Vom Kahlen Asten an die Küste: neu ist mir in der BRD -> LKW-Stau

Am Kahlen Asten waren zumindest die Wolken dramatisch (foto: zoom)

Heute sind wir vom Kahlen Asten nach Travemünde gefahren; leider mit dem Auto, aber da zur Zeit die Bahn nicht mehr verlässlich fährt und wir „zuverlässig“ ankommen mussten, fiel das frühere (!!!) Verkehrsmittel unserer Wahl leider aus.

Auf der Fahrt habe ich heute einen neuen Begriff kennen gelernt: „LKW-Stau“.

Das bedeutet, LKW stauen sich im Überholverbot für LKW kilometerweit auf der Autobahn, während die PKW sich noch auf der linken Spur bewegen können.

Wir sahen heute also sehr viele LKW-Staus und standen darüber hinaus in kombinierten LKW/PKW-Staus. Alles nicht besser als eine Fahrt mit der Bahn, wenn sie denn mal fährt.

Was machen eigentlich diese ganzen LKW auf den Autobahnen? Rollende Läger, die die Straßen kaputt fahren, weil sie es sich leisten können. Die Straßen bezahlen andere. Die Maut reicht hinten und vorne nicht.

Egal, egal … ich war auf jeden Fall ziemlich erstaunt über das Ausmaß an Verkehr und Baustellen auf der A33, A2, A352, A7 und A1.

Positiv: wir sind letztendlich rechtzeitig angekommen … und haben Till Schweiger gesehen, ohne dass sich unser Puls beschleunigte.

Mal gucken, was wir in den nächsten Tagen noch erleben. Das Auto jedenfalls bleibt stehen.

Die Strände an der Ostseeküste: mehr Strandkörbe als Schwimmer (foto: zoom)

Pausenzeichen: Travemünde

Die Tage im November sind trüb. Ich erinnere mich gerne an den Blick auf die Passat Ende Oktober. (foto: zoom)

Viel Arbeit, trübes Novemberwetter, miese Stimmung. Ich rette mich mit mentalen Krücken durch die dunkle Tageszeit.

Ende Oktober habe ich auf dem Priwall gegenüber Travemünde gestanden und die Passat, Wolken, Wasser, klare Luft sowie den blauen Himmel genossen.

Jetzt helfen mir diese Erinnerungen und Kopfbilder durch das kalte Grau des Sauerlandes.

Es kommen wieder bessere Zeiten.

Travemünde-Lübeck-Travemünde

Irgendwo in der Pampa zwischen Travemünde und Lübeck. (foto: zoom)
Irgendwo in der Pampa zwischen Travemünde und Lübeck. (foto: zoom)

Ich weiß überhaupt nicht, aus welchen Gründen ich bislang noch nicht auf die Idee gekommen war, von Travemünde bis Lübeck mit dem Rad -statt mit dem Zug- zu fahren.

Vielleicht war es das Trauma einer Radtour nach Schweden. Wir mussten damals, und „damals“ heißt Jahrzehnte her, die Fähre erreichen und sind von Hamburg kommend immer entlang der Hauptstraßen gebrettert.

Heute hatte ich Zeit und Muße und bin mit einem schlecht sitzenden Rad einfach den grünen Radwegweisern (Nebenstrecke) vom REWE in Travemünde nach Lübeck gefolgt.

Meine Google-Maps-Tante hatte ich zwar vorsorglich „ON“, aber die Schilder waren mehr als ausreichend. Es ging durch Feld und Flur, über ruhige Nebenstraßen, solide Feldwege, Pappelalleen, entlang der Bahn und am Schluss durch das Lübecker Industriegebiet zum Holstentor.

Zum Bummeln in der Lübecker Innenstadt habe ich das Rad an einem Baum in Bahnhofsnähe angeschlossen, was übrigens nicht so einfach ist, da im Umkreis des Bahnhofs sämtliche Fahrradstellplätze und Bäume belegt waren, und ich spreche hier von Hunderten von Rädern. Die machen da so „Park und Ride“, wie wir am Olsberger Bahnhof mit unseren Autos. Ist halt kein Sauerland hier oben. Die Autofahrer sind allerdings ebenfalls keine Engel, aber das ist ein anderes Thema.

In Lübeck haben wir dann vor allen Dingen den Naiv-Thriller „Inferno“ geguckt. Dan Brown/Tom Hanks. Wir können jetzt mitreden. Wie? Anderes Thema! Einkaufen, Buchladen, Kaffee trinken … geht alles.

Eine Stunde + x vor Sonnenuntergang habe ich mich wieder retour bewegt. Google hat das aufgezeichnet. Das Fahrrad unseres Vermieters hat einen Reifen-Dynamo. Aber er funktionierte leidlich und so traf ich durchgeschwitzt vor dem mit dem Zug fahrenden Rest der Gruppe im Dunklen am Restaurant in Travemünde ein. Das Restaurant „Luzifer“ – ein weiteres Thema.

Dass das Smartphone mit Navi nur 1,5h durchhält, weiß ich inzwischen. Die Powerbank habe ich dann auf dem Rückweg leer gelutscht.

Was ich heute nicht herausgefunden habe, ist, wie ich meine Google-Maps-Historie hier im Blog „embedden“ kann.

Daher hier nur der Screenshot der Tour – hin und zurück 41,7 Kilometer.

Leider weiß ich nicht, wie ich die Tour "embedden" kann. (screenshot: zoom)
Leider weiß ich nicht, wie ich die Tour „embedden“ kann. (screenshot: zoom)

Abwärts: Ich seh die Schiffe den Fluss herunterfahren …

Ich seh die Schiffe de Fluss herunterfahren ... (foto: zoom)
Ich seh die Schiffe den Fluss herunterfahren … (foto: zoom)

Heute Nachmittag habe ich meinen alten Ohrwurm der Gruppe „Abwärts“ auf der Travemündung eingefangen.

Es war genau so. Ich sah das Schiff den Fluss hinunterfahren.

Punk ist tot, oder?

Umleitung: Travemünde im Bild, von der Leyen dreigeteilt, Lebenswege linker Künstler, der Sommer ist vorbei, kein FUNKE Anstand und mehr.

Auf meiner Jogging-Runde entdeckt: ein Hochhaus ... ok, das ist das Maritim in Travemünde. (foto: zoom)
Gerade auf meiner Jogging-Runde entdeckt: ein Hochhaus … ok, das ist das Maritim in Travemünde. (foto: zoom)

Ursula von der Leyen, VroniPlag und das Plagiat: Teil I und Teil II und Teil III

Geschichtsethik – lediglich nettes Beiwerk? Explizite ethische Diskussionen kennt die deutschsprachige Geschichtswissenschaft bislang eher nicht. Ethische Problemzonen werden meist nur implizit als Bestandteile von (akademischen) Kontroversen angeschnitten … publicHistory

Tauchstation Werbung: Lebenswege linker Künstler zwischen 1933 und 1970 … harbuch

Netzwerk des Todes: Die kriminellen Verflechtungen von Rüstungsindustrie und Staatsapparat … nachdenkseiten

25 Jahre Deutsche Einheit: Der Sommer ist vorbei … jurga

Wie Bayern und NRW die Zuwanderung thematisieren: Kraft, Seehofer und die Perspektiven … postvonhorn

Die fatalen Folgen von Merkels Botschaft: Wahrscheinlich ist gerade im linken Milieu die Hölle eingefroren. Jens Berger hat auf den Nachdenkseiten diagnostiziert, was offenkundig geworden ist. Wir schaffen das nicht … wiesaussieht

Asylbeschleunigungsgesetz? “Entrechtung und Entwürdigung”: Stellungnahme der Diakonie Mark-Ruhr vom 02.10.15 … doppelwacholder

Migration in der Spätantike: Obwohl die Begriffe ‚Flüchtlinge‘ und ‚Migration‘ aus dem aktuellen Zeitgeschehen stammen, ist die Bedeutung der Begriffe kein neues Phänomen … scilogs

994 mass shootings in 1,004 days: this is what America’s gun crisis looks like … guardian

Apropos Medien – übrigens eine Karikatur: kein FUNKE Anstand … charly&friends

Was vom Monat übrig blieb: Das war der September … revierpassagen

Die Arnsberger Grünen lästern: FDP kapert den Piraten … neheimsnetz

Der Hochsauerlandkreis und das Trauerspiel „RWE-Aktie“: nächster Teil einer gescheiterten Strategie … sbl

Was zum Gucken: NASA veröffentlicht hochauflösende Bilder der Apollo-Missionen … schmalenstroer

Kein Karnevalsscherz: Kalashnikow für den gepflegten Wodka-Genuss

glasknarreweb
Gläserne Kalashnikow in hölzerner Kiste (foto: eva-maria rose)

Im Holzkasten liegt die gläserne Kalashnikow, gefüllt mit einem Liter Wodka. Kaufen kann man diese Kuriosität im Hafenhaus von Travemünde.

Am Travemünder Skandinavienkai kommen Fähren aus Städten wie Riga, Helsinki,  Trelleborg und Malmö an.

Das Weincontor im Hafenhaus bietet von früh bis nach Mitternacht die Möglichkeit, sich mit Spirituosen einzudecken. Hierher kommen durstige Seeleute ebenso wie pausierende LKW-Fahrer und neugierige Travemünder. Und hier gibt es diese attraktive Wodka Box.