Das Käthe Kollwitz Museum in Köln

Ein Besuch nach der Neueröffnung

Bild-Text-Collage im vierten Stock am Rundgang vor dem Eingang zum Käthe Kollwitz Museum (foto: zoom)

Am vergangenen Wochenende haben wir das nach dreijähriger Renovierung neu eröffnete Käthe Kollwitz Museum am Kölner Neumarkt besucht.

Ein ungewöhnlicher Eingang: mit einem gläsernen Röhrenaufzug schwebten wir im Inneren einer Einkaufspassage auf die vierte Etage. Dort mussten wir uns auf einem Rundgang orientieren, um die Eingangstür zum Museum zu entdecken.

Vorab: Einen Besuch der aktuellen Kollwitz-Ausstellung kann ich nur empfehlen. Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Eintritt und Adresse: https://www.kollwitz.de/besuch

Der gesamte Bestand des Käthe Kollwitz Museum Köln umfasst neben dem kompletten plastischen Werk über 300 Zeichnungen sowie mehr als 550 druckgraphische Blätter.

In der Ausstellung wird eine Auswahl der Werke der Künstlerin, sortiert nach einzelnen Themen vorgestellt: https://www.kollwitz.de/sammlung

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Karfreitagsbesuch auf dem Melaten-Friedhof

Die beiden Can-Musiker Holger Czukay und Jaki Liebezeit gefunden

Music and Love are Miracles. Grabstein für Holger Czukay und Ursa Major (Ursula Schüring)

Ich wollte schon seit vielen Jahren die Gräber der beiden Can-Musiker Holger Czukaj (Schüring) und Jaki (Hans Heinrich) Liebezeit auf dem Kölner Melaten-Friedhof besuchen. Irgendetwas ist immer dazwischen gekommen. Karfreitag hat es endlich geklappt.

Jaki Liebezeit (Schlagzeug) und Holger Czukay (Bass) waren Musiker der deutschen Gruppe „The Can“, später nur „Can“.

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Des Rätsels Lösung: Hier war ich

Blick vom KölnTriangle auf die „richtige“ Rheinseite (foto: zoom)

Gestern hatten wir mit dem Wetter Pech. Kaum waren wir in Köln angekommen, plästerte es aus dicken grauen Wolken.

Für den Blick vom KölnTriangle auf der Deutzer Seite (der Schäl Sick) klarte der Himmel kurz auf und ich konnte ein Foto durch die dicken Plexiglas-Scheiben machen.

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Rätsel: Wo bin ich?

Blende 7.1, ISO 100, Belichtung 4 sec (fotos: zoom)

Das haben bestimmt schon viele vor mir getan: wenn die Bilder verwackeln und unscharf sind, wenn das Stativ zu Hause steht und einem im Touristen-Gewusel der Kragen platzt, dann kann man das Foto auch gleich ganz verreißen.

Das obere Bild ist noch nicht sehr aussagekräftig, aber vielleicht ist das nächste Foto deutlicher: Wo bin ich?

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Gelbe Blüten, Kanadagänse und ein Entenpaar

Ein kleiner Spaziergang entlang der Namenlose

Flache grün-gelbe Blüten sitzen auf runden, gekerbten Blättern.
Das wechselblättrige Milzkraut an der Namenlose (foto: zoom)

Das wechselblättrige Milzkraut blüht jedes Jahr gemeinsam mit den Hohen Primeln und den Buschwindröschen entlang der Namenlose zwischen Bahn-Viadukt und Silbacher Hundetrainingsverein.

Die Tage sind kalt, aber die ersten Frühblüher haben es im feuchten, schattigen Wald auch in diesem Jahr wieder geschafft. Am späten Nachmittag hatten die Buschwindröschen allerdings ihre weißen Blüten schon wieder zusammengefaltet. Die Primeln gedeihen auf der sonnigen Seite des Weges.

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Marburger Sammelsurium zum Wochenende

Blick von der Lahnbrücke auf das Grüner Wehr und die Marburger Innenstadt (foto: zoom)

Am Dienstag war der Himmel über Marburg noch grau. Zum x-ten Mal bin ich auf dem Hirsefeldstieg über der Lahn stehen geblieben und habe zum n-ten Mal ein Foto aus der immergleichen Perspektive geknipst – diesmal ohne Wolkenformationen.

K2 hatte uns geraten, wir sollten doch mal ins Café Die Pause gehen und nicht immer nur zu Vetter oder zum Café Roter Stern.

Das Café hatte am Dienstag leider geschlossen. (foto: zoom)

Dienstags geschlossen – also doch wieder Quiche und Kaffee bei Vetter. Gewohnheiten wollen gepflegt werden.

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Bloggen? Kommt heute nicht in die Tüte!

Eine Tasse Kaffee und ein Teilchen auf einem Tablett. Im Hintergrund verschwommen ein Einkaufswagen und ein Schild: Bäckerei Eckhardt
Kaffeepause: Bäckerei Eckhardt in Hallenberg. (foto: zoom)

Krieg, Ausstellungen, Diskussionsveranstaltungen, Frühlingswetter und Radtouren – alles in kürzesten Zeiträumen. Das bekomme ich nicht mehr „weggebloggt“.

Ich drücke für heute die Stopp-Taste, schmiere die Fahrradkette und verabschiede mich aus dem Cyberspace.

Ausnahme: Die Kriegsnachrichten aus dem Nahen und Mittleren Osten verfolge ich auf der Website des britischen Guardian.

Das reicht und muss erst einmal sacken!

1. März: Beginn des meteorologischen Frühlings

Noch ist die Pflanzen- und Tierwelt übersichtlich

Der Huflattich (Tussilago farfara) ist einer der ersten Frühlingsboten. (archivfoto: zoom)

Nachdem wir laut phänologischem Kalender den Vorfrühling (Beginn mit Blüte von Hasel, Märzenbecher und Schneeglöckchen) eingeläutet haben geht es heute mit dem meteorologischen Frühling weiter.

Der meteorologische Frühling ist nicht abhängig von den Launen der Natur. Er beginnt jedes Jahr am 1. März. Dieser feste Zeitpunkt ist u. a. deshalb wichtig, um die Daten aus der Wetterbeobachtung wie Statistiken – z.B. Monatsmittelwerte – leichter zu erstellen und zu vergleichen. Die Länge des meteorologischen Frühlings beträgt exakt drei Monate (März, April, Mai).

Die Tier- und Pflanzenwelt ist im Hochsauerland zur Zeit recht übersichtlich. Am Morgen tschirpen die Spatzen, nachmittags singt die Amsel. Sporadisch mischen sich Blau- und Kohlmeisen ein. Die früh aus der Winterstarre erwachten Feuerwanzen hatte ich vorgestern beobachtet.

Sperling in der Hamburger Hafencity (archivfoto: zoom)

Auch bei den Pflanzen ist noch kein Bestimmungsbuch nötig: Schneeglöckchen, Krokusse, Winterlinge und gestern ein Huflattich.

Heute Morgen haben wir plus 4 °Celsius und Bodenfrost. Die Sonne scheint, die Spatzen lärmen und die Amsel schweigt.

Habt einen schönen Sonntag!

Unter dem Lavendel und auf dem Kahlen Asten

Feuerwanzen unter dem Lavendel (foto: zoom)

Noch nie habe ich es geschafft, rechtzeitig im Jahr mit der sogenannten Gartenarbeit zu beginnen. Meist war mir die Natur voraus, mit dem Ergebnis, dass ich den Pflanzen stets hinterherhechelte.

Heute habe ich zumindest das Laub des letzten Jahres vom Rasen entfernt sowie den ein oder anderen Strauch gestutzt – hoffentlich diesmal nicht zu früh.

Unter dem Lavendel vor dem Haus hielten sich die sehr geselligen Feuerwanzen auf. Laut Kosmos Tierführer dauert ihre Saison von April bis Oktober. Aber es ist doch erst Februar! Nun ja, die frühe Wanze findet ein Weibchen. Diese sondern Sexuallockstoffe ab, die von den Männchen erkannt werden. Eine Feuerwanzenpaarung kann einen ganzen Tag dauern. Die ausgewachsenen Tiere überwintern.

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Schönwetterpause

Mit dem Rad unterwegs

Warten am Bahnübergang in Meschede (foto: zoom)

Das Wetter ist ungewöhnlich mild und sonnig. Heute scheint laut DWD die Sonne sieben Stunden und die Temperaturen klettern auf 16 °Celsius.

Die erste längere Radtour (ca. 53 km) ist geschafft. Von Siedlinghausen ging es über Altenfeld, Bödefeld, Köttinghausen, Einhaus, Remblinghausen, Baldeborn, Beringhausen, Heggen, Meschede, Bestwig, Meschede nach Olsberg-Bigge. Dort in den Zug nach Silbach und zurück über den Berg nach Hause.

Den Ausstieg mit beladenem Rad in Siedlinghausen kann ich nicht empfehlen, da der Abstand zur Bahnsteigkante sehr groß ist. Was sich die Bahn beim Neubau des Bahnsteigs gedacht hat, weiß ich nicht; wahrscheinlich nichts.

Blick auf Hof und Häuser am Abzweig von Höringhausen nach Köttinghausen (foto: zoom)

Mehr kann ich nicht berichten, denn die Sonne lockt. Vielleicht gibt es später noch ein Update.

Update

So sieht die Tour in meiner E-Bike-Software aus:

Screenshot eBike Connect