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Deutschland: hat die anderen zu Bettlern gemacht … jw
Bier: die Ausstellung … pottblog
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das Sauerland und mehr
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Gestern, am Montag, den 4. Januar, habe ich in der Süddeutschen Zeitung auf Seite 2 den Beitrag von Wolfgang Benz „Was die Antisemiten des 19. Jahrhunderts und manche „Islamkritiker“ des 21. Jahrhunderts eint“ gelesen.
Wolfgang Benz, der das Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin leitet, untersucht in dem Artikel die Konstruktionsbedingungen von Feindbildern.
Die Überlegungen von Benz halte ich für sehr lesens- und nachdenkenswert:
Zitat:
„Das Feindbild „Westen“ im arabischen Kulturkreis wird von Populisten im Westen mit dem Feindbild „Islam“ erwidert. Es folgt den gleichen Konstruktionsprinzipien.
Feindbilder bedienen verbreitete Sehnsüchte nach schlichter Welterklärung, die durch rigorose Unterscheidung von Gut (das immer für das Eigene steht) und Böse (das stets das Fremde verkörpert) sowie darauf basierender Ausgrenzung und Schuldzuweisung zu gewinnen ist. Feindbilder, die eine solche Welt beschwören, lindern politische und soziale Frustrationen und heben das Selbstgefühl. … alles lesen
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Die „oberste Protestantin“ Bischöfin Margot Käßmann hat mit ihren deutlichen Zweifeln am Afghanistan Einsatz der Bundeswehr für ein großes mediales Rauschen gesorgt. Wer dieses Rauschen nachvollziehen möchte, googele einfach nach „Käßmann Afghanistan“. Ich führe an dieser Stelle einige wenige Verweise an, die es ermöglichen sollen, sich eine eigene Meinung zu bilden.
In der Welt vom 2. Januar schreibt Alan Posener:
Deutschlands oberste Protestantin, Margot Käßmann, hat ihrem Land zu Beginn des Jahrzehnts die Leviten gelesen. Doch Regierung und Opposition kritisieren die Abwendung der EKD-Vorsitzenden vom Afghanistan-Einsatz. Die Bischöfin vertritt die „Position der Linkspartei“, bemängelt ein SPD-Politiker … alles lesen
Zum Einstieg und zur Auseinandersetzung mit den Positionen von Frau Käßmann hier ein Ausschnitt aus ihrer Predigt im Neujahrsgottesdienst in der Frauenkirche Dresden:
… Nichts ist gut in Afghanistan. All diese Strategien, sie haben uns lange darüber hinweggetäuscht, dass Soldaten nun einmal Waffen benutzen und eben auch Zivilisten getötet werden. Wir brauchen Menschen, die nicht erschrecken vor der Logik des Krieges, sondern ein klares Friedenszeugnis in der Welt abgeben, gegen Gewalt und Krieg aufbegehren und sagen: Die Hoffnung auf Gottes Zukunft gibt mir schon hier und jetzt den Mut von Alternativen zu reden und mich dafür einzusetzen. Manche finden das naiv. Ein Bundeswehroffizier schrieb mir, etwas zynisch, ich meinte wohl, ich könnte mit weiblichem Charme Taliban vom Frieden überzeugen. Ich bin nicht naiv. Aber Waffen schaffen offensichtlich auch keinen Frieden in Afghanistan. Wir brauchen mehr Fantasie für den Frieden, für ganz andere Formen, Konflikte zu bewältigen. Das kann manchmal mehr bewirken als alles abgeklärte Einstimmen in den vermeintlich so pragmatischen Ruf zu den Waffen. Vor gut zwanzig Jahren haben viele Menschen die Kerzen und Gebete auch hier in Dresden belächelt … die ganze Predigt
In der Berliner Zeitung vom 24. Dezember 2009 werden die Positionen der protestantischen Bischöfin so dargestellt:
„… Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, hat den Krieg in Afghanistan scharf verurteilt und den geordneten Abzug der Bundeswehr verlangt. Im Interview der Berliner Zeitung erinnerte sie zu Weihnachten an die Friedensbotschaft der christlichen Kirchen und forderte eine zivile Lösungsstrategie für Afghanistan. „Es gibt keinen gerechten Krieg“, sagte Käßmann …“ alles lesen
Was würde wohl passieren, wenn in Köln die Kinderlein mit Mobiltelefonen herumlaufen würden, die einen Klingelton hätten, der folgendermaßen funktionierte:
Man hörte das „Vater Unser“ eines katholischen Priesters, abrupt unterbrochen von einer Detonation, und gefolgt von orientalisch anmutenden Gesängen??
Häähh!? Was wäre da wohl los im Ländle?
Benedikt würde bestimmt sagen: „Ist doch alles nur ein unschuldiger kleiner Joke, die kleinen Lümmel wissen doch noch gar nicht, was sie sich da auf’s Handy ziehen.“
Würde er sagen, oder? Würde jeder gute Katholik sagen, oder? Auf jeden Fall!
Denn sonst hätten wir ein Problem. Auf den kleinen unschuldigen Mobiltelefönchen unserer lieben Kleinen – die das mp3chen vom Pappi oder Onkel oder von Herrn Internet haben – wird der katholische Priester verschont.
Statt dessen ruft eine Imam-Karikatur zum Gebet. Ein Schuss und bayerische Blasmusik ertönt: hier
Das ist in Ordnung, oder?
Was haben wir gelacht.
Mist ist das!