Gestern hat der Rat der Stadt Winterberg getagt. Die Tagesordnung war lang, aber der TOP 6.11 ist mir im Ratsinformationssystem ins Auge gefallen: „Förderung von privaten Holzöfen, hier: Beratung und Beschlussfassung über die Förderrichtlinie“.
Die gewerkschaftlichen Veranstaltungen zum Tag der Arbeit haben auch im Hochsauerlandkreis eine lange Tradition.
Es gibt noch genügend Menschen, die sich daran erinnern, dass sich die Arbeiterschaft in Meschede nach einem „Demozug“ durch die Stadt an einem Platz in der Öffentlichkeit getroffen hat. In der Zeit war es auch üblich, einen längeren Redebeitrag von Gewerkschafterinnen oder Gewerkschaftern in den Mittelpunkt zu stellen.
Die öffentliche Veranstaltung der acht Mitgliedsgewerkschaften unter der Koordinierung des DGB-Kreisverbandes Hochsauerlandkreis findet in diesem Jahr, wie in den vergangenen zwei Jahren, auf dem Von-Stephan-Platz in Meschede statt. Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr und endet um 13 Uhr.
Das Motto in diesem Jahr lautet „Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit“.
Vortrag von Rainer Roeser im Bürgerzentrum Alte Synagoge in Meschede
Rainer Röser im Bürgerzentrum Alte Synagoge. (Foto: SBL)
Weit über ein Jahrzehnt beobachtet der Journalist Rainer Roeser die Entwicklung der AfD. Am 11. April berichtete er im Bürgerzentrum Alte Synagoge Meschede auf Einladung der SBL-Kreistagsfraktion von seinen Eindrücken und von den Ergebnissen seiner Recherchen.
Der Begriff “Remigration” gehört laut Rainer Roeser schon lange zum Vokabular dieser rechtsradikalen Partei. Insofern wundere er sich, dass so viele Menschen über die Veröffentlichung von Correctiv erstaunt seien.
Auf ihrer kleinen Insel brütet die Kanadagans, verborgen im Schilf. (foto: zoom)
Als ich am Samstagmorgen nach einem kleinen Spaziergang entlang der Namenlose zum Teich am Sportplatz in Silbach kam, vermisste ich das Kanadagänsepaar, welches sich dieses Frühjahr dort eingefunden hat.
Der Ganter war auch mit viel Mühe nicht zu sehen, aber nach einiger Zeit entdeckte ich das Weibchen, vom Schilf umgeben, beim Brüten auf der kleinen Insel.
Nach dem heterogenen Intermezzo des vergangenen Jahres – Kanadagans mit Graugans-Ganter – geht anscheinend alles wieder seinen normalen Gänsegang.
Bin gespannt, wie viele Gössel diesmal schlüpfen und überleben.
Das Grundgesetz feiert in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag. Seit dem 23. Mai 1949 regelt es unser Zusammenleben und bildet die Grundlage für Freiheit, Frieden und Demokratie in Deutschland.
Dienstag, den 23. April 2024 um 18 Uhr im Blauen Haus des Sauerland-Museums
In den Sauerländer Kneipen ging es in der 50er Jahren hoch her, hier im Gasthof Zur Post in Düdinghausen (Bild: Dorfarchiv Düdinghausen)
Das „Kneipensterben“ ist erneut seit der Corona-Pandemie ein medial breit rezipiertes Thema, doch die Verlustangst ist nicht neu: Spätestens seit den 1980er Jahren gibt es immer weniger klassische Kneipen. Zeitgleich nehmen der Alkohol- und damit auch der Bierkonsum in Deutschland ab, die Diversität von Getränken jedoch nimmt stark zu.
Meschede. Wie kommt man dazu, einen Frühschoppen mit Live Musik, in diesem Fall Rock/Punkrock zu planen? Kai Kroggel, stellvertretender Vorsitzender beim WKM, hatte schon immer mit dem Gedanken gespielt, so etwas auf die Beine zu stellen. Als dann aber die Freunde der argentinischen Punkrockband ARGIES ihn wegen eines Konzertes kontaktiert haben, war man sich schnell einig: da die ARGIES am 28. April abends noch woanders auftreten und auf der Durchreise durch Meschede kommen, nimmt man sich die Zeit für einen Auftritt zum Frühschoppen am Sonntag.
Meschede. Der Werkkreis Kultur Meschede (WKM) präsentiert die neuste Ausgabe seines beliebten Newcomers Forums Kultur. Am Donnerstag, 25.04.24 ab 19:30 Uhr wird die Bühne in der Rockkneipe Tröte (Winziger Platz 3, Meschede) für Live–Musik geöffnet.
Hier können Musiker & Bands auftreten und sich präsentieren, es soll aber auch eine Plattform für Musiker entstehen, um sich untereinander auszutauschen, zusammen zu spielen und frei miteinander zu „jammen“.
Ca. 5000 statt der erforderlichen 8614 Unterschriften wurden gesammelt. Initiator*innen ziehen eine positive Bilanz.
Informationsblatt der Initiative zum Bürgerbegehren
Nach vier intensiven Wochen haben die Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens am gestrigen Abend dem Landrat des Hochsauerlandkreises fast 500 Unterschriftenlisten übergeben.
Die Initiator*innen und Unterstützer*innen des Bürgerbegehrens mit dem Stapel von 500 Unterschriftenlisten. (Pressefoto)
Leider konnte die erforderliche Zahl von Unterschriften in der kurzen Zeit nicht ganz erreicht werden. Dabei spielten auch die große Fläche des Hochsauerlandkreises eine Rolle und die Tatsache, dass die Mehrzahl der Städte und Gemeinden des HSK relativ weit von der für den Nationalpark vorgesehenen Fläche entfernt ist.
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