Tour für Seniorinnen und Senioren. Treffpunkt und Start sind auf dem Marktplatz (Untere Pforte) in Winterberg.

Streckenverlauf: Heilklima-Erlebnisweg Nordhang – Neuer Radweg – Lenneplätze – bis Hoheleyer Hütte (Erfrischungspause) – zurück über Neuastenberg. Die Tour wird von Willi Leber (Team-Captain) und Jan Benjamin Kermas betreut.

Kontakt – Auskunft und verbindliche Anmeldungen bei

Jan Benjamin Kermas – Kommunalkoordinator STADTRADELN – Tel.: 02981 – 800-203 – E-Mail: stadtradeln@winterberg.de oder Walter Hoffmann – Seniorenbeirat – Tel.:  02981-9255814 – E-Mail: walter.hoffmann49@gmx.de

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Weitere Informationen unter: https://www.stadtradeln.de/winterberg

Alle Touren können auf der Website eingesehen werden. Änderungen/Abweichungen sind möglich.

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Pedelec-Training mit der Kreispolizei

Im Rahmen der Fahrradkampagne wird in Zusammenarbeit mit der Kreispolizei auch ein Pedelec-Training für Senior*innen angeboten. Diese findet am Montag, 16. Juni, ab 14 Uhr (bis 17 Uhr) am Feuerwehrgerätehaus in der Kernstadt statt.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 12 Personen begrenzt.

Auskunft und Anmeldungen bei den oben genannten Kontaktpersonen.

Grün ist die Hoffnung … oder der Neid

Waldspaziergang (foto: zoom)

Die Farbe Grün besitzt vielfältige Bedeutungen, die sowohl kulturell als auch psychologisch geprägt sind.

Symbolik und Assoziationen

Grün steht traditionell für Natur, Frische, Wachstum und Fruchtbarkeit. Es ist die Farbe des Lebens und der Erneuerung, da sie eng mit der Pflanzenwelt und dem Frühling verbunden ist

„Grün ist die Hoffnung … oder der Neid“ weiterlesen

Umleitung: Klima, Faschismus, Pfizergate, Notlage, Pia Bohr

Mmhh… (foto: zoom)

Expertenrat für Klimafragen: Deutschland zehrt beim Klimaziel vom „Emissions-Puffer“ … klimareporter

Klimawandel: Immer schneller in Richtung Untergang? … unkreativ

Muttersprache und Vaterland: In Deutschland führen Sprachpuristen seit über hundert Jahren einen Kampf gegen das „Fremdwörterunwesen“ … derrechterand

Jason Stanley: Die „faschistische Politik“ und ihre „zehn Säulen“ … derrechterand

Gerichtsurteil zu Pfizergate: Von der Leyen hat bei der Transparenz geschummelt … netzpolitik

Notlage (Satire): „Wenn wir den Reichstag nur so ein klitzekleines bisschen, ich meine, diesmal sollte doch eine einzige Ecke…“ „Schluss jetzt!“ „So kriegen wir jedenfalls nie eine Notlage hin.“ … zynaesthesie

Erst Rocksängerin, dann Bildhauerin – Pia Bohr: „In der Kultur haben es Frauen immer noch schwerer“ … revierpassagen

Das lange Wochenende der Naturparke in NRW

Restplätze verfügbar: Schnell handeln und spannende Naturerlebnisse sichern

Die Geschäftsführungen der Naturparke und die Koordinierungsstelle der Naturparke NRW
(Pressefoto: Naturparke 24)

Zum dritten Mal laden die Naturparke in Nordrhein-Westfalen zu einem besonderen Wochenende ein: Am 24. und 25. Mai 2025 erwartet Besucherinnen und Besucher bei „Naturparke 24 – Das lange Wochenende der Naturparke in NRW“ ein vielfältiges Programm für Groß und Klein. In allen zwölf nordrhein-westfälischen Naturparken stehen jeweils zwei außergewöhnliche Veranstaltungen auf dem Programm – insgesamt also 24 kostenfreie Aktivitäten für alle, die Natur hautnah erleben möchten. Dabei ermöglicht das Programm interessante Einblicke in die vielfältigen Handlungsfelder der Naturparke: ob Natur- und Umweltschutz, nachhaltiger Tourismus, Bildung für nachhaltige Entwicklung oder Regionalentwicklung – und alles ohne Eintritt!

„Das lange Wochenende der Naturparke in NRW“ weiterlesen

Veranstaltung des Winterberger Klima-Bündnisses in Züschen

Vor allem Neubauten verfügen in Winterberg häufig über Wärmepumpen. (archivfoto: zoom)

Am Donnerstag, den 22. Mai trifft sich das Winterberger Klimabündnis um 18.00 Uhr im Haus des Gastes in Züschen und freut sich auf einen spannenden Austausch mit interessierten Bürger*innen zu den Themen Klimaschutz und Klimafolgenanpassung.


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Informationen, Vorträge und Diskussionen sind zu zu folgenden Themen geplant:

UhrzeitAblauf/Themen
18.00 UhrBegrüßung durch Bürgermeister Michael Beckmann
18.10 UhrDie aktualisierte Treibhausgasbilanz der Stadt Winterberg
Herr Jeremy Kröger von der Energielenker Gruppe
(online)
18.30 UhrKlimafolgenanpassung –
was erwartet uns und wo steht die Stadt Winterberg?
Vorstellung des aktuellen Maßnahmenkatalogs
Herr Malte Hoffmann
(Institut für Verwaltungswissenschaften)
19.00 UhrEinblick in die Arbeiten des interkommunalen
Klimamanagements
Frau Kim Peis
(Stadt Winterberg mit Medebach und Hallenberg)
19.30 UhrFragen, Diskussionen und allg. Austausch
20.00 UhrEnde

Für Anmeldung, Anregungen und Fragen steht Klimamanagerin Kim Peis zur Verfügung.

Kontakt 
Fachbereich 1 – Zentrale Dienste, Bildung und Digitalisierung
Fichtenweg 10 | 59955 Winterberg
Telefon: (02981) 800 370
eMail: kim.peis@winterberg.de | Internet: rathaus-winterberg.de

Veranstaltungsadresse
Haus des Gastes
Nuhnetalstraße 44
59955 Winterberg-Züschen

Amsel, Zilpzalp und Mönchsgrasmücke …

Waldspaziergang (foto: zoom)

Ein sonniger Morgen. Die Amseln singen seit mehr als vier Stunden unermüdlich. Ab und zu mischt sich ein Buchfink ein. Der Zilpzalp, eine Art Soprano Continuo des Vogelkonzerts, macht Pause.

Ich vermisse die Mönchsgrasmücke. Ein Rotkehlchen singt und jetzt hört man auch die Blaumeise. Ein Stieglitz wischt kurz vorbei.

Nach drei Minuten stoppe ich die Tonaufnahme. Warum drei Minuten? Das ist die Länge meines Geduldsfadens und die Zeit um ca. zehn verschiedene Vogelstimmen einzufangen.

Kommt gut durch den Tag!


Websites und Apps, mit deren Hilfe man mehr über Stimmen, Aussehen und Namen von heimischen u.a. Vögeln erfahren kann:

Lernen (Website):

https://bird-song.ch/

Bestimmen (Apps):

https://merlin.allaboutbirds.org/

https://birdnet.cornell.edu

Moin! Nach dem Frühstück ist vor dem Café

Kaffee? Latte Macchiato? Hauptsache Nussecke!

Professionelles Wandbild am Garagentor neben einem Cafe. (foto: zoom)

Mit einem Latte Macchiato kann man mich leicht in ein Café locken. Wenn dazu noch eine Nussecke angeboten wird, sitze ich in Nullkommanix auf meinem Allerwertesten, lese ein Buch, knabbere am Gebäck und schlürfe den Kaffee.

Die Amsel singen immer noch leidenschaftlich, aber insgesamt scheint es in der Vogelwelt ruhiger zuzugehen. Die Revierkämpfe sind gewonnen oder verloren, die Partner*innen haben sich gefunden. Nest bauen, Eier legen, Nachwuchs aufziehen.

Das Jahr hat seine Runde von Frühling zu Frühling gedreht.

Das muss für die nächste Stunde reichen: Nussecke, Latte Macchiato und moralische Ambitionen (foto: zoom)

Beunruhigend ist die lange Trockenheit. In den Wetteraussichten des DWD ist auch in den nächsten Tagen kein Tropfen Regen zu sehen.

Irgendwie scheinen der Politik andere Dinge wichtiger zu sein als die heraufziehende Klimakatastrophe.

Was habt ihr damals gemacht, als wir die Klimakrise noch hätten eindämmen können? Wir haben uns Sündenböcke für ALLES gesucht und an den Grenzen auf Migrant*innen eingeprügelt.

Hat das irgendein Problem gelöst? Nein, warum auch?

Leute, trinkt bei sonnigem Wetter keinen Latte Macchiato in einem netten Café. Ihr kommt auf dumme Gedanken, denn Müßiggang ist aller Laster Anfang.

Der 8. Mai 1945 vor sieben Jahren hier im Blog

Das wäre ein Feiertag: der 8. Mai ist der Tag der Befreiung vom Faschismus, von nationalsozialistischer Herrschaft, von Völkermord und dem Grauen des Krieges

Vielleicht sollten wir uns diesmal selbst befreien? „Stars and Stripes“ (Zeitung der US-Army) Nr. 285 vom 8. Mai 1945, Ausgabe Paris, Sieg in Europa. (Quelle: Wikimedia)

Falls mich mal jemand fragen sollte: Lasst das mit dem Feiertag für den glühenden Antisemiten Luther.

Der 8. Mai hingegen, als Tag der Befreiung vom Faschismus, von nationalsozialistischer Herrschaft, von Völkermord und dem Grauen des Krieges, wäre ein würdiger Feiertag für die Bundesrepublik Deutschland.

Nie wäre er wertvoller als heute, in Zeiten in denen Nazis wieder laut und goebbelesk ihre Lügen aus den Kommentarspalten der Lokalzeitungen bis hinein in den Deutschen Bundestag verbreiten.

Vielleicht sollten wir uns diesmal selbst befreien?

https://www.schiebener.net/wordpress/das-waere-ein-feiertag-der-8-mai-istder-tag-der-befreiung-vom-faschismus-von-nationalsozialistischer-herrschaft-von-voelkermord-und-dem-grauen-des-krieges/

Was hat sich in den sieben Jahren geändert? Würde ich diese Zeilen heute genau so oder ähnlich wiederholen?

Ich stehe zu meinen Worten, sehe aber weltweit autoritäre Regime und faschistische Bewegungen erstarken. Die Rahmenbedingungen für demokratische Kämpfe haben sich vielerorts verschlechtert.

In Deutschland ist eine rechtsradikale Organisation mit faschistischen Strömungen zur zweitstärksten Partei im Bundestag geworden. CDU, SPD und auch die Grünen haben bislang keine Schritte zu einem Verbotsverfahren eingeleitet.

Man muss gewiss noch ein wenig abwarten, aber ich traue dem neuen Kanzler der Konzerne, der sich schon einmal im Bundestag mit der AfD eingelassen hat, nicht zu, dass er der aufgekeimenden Faschismus zurückdrängen kann und will, würde mich aber gerne täuschen.

Es wird in den kommenden Jahren darauf ankommen, ob die außerparlamentarische Bewegung Bündnispartner in den Parlamenten finden wird.

Eine wichtige Rolle werden darüber hinaus die Gewerkschaften spielen müssen, denn viele Stimmen für die AfD kommen aus den Reihen ihrer Mitglieder.

Die Medien handeln häufig nach dem Motto: Krawall bringt Quote. Also laden wir die Demokratiefeinde in unsere Sendungen ein. Damit betreiben auch die Öffentlich Rechtlichen keine inhaltliche Auseinandersetzung, sondern bieten den Lügen eine Bühne. Nicht die anschließemden Faktenchecks, sondern die Fakes verankern sich in den Köpfen der Zuschauer*innen.

Heute, 80 Jahre nach dem 8. Mai 1945, sind wir näher an 1933 als an der endgültigen Befreiung vom Faschismus.

Der letzte Satz des Eigen-Zitats hat in den letzten Jahren noch mehr Gewicht bekommen:

Vielleicht sollten wir uns diesmal selbst befreien?