Putzig: Freibad mit Außensauna in Winterberg am Oversum. (foto: zoom)
Nach vierwöchigen „Revisionsarbeiten“, so heißt es auf der Website des Bades, öffnet das Schwimmbad Winterberg am kommenden Montag zur Feriensaison.
Neben der neuen Außensauna befindet sich dann das wahrscheinlich höchstgelegene kleinste öffentliche Freibad (siehe Bild) Nordrhein-Westfalens.
Spaß beiseite. Draußen schwimmen kann man in der näheren Umgebung im privatisierten Freibad Siedlinghausen (25-Meter-Becken, bei schlechtem Wetter um 14 Uhr geschlossen) oder im AquaOlsberg (20-Meter-Becken) bis zum Einbruch der Dunkelheit.
Ist übrigens auch bei schlechtem Wetter angenehm, weil es dann „entspannt leerer“ ist 😉
Kurz den Berg hinunter und ab ins Wasser. (foto: zoom)
Heute hatte ich zum ersten Mal in diese Saison Zeit, um im Freibad Siedlinghausen zu schwimmen.
Saison- oder Zehnerkarte? Ich habe mich für die Zehnerkarte zu 27 Euro entschieden. Die Varianten Familienkarte (90 Euro) und persönliche Saisonkarte (70 Euro) habe ich nach einigem Abwägen verworfen.
Wie dem auch sei – es hat wieder einmal viel Spaß gemacht, im einzigen Freibad der Stadt Winterberg zu schwimmen und die netten Menschen zu treffen, die ich im Winter kaum gesehen hatte.
So kam es, dass die Gespräche -sowohl ernsthaft als auch Klatsch & Tratsch- doppelt so viel Zeit einnahmen wie die 20 Doppelbahnen.
Worum ging es?
Die bevorstehende Schulschließung der Verbundschule im Ort zugunsten der Kernstadt Winterberg. Einwände waren die langen Wege der Schülerinnen und Schüler innerhalb der Kernstadt zur Turnhalle an der Grundschule und zum Schwimmbad im Oversum.
Der Zustand der Schulgebäude in Winterberg. Das Gymnasium ohne Mensa und ohne Aula, das Gebäude selbst wäre wohl renovierungsbedürftig.
Der Bürgermeister hätte nicht nur das Bahnhofsgebäude, das Freibad und die Eislaufhalle abgerissen, sondern auch die Stadthalle und damit dem Schützenverein die ursprüngliche Heimat genommen. Erbitterte Worte über die mangelnde Gegenwehr und Durchsetzungskraft des Schützenvereins, die ich nicht beurteilen kann. Der Verein habe in der Kernstadt nicht die Bedeutung der Schützen in den Dörfern.
Auch die Rolle der wenigen Parteien im Rat der Stadt war Gesprächsthema. Kein eigenes Profil hätten sie. Ratsfraktionen und Parteien seien über weite Strecken nicht unterscheidbar.
Gibt es eine Position der SPD zu den Schulschließungen? Nicht bekannt.
Die Befürchtung, dass eine seit längerem spürbare Unzufriedenheit mit Bürgermeister und Rat nicht von demokratischen Parteien aufgegriffen werde, sondern Wasser auf die Mühlen der AfD sein könnte, wurde gestreift.
Dann noch ein wenig Klatsch & Tratsch, der aber nicht ins Blog gehört.
Die Wassertemperatur in der Badebucht des Hillebachsees in Niedersfeld betrug heute Nachmittag 16,5° Celsius. (foto: zoom)
Als ich heute Nachmittag eine kleine Runde um den Hillebachsee drehte, befanden sich anfangs 2,5 Freizeitsportler auf dem Wasser.
Den armen Kerl, der ins Wasser gefallen war und am Haken durch Wasser geschleift wurde, habe ich nur halb gezählt.
Es war nicht viel los auf dem See. Oben rechts ein einsamer Wakeboarder. Vielleicht komme ich immer zur falschen Zeit.
Vielleicht ist ein Samstag Nachmittag der falsche Zeitpunkt, um auf dem Stausee bei Niedersfeld Betriebsamkeit zu erleben. Jedenfalls habe ich auf den Anlagen an der Lahn, am Alfsee und in Norderstedt mehr Geschäftigkeit gesehen.
An der Badebucht fischte ein netter Mensch Algen aus dem Wasser. Es handelte sich wahrscheinlich um eine „Geringfügige Beschäftigung [..], deren Aufgabeninhalt es insbesondere sei, den Strand der Badebucht und die Liegewiese in einem ordnungsgemäßen Zustand zu halten.“ (Mitteilungsblatt Winterberg, 26. Juni 2015, S. 43)
Nach einer langen Autobahnfahrt daheim: das Freibad Siedlinghausen heute Abend. (fotos: zoom)
Als wir heute auf der A7 von Hamburg nach Hannover schwitzend und manchmal auch fluchend in einem üblen Rückreisestau steckten, glaubte ich nicht mehr daran, unser Freibad in Siedlinghausen rechtzeitig zu erreichen.
Doch dann haben wir die Punktlandung kurz vor 18 Uhr doch noch geschafft. Bis zum Tore-Schluss um 19 Uhr waren lockere 1000+ Meter im 24°C warmen Wasser drin.
Seitdem die Stadt Winterberg mit dem Oversum-Projekt das eigene Freibad geopfert hat, und das im Hauruck-Verfahren als Badebucht gestaltete „Algenufer“ im Hillebachsee nicht gerade zum Schwimmen einlädt, bleibt einzig das von der Stadt in die Hände eines Vereins „abgestoßene“ Freibad in Siedlinghausen für Bürgerinnen, Bürger und Gäste zum sportlichen Freizeitschwimmen übrig.
Dieser Artikel ist als flammender Aufruf zum Besuch des Siedlinghäuser Freibades zu verstehen. Das Bild oben lügt nicht – das Bad ist „erste Sahne“: Landschaft top, Ausblick top, Wasser top, Verein top, Personal und Helfer toptop.
Es wird noch herumgewerkelt, aber am 15. Mai soll das Freibad in Meschede öffnen. (fotos: zoom)
Auf einem Stadtspaziergang in Meschede habe ich heute an der Kasse des Hallenbads die für mich wichtige kulturelle Frage klären können, wann das Freibad mit seinem 50-Meter- Becken zur Saison eröffnet wird.
Geplant sei der 15. Mai „plus minus ein paar Tage“, es müsse noch ein wenig angestrichen werden.
Damit steht die Freibad-Achse Siedlinghausen (25m), Olsberg (20m) und Meschede (50 m). Alle drei Bäder haben ihre Vor- und Nachteile:
Siedlinghausen ist zwar nah, aber mit unsicheren Öffnungszeiten.
Olsberg hat sichere Öffnungszeiten, dafür aber das kürzeste Becken.
Meschede verfügt zwar über die wunderbaren 50 Meter, ist allerdings im Alltag zu weit weg (siehe auch hier im Blog).
Ich werde die Besuche gerecht auswürfeln.
Rechts das Hallenbad und hinter den Bäumen das Freibad mit Sprungturm und 50-Meter-Becken.
Becken halb leer oder halb voll? Das Wasser war heute schon zur Hälfte ins Hallenbad umgepumpt (fotos: zoom)
Heute bin ich zum Saison-Abschluss des Siedlinghauser Freibads im halbleeren Becken mit 20°/21°C Wassertemperatur meine Bahnen geschwommen.
Die Hälfte des Becken-Wassers ist schon in das Becken des Hallenbads umgepumpt worden. Die Anlagen sind seit gestern ausgestellt.
Freibad zu – Hallenbad auf.
Das Wasser hat zwar schon etwas pelzig geschmeckt, aber ich habe die tausend Meter überlebt. Mir bleiben 4 Punkte auf meiner letzten von drei Zehnerkarten. Die werden dann im nächsten, hoffentlich besseren Sommer abgeschwommen.
Freibad in Olsberg geöffnet
Damit ist die Freibad-Saison im Hochsauerland allerdings nicht beendet, denn zumindest während des Septembers ist das 20-Meter Außen-Becken des AquaOlsberg weiterhin geöffnet.
Bauarbeiten Zwischen Hallenbad und Freibad in Siedlinghausen sind die alten Bäume gefällt worden. Es wird eine Einbahnstraße gebaut und die Anzahl der Parkplätze soll vergrößert werden.
Bauarbeiten zwischen Hallen- und Freibad. Rechts das Feuerwehrhaus, links das Hallenbad und geradeaus die Kirche.
Heute um die Mittagszeit waren im Freibad Siedlinghausen schon 100 BesucherInnen gezählt worden. (foto: zoom)Das Freibad Siedlinghausen hat nichts Aufregendes zu bieten, außer einem 25-Meter Schwimmbecken mit Startblöcken und kleiner Rutsche, einer Tischtennis-Platte, einem Volleyball-Feld, kleiner Kiosk … habe ich etwas vergessen?
Ja, da gibt es noch die netten Leute vom Bäderverein, die Schwimmerinnen und Schwimmer, Duschen, Toiletten, Eis ohne Ende.
Ach – Liegewiese endlos. Decke mitbringen!
Trotz dieser „dürftigen“ Einrichtung -ist halt kein Spaßbad- wurden heute bis zur Mittagszeit gut 100 Gäste im Schwimmbad gezählt.
Heute Morgen um halb 11: das Freibad Siedlinghausen. (foto: zoom)
Wenn nicht heute, wann dann? Heute Morgen um kurz nach 10 sind schon viele Bahnen im Freibad Siedlinghausen von den Frühschwimmerinnen und Frühschwimmern belegt, die Badegäste mit Kind, Decke, Ball und Schwimmente richten sich langsam ein.
Das Wetter ist unverschämt gut: blauer Himmel, Luft und Wasser 24°C. Ich sehe zu, dass ich meine 1000 Meter geschwommen bekomme und mache mich dann aus dem Staub bzw. aus dem Wasser.
Wenn nicht heute, wann sonst sollte es voll werden im Freibad Siedlinghausen?
Freibad Siedlinghausen geöffnet: Luft 11°C, Wasser 21° C, leichter Dauerregen. (foto: zoom)Das Freibad in Siedlinghausen hat ab heute zur Saison 2014 geöffnet.
Da meine Radtour durch das Ruhrgebiet wegen des heutigen Dauerregens ausgefallen ist, habe ich mich bei 11°C Lufttemperatur in das 21°C warme(?) Wasser des Siedlinghauser Freibads begeben: 10er-Karte für 27 Euro gekauft, 1000 Meter geschwommen und fertig ist der diesjährige Vatertag.
Das Freibad des AquaOlsberg ist inzwischen gut von Hecken und Bäumen umwachsen. (foto: zoom)
Am heutigen bislang sonnigen Wahlsonntag ist meine 1. Wahl auf das Aqua in Olsberg gefallen. Dreißig Doppelbahnen im Freibad-Becken = 1200 Meter. Keine Politik, nur gute Laune.
Der Vorteil von Siedlinghausen gegenüber Olsberg beträgt 5 Meter pro Bahn. Das Freibad Siedlinghausen verfügt nämlich über ein 25-Meter Becken.
Der Vorteil von Olsberg: das Freibad ist täglich bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet – rain or shine, während Siedlinghausen bei schlechtem Wetter auch schon mal frühzeitig schließt.
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