1. Hallenberger Musical Night am 3. August 2019: Sechs Musical-Stars auf der Freilichtbühne Hallenberg

In diesem Sommer jagt ein Highlight das andere – neben der Weltpremiere des Musicals „Kohlhiesels Töchter“, das auf dem Sommerspielplan der Freilichtbühne steht und der eigens für die Bühne verfassten Version von „Peter Pan“, steht eine weitere Premiere an:

Am 03. August 2019 ab 19.30 Uhr heißt es zum ersten Mal: Willkommen zur 1. HALLENBERGER MUSICAL NIGHT

(Pressemitteilung der Stadt Hallenberg)

Die Stadt Hallenberg, allen voran Bürgermeister Michael Kronauge, hat sich mit dem Initiator und Ideengeber dieser Gala, dem Regisseur der Freilichtbühne Hallenberg, Florian Hinxlage, zusammen getan und in Kooperation mit der Freilichtbühne darf man absolut gespannt sein, was sich Veranstalter und Initiator ausgedacht haben, um das Publikum zu verzaubern und zu beeindrucken. Eines ist sicher: Gänsehautmomente und großartige Stimmen sind vorprogrammiert und garantiert!

Der im Landkreis Vechta in Niedersachsen beheimatete Musical-Darsteller, Regisseur, Initiator und künstlerische Leiter der Gala, Florian Hinxlage, und die Stadt Hallenberg als Veranstalter, laden nach dem erfolgreichen und ausverkauften Weihnachtskonzert „Flo & Friends“ die absolute Musical-Elite nach Hallenberg ein. „Wir planen bereits seit einigen Monaten intensiv an Abläufen und Inhalten des Programms und vor allem an einer „der Premiere entsprechenden Besetzung“, so Hinxlage, der voller Stolz mit dem Team der Stadt Hallenberg die internationale Musical-Elite nach Hallenberg gelockt hat.

An der Seite des auch als Solist fungierenden Florian Hinxlage, der u.a. die Titelrollen in „Mozart!“ und „Jesus Christ Superstar“ verkörperte, erleben Sie am 03. August 2019 live auf der Freilichtbühne Hallenberg:

Lucy Scherer, die bereits das Publikum beim Weihnachtskonzert mit ihrer engelsgleichen Stimme verzauberte (u.a. bekannt aus Wicked und Tanz der Vampire), Chris Murray, der stimmgewaltige Sänger, der bereits alle großen Partien in Musicals wie Les Miserables, Jesus Christ Superstar oder Dracula singen durfte, Brigitte Oelke, die bekannt ist als DIE Killer Queen aus dem Erfolgsmusical „We will rock you“, oder die Grand Dame Norma Desmond im Musical „Sunset Boulevard.“. Wir begrüßen unseren Weltenbummler, Andreas Wolfram, ein international angesehener Musical-Star, der bereits als Electra in „Starlight Express“, Frank N. Furter in der „Rocky Horror Show“ oder als Graf Dracula im gleichnamigen Musical die Bühnen eroberte.

Und erleben Sie an diesem Abend einen ganz besonderen Gast, Patricia Meeden, eine der charismatischsten Vollblut-Sängerinnen des Musicals, die mit ihrer humorvollen Art und ihrer Wahnsinnsstimme das Publikum in ihren Bann ziehen wird. Sie kennen sie aus dem TV-Format „The Voice of Germany“, oder aber aus den Musicals „Bodyguard“, wo sie die Titelpartie, die Whitney Houston einst sang, verkörpert, aber sicher auch aus den Musicals „Jesus Christ Superstar“, „AIDA“ oder „Sister Act“.

Ein besonderes Highlight der 1. Hallenberger Musical Night ist nicht nur, dass eigens für das Konzert Background-Sänger engagiert wurden, allen voran die Choreographin der Freilichtbühne Jessica Krüger. Auch Stefan Wurz, bekannt als musikalischer Leiter der Freilichtbühne, wird mit von der Partie sein. Dazu hat er sich seine gesamte Band mitgebracht und er wird die 9 köpfige Hallenberger Musical Band als musikalischer Leiter anführen.

Ein großer Support wird bei der Durchführung dieses Konzerts von der Freilichtbühne Hallenberg geleistet. Nicht nur bei der Unterstützung der Solisten, sondern auch in Hinblick auf technischen Support, Parkplatzeinweisung und vielen vielen Dingen, die im Hintergrund geschehen. Nur durch die Zusammenarbeit von Bühne, Künstlern und dem Team der Stadt Hallenberg, ist eine Umsetzung in dieser Größenordnung überhaupt erst möglich!

„Wir hoffen natürlich auf gutes Wetter und ein volles Haus“, so Bürgermeister Kronauge.

Das Konzert auf der Freilichtbühne Hallenberg besticht besonders durch das Ambiente der großen Naturbühne mit angenehmer Nähe zum Publikum, natürlich aber auch durch die Solisten und all ihre künstlerische Hingabe, den Charme der Umgebung und der Aufmachung der Freilichtbühne, die absolut professionelle technische Ausstattung und eben 6 der bekanntesten und beliebtesten Musical-Stimmen aus dem deutschsprachigen Raum.

„Wir wollen uns ja nicht lumpen lassen und haben die bekanntesten und schönsten Musical-Melodien im Gepäck, geizen aber auch nicht mit frischen, neuen Klängen aus Musicals, die vielleicht noch nicht in aller Munde sind. Klar ist: Es ist wirklich für jeden was dabei!“, verspricht Florian Hinxlage, der derzeit an der künstlerischen Organisation, dem Programm und den Abläufen feilt.

Die Tickets gibt es für 35 € bei freier Platzwahl (Einlass ab 18.00 Uhr).
(Ermäßigter Eintritt für Schüler, Studenten sowie Schwerbehinderte ab 50 %: 29 €)
Sie sind direkt erhältlich in der Touristik Hallenberg, Petrusstr. 2 in 59969 Hallenberg, per Tickethotline unter 02984-8203 oder per E-Mail an ticketverkauf@stadt-hallenberg.de

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Alle wichtigen Infos gibt es unter:

www.facebook.com/hallenbergermusicalnight

www.stadt-hallenberg.de

Wo liegt die geheimnisvolle Wüstung Höckeringhausen? Wandergruppe erkundet die Ortswüstung im Tal der Berkmecke

Das alte Wegekreuz, das an den schrecklichen Unfall eines 62jährigen Züschener Holzfuhrmann erinnert, der 1875 beim Beladen seines Wagens den Tod fand. (Foto: Friedrich Opes)

Züschen. (Ortsheimatpfleger) Eine Gruppe von Mitgliedern der SGV Abteilung Züschen, des Verkehrs-und Heimatvereins Züschen, des Heimat- und Geschichtsvereins Winterberg, des Fördervereins der Borgs Scheune mit ihren jeweiligen Vorsitzenden, wanderte unter der Leitung von Ortsheimatpfleger Walter Peis von Borgs Scheune aus zum Wüstungsort Höckeringhausen.

(Bericht des Ortsheimatpflegers Walter Peis anlässlich des „Deutschen Wandertags 2019“ in Winterberg / Schmallenberg)

Unterwegs und am Zielort berichtete Walter Peis über die Siedlungsphase der Wüstungsorte und wies die Wandergruppe auf landschaftlich und historische Merkmale am Wegesrand hin.

Über den historischen „Berleburger Weg“ der ein Teilstück des Mythen und Sagenweges ist, führte die Wanderung an der „Strietwiese“ und am Walsbachtal vorbei, zu einem Wegekreuz. Es erinnert an das schreckliche Busunglück, am 22. Februar 1996, wobei sieben holländische Skifahrer ums Leben kamen und zweiundzwanzig zum Teil schwer verletzt wurden. Am Campingplatz wies Peis auf die Ortswüstung „Humboldinchusen“ hin, deren Höfe sich einst bachaufwärts im Ahretal angereiht haben und wie auch die Bewohner in Höckerinchusen am Beginn des 14. Jh., ihre Höfe verlassen haben, um sich in Züschen niederzulassen.

Ein nächster Anlaufpunkt war der ehemalige Standort eines Schmiedehammers „Unter der Kranebuche“. Die Bezeichnung habe sich, so Walter Peis. im Laufe der Zeit mehrfach verändert. Ein letzter mit einem Wasserrad angetriebener Hammer sei 1779, durch den Schmied Johann Jakob Ante errichtet und von den Nachkommen weiter betrieben worden, bis er 1958 abgebrochen wurde. Beim Abriss seien die Spuren eines früheren Schmiedeanwesens deutlich zu Tage getreten.

Über einen wunderschönen mit Gras bewachsenen Waldweg, der oberhalb des blühenden Wiesengrunds herführt und die Flurbezeichnung „Wintersseite“ trägt, gings in Richtung des Biotops „Silbersee“ weiter.

Die überlieferte Flurbezeichnung „Wintersseite“ habe, so Walter Peis, aber nichts mit dem jahreszeitlichen Winter zu tun, sondern sei über mehr als hundert Jahre lang ein waldeckischer Lehnsbesitz gewesen, der dem Ritterhaus „von Winter“, zu Züschen, gegeben war, bis es nach der Brandkatastrophe von 1784 (mit weiteren Liegenschaften) 1785 durch Kauf in den Besitz der politischen Gemeinde gelangt ist.

Beinahe hätte man nach einer kurzen Strecke das alte Wegekreuz übersehen, das an den schrecklichen Unfall eines 62jährigen Züschener Holzfuhrmann erinnert, der 1875 beim Beladen seines Wagens den Tod fand. Dort hatte man ein weißes Kreuz errichtet. Da es nach über dreißig Jahren morsch geworden war, hatte es der Zimmermeister Josef Lange nach Kriegsende wieder erneuert.

Nach etwa vier Kilometern wurde das Ziel „Hukirdinchusen“, im wunderschönen Berkmecketal erreicht, das, was Archäologen des LWL herausgefunden haben, aus mindestens fünf Hofstellen bestanden hat, die sich entlang des Bachlaufs Bürbicke (heute Berkmecke), auf einer Länge von mindestens 320 m und weitere im Einmündungsbereich der Täler „Strackengrund“ und „Flachengrund“ befunden haben.

Die jüngst von den drei mitwandernden Vereinen geschaffene Infosäule am Wegrand des Mythen- und Sagenweges (Foto: Walter Peis)

Die jüngst von den drei mitwandernden Vereinen geschaffene Infosäule wurde in Zusammenarbeit mit dem Stadtforst, unter einer alten Eiche, am Wegrand des Mythen- und Sagenweges aufgestellt, wo sie nun den interessierten Wanderer von der Geschichte des verlassenen Dorfes „HUKIRDINCHUSEN unterrichtet.

Nachdem die Wüstungsstandorte im Kernstadtbereich mit entsprechenden Info-Stelen, durch den Heimat- und Geschichtsverein Winterberg, kenntlich gemacht wurden, hat nun auch, auf Initiative des Heimat und Geschichtsverein Winterberg, die Aufstellung im Gemeindegebiet Züschen begonnen.

Nach der Vorstellung der Infostele erfreute sich die Wandergruppe an Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken. In gemütlicher Runde und bei bestem Wanderwetter wurde eine ausgiebige Kaffeepause gehalten. Nach der Pause übernahm der SGV Vorsitzende Wolfgang Völlmecke die Führung des nicht minder attraktiven Rückweges durch das schöne Tal des Bredengrunds bis hinauf zum Astenweg, der mit seinem reizvollen Panoramablick für Wanderer, die auf dem Weg nach Mollseifen oder zum Astenturm sind, schon immer einen besonderen Reiz ausstrahlt. Und schon bald gelangte die Gruppe frohen Mutes hinunter nach Züschen zurück.

Am Schluss dankte der Vorstand des Fördervereins für Kultur, Denkmalpflege und Naturschutz Züschen e.V. allen Wanderern aus Winterberg und Züschen sowie ihren Vereinsvorständen, ebenso auch dem (nicht anwesenden) Forstinspektor Michael Kleinsorge und seinen Mitarbeitern für die gemeinsame Beteiligung und Unterstützung.

SPD Winterberg: Sommerfest am Dorfgemeinschaftshaus in Niedersfeld

Das Sommerfest des neuen SPD Ortsvereins Winterberg steht vor der Tür.

(Pressemitteilung der SPD Winterberg im Wortlaut)

Bisher wurde das Fest vom Ortsverein Niedersfeld-Hildfeld ausgerichtet. Aus dieser Tradition heraus findet das Sommerfest des neuen Ortsvereins Winterberg in diesem Jahr erneut an gewohnter Stelle am 22. Juni 2019 ab 14:00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus im Josefsweg 1 in Winterberg-Niedersfeld statt.


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Ab 14:30 Uhr nimmt unser Bundestagsabgeordneter Dirk Wiese aus Brilon die Ehrungen langjähriger Mitglieder vor.

Im Anschluss stehen Spiele und Unterhaltung für unsere kleinen Gäste sowie ein geselliger Nachmittag auf dem Programm. Neben den traditionellen Kartoffeln aus der Buchenglut, zu denen es leckere Grillwürstchen vom heimischen Metzger gibt, werden auch wieder hausgebackene Kuchen und Torten sowie Kaffee angeboten.

Bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen freuen sich die Organisatoren schon jetzt, zahlreiche Gäste zu dem ein oder anderen erfrischenden Getränk begrüßen zu dürfen.

SPD Winterberg: Nach der Werkstatt „Wirtschaft“ mit dem Thema „Wohnen“ in die vierte Runde

Auf dem Bild von links: Jörg Burmann, Lars Hiob, Hans-Walter Schneider, Christoph Klante, Anja Licher-Stahlschmidt, Jürgen Bröker und Michael Hoffmann (Foto: SPD)

Am 29.05.2019 trafen sich im DRK-Familienzentrum in Winterberg Interessierte zum Werkstattgespräch „Wirtschaft“. Wie bereits in den vorherigen Veranstaltungen führten Winterberger Bürgerinnen und Bürger mit den Impulsgebern ungezwungene Gespräche. Es fand ein reger Austausch mit heimischen Unternehmen zum Thema Standort, Verkehrsanbindung, Ausbildung, Fachkräftegewinnung, Entwicklungspotenzial sowie bürokratische Hürden statt.

(Pressemitteilung der SPD Winterberg)

Die Grundlage für erfolgreiche Unternehmen bildet die sehr gute Ausbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so Dunja Tepel von greenline TRAINING in Winterberg. An Ihrem Tisch ging es ferner um die Bildung der Kinder von heute. Wo früher noch Großeltern motorische und handwerkliche Fähigkeiten vermittelten und das Spielen draußen in der Natur im Vordergrund stand, halten heute immer mehr digitale Beschäftigungsangebote Einzug in die Kinderzimmer, denen Eltern und Bildungseinrichtungen entgegenwirken müssen.

Als Unternehmer in Winterberg im Gewerbegebiet „Remmeswiese“ schilderte Jürgen Bröker von Bröker Objekteinrichtungen seine Sicht im Hinblick auf das Entwicklungsgspotenzial. Mit der aktuellen Kampagne „Hand ans Werk“ verknüpft er große Hoffnungen der heimischen Betriebe in den Abbau des unberechtigten negativen Images des Handwerks. Die Verantwortlichen der Stadt sind gefragt das heimische Handwerk und den Handel bestmöglich zu unterstützen und Barrieren in der Bauleitplanung zu überdenken, waren sich die Gäste am Tisch einig.

Um Vernetzung ging es bei Christoph Klante, der – vertretend für das Skiliftkarussell – von den Errungenschaften der vergangenen Jahre und Jahrzehnte berichten konnte. Die Winterberger Liftbetreiber überwanden das Konkurenzdenken und machten aus dem Skigebiet einen touristischen Anziehungspunkt. Auch die weitere Vernetzung der Skigebiete in die Höhendörfer unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten wurde diskutiert.

Die Themen Arbeitsschutz, Umwelt- und Energiemanagement sowie Lean Managementsysteme für kleine und große Betriebe wurden mit Michael Hoffmann vom ARQUS-Ingenieurbüro aus Westfeld diskutiert. Oft führten über Jahre eingeschliffene Prozesse in Unternehmen zu einer „Betriebsblindheit“, die gravierende Probleme mit sich brächte. Unsere Umwelt und die heimische Wirtschaft werden von einer erfolgreichen Umsetzung der Managementsysteme profitieren, so Michael Hoffmann.

Viertes Werkstattgespräch am 12.06.2019 in Niedersfeld

Im vierten Werkstattgespräch am 12.06.2019 im Dorfgemeinschaftshaus in Niedersfeld, Josefsweg 1, sprechen wir ab 18:00 Uhr über das Thema „Wohnen“.

Wir freuen uns an dem Abend mit Norbert Clement und Christian Haurand, beide Immobilienexperten der Volksbank Bigge-Lenne e.G., über die aktuelle Situation am heimischen Immobilien- und Wohnungsmarkt reden zu können.

Mit Manuela Hörsken und Martina Mohnke-Brinkhoff haben wir zwei Profis, die mit Ihrem Pflegedienst das Wohnen im Alter in den eigenen vier Wänden so lange wie möglich gewährleisten.

Ein weiterer Gast ist Johanna Mund von der „Bürgerhilfe Olsberg“ deren Fokus auf der Helfervermittlung zur ehrenamtlichen Unterstützung für Wohnung, Haushalt aber auch Behördengängen liegt.

Zudem sprechen wir mit Architekt Christoph Harney aus Kassel zu den Themen Gründung von Wohnungsbaugenossenschaften, altersgerechtes Wohnen und Mehrgenerationenwohnen als soziale Chance im demografischen Wandel.

Planungen für die Fortführung der Werkstattgespräche

Die Planungen für die Fortführung der Werkstattgespräche – denkbar wären die Themen Umwelt sowie Jugend – laufen. Wenn Sie Fragen an die Impulsgeber haben oder Ihnen ein Thema für die nächsten Gespräche am Herzen liegt, schreiben Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Wohnen“ oder „neues Thema“ an kontakt@spd-winterberg.de.

Fix und Foxi Ausstellung in Hallenberg wird verlängert

Auch zwei Gruppen des Hallenberger Kindergartens haben die Ausstellung besucht. (Fotos: Stadt Hallenberg)

Die Ausstellung Fix und Foxi im Hallenberger Kump hat bisher viele Besucher angezogen. Mehrere Schulklassen und Kindergartengruppen haben bereits die Ausstellung über Rolf Kauka und seine Kultfüchse besucht.

(Pressemitteilung der Stadt Hallenberg)

Vor allem bei den noch in ganz Europa anzutreffenden Fix und Foxi Fan-Clubs ist die Ausstellung auf großes Interesse gestoßen. Viele sind von weit her angereist, um diese besondere Ausstellung zu besuchen.

In Absprache mit dem Besitzer, Herr Dr. Stefan Piëch aus Wien hat sich die Stadt Hallenberg und der Förderverein daher entschlossen, die Ausstellung bis zum 28.06.2019 zu verlängern.

Die „Eichhörchen-Gruppe“ begeisterte sich für die Fix- und Foxi Filme.

Damit haben die Fans von Fix und Foxi, Lupo, Professor Knox und Oma Eusebia weiterhin Gelegenheit, eine der größten und aufwendigsten Comic-Ausstellungen der Welt in Hallenberg zu besuchen. Die Ausstellung ist bisher erst 3 Mal in großen Museen gezeigt worden und wird anschließend in Dubai und Japan zu sehen sein.

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Öffnungszeiten sind wie bisher
Montag, Dienstag, Mittwoch, Samstag 10 – 13 Uhr,
Donnerstag, Freitag 10 – 16 Uhr
und Sonntag 14 – 16 Uhr
An den Feiertagen ist die Ausstellung geschlossen.

Teilsanierung des Wanderparkplatzes Albrechtsplatz


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Der Wanderparkplatz Albrechtsplatz ist seit vielen Jahren in einem sehr schlechten baulichen Zustand. Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge hat daher einen örtlichen Tiefbauunternehmer beauftragt, die Flächen neu zu asphaltieren beziehungsweise neu zu gestalten.

(Pressemitteilung Naturpark Sauerland Rothaargebirge)

Mit dieser Maßnahme soll auch die Qualität unserer Wanderregion im Rahmen des 119. Deutschen Wandertages besonders herausgestellt werden.

Die Arbeiten am Wanderparkplatz beginnen am Dienstag, den 21. Mai 2019 und werden voraussichtlich drei Wochen dauern. In dieser Zeit steht der Wanderparkplatz für Einheimische und Gäste leider nicht zur Verfügung.

Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge bittet um Verständnis für die kurzzeitige Beeinträchtigung.

Frank Mause, ein „Enkel“ der Stadt Hallenberg, stellt seinen zweiten Roman „Mord(s)genau – Jetzt wird´s grenzlich“ vor

Frank Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad, liest viel – meist ScienceFiction -, und hat sein zweites Buch, einen Krimi, geschrieben. (foto: Stadt Hallenberg)

Vor zwei Jahren präsentierte Frank Mause sein erstes Werk, den Science-Fiction Roman „Der ganz reale Tod“, der den Leser rund um den Erdball und abschließend sogar auf den Mond führte.

(Pressemitteilung der Stadt Hallenberg)

Nun wechselt Frank Mause das Genre und stellt am Mittwoch, dem 15. Mai um 19 Uhr sein zweites Buch, den Krimi „Mord(s)genau – Jetzt wird´s grenzlich“ im Hallenberger Infozentrum Kump vor. Erzählt wird die Geschichte eines skurrilen Verbrechens vor regionalem Hintergrund.

Zum Buch

Als im Wald in der Gegend des Langenbergs eine Leiche gefunden wird, ist schnell klar, um wen es sich handelt: Den singenden Wirt der Bergkneipe Upländer Alm.

Der zweite Mause-Buch (Cover)

Die Umstände sind rätselhaft: Der Tote liegt eingequetscht in seinem Geländewagen. Erschlagen von einem abgesägten Baum. Auf die Schnelle lässt sich nicht einmal eindeutig ermitteln, ob der Tatort in Hessen oder in Nordrhein-Westfalen liegt. Doch davon abhängig ist die Zuständigkeit der Polizei.

Die eingerichtete SOKO um Johannes Nigge und Wilke Wagner hat eine harte Nuss zu knacken. Zunächst wird die örtliche Vermessungsingenieurin und ehemalige Jugendliebe von Nigge, Susanne Balkenhol, hinzugezogen, um die Koordinaten des Tatorts „mordsgenau“ zu bestimmen.

Im Zuge der Ermittlungen stoßen Nigge und Wagner auf eine ganze Reihe Tatverdächtiger, alle mit handfesten Motiven. Es entwickelt sich ein klassisches „Wer war´s denn jetzt“, bei dem die SOKO auf der Stelle tritt. Die Tätersuche bleibt spannend bis zum Showdown am Tatort.

Und der Tatort, sowie die Region rund um den Langenberg, ist dem Autor bestens vertraut. Er ist im sauerländischen Bruchhausen (im Roman Hoperinghausen), nur 16 Kilometer von Willingen entfernt, aufgewachsen. Die Kulisse seines Romans schildert er deshalb in allen Einzelheiten mit großer Authentizität.

Zusätzlichen Lokalkolorit verleihen dem Roman die liebevoll gezeichneten Sauerländer Urgesteine Tante Flitze und Onkel Au. Die beiden betreiben in Hoperinghausen die aus uralten Zeiten erhalten gebliebene Dorfkneipe „Zum Sturem Landmesser“ und sprechen das vom Aussterben bedrohte Platt.

Zur Person

Die Familie Mause stammt aus Hallenberg. Der Vater Edmund Mause wurde als einer von 12 Geschwistern in Hallenberg, Auf der Weife, geboren. Er zog nach Bruchhausen und heiratete. Dort wurde sein jüngster Sohn Frank 1964 geboren. Dieser durchlief ab 1984 eine knapp zehn Jahre währende Laufbahn vom Rekrut bis zum Offizier. In dieser Zeit studierte Mause Geodäsie an der Universität der Bundeswehr München. 1996 trat er in den hessischen Landesverwaltungsdienst ein. Seit 2010 ist er Leiter des Amtes für Bodenmanagement Korbach. Mause lebt mit seiner Familie in Bad Arolsen, fährt gern Rad und liest viel – meist ScienceFiction. Seine „Privatbibliothek“ umfasst mehr als 500 Romane.

Am Mittwoch, 15. Mai 2019 um 19.00 Uhr stellt Frank Mause seinen 2. Roman in einer Lesung im Infozentrum Kump in Hallenberg vor. Alle Bürger, Gäste und Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Petition für Informatik als Pflichtfach an Schulen in NRW

Schleifen gehören zum Leben und zur Informatik, oder? Die Informatik müsse Pflichtfach werden, meint jedenfalls die Gesellschaft für Informatik.  (screenshot: zoom)

In einem öffentlichen Brief fordert die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) zusammen mit weiteren nationalen Organisationen und Verbänden die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen dazu auf, Informatik als Pflichtfach einzuführen.

Ohne Umwege zur Petition –>> https://www.informatiknrw.de/

(Pressemitteilung der Gesellschaft für Informatik)

Berlin/Düsseldorf, 06.05.2019 – Ein breites Bündnis aus der Digitalwirtschaft spricht sich für die Aufnahme von Informatik als Pflichtfach in die Verordnung zur Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnung Sekundarstufe I (APO-S I) in Nordrhein-Westfalen aus und fordert die Landesregierung sowie die Landtagsabgeordneten auf, den Anforderungen der zunehmenden digitalen Vernetzung endlich im Schulcurriculum Rechnung zu tragen.

Die APO-S I sieht Informatik aktuell lediglich als Wahlfach vor, obwohl der Wechsel von G8 auf G9 die einmalige Chance bietet, die Einführung eines Pflichtfachs ohne Einschnitte in andere Fächer durchzuführen.

GI-Präsident Prof. Dr. Hannes Federrath dazu: „Wer Bildung in einer zunehmend digital vernetzten Welt konsequent umsetzen will, muss obligatorischen Informatikunterricht einführen. Denn es bedarf sowohl der pädagogischen und didaktischen Konzepte als auch informatisch gut qualifizierter Lehrkräfte. Nordrhein-Westfalen hat jetzt die Chance, die Bildung und seine Schulen für das 21. Jahrhundert fit zu machen und sollte diese Chance nicht leichtfertig vergeben.“

Der öffentliche Apell wird initial mitgetragen von:

  • Bundesverband IT Mittelstand e.V.
  • eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
  • Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  • Bundesverband Künstliche Intelligenz e.V.
  • Bundesverband deutsche Startups e.V.
  • MINT Zukunft e.V.
  • Gesellschaft für Informatik e.V.

Dem gesellschaftlichen Bildungsauftrag nachkommen
Die fortschreitende Automatisierung, Vernetzung und Digitalisierung transfomiert unsere Welt tiefgreifend. Eine Tendenz, die unsere Gesellschaft schon heute vor große Herausforderungen stellt und sich weiter beschleunigen wird. Dem gesellschaftlichen Bildungsauftrag entsprechend stehen wir alle in der Verantwortung dazu beizutragen, dass zukünftige Generationen an diesem veränderten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, beruflichen, kulturellen und politischen Leben teilhaben und es als mündige Bürgerinnen und Bürger mit gestalten können.

In der Schule brauchen wir dafür mehr Zeit und mehr Raum für „Digitales“: Bildung in der digitalen Welt („Digitale Bildung“) muss dafür sowohl aus anwendungsbezogener, gesellschaftlich-kultureller als auch technisch-gestaltender Perspektive in den Blick genommen werden. Dafür muss mittelfristig die Leitwissenschaft der Digitalisierung, die Informatik, in der Schule in Nordrhein-Westfalen weiter gestärkt werden. Natürlich ist es Aufgabe aller Fächer, fachliche Bezüge zur Digitalisierung zu integrieren. Doch es braucht einen eigenständigen Lernbereich, in dem die Aneignung der grundlegenden Konzepte und Kompetenzen für die Orientierung in der digitalen vernetzten Welt ermöglicht wird.

Petition mitzeichnen
Unter https://www.informatiknrw.de/ hat das Bündnis eine Informationsseite zum Pflichtfach Informatik eingerichtet, auf der auch Sie eine Petition an Landesregierung und Landtag mitzeichnen können.

Über die Gesellschaft für Informatik e.V.
Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist mit rund 20.000 persönlichen und 250 korporativen Mitgliedern die größte und wichtigste Fachgesellschaft für Informatik im deutschsprachigen Raum und vertritt seit 1969 die Interessen der Informatikerinnen und Informatiker in Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Gesellschaft und Politik. Mit 14 Fachbereichen, über 30 aktiven Regionalgruppen und unzähligen Fachgruppen ist die GI Plattform und Sprachrohr für alle Disziplinen in der Informatik. Die Mitglieder binden sich an die Ethischen Leitlinien für Informatikerinnen und Informatiker der GI. Weitere Informationen finden Sie unter www.gi.de.

EU-Lobbyreport: „Konzerne haben zu viel Macht in Europa“

Top 20: Lobbyakteure nach Ausgaben pro Jahr in Brüssel (Grafik: Lobbycontrol)

Berlin, 29.04.2019 – Europa unternimmt zu wenig gegen den einseitigen Lobbyeinfluss von Konzernen. Zu diesem Befund kommt der heute von LobbyControl veröffentlichte „EU-Lobbyreport“.

(Pressemitteilung LobbyControl)

In Sachen Lobbytransparenz ist Brüssel Berlin und anderen Hauptstädten Europas demnach teilweise weit voraus. Allerdings fehlen wirksame Regeln, um Konzerneinflüsse über einseitig besetzte Expertengruppen, unausgewogene Lobbytreffen oder informelle Kanäle zu begrenzen.

Der EU-Lobbyreport[1] dokumentiert, wie Unternehmen, Anwälte oder Lobbyagenturen Einfluss auf die Politik nehmen und wie sich die Regeln zum Umgang mit Lobbyismus in den vergangenen fünf Jahren verändert haben. Fazit: „Brüssel hat bei der Lobbytransparenz und der Begrenzung von Interessenkonflikten Fortschritte gemacht. Dennoch: Die Macht der Konzerne in Europa ist eindeutig zu groß. Teilweise können sie Gesetze und politische Prozesse regelrecht kapern“, sagt Imke Dierßen, politische Geschäftsführerin von LobbyControl.

Nationale Regierungen als Lobbyvehikel

Eine zentrale Rolle für einseitige Lobbyeinflüsse spielen die EU-Mitgliedstaaten. Über den intransparenten Rat der EU boxen nationale Regierungen immer wieder die Interessen ihrer heimischen Industrien durch. Die Bundesregierung verwässerte oder verzögerte zum Beispiel wirksame Abgastests oder bessere Regeln beim Kampf gegen Steuervermeidung und -hinterziehung.

„Europa lässt es zu, dass Konzerne und Reiche ihr Vermögen in Schattenfinanzplätze verschieben und sich dadurch ihrer Steuerverantwortung entziehen. Durch Steuervermeidung und -optimierung entgehen den EU-Ländern jedes Jahr 50 – 70 Milliarden Euro an Steuereinnahmen. Das ist fünf bis sechs mal so viel, wie die EU pro Jahr für Forschung und Bildung ausgibt“, sagt Dierßen.

Acht Faktoren für die Macht der Konzerne

Der Lobbyreport benennt acht zentrale Faktoren für die Macht der Konzerne in Brüssel. Dazu gehören das Anwerben von Politikern als Lobbyisten, die Abhängigkeit der EU-Bürokratie von Unternehmensexpertise oder privilegierte Zugänge durch Exklusiv-Veranstaltungen wie das von Günther Oettinger veranstaltete „Europa-Forum-Lech“.

„Konzerne können zur Durchsetzung ihrer Interessen auf eine unglaubliche Lobbypower zurückgreifen“, sagt die Autorin des Berichts, Nina Katzemich. „Zwei Drittel der 25.000 Lobbyisten, die mit einem Jahresbudget von 1,5 Milliarden Euro Gesetze, Politik und öffentliche Meinung in Europa beeinflussen, vertreten Unternehmensinteressen.“
Diese Unausgewogenheit sieht man auch bei der EU-Kommission, die rund 70 Prozent ihrer Lobbytreffen mit Unternehmensvertretern hat, wie eine aktuelle Auswertung von LobbyControl belegt. „Diese Einseitigkeit ist problematisch und widerspricht dem Versprechen von Kommissionspräsident Juncker zu Beginn seiner Amtszeit, für mehr Ausgewogenheit sorgen zu wollen“, so Katzemich.

Auch in anderen Bereichen sieht man das Missverhältnis. So besteht die Expertengruppe „Emissionen im praktischen Fahrbetrieb – leichte Nutzfahrzeuge“ zu 70 Prozent aus Vertretern der Autoindustrie. Laut Untersuchungsausschuss des EU-Parlaments zum Dieselskandal hat diese Gruppe unter anderem dazu beigetragen, ein effektiveres Testverfahren für den Schadstoffausstoß von Fahrzeugen um Jahre zu verzögern.

Europa könnte ein Schutzschild sein

Imke Dierßen: „Europa könnte ein Schutzschild gegen Konzernmacht sein. Das haben die Datenschutzgrundverordnung und viele EU-Gesetze wie die Katalysatorpflicht oder Regeln zur Begrenzung von Schadstoffemissionen gezeigt, mit denen die Luftqualität langfristig zum Teil erheblich verbessert werden konnte. Wir brauchen mehr solcher positiven Impulse von Europa. Mehr Lobbytransparenz und strenge Regeln für Lobbyisten sind dafür essentiell.“

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Hintergrund

[1]   EU-Lobbyreport2019

Hallenberg: Ausstellung „Fix & Foxi – Rolf Kauka und seine Kultfüchse“ vom 30. April bis 26. Mai 2019 im Kump

Ausstellungseröffnung im Hallenberger Kump (Plakatausschnitt)

Von den Geschichten von Fix und Foxi und ihren Freunden wurden 780 Millionen Hefte gedruckt. Ihr Erfinder Rolf Kauka[1] wurde auch der „deutsche Walt Disney“ genannt.

(Pressemitteilung der Stadt Hallenberg)

Im Oktober 1953 trat das deutsche Pendant zu Micky Maus seinen Siegeszug an. Anfänglich unter dem Titel Till Eulenspiegel veröffentlicht, tauchen rasch die jungen Füchse Fix & Foxi auf und werden sofort zu Publikumslieblingen. Schnell erhalten die Zwillinge ein eigenes Magazin, in dem für sie ein munteres Umfeld entworfen wird: Im idyllischen Fuxholzen tummeln sich der liebenswürdige Onkel Fax, der erfinderische Rabe Knox, die konservative Oma Eusebia oder das gewitzte Lupinchen. Zum heimlichen Star der Geschichten avanciert jedoch der verfressene und faule Wolf Lupo.

Die Ausstellung zeigt den Kosmos Rolf Kaukas (1917–2000) und veranschaulicht die Entwicklung einer Kultmarke – von den ersten Ideen bis zur Entstehung der weltberühmten Comicfiguren Fix & Foxi. Viele Besonderheiten und Erfolgsmerkmale der Hefte lassen sich entdecken: bunte Mitmach-Seiten, Super-Sommer-Sonderhefte, kleine Gimmicks.

Rolf Kauka hat ein ganzes Imperium mit eigenen Charakteren erschaffen. Wie Walt Disney zeichnet er nicht selbst, sondern beschäftigte eine Gruppe von Zeichnern.

Ab den 1960er Jahren erscheinen auch Lizenzserien wie Gaston, Astérix, Die Schlümpfe und Lucky Luke in den Fix & Foxi-Heften. Kauka macht damit diese heute zu Comic-Klassikern gewordenen Geschichten dem deutschen Publikum zugänglich. Der Einfluss, den er damit auf die ComicEntwicklung ausübt, ist kaum zu überschätzen.

Der Nachlass Kaukas wurde 2014 von Dr. Stefan Piëch und seinem Unternehmen „Your Family Entertainment AG“ übernommen. Aus diesem gewaltigen Schatz stammen die über 200 Originale in dieser bisher umfangreichsten Ausstellung zum großen Rolf Kauka-Universum.

Kinder, Erwachsene und Comicfans sind eingeladen, den berühmten Charakteren – von der Tuschezeichnung bis zum gedruckten Heft – auf einer bunten Entdeckungsreise durch die Ausstellung zu begegnen.

Die Ausstellung wird am Dienstag, 30. April 2019 um 19.00 Uhr im Infozentrum Kump durch Herrn Dr. Stefan Piëch eröffnet.

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Anmerkung zoom:

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Kauka

Dort auch Kritisches zu Kauka:

„Beim Ort Fuxholzen, dem Handlungsort der Fix-und-Foxi-Comics, soll es sich laut der Tageszeitung Die Welt um „eine dreiste Kopie von Entenhausen“ handeln.[4] Bernd Dolle-Weinkauf vom Institut für Jugendbuchforschung an der Universität Frankfurt äußerte zum Comic Fix und Foxi, dass dessen „Welt“ „ganz ähnlich aufgebaut“ sei wie die von Entenhausen, Kaukas Comicfiguren allerdings „viel flacher und eindimensionaler als die Disney-Figuren“ seien. Professor Knox in Fix und Foxi soll auf das Disney-Vorbild Daniel Düsentrieb zurückzuführen sein und Lupo, ursprünglich ein böser Wolf, soll später in seiner Characterzeichnung an die Disney-Figur Goofy angelehnt worden sein.[5]

In seinem Comic-Magazin Lupo (später Lupo modern, dann Tip Top) veröffentlichte Kauka ab 1964 umstrittene deutsche Bearbeitungen von französisch-belgischen Comics. Asterix und Obelix wurden bei Kauka zu Siggi und Babarras, bei denen die Protagonisten keine Gallier, sondern Germanen waren und die politische Situation Deutschlands in den 1960er Jahren in die Handlung einfloss. Die geringe Werktreue und die Häufung antikommunistischer politischer Anspielungen stieß jedoch auf erheblichen Widerspruch der französischen Urheber René Goscinny und Albert Uderzo, die Kauka daraufhin im Streit die Rechte entzogen.“