Wer hat heute an den internationalen Katzentag 2013 gedacht? NRW-Betriebe produzierten 52 500 Tonnen Katzenfutter.

Internationaler Katzentag 2013
Irgendwo in Hamburg (foto: zoom)
Wer hat heute an den internationalen Katzentag 2013 gedacht? Wir natürlich und unsere fleißigen heimischen NRW-Betriebe. Diese haben nämlich im letzten Jahr 2012 ingesamt 52.500 Tonnen Katzenfutter produziert.

Außerdem hat natürlich wie stets meine Lieblingspressestelle bei IT.NRW den internationalen Katzentag statistisch aufbereitet.

Wir freuen uns also, endlich einmal in diesem Blog Katzencontent anbieten zu können 😉

Das einzige, was uns zur Abrundung unseres Katzencontents fehlt, ist ein süßes(?) Katzenfoto. Kann uns mal jemand ein eigenes Katzen-Bild schicken? Wir setzen es dann über den Artikel.

Ach – jetzt habe ich doch noch eines in unserem Medienkatalog gefunden. Schickt Euers trotzdem 🙂

Jetzt aber, hopp, zu Pressemeldung:

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des „Internationalen Tages der Katze“ (8. August 2013) mitteilt, war diese Menge von 52.500 Tonnen Katzenfutter 11 200 Tonnen bzw. 27,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In Nordrhein-Westfalen produzierten insgesamt sieben Betriebe u. a. auch Katzenfutter. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in dieser Produktionserhebung ausschließlich Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten befragt werden.

Der Absatzwert der Jahresproduktion des Katzenfutters summierte sich 2012 auf
70,7 Millionen Euro, das waren 6,5 Millionen Euro mehr als im Jahr 2011 (+10,2
Prozent). Wie die Statistiker weiter mitteilen, wurden im Jahr 2012 bundesweit
583 800 Tonnen Katzenfutter mit einem Absatzwert von 858,8 Millionen Euro
produziert; der Anteil des in Nordrhein-Westfalen hergestellten Katzenfutters an
der Gesamtmenge betrug neun Prozent.

Update: Eine LeserIn hat sich erbarmt und uns das Bild von Tigger, einer lebenden Katze, als Suchbild 😉 geschickt:

Katze im Blumenbeet
Diese Katze im „Katzensuchbild“ einer anonymen LeserIn ist lebendig. (foto: xy)

NRW: Zahl der Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche 2012 auf neuem Höchststand. HSK gegen den Trend.

IT.NRW Kinder
Die Zahlen des Hochsauerlandkreises – relativ konstant, sogar Rückgang im Jahr 2012 (screenshot)

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2012 ergriffen die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen 11 533 Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren das 8,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die vorläufigen Schutzmaßnahmen (Inobhutnahmen oder Herausnahmen) werden vom Jugendamt dann ergriffen, wenn ein unmittelbares Handeln zum Schutz der Minderjährigen in Eil- und Notfällen als geboten erscheint.

Die Mehrzahl der unter Schutz des Jugendamts gestellten Kinder und Jugendlichen waren Jugendliche ab einem Alter von 14 Jahren (6 985); Kinder unter 14 Jahren waren in nahezu 40 Prozent der Fälle (4 548) betroffen. 51,4 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen waren Mädchen. Häufigste Anlässe für die vorläufige Schutzmaßnahme waren Überforderung (5 116 Fälle) oder Beziehungsprobleme (2 003 Fälle) der Eltern sowie die Vernachlässigung des Kindes (1 265 Fälle).

In mehr als der Hälfte der Fälle (7 355) wurden die Maßnahmen auf Initiative des Jugendamts oder der Polizei ergriffen. In etwa einem Fünftel der Fälle (2 535) ging das behördliche Eingreifen auf Initiative des Kindes oder des Jugendlichen selbst zurück.

In den übrigen Fällen wiesen z. B. Lehrer, Ärzte, Verwandte oder Nachbarn die Behörden auf die Notsituation der Kinder und Jugendlichen hin.

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2013/pdf/143_13.pdf

Schülerzahl an allgemeinbildenden Schulen in NRW geht weiter zurück. Gymnasien in Schmallenberg und Winterberg/Medebach verlieren überdurchschnittlich.

In unserem BriefkastenDüsseldorf (IT.NRW). In Nordrhein-Westfalen besuchen im laufenden Schuljahr 2.051.347 Schüler/-innen eine allgemeinbildende Schule (ohne Weiterbildungskollegs).

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sind das 39 272 (-1,9 Prozent) weniger als im Schuljahr 2011/12.

Während im NRW Durchschnitt die Zahl der Gymnasiasten um 1,1 Prozent sinkt, sind es im Hochsauerlandkreis 2,0 Prozent.

Große Einbrüche haben das Gymnasium in Schmallenberg (-5,8%) und  in Winterberg/Medebach (-4,3%) zu verzeichnen.

itnrwschule20130213

Knapp ein Drittel (31,2 Prozent) der Schüler/-innen besuchen eine Grundschule.

Die Gymnasien des Landes meldeten von den weiterführenden Schulen die meisten Schüler/-innen (592 403).

2.263 Schüler/-innen gehen in eine der zwölf neu gegründeten Gemeinschaftsschulen, die am Anfang August 2011 begonnenen Schulversuch „Längeres gemeinsames Lernen Gemeinschaftsschule“ teilnehmen. Wenn sie die gesetzliche Mindestgröße erreichen, werden diese spätestens 2020 als Sekundarschule geführt, sofern sie nur die Sekundarstufe I umfassen. Alternativ werden sie zur Gesamtschule (mit Sekundarstufe I und II).

Die 42 Sekundarschulen, die mit Beginn des Schuljahres 2012/2013 an den Start gegangenen sind, werden von 5 342 Schüler/-innen besucht (einschließlich auslaufender Haupt- und Realschulbildungsgänge).

Auf unsere Nachfrage zur Sekundarschule in Olsberg und Schülerwanderungen von beispielsweise Brilon nach Willingen bzw. Winterberg/Medebach nach Korbach erklärte IT.NRW:

„In der Gemeinde Olsberg gibt es eine Sekundarschule (sie ist unter „sonstige Schulen“/ Seite 74/ subsumiert), für die im Jahr 2012/13 insgesamt 82 Schüler/-innen gemeldet wurden (siehe PDF).

Bei der vorliegenden Statistik handelt es sich um eine Bestandsstatistik, bei der keine Schülerströme gezählt werden. Übergänge zwischen einzelnen Schulen werden im Rahmen der amtlichen Schulstatistik nicht ausgewiesen.“

In den genannten Zahlen sind auch die Daten der Verbundschulen enthalten. Hierzu zählen Hauptschulen, die im Realschulzweig unterrichten oder Realschulen, die im Bildungsgang Hauptschule unterrichten. Auch diese Schulen im organisatorischen Verbund werden spätestens ab 2020 zu Sekundarschulen.

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie hier.

Statistisches Jahrbuch Nordrhein-Westfalen 2012 erschienen. Neugeborene Jungen sterben fünf Jahre eher als die Mädchen – statistisch gesehen.

Bei IT.NRW findet man fast alles ... vor allem Statistik.
Bei IT.NRW findet man fast alles ... vor allem Statistik.

Düsseldorf (IT.NRW). Zum Jahresabschluss hat Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt die aktuelle Ausgabe 2012 des Statistischen Jahrbuchs für Nordrhein-Westfalen herausgebracht.

Das informative Nachschlagewerk bietet mit seiner Themenvielfalt einen tiefen Einblick in die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in NRW. Bestellen kann man das Statistische Jahrbuch Nordrhein-Westfalen 2012 über den Publikationsservice von IT.NRW (https://webshop.it.nrw.de) oder per Post (IT.NRW, Mauerstr. 51, 40476 Düsseldorf), der Preis beträgt 39 Euro. Es steht auch als kostenloser Download im Publikationsservice zur Verfügung.

Das Jahrbuch informiert u. a. über folgende interessante Sachverhalte:

Die Entfernung zwischen dem nördlichsten (Stadt Rahden im Kreis Minden-Lübbecke) und dem südlichsten Punkt (Gemeinde Hellenthal im Kreis Euskirchen) des Landes beträgt genau 291 Kilometer.

Laut Bevölkerungsvorausberechnung nimmt die Zahl der Einwohner in NRW bis zum Jahr 2030 um 3,7 Prozent ab. Während in vier Regierungsbezirken ein Rückgang zu erwarten ist, wird die Bevölkerungszahl im Regierungsbezirk Köln um zwei Prozent ansteigen. Die kreisfreien Städte Münster (+16,8 Prozent), Bonn (+11,5 Prozent) und Köln (+10,4 Prozent) werden in den nächsten Jahren als Wohnort hoch im Kurs stehen.

Rein rechnerisch wurde 2011 in NRW alle zwölf Minuten eine Ehe schieden; bei den insgesamt 44 500 Scheidungen wurden 36 500 Kinder zu „Scheidungswaisen“. „Statistisches Jahrbuch Nordrhein-Westfalen 2012 erschienen. Neugeborene Jungen sterben fünf Jahre eher als die Mädchen – statistisch gesehen.“ weiterlesen

NRW: Frauen an der Macht? Nur jeder zehnte Grundschüler wird von einem Mann unterrichtet

Männer Mangelware? Infografik von IT.NRW
Männer in Schulen Mangelware? Infografik von IT.NRW

Düsseldorf (IT.NRW). Knapp ein Drittel (30,4 Prozent) der über 155 000 hauptamtlichen bzw. hauptberuflichen Lehrkräfte an den allgemeinbildenden Schulen in Nordrhein-Westfalen (ohne zweiten Bildungsweg) sind Männer.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Weltmännertags (3.11.2012) mitteilt, lag der Männeranteil damit um 0,4 Prozentpunkte unter dem im Schuljahr 2010/11 und 2,5 Prozentpunkte unter dem im Schuljahr 2005/06.

Als möglichen Zusammenhang stelle ich folgende Thesen zur Diskussion:

Je schlechter die Arbeitsbedingungen bzw. die Bezahlung, umso höher der Frauenanteil

Je höher der Frauenanteil, desto schlechter die Arbeitsbedingungen bzw. die Bezahlung

Stützender Fakt: mehr Lehrer an Gymnasien als an Grundschulen.

Im Regierungsbezirk Arnsberg  sehen die Zahlen so aus: 2005/2006: 35,1 %; 2010/2011:  32,4 %; 2011/2012: 31,8 %

Im Hochsauerlandkreis: 2005/2006: 39,3 %; 2010/2011: 34,7 %; 2011/2012:  33,7 %

In Winterberg: 2005/2006: 53,9 %;  2010/2011: 48,6 %;  2011/2012: 45,7 %

Wie die Grafik zeigt, hat an allen Regelschulformen die Männerquote beim Lehrpersonal zwischen 2005/06 und 2011/12 abgenommen. Bei der Unterrichtung der jüngsten Schülerinnen und Schüler sind Männer deutlich unterrepräsentiert: Der Lehreranteil an Grundschulen ist zwischen 2005 (10,9 Prozent) und 2011 (9,4 Prozent) stetig gesunken.

Die höchste Männerquote verzeichneten mit 45,3 Prozent die Gymnasiallehrkräfte; im Schuljahr 2005/06 lag der Wert noch über der 50-Prozent-Marke (51,8 Prozent). Der Männeranteil beim Lehrpersonal an Gesamtschulen lag 2011 bei 40,9 Prozent, an Hauptschulen bei 35,8 Prozent und an Freien Waldorfschulen bei 34,6 Prozent. An den Realschulen betrug der Lehreranteil 32,5 Prozent und an Förderschulen 25,1 Prozent.

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise im Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2012/pdf/252_12.pdf

Tag der Bibliotheken. Historische Statistiken bei IT.NRW: von „A“ wie Abfallbeseitigung bis „Z“ wie Zwangsvollstreckung

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Im ca. 140 000 Medien umfassenden Bestand der Bibliothek von IT.NRW befinden sich zahlreiche Publikationen aus dem Bereich der amtlichen Statistik (screenshot: zoom)

Düsseldorf (IT.NRW). Wussten Sie eigentlich, dass im Jahr 1897 die Bauern im Rheinland und in Westfalen 138 000 Ferkel in den Ställen aufgezogen haben? 2010 wurden bei den Viehhaltern in Nordrhein-Westfalen mit fast zwei Millionen etwa 15-mal mehr Ferkel gezählt als Ende des 19. Jahrhunderts.

Wie Information und Technik Nordrhein Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Tags der Bibliotheken (24. Oktober 2012) mitteilt, können solche und eine Vielzahl weiterer interessanter Fakten in der Bibliothek des Landesbetriebs recherchiert werden.

Im ca. 140 000 Medien umfassenden Bestand der Bibliothek von IT.NRW befinden sich zahlreiche Publikationen aus dem Bereich der amtlichen Statistik; u. a. Statistiken des Deutschen Reichs und des Preußischen Statistischen Landesamtes. Dort erfährt man unter anderem, dass 1896 mit 19 500 die meisten der 265 000 Ehen im Preußischen Staat im Regierungsbezirk Düsseldorf geschlossen wurden. Dass die Zahl der Personenkraftwagen in Düsseldorf von 1948 (3 800 Pkw) bis 2011 auf 275 000 Fahrzeuge anstieg, ist ein weiteres interessantes Beispiel von zum Teil rasanten Entwicklungen.

Neben zahlreichen statistischen Publikationen aus den verschiedensten Themenbereichen – von „A“ wie Abfallbeseitigung bis „Z“ wie Zwangsvollstreckung – hält die Bibliothek von IT.NRW Fachliteratur zu den Themengebieten Statistik und Informationstechnik vor; auch juristische Fachliteratur und Gesetzestexte sind verfügbar. Außerdem können Zeitungen und Zeitschriften zu den jeweiligen Themengebieten eingesehen werden.

Die Bibliothek von IT.NRW befindet sich im Dienstgebäude an der Mauerstr. 51 in Düsseldorf-Derendorf und kann von jeder/jeder Interessierten während der Öffnungszeiten besucht werden.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter der Adresse
http://www.it.nrw.de/kundenservice/bibliothek/index.html.

Den Flyer „Bibliothek – Spezialbibliothek für Statistik“ finden Sie unter:
http://www.it.nrw.de/kundenservice/bibliothek/Flyer_Bibliothek.pdf

Über 100 000 Patienten in Nordrhein-Westfalen wegen Missbrauchs berauschender Substanzen im Krankenhaus behandelt. Überdurchschnittlicher Anstieg bei Jugendlichen.

Sekt oder Selters. Vitus aut virtus.  (archiv: zoom)
Sekt oder Selters? Immer mehr Jugend- liche entscheiden sich für den Alkohol. (archiv: zoom)

Düsseldorf (IT.NRW). Nahezu 102 000 Patientinnen und Patienten aus Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2010 stationär wegen des Missbrauchs einer berauschenden Substanz im Krankenhaus behandelt.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das zwar 1,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, aber 10,9 Prozent mehr als im Jahr 2005. Nahezu drei Viertel (74 525) der mit der Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen“ Behandelten waren Männer, das waren 10,4 Prozent mehr als 2005.

Die Zahl der mit dieser Diagnose behandelten Frauen war 2010 mit 27 364 um 12,4 Prozent höher als fünf Jahre zuvor. Damit wurde bei etwa jedem 116. Mann und jeder 334. Frau im Lande eine auf die Einnahme von psychoaktiven Substanzen zurückzuführende Gesundheitsstörung diagnostiziert.

80 Prozent der Behandelten waren zur Zeit des Krankenhausaufenthaltes zwischen 25 und 65 Jahre alt, 14 Prozent waren jünger als 25 Jahre und 6 Prozent waren 65 Jahre oder älter.

Gemessen an der Bevölkerung wiesen Patientinnen und Patienten aus Bielefeld (0,93 Prozent) und Dortmund (0,90 Prozent) landesweit die höchsten Quoten bei dieser Diagnose aus. Die niedrigsten Behandlungsquoten haben die Statistiker für die in den Kreisen Olpe (0,29 Prozent) und Borken (0,34 Prozent) gemeldeten Einwohner ermittelt.

In 72 Prozent der Fälle waren die festgestellten 102 000 psychischen und Verhaltensstörungen im Jahr 2010 auf Alkohol zurückzuführen. Auch hier war die Zahl der Patientinnen und Patienten mit 73 841 zwar um 2,7 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, aber um 11,4 Prozent höher als 2005.

Überdurchschnittlich zugenommen hat dabei die Zahl der Jugendlichen, die aufgrund von Alkoholmissbrauch im Krankenhaus behandelt werden mussten: Die Zahl der unter 18-Jährigen war mit 4 415 um 52,6 Prozent, die der 18 bis 25-Jährigen mit 4 992 um 60,0 Prozent höher als 2005.

Die Statisktik für den Hochsauerlandkreis
Die Statistik für den Hochsauerlandkreis und mehr. (auf das Bild klicken)

Gezählt werden in dieser Statistik alle stationär in einem Krankenhaus behandelten Kranken mit Wohnsitz in NRW einschließlich sog. Stundenfälle (Patienten, die bereits am Aufnahmetag wieder entlassen oder in ein anderes Krankenhaus verlegt wurden). Die regionale Zuordnung wird nach dem Wohnort der Patienten vorgenommen.

IT.NRW: NRW-Einwohnerzahl geht weiter zurück. Starker Rückgang im Hochsauerland.

Bevölkerungsrückgang? Nicht in der Einkaufsmeile von Dortmund (Archiv: zoom)
Bevölkerungsrückgang? Nicht in der Einkaufsmeile von Dortmund (Archiv: zoom)

Bevölkerung im Regierungsbezirk Arnsberg

Bevölkerung im Regierungsbezirk Arnsberg
Verwaltungsbezirk Bevölkerung
30. Juni 2010 31. Dezember 2010 30. Juni 2011
insgesamt darunter
weiblich
insgesamt darunter
weiblich
insgesamt darunter
weiblich
Arnsberg, Reg.-Bez. 3 667 033 1 869 144 3 658 011 1 863 865 3 650 640 1 859 069
Hochsauerlandkreis 268 851 136 017 267 601 135 360 266 529 134 768
Arnsberg, Stadt 74 617 38 121 74 227 37 959 74 063 37 899
Bestwig 11 167 5 705 11 285 5 830 11 094 5 655
Brilon, Stadt 26 431 13 477 26 335 13 391 26 241 13 329
Eslohe (Sauerland) 9 150 4 556 9 149 4 562 9 124 4 553
Hallenberg, Stadt 4 395 2 198 4 391 2 196 4 400 2 205
Marsberg, Stadt 20 993 10 405 20 800 10 278 20 702 10 226
Medebach, Stadt 7 915 3 966 7 912 3 952 7 868 3 922
Meschede, Stadt 31 049 15 717 30 823 15 594 30 693 15 516
Olsberg, Stadt 15 180 7 633 15 102 7 588 15 046 7 573
Schmallenberg, Stadt 25 408 12 767 25 281 12 701 25 266 12 689
Sundern (Sauerland), Stadt 28 836 14 505 28 730 14 442 28 566 14 377
Winterberg, Stadt 13 710 6 967 13 566 6 867 13 466 6 824

Düsseldorf (IT.NRW). Die Einwohnerzahl Nordrhein-Westfalens ist auch im ersten Halbjahr 2011 zurückgegangen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatte das bevölkerungsreichste Bundesland Ende Juni 17 836 512 Einwohner, das waren 8 642 weniger als zu Jahresbeginn.

Der Rückgang resultierte überwiegend aus der negativen Bilanz bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung (−28 074), d. h. die Zahl der Sterbefälle (93 836) war im ersten Halbjahr 2011 höher als die Zahl der Geborenen (65 762). Bei den Wanderungen ergab sich dagegen ein positiver Saldo: Im ersten Halbjahr zogen 19 436 Menschen mehr nach NRW als das Land verließen.

In den Regionen des Landes war die Entwicklung unterschiedlich:

So stieg die Bevölkerungszahl in den Regierungsbezirken Münster (+2 629) und Köln (+3 276) um etwa 0,1 Prozent. In den Regierungsbezirken Düsseldorf (−5 033) und Detmold (−2 143) ging sie dagegen um etwa 0,1 Prozent zurück.

Den größten Rückgang musste der Regierungsbezirk Arnsberg (−7 371) hinnehmen – die Einwohnerzahl verringerte sich um 0,2 Prozent. 60 Prozent der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens lebte Mitte 2011 in den Kreisen (10 723 205) und 40 Prozent in den kreisfreien Städten (7 113 307) des Landes. Während die Kreise in den ersten sechs Monaten des Jahres 14 581 (−0,1 Prozent) Einwohner verloren, konnten die kreisfreien Städte ihre Bevölkerungszahl um 5 939 (+0,1 Prozent) erhöhen.

Größte Stadt in Nordrhein-Westfalen ist mit 1 010 269 Einwohnern (+3 150) weiterhin Köln, gefolgt von Düsseldorf mit 589 682 (+947), Dortmund mit 580 335 (−109) und Essen mit 573 372 (−1 263) Einwohnern. Kleinste Gemeinde im bevölkerungsreichsten Bundesland ist nach wie vor Dahlem im Kreis Euskirchen mit 4 125 Einwohnern (+9). (IT.NRW)

Ergebnisse für die einzelnen kreisfreien Städte, Kreise und kreisangehörigen Städte und Gemeinden NRWs finden Sie hier.

Die Landwirtschaftsfläche in Nordrhein-Westfalen hat um 633 km² abgenommen.

Archivfoto: zoom
Archivfoto: zoom

Düsseldorf (IT.NRW). Die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Nordrhein-Westfalen hat von 2001 bis 2011 um 633 km² abgenommen; dies ist eine Größenordnung, die in etwa der Gesamtfläche der Städte Bonn, Köln und Leverkusen entspricht (625 km²).

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, nimmt die landwirtschaftlich genutzte Fläche mit 16 742 km² knapp die Hälfte (49,1 Prozent) der gesamten Landesfläche (34 092 km²) ein. Ein Viertel der Fläche in Nordrhein-Westfalen (25,6 Prozent = 8 732 km²) ist bewaldet – gegenüber 2001 bedeutet dies ein Zuwachs um 3,5 Prozent. Auf Gebäude- und zugehörige Freiflächen entfallen 12,8 Prozent der Landesfläche (4 357 km²), auf Verkehrsflächen 7,0 Prozent (2 403 km²), auf Wasserflächen 2,0 Prozent (669 km²), auf Erholungsflächen 1,9 Prozent (634 km²) und auf Betriebsflächen 1,1 Prozent (361 km²).

Den höchsten Anteil der Landwirtschafts- an der Gesamtfläche hat die Gemeinde Titz (Kreis Düren) mit 84,9 Prozent. Bei der Waldfläche liegt die Gemeinde Kirchhundem (Kreis Olpe) mit einem Anteil von 75,0 Prozent und bei der Wasserfläche die Stadt Rees mit 12,4 Prozent auf Platz eins. Die kreisfreie Stadt Herne weist gleich in zwei Kategorien die höchsten Anteile auf: 44,1 Prozent ihrer Gesamtfläche entfallen auf die Gebäude- und Freiflächen und 19,3 Prozent auf die Verkehrsflächen. Bei der Erholungsfläche belegt die kreisfreie Stadt Essen mit 11,1 Prozent und bei der Betriebsfläche die Gemeinde Niederzier (Kreis Düren) im rheinischen Braunkohlerevier mit 37,1 Prozent den Spitzenplatz.

Die Statistiker weisen darauf hin, dass gewerblich genutzte Gebäude (z. B. Fabrikgebäude) in der Kategorie „Gebäude- und Freifläche“, Gewerbeflächen ohne Gebäude (z. B. Lagerplätze, Halden, Abbauland) dagegen in der Kategorie „Betriebsfläche“ nachgewiesen werden. Die Daten basieren auf Angaben der Katasterämter.

Ausriss Katasterangaben für das Hochsauerland (screenshot)
Ausriss Katasterangaben für das Hochsauerland (screenshot)

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise zu diesem Thema.

NRW – Schuljahr 2010/2011: Zwei von fünf Viertklässlern wechselten zum Gymnasium

Übergang von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen. (grafik: it.nrw)
Übergang von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen. (grafik: it.nrw)

Düsseldorf (IT.NRW). 167 462 Schüler/-innen in Nordrhein-Westfalen wechselten im Sommer 2010 nach dem 4. Jahrgang der Grundschule in eine weiterführende Schule. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,3 Prozent weniger Schüler/-innen als im Sommer 2009 (173 150) und sogar 14,0 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor (2000: 194 699).

Bei den vier Regelschulformen war der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr an den Hauptschulen (-10,0 Prozent auf 21 244) am höchsten, gefolgt von den Realschulen (-4,4 Prozent auf 47 523) und den Gymnasien (-1,3 Prozent auf 65 870). Bei den Gesamtschulen (+0,1 Prozent auf 31 763) lag die Zahl der Übergänger/-innen nahezu auf Vorjahresniveau.

Wie die obige Grafik zeigt, wechselten im Sommer 2010 – wie in den Vorjahren – etwa zwei von fünf (39,3 Prozent) Viertklässlern auf ein Gymnasium; im Jahr 2000 waren es 34,8 Prozent.

28,4 Prozent (2000: 29,6 Prozent) der Übergänger/-innen gingen auf eine Realschule, 19,0 Prozent (16,0 Prozent) auf eine Gesamtschule und 12,7 Prozent (18,8 Prozent) auf eine Hauptschule.

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise Internet unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2011/pdf/47_11.pdf