PTA – Herstellung von Multivitamingel (Foto: PTA HSK)
Der Tag der offenen Tür 2022 der Lehranstalt für Pharmazeutisch-Technische Assistent*innen (PTA) in Olsberg informiert am Samstag, 29. Oktober, von 10 bis 15 Uhr Eltern und Schülerinnen und Schüler über die zukünftigen Inhalte der Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistenz in der Apotheke.
(Pressemitteilung Hochsauerlandkreis)
Patientenberatung und der Einsatz von digitalen Medien rücken mehr in den Vordergrund der Ausbildung. Auch die Kompetenz zur Herstellung von Arzneimitteln in der Apotheke erfordert eine ständige Aktualisierung.
Vor dem Hintergrund der neuen Ausbildungsregelungen wird individuell im Vorfeld der Berufswahl vom Team der Lehranstalt für PTA beraten. Im Labor freut sich die Oberstufe über die Mithilfe bei der Herstellung von Kapseln und Multivitamingel und ungezwungene Gespräche. Die Unterstufe wird ihr Projekt „Pharmazie und Umwelt“ präsentieren.
Unverändert sind die vielfältigen beruflichen Perspektiven für PTA überdurchschnittlich gut. Die erforderliche Vor-Anmeldung ist unter www.pta.hochsauerlandkreis.de möglich.
Im Bundesvergleich hatte im Jahr 2019 Gelsenkirchen mit 11,8 Prozent den niedrigsten Anteil Hochqualifizierter an der gesamten Bevölkerung. Soest/Hochsauerland liegen 6,3 Prozentpunkte unter dem Bundesdurchschnitt und 3 Prozent unter dem NRW-Schnitt.
Beim Klick auf die Abbildung geht es zur interaktiven Karte.
Düsseldorf (IT.NRW). Der Anteil der Hochqualifizierten an der Bevölkerung (ab 15 Jahren) lag in NRW im Jahr 2019 bei 21,7 Prozent und war damit um 3,3 Prozentpunkte niedriger als der Bundesdurchschnitt (25,0 Prozent).
Die zusammengefassten Landkreise Soest/Hochsauerland liegen laut Daten der interaktiven Karte mit 18,7 Prozent noch einmal 3 Prozentpunkte hinter dem NRW-Durchschnitt und somit 6,3 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des beginnenden Wintersemesters 2022/23 mitteilt, gelten Personen als hochqualifiziert, wenn sie über einen tertiären Bildungsabschluss verfügen – also über einen Meister-, Fachhochschul- oder Universitätsabschluss bis hin zu einer erworbenen Forschungsqualifikation, z. B. durch eine Promotion.
In Nordrhein-Westfalen gab es im regionalen Vergleich in Bonn (35,4 Prozent), Düsseldorf (35,2 Prozent) und Köln (32,3 Prozent) die höchsten Anteile Hochqualifizierter. Bundesweit hatten München (43,0 Prozent), Stuttgart (39,6 Prozent) und Dresden (38,9 Prozent) die höchsten Quoten. Die niedrigsten Anteile wurden bundesweit für Gelsenkirchen (11,8 Prozent), Bremerhaven (12,2 Prozent) und Duisburg (13,5 Prozent) ermittelt.
Das Statistische Landesamt weist darauf hin, dass die vorgenannten Angaben zum Bildungstand der Bevölkerung am Hauptwohnort aus dem Mikrozensus stammen und dass der Vergleich auf der Ebene sog. regionaler Anpassungsschichten erfolgt. Als hochqualifiziert gelten Personen, wenn ihr Bildungsstand der ISCED-Stufe (International Standard Classification of Education 2011) 5 oder höher entspricht. Eine interaktive Karte (https://url.nrw/HochqualifizierteMZRDB) visualisiert die Ergebnisse für die regionalen Anpassungsschichten bundesweit.
Seit August 2022 sind diese und weitere Ergebnisse des Mikrozensus (z. B. Angaben zur Haushaltsgröße oder dem Migrationshintergrund) für bundesweite Vergleiche in der Regionaldatenbank Deutschland für die Jahre 2011 bis 2019 auf Ebene der sog. regionalen Anpassungsschichten abrufbar. Hierbei handelt es sich um räumliche Einheiten mit durchschnittlich 500 000 Einwohnern. Sie können aus einem oder mehreren (Land-)Kreisen und/oder einer oder mehreren kreisfreien Stadt/Städten bestehen. Für die Bundesländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Saarland, Berlin (Bezirke), Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liegen zudem die Ergebnisse für alle (Land-)Kreise und kreisfreien Städte vor.
IT.NRW als Statistisches Landesamt erhebt und veröffentlicht zuverlässige und objektive Daten für das Bundesland Nordrhein-Westfalen für mehr als 300 Statistiken auf gesetzlicher Grundlage. Dies ist dank der zuverlässigen Meldungen der Befragten möglich, die damit einen wichtigen Beitrag für eine informierte demokratische Gesellschaft leisten. Nur auf Basis aussagekräftiger statistischer Daten können Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getroffen werden.
Neugierde und Spaß an Problemen sind auch im Berufskolleg von Vorteil: Schüler*innen bei Messversuchen. (Foto: BK am Eichholz)
Am Montag, 24. Oktober, laden die fünf Beruflichen Gymnasien der Berufskollegs im HSK um 18 Uhr zu einem Infoabend in das Berufskolleg am Eichholz ein. Zwei weitere Termine finden an den folgenden Tagen Dienstag und Mittwoch in den Berufskollegs Brilon und Meschede statt.
(Pressemitteilung Hochsauerlandkreis)
Für viele Jugendliche mit einem Mittlerem Schulabschluss mit Qualifikationsvermerk stellt sich die Frage, ob sie eine Ausbildung beginnen oder doch weiter zur Schule gehen. Sollte der Wunsch bestehen, das Abitur zu erwerben, denken immer noch wenige an das Berufliche Gymnasium. Doch auch das Berufskolleg bietet Deutschlands höchsten Bildungsabschluss erfolgreich an. Im Jahr 2020 haben in NRW 32,8% des Abiturjahrgangs den Abschluss am Berufskolleg erworben.
Circa 500 Schülerinnen und Schüler haben den Neuanfang gesucht und besuchen derzeit das Berufliche Gymnasium an einem der fünf Berufskollegs im HSK. Das Interesse am Abitur mit beruflichen Kenntnissen steigt stetig.
Fakt ist: An einem Beruflichen Gymnasium starten alle neu und die Lehrkräfte sind darauf eingestellt, den Lernenden den Einstieg in die Oberstufe mit ihren gymnasialen Anforderungen zu erleichtern. Dass die Lehrkräfte völlig unvoreingenommen ihren neuen Schülerinnen und Schülern begegnen können, wird oftmals als ein großer Vorteil empfunden. So auch von Chris, der sich auf einen Neuanfang mit vielen verschiedenen Schülerinnen und Schülern aus den verschiedenen Schulen im Umkreis gefreut hat. „Mir gefällt die Vielfalt an Schülern, die ich hier stärker als am Gymnasium wahrnehme“, ergänzt Konstantin, ein Schüler des BKaE. Der Schulwechsel und die damit verbundene „andere“ Lernatmosphäre, der Unterricht im Klassenverband und ein stärkerer Bezug zur Arbeitswelt werden stets als positiv empfunden.
Jedes der fünf Berufskollegs hat ein bis drei berufliche Schwerpunkte im Angebot. Diese liegen in den Bereichen Maschinenbautechnik, Erziehungswissenschaften, Sport, Ernährung, Gesundheit, Ingenieurwissenschaften oder Wirtschaft und Verwaltung. In dieser Auswahl steckt ein großer Vorteil für die künftigen Abiturientinnen und Abiturienten: Sie können sich ganz nach ihrem persönlichen Interesse für einen der Schwerpunkte entscheiden. Daraus resultiert eine höhere Lernbereitschaft und die Lernenden treffen in ihrer neuen Klasse auf Mitschülerinnen und Mitschüler mit gleichen Interessen. Das verbindet.
Leichter ist das Abitur am Berufskolleg aber nicht. Auch hier warten am Ende die Abschlussprüfungen des Zentralabiturs auf die Absolventinnen und Absolventen. Im Beruflichen Gymnasium werden fachwissenschaftliche Kenntnisse vermittelt und die verschiedenen Kompetenzen gefördert, die für das Erlangen der Allgemeinen Hochschulreife Voraussetzung sind. Darüber hinaus ist es für das Berufliche Gymnasium ein typisches Anliegen immer auch echte Bezüge zur Arbeitswelt herzustellen und sehr realitätsbezogen zu unterrichten. Denn neben der Allgemeinen Hochschulreife erwerben die Lernenden bereits elementare berufliche Kenntnisse im gewählten Schwerpunkt.
Die Schülerinnen und Schüler können in den drei Jahren bis zum Erwerb ihres Abiturs ausführlich prüfen, ob sie die schulisch eingeschlagene Richtung beruflich – in einer Ausbildung oder in einem Studium – weiter verfolgen wollen oder nicht. Wenn die Jugendlichen in der Fachrichtung bleiben möchten, weil sich der Berufswunsch in der Zeit bis zum Abitur weiter konkretisiert hat, kann schon begründeter die genaue Studienausrichtung gewählt werden. Auch Ausbildungsbetriebe wissen die mit dem Abitur gleichzeitig erworbenen beruflichen Kenntnisse ihrer Auszubildenden zu schätzen. Dank der beruflichen Vorkenntnisse aus der Schule werden Ausbildung oder Studium deutlich leichter fallen.
An drei Informationsveranstaltungen können sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 10, oder auch der Klasse 9 am Gymnasium, und ihre Eltern über die Angebote der Beruflichen Gymnasien des HSK genauer informieren:
Montag, 24.10.2022, Ort: Berufskolleg am Eichholz, Féauxweg 24, 59821 Arnsberg
Dienstag, 25.10.22, Ort: Berufskolleg Brilon, Zur Jakobuslinde 30, 59929 Brilon
Also bin ich nix wie hin und habe 80 Bahnen im 20-Meter-Becken absolviert. Kraul hin, Brust zurück; dann muss man nur 40 Mal zählen. 40 x 40 m sind 1600 m. Ein schöner unverhoffter Saisonabschluss. Selbst der Regen hatte ein Einsehen und ließ nach, sobald ich meine einsamen Bahnen schwamm. Das nenne ich Luxus, auch wenn der schwache Besuch die Kasse nicht füllt.
Am Ende des Tages ein weinendes (Oversum-Bad) und ein lachendes (Freibad) Auge. Glück im Unglück oder jede dunkle Wolke hat auch einen silbernen Rand. A blessing in disguise.
Das Foto ist kurz nach dem Schwimmen entstanden. Letzter Freibad-Tag für dieses Jahr im Aqua Olsberg. (foto: zoom)
Damit ist mein Redensarten-Vorrat ausgeschöpft. Ich erkläre den Sommer nun endgültig für beendet.
Nachtrag: Das Freibad hat wahrscheinlich auch wegen der Energiekrise zwei Wochen früher geschlossen als früher üblich. Hoffentlich kommt es nicht soweit, dass wegen der hohen Energiekosten auch die Hallenbäder dicht gemacht werden. Besonders schlecht wäre das für die Schulkinder, die dadurch den Schwimmunterricht verpassen, nicht Schwimmen lernen und dann im nächsten Sommer in den Flüssen und Seen ertrinken.
Vereint in guter Zusammenarbeit: das Team der vhs-Hochsauerlandkreis und der Hausdruckerei der Kreisverwaltung bei der Präsentation der druckfrischen Kataloge zum neuen Kursprogramm. Der neue Katalog ist an viel Stellen im HSK ausgelegt und bietet eine Fülle hochinformativer und alltagstauglicher Kurse. 30 Prozent des Angebots sind komplett neu hinzugekommen. (Foto: HSK)
Einen etwas ungewöhnlichen Ort hat sich die vhs Hochsauerlandkreis (vhs HSK) zur Präsentation des neuen Programmheftes ausgesucht: In der Hausdruckerei der Kreisverwaltung in Meschede begutachteten die Mitarbeiter/innen der vhs HSK den neuen Katalog. Denn genau hier ist er entstanden.
(Pressemitteilung HSK)
„Die Preise für Papier und damit auch für Druckereierzeugnisse sind in den vergangenen Monaten durch die Decke gegangen“, berichtet Hubertus Becker, Leiter der vhs HSK. Um nicht auch noch für die erhöhten Transportkosten zu zahlen, habe man sich daher entschieden, das Programmheft ab sofort im Haus drucken zu lassen. „Für uns war das eine Herausforderung, weil wir nie Auflagen von 8.000 Exemplaren haben“, ergänzt Christoph Hauschke, Chef der Druckerei. Das Ergebnis kann sich nicht nur äußerlich sehen lassen.
Inhaltlich hat sich auch einiges getan. Insgesamt sind rund 30% aller angebotenen Kurse neu. Es gibt viele Vorträge, neue Fremdsprachenkurse, einen großen Anteil Gesundheit und Angebote für technisch Interessierte.
Eines der Highlights findet im Oktober in der Alten Synagoge in Meschede statt: „Was ist Glück?“ Das hat sich der Autor, Christoph Jauernig, gefragt und die Frage in 60 deutschen Städten an die Menschen weitergegeben. Herausgekommen ist eine Melange aus sorgsam gesetzten, fast poetischen Begleitworten, Leinwandprojektionen sowie selbst eingespielten musikalischen Untermalungen. Ein Abend, der Glück nicht erklären, sondern fühlbar machen möchte. In Kooperation mit der Stadtbücherei Meschede und ihrem Förderverein sind die Ergebnisse am 29.10. zu bewundern.
Vorträge und Lesungen bei der Interkulturellen Woche
Weitere Vorträge und Lesungen beschäftigen sich mit dem Thema Heimat. Dr. Aref Hajjaj führt mit eindrucksvollen autobiographischen Episoden Erfahrungen mit Integration, Identität und Heimat vor Augen und stellt sein Buch „Heimatlos mit drei Heimaten“ im Rahmen der Interkulturellen Woche am 01.10. vor. Für Bücherwürmer gibt es erstmals einen Abend mit Leseempfehlungen von lokalen Buchhändlern. Und in Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde wird u.a. für das Thema sexualisierter Gewalt an Kindern sensibilisiert.
Russlands Herrschaftsanspruch auf die Ukraine wird in einem hochaktuellen Vortrag von Dr. Walther Lang thematisiert. „Dies geschieht vor allem auch vor einem kunstgeschichtlichen Hintergrund“, so Dr. Stephanie Jordans, Fachbereichsleiterin für Kulturelle Bildung. „Der Vortrag blickt auf die gemeinsame Geschichte und Kultur zurück und setzt sie in den heutigen Kontext.“
Die sehr hohe Nachfrage nach Gesundheitsangeboten hat zu einer Erweiterung des Bereichs geführt. „Wir merken deutlich, dass die Menschen nach der langen Corona-Zeit hier einen Nachholbedarf haben“, unterstreicht Sabine Kirchhoff, die den Fachbereich Gesundheit plant. „Und etliche Kurse sind auch schon sehr gut gebucht!“ Es lohnt sich also, schnell zu sein!
Neue Angebote gibt es auch bei den Fremdsprachen zu entdecken: Neben Arabisch und Kurmanci wird Schwester Judith vom Bergkloster Bestwig in die Deutsche Gebärdensprache einführen. „Für uns ist das nicht nur ein weiteres Programmhighlight, sondern auch ein Schritt auf dem Weg in die Inklusion“, verdeutlicht Inga Bramane, Fachbereichsleiterin für Fremdsprachen.
Photovoltaik, E-Mobilität, LED: Top-Thema Energie
Für alle technisch und an EDV Interessierten gibt es ebenfalls spannende Angebote. Neben den Dauerbrennern (Office-Programme) besteht jetzt auch die Möglichkeit, Programmieren zu lernen (Python), eine Fähigkeit, die auf dem Arbeitsmarkt stark nachgefragt wird. „Außerdem widmen wir uns auch hier den Themen Energieeffizienz (Photovoltaik), E-Mobilität und LED Beleuchtungstechnik.“ Dies seien topaktuelle Themen meint Hubertus Becker, der den Fachbereich verantwortet.
Anmeldungen sind ab sofort auch online möglich. Das Programmheft liegt an vielen öffentlichen Stellen und in den Standorten der vhs HSK aus (Meschede, Schmallenberg und Winterberg), kann aber auf Wunsch auch gern per Post zugeschickt werden.
In NRW lag die durchschnittliche Schülerzahl je Lehrer/-in (Vollzeit-lehrereinheit) an den allgemeinbildenden Schulen (ohne Weiterbildungskollegs) im Schuljahr 2021/22 bei 13,0.
Düsseldorf (IT.NRW). Durchschnittlich 23,5 Grundschülerinnen und Grundschüler lernten im Schuljahr 2021/22 gemeinsam in einer Klasse. Die sog. Klassenfrequenz lag damit auf dem Niveau des Schuljahres 2020/21.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des Schulanfangs in NRW mitteilt, kamen an Grundschulen im Schnitt jeweils 15,7 Schülerinnen und Schüler auf eine Lehrkraft (Vollzeitlehrereinheit); im Schuljahr davor hatte dieser Wert bei 15,8 gelegen.
Die landesweit niedrigsten Klassengrößen an Grundschulen gab es im Schuljahr 2021/22 in Hallenberg (19,1) im Hochsauerlandkreis, in Kall (19,3) im Kreis Euskirchen und in Horstmar (19,4) im Kreis Steinfurt. Die höchsten Grundschulkassengrößen wurden für Datteln (26,1) im Kreis Recklinghausen, Monheim am Rhein (25,9) im Kreis Mettmann und Herne (25,9) errechnet.
Insgesamt lag die durchschnittliche Schülerzahl je Klasse an den allgemeinbildenden Schulen in NRW (ohne Weiterbildungskollegs und ohne die Jahrgangsstufen der Sekundarstufe II) im Schuljahr 2021/22 bei 23,4 Schülern. An Gesamtschulen und Gymnasien waren die Klassenfrequenzen mit jeweils durchschnittlich 26,8 Schülern am höchsten. Die niedrigsten Klassengrößen wurden für Förderschulen (11,0 im Bereich der Grund-/Hauptschulen; 9,9 im Bereich Realschule/Gymnasium) ermittelt.
Die durchschnittliche Schülerzahl je Lehrer-Vollzeitäquivalent lag an den allgemeinbildenden Schulen (ohne Weiterbildungskollegs) bei 13,0. Den höchsten Wert weist die Volksschule mit 18,2 Schüler/-innen pro Vollzeitlehrereinheit auf; Grund- und Realschulen folgen hier mit durchschnittlich 15,7 bzw. 15,3 Schülern auf den Plätzen zwei bzw. drei. An Förderschulen (im Bereich Realschule/Gymnasium) kamen im Schnitt 4,4 Schüler auf ein Lehrer-Vollzeitäquivalent (im Bereich Grund-/Hauptschule: 5,5).
HSK schafft Voraussetzungen für mobiles Arbeiten und Lernen: Bewerbungs-Frist für 2023/24 endet am 11.8.2022
Einen guten Start beim Hochsauerlandkreis wünschte Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen den Nachwuchskräften, die am Montag (01.08.) ihre Ausbildung beim Hochsauerlandkreis begannen. (Foto: HSK)
Hochsauerlandkreis. 39 Nachwuchskräfte starteten am Montag, den 1. August, beim Hochsauerlandkreis in ihren neuen Lebensabschnitt: Sie beginnen ihre Ausbildung in der Kreisverwaltung und in den vielfältigsten Berufsausbildungen.
(Pressemitteilung HSK)
„39 neue Auszubildende – das ist ein Rekord beim HSK. Daher ist uns ein zentrales Anliegen, die Nachwuchskräfte langfristig an die Kreisverwaltung zu binden. Wir brauchen gute Fachkräfte und wir wollen Ihnen eine gesicherte berufliche Zukunft bieten. Deshalb freuen wir uns auf Sie und Ihre Ideen“, hieß Kreisdirektor Dr. Klaus Drathen die Nachwuchskräfte zu ihrem Ausbildungsstart willkommen.
Den guten Wünschen für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben schlossen sich Fachdienstleiterin Personal, Regine Clement, Ausbildungsleiter Diethard Nolte, Ramona Wilmes (Fachdienst Personal), Personalratsvorsitzender Marcus Radmacher sowie Ann-Kathrin Döbber von der Jugend- und Auszubildendenvertretung zusammen mit Gleichstellungsbeauftragter Karin Schüttler-Schmies und Schwerbehindertenbeauftragtem Karl-Josef Dicke an.
Der jetzt gestartete Ausbildungsjahrgang wird komplett mit Laptops ausgestattet. Im Zuge der Digitalisierung hat der Hochsauerlandkreis die Voraussetzungen für mobiles Arbeiten und Lernen zu Ausbildungsbeginn geschaffen – was gleich für überaus positive Reaktionen gesorgt hat. Für das kommende Ausbildungsjahr 2023/24 sind Bewerbungen grundsätzlich auf der digitalen Schiene an den HSK zu richten. Online erreichen die jungen Leute das Ausbildungsportal unter https://www.hochsauerlandkreis.de/karriere/schueler/einsteiger
Man sollte sich beeilen. Die Frist läuft am Donnerstag, 11. August 2022 ab. Bewerbungsvoraussetzungen sind die erworbene Fachoberschulreife, die uneingeschränkte Fachhochschulreife bzw. falls erforderlich ein abgeschlossenes Studium.
Die neuen Auszubildenden bei der Kreisverwaltung
Die neuen Auszubildenden bei der Kreisverwaltung sind: Nina Bilke, Nina Sophie Claaßen, Denise Depta, Lina Friesen, Filipe Gabriel, Nina Gerbrandt, Julian Gerlach (Verwaltungsfachangestellte/r), Mira Becker, Mathis Heppelmann, Lena Pape, Antonia Prünte (Kreissekretäranwärter/in), Hannah Becker, Katharina Dicke, Samira Fügenschuh, Rebecca Henke, Tobias Jochheim, Nina Kyewski, Fabienne Meschede, Katharina Schmitz, Marie Schnüpke, Robin Spiekermann, Ann-Kathrin Stappert, Jonas Wagner, Antonia Wittler (Kreisinspektoranwärter/in), Tim Gerold (Vermessungstechniker), Yvonne Schmidt (Kreisvermessungsoberinspektoranwärterin), Justin Florian Babilon, Julian Budde, Franziska Finger, Alessandro Fullone, Antonia Goldkuhle, Jana Hicker, Jannis Imöhl, Kelly Kinder, Niko Mula, Sara Ricken, Henning Christian Schmitt, Tabea van Lengen, Jaqueline Wanisch (Notfallsanitäter/in).
In der nächsten Fortbildung aus dem Bereich der Frühen Bildung des Kommunalen Integrationszentrums HSK geht es darum zu erlernen, wie Rassismus und Diskriminierung in frühpädagogischen Alltagssituationen erkennbar ist.
(Pressemitteilung Hochsauerlandkreis)
Häufig scheinen Situationen auch nicht ganz eindeutig: War das diskriminierend? Ist das schon rassistisch? Ab wann sprechen wir eigentlich von Diskriminierung und Rassismus? Und wann nicht? Wie können Fachkräfte im pädagogischen Alltag damit umgehen?
Durchgeführt wird die ganztägige Qualifizierung am 21. Juni 2022 von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Kreishaus Meschede von der ehemaligen Erzieherin und Sozialarbeiterin Lisa Rüther und der Sozialwissenschaftlerin und Bildungsreferentin Alexandra Conrads – beide für das Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC-NRW e.V. tätig.
Interessierte können sich bis zum 17. Juni 2022 mit den folgenden Angaben (Name, Adresse, Einrichtung/Institution, Rechnungsadresse) per Mail an lena.welzel@hochsauerlandkreis.de anmelden. Die Teilnahmegebühr der Qualifizierung beträgt 25 Euro.
Kaum zu übersehen: Der Goldlaubkäfer. (Foto: Marie Mohr)
Die Biologische Station HSK und Observation.org rufen zum Bioblitz2022 auf. Alle Interessierten werden gebeten über das gesamte Jahr hinweg die Pflanzen, Pilze und Tiere innerhalb des Hochsauerlandkreises zu erforschen und sie online über Observation.org zu melden.
Im Juni sollen vor allem die pflanzenbestäubenden Insekten wie Hummeln, Bienen, Schwebflieger oder Tagfalter näher betrachtet werden, da sie gerade in dieser Jahreszeit besonders aktiv sind. Die Bestäuber sind von großer Bedeutung für die biologische Vielfalt und auch von großem Nutzen für uns Menschen. In Europa werden 85 Prozent der über 260 angebauten Feldfrüchte durch Insekten bestäubt. Bedeutend sind dabei Wild- und Honigbienen, aber auch Schmetterlinge, Schwebfliegen, Wespen oder Käfer.
Rückgang der Biodiversität
Da rund 50 Prozent der Fläche in Deutschland landwirtschaftlich genutzt werden, kommt der Landwirtschaft eine bedeutende Rolle für die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu, von der sie selbst enorm profitiert. Man weiß jedoch, dass der hohe Pestizid- und Düngereinsatz und das Verschwinden von wertvollen Strukturen wie Hecken, Graswegen, Feldrändern und Baumreihen in der intensiven Agrarlandschaft für einen Rückgang der biologischen Vielfalt verantwortlich sind. In Europa sind bereits neun Prozent aller Schmetterlinge und Wildbienen bedroht, ihre Populationen weisen Bestandsrückgänge von über 30 Prozent auf, in Deutschland sind sogar über 50 Prozent dieser Arten im Bestand gefährdet.
Dr. Petra Dieker vom Thünen-Institut erklärt: „Der weltweit zunehmende Druck auf Agrarökosysteme, Lebens- und Futtermittel zu produzieren, hat zu einem Rückgang der Biodiversität in Agrarlandschaften geführt. Es ist wichtig, zielorientierte und effiziente Managementmaßnahmen zu entwickeln, um dieser negativen Entwicklung entgegenzuwirken.“
Jetzt mithelfen und Artenvielfalt erhalten
Das zeigt, wie wichtig die Erforschung der Bestäuber ist. Durch die Beteiligung an dem Bioblitz 2022 können alle naturkundlich interessierten Laien durch das bürgerwissenschaftliche Portal Observation.org zur Erforschung der biologischen Vielfalt beitragen, indem sie ihre Beobachtungen auf der internationalen Plattform speichern. Die gesammelten Daten werden für die Forschung und den Naturschutz genutzt. Dazu kann man seine Beobachtungen ganz einfach bei Observation.org speichern oder die App ObsIdentify benutzen. Durch die automatische Foto-Bestimmungsfunktion der App, kann jeder teilnehmen, auch ohne Artenkenntnis.
Weitere Informationen unter: www.bioblitze.lwl.org oder observation.org
Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz (RKI) im Hochsauerlandkreis seit dem 5. April 2022 (Quelle: Corona-Dashboard HSK)
Während die Corona-Welle einen neuen Zwischenspurt einlegt – nicht nur im HSK, auch bundesweit steigen die Inzidenzen erneut – unterbindet die Landesregierung NRW Corona-Tests an den Schulen.
Wie ein Kindergartenkind, das sich die Augen zuhält und vor der ganzen Gruppe „Ihr seht mich nicht!“ ruft, haben FDP und CDU anscheinend ihren eigenen Königsweg aus der Pandemie gefunden: keine Tests = kein Corona.
Die FDP, die ja für die Schulpolitik verantwortlich ist, sorgt damit für eine weitere abstruse Maßnahme.
Laut @dpa Pressemitteilung ist der Hintergrund folgender: Nach dem Ende der Osterferien gibt es seit Montag keine Coronatests mehr an Schulen. Das hatte für Kritik von mehreren Verbänden und der SPD gesorgt. An manchen Schulen überlegte man unterdessen, die Tests auf freiwilliger Basis fortzuführen – viele weiterführende Schulen haben zum Beispiel noch Schnelltests auf Lager.
Bereits am ersten Schultag kam allerdings die Email aus dem Schulministerium: Darin wird unter anderem gefordert, über ein Onlinesystem die Zahl der noch vorhandenen Selbsttests mitzuteilen – damit die Abholung besser geplant werden könne. Die Tests sollten so lange in den Schulen gelagert werden.
Wo ist eigentlich Frau Gebauer, die häufig mit derart unbelegbaren und absurden Aussagen geglänzt hat (Schulen sind sichere Orte, Schulen seien Hygienefilter), dass sich die Balken bogen, nur um ihre AFD-nahe Schulpolitik durchzusetzen?
Ich habe ihren Namen nur noch auf dem Wahlzettel bei der Partei namens FDP gefunden. Das F steht für Q – wie Querdenker.