Seniorenbeirat Winterberg lädt im neuen Jahr zu „Herz, Hand und Verstand – Demokratisches Leben im Sauerland“ ein.

Bei Interesse den 8. April 2026 im Kalender frei halten

Ausstellungsplakat des Sauerlandmuseums

Der Seniorenbeirat der Stadt Winterberg hat eine Fahrt nach Arnsberg zum Sauerland-Museum geplant. Dort soll die Ausstellung „Mit Herz, Hand und Verstand – Demokratisches Leben im Sauerland“ besucht werden.

Zückt eure Kalender! Die Veranstaltung, Fahrt, Besuch der Ausstellung samt einer 60-minütigen Führung ab 14 Uhr wird am 8. April 2026 stattfinden.

Interesssierte Seniorinnen und Senioren halten sich bitte schon einmal den Termin frei.

Genauere Informationen zu Anmeldung, Fahrt und Kosten wird es rechtzeitig im neuen Jahr geben.

Workshop „Parolen-Paroli“ im Sauerland-Museum

Argumentationstrainig gegen Stammtischparolen

Nazis, Witzbolde oder ironische Antifas? Wandsprüche 20218 am Bahntrassenweg in Bad Fredeburg. (archivfoto: zoom)

Das Sauerland-Museum in Arnsberg lädt im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Mit Herz, Hand und Verstand. Demokratisches Leben im Sauerland“ zu einem Workshop ein, der sich mit dem Begegnen von sogenannten „Stammtischparolen“ beschäftigt.

(Pressemitteilung HSK)

In dem dreistündigen Workshop werden die Teilnehmer darin geschult, Stammtischparolen zu erkennen und ihnen argumentativ zu begegnen. Für typische Stammtischsprüche werden konkrete Gegenargumente gefunden und hilfreiche Gesprächsstrategien erarbeitet. Der Workshop ist interaktiv und partizipativ, mit Gesprächsübungen, Diskussionen im Plenum, Kleingruppenarbeit und Reflexion der Arbeitsergebnisse.

Der Referent Jürgen Albrecht ist ausgebildeter Theaterpädagoge (BUT) und Schauspieler, seit 30 Jahren auch Mitglied des Sprecherensembles im Deutschlandfunk, und im Argumentationstraining ausgebildet von Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer, der das Buch „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ geschrieben hat. 

Termin: Samstag, 29. November, 14 Uhr
Ort: Blaues Haus, Alter Markt 30
Kosten: 15 €

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de oder auf der Website www.sauerland-museum.de

„Einführung in die Antisemitismuskritik: Das Werk Jean Amérys“

„Demokratie im Dialog“ im Sauerland-Museum am Dienstag, 4. November um 18 Uhr mit Tina Sanders aus Leipzig

Das Sauerlandmuseum (archivfoto: zoom)

Das Sauerland-Museum in Arnsberg lädt unter der Vortragsreihe „Demokratie im Dialog“ zu einem Vortrag der Politikwissenschaftlerein Tina Sanders aus Leipzig ein. Sie führt in die Antisemitismuskritik ein und beschäftigt sich mit dem Werk des Schriftstellers Jean Améry. 

(Pressemitteilung HSK)

Jean Améry, säkularer Jude, Schriftsteller, Widerstandskämpfer und Überlebender mehrerer KZs, nahm sich 1978 das Leben. Bereits 1966, in seiner Essaysammlung ‚Jenseits von Schuld und Sühne – Bewältigungsversuche eines Überwältigten‘, stellte er dar, dass ihn die Entmenschlichung und Folter, der Verlust seiner Heimat und das Einbüßen von „Weltvertrauen“, die ihm im Zuge des Nationalsozialismus aufgrund seines „Judeseins“ widerfuhren, für immer fundamental erschüttert hatten. Er wies außerdem schon früh darauf hin, dass „unter dem Banner des Anti-Zionismus der alte miserable Antisemitismus sich wieder hervorwagt“, indem Israel „als faschistisch, imperialistisch und kolonialistisch“ betrachtet wird. Dies betraf nicht nur seines Erachtens bereits in den 1960er Jahren auch „Deutschlands junge linke Demokraten“.

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Vortrag „Jenseits des Nutzens“ im Sauerland-Museum

Mittwoch, den 29. Oktober 2025 um 18 Uhr im Blauen Haus des Sauerland-Museums

Im ersten Ausstellungsraum des Sauerlandmuseums werden die Säulen der Demokratie erklärt (Foto: Alexandra Zander)

Das Sauerland-Museum in Arnsberg und der Lions-Club Arnsberg-Sundern laden im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Mit Herz, Hand und Verstand. Demokratisches Leben im Sauerland“ zu einem kostenfreien Vortrag von Dr. Carsten Lotz ein.

(Pressemitteilung HSK)  

Die Demokratie sehen zurzeit viele Menschen in Gefahr. Es gibt viele Aufrufe, für die Demokratie zu kämpfen, sich um sie zu bemühen oder sie zu stärken. Es ist dabei aber immer nur abstrakt vom Begriff der „Demokratie“ die Rede. Kaum jemand redet darüber, was Demokratie eigentlich ist, was sie ausmacht oder was genau an ihr geschützt werden muss. 

Im Zentrum dieses Abends wird der Einfluss einer fast alles beherrschenden Wirtschaftswelt auf unseren alltäglichen Sprachgebrauch und unseren Alltag stehen. In der Wirtschaft wird das Handeln grundsätzlich danach ausgerichtet, wie ein kurz- oder langfristiger Gewinn erzielt werden kann. Gewinne zu machen, ist selbstverständliches Ziel der Wirtschaftsbetriebe, nicht nur um Betriebe und Arbeitsplätze zu erhalten.

Die Übertragung dieses dominierenden Strebens nach Gewinnen infiltriert zunehmend unsere Gesellschaft und führt in unserem Lebensalltag beispielsweise zu häufig gestellten Fragen: „Was habe ich davon?“ – „Was kriege ich dafür?“ oder „Lohnt sich das?“

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Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht

Missglückter Besuch einer Ausstellung im Sauerlandmuseum Arnsberg

Das Schicksal von Johann Süß in Bildern, Texten und Dokumenten. (foto: zoom)

Anfang April hatte ich hier im Blog eine Pressemitteilung des Hochsauerlandkreises zur Ausstellung „ ,Was damals Recht war …‘ – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ veöffentlicht. Am vergangenen Wochenende konnte ich die Wanderausstellung des Projekts der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas endlich selbst besuchen.

Das Thema der Ausstellung interessiert mich sehr:

„Bis 1945 haben zehntausende Soldaten und Zivilisten ihr Leben durch die Urteile der Wehrmachtgerichte verloren. Die Mehrzahl der Deutschen begegnete den Opfern der Wehrmachtjustiz auch nach 1945 mit Ablehnung und Feindschaft. Diese Sicht verstellt den Blick auf den Unrechtscharakter der deutschen Militärjustiz. Zwischen 1998 und 2009 hob der Deutsche Bundestag die meisten Unrechtsurteile auf. Viele Betroffene waren zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.

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„Jenseits von Woll“ – Westfalen-Kabarett im Sauerland-Museum

Sauerland-Museum.Westfalen-Kabarett: Stefan Keim lässt mit seinem Westfalen-Kabarett kein Klischee aus. (Foto: Stefan Keim)

Sie sind aufrichtig, langsam und gehen zum Lachen in den Hühnerstall. Das sind nur einige Klischees über die Westfalen. Dabei gibt es so viele, völlig unterschiedliche: Weltmarktführer und Schützenkönige, Fußballmillionäre und Musicalstars. Landwirte und die Ommas von umme Ecke. Sie alle haben ihren Platz in Stefan Keims Westfalen-Kabarett „Jenseits von Woll“.

(Pressemitteilung HSK)

Eine Reise in die Seele des Westfalen mit Männerchören, Dorfkirchen, Landfrauen und High-Tech-Treckern. Und natürlich auch mit Blick auf die westfälischen Metropolen. Schmallenberg zum Beispiel. Oder Letmathe. Ein Abend, nach dem Rheinländer weinen und sich wünschen werden, Westfalen zu sein.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 3. Juni um 18 Uhr im Raum „Sauerland“ des Sauerland-Museums statt. Tickets sind für 10 € im Vorverkauf an der Museumsrezeption erhältlich oder für 12 € an der Abendkasse.

Stefan Keim ist Autor, Journalist, Moderator und Schauspieler. Seine kabarettistischen Auftritte führten ihn zu über hundert verschiedene Kleinkunst-Bühnen im gesamten Bundesgebiet. Thomas Eicher lebt in Dortmund. Er arbeitet als Kulturmanager, Moderator und Rezitator. Seit 2004 ist er Geschäftsführer von Melange e. V. 

Weitere Informationen unter 02931 94-4444, über die Website www.sauerland-museum.de oder sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de

Hobby-Horse-Workshop im Sauerland-Museum

Für Kinder zwischen 10 und 12 Jahren

Beim Workshop im Sauerland-Museum gestalten die Teilnehmer ein eigenes Hobby Horse (foto: sauerlandmuseum)

Ein Steckenpferd zu basteln und damit eigene Ritterturniere nachzuspielen – damit haben sich schon die Kinder im Mittelalter die Zeit vertrieben, um den großen, edlen Rittern auf ihren stolzen Rössern nachzueifern. Heute ist das Hobby Horsing wieder ganz groß im Trend; sogar eine Deutsche Meisterschaft wurde bereits ausgetragen.

(Pressemitteilung HSK)

Das Sauerland-Museum in Arnsberg bietet einen Workshop an, in dem die Teilnehmer aus bunten Wollsocken eigene Hobby Horses gestalten. Mit Filz und Wolle in unterschiedlichen Farben entsteht ein individuelles Pferdchen, mit dem anschließend im Museumshof natürlich schon ein erster Ausritt probiert werden kann.

Termin: Samstag, 10. Mai, 13:30-17:30 Uhr
Zielgruppe: Mädchen und Jungen im Alter von 10-12 Jahren
Preis: 15 € inkl. Eintritt und Bastelmaterial. Mitzubringen sind eine eigene, möglichst große (Woll-)Socke sowie ein wenig Verpflegung für eine Pause.

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de oder auf der Homepage www.sauerland-museum.de

„ ,Was damals Recht war …‘ – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“

Wanderausstellung im Sauerland-Museum vom 4. April bis 22. Juni

Sauerland-Museum.Was damals Recht war. (Plakat: © Stiftung Denkmal)

Eine neue Sonderausstellung im Raum „Westfalen“ des Sauerland-Museums in Arnsberg beschäftigt sich mit Unrecht und Willkür der NS-Militärjustiz. Die Wanderausstellung ist ein Projekt der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

(Pressemitteilung HSK)

Bis 1945 haben zehntausende Soldaten und Zivilisten ihr Leben durch die Urteile der Wehrmachtgerichte verloren. Die Mehrzahl der Deutschen begegnete den Opfern der Wehrmachtjustiz auch nach 1945 mit Ablehnung und Feindschaft. Diese Sicht verstellt den Blick auf den Unrechtscharakter der deutschen Militärjustiz. Zwischen 1998 und 2009 hob der Deutsche Bundestag die meisten Unrechtsurteile auf. Viele Betroffene waren zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.

Blick in die Ausstellung (Bild: Sauerlandmuseum)
„„ ,Was damals Recht war …‘ – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht““ weiterlesen

Gesprächskonzert mit jüdischen Liedern

Johannes Wedeking und Prof. Hedayet Djeddikar zu Gast im Sauerland-Museum

Prof. Hedayet Djeddikar und Johannes Wedeking (Foto: Johannes Wedeking)

Die nächste Sonderausstellung im Sauerland-Museum in Arnsberg wird am Freitag, 4. April eröffnet und ist bis zum 22. Juni zu sehen. „Was damals Recht war … – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ ist eine Wanderausstellung der Stiftung Denkmal und informiert über Unrecht und Willkür der nationalsozialistischen Militärjustiz.

(Pressemitteilung HSK)

Im Rahmenprogramm findet am Freitag, 4. April, ein besonderes Konzerterlebnis statt: Johannes Wedeking (Bass) und Prof. Hedayet Djeddikar am Flügel widmen sich der durch die NS-Zeit ins Vergessen gedrängten Musik jüdischer Kulturschaffender.

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Museumsführung am Welt-Down-Syndrom-Tag

Angebot im Sauerland-Museum Arnsberg

Ritterführung im Sauerland-Museum Arnsberg (©  Kaleidoskop Design)

Der Welt-Down-Syndrom-Tag (WDST) wird jährlich am 21.3. begangen. Das Datum greift symbolisch die Tatsache auf, dass bei Menschen mit Down-Syndrom das Chromosom Nr. 21 dreimal vorkommt.

(Pressemitteilung HSK)

Das Sauerland-Museum in Arnsberg bietet an diesem Tag eine besondere Führung für Kinder und Jugendliche mit Down-Syndrom an. Dabei reisen die Teilnehmer gemeinsam mit zwei Museumsguides in die Steinzeit zu den Neandertalern, in die Ritterzeit oder auch zu den Mönchen in ein Kloster. 
Wer mag, malt oder bastelt anschließend noch ein Andenken. 

Die Führung beginnt um 15 Uhr und dauert etwa 60 Minuten. Der Eintritt inklusive Führung kostet 4 € pro Kind, 8 € pro Erwachsenen. Auch Familienmitglieder sind eingeladen, an der Führung teilzunehmen.

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum@hochsauerlandkreis.de oder auf der Homepage www.sauerland-museum.de