Stadtradeln: „Critical Mass“ am Freitag 14. Juni ab Neheimer Markt

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) führt in Zusammenarbeit mit dem ADFC eine „Critical Mass“ durch, eine Demonstration für „MehrPlatzFürsRad“. Der Kurs führt 12 km durch die Innenstädte von Neheim und Hüsten. Start und Ziel ist am Freitag, 14. Juni, um 17 Uhr auf dem Neheimer Markt. Auf der Marktplatte wird es auch einen Infostand geben. Am Hüstener Markt wird ein kurzer Zwischenstopp eingelegt.  

Die Veranstaltung ist Teil des diesjährigen Stadtradelns, für das Kilometer gesammelt werden können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

An einer Critical Mass können alle teilnehmen, die mit einem Fahrrad oder einem ähnlichen Fahrzeug unterwegs sind: mit Biobikes, E-Bikes, Lastenrädern, Fahrrädern mit Kinderanhängern, großen Dreirädern, junge und alte Teilnehmer*innen – alle sind willkommen. Es wird in gemächlichem Tempo und im geschlossenen Verband gefahren, so dass nebeneinander gefahren werden darf. Die Fahrt wird von der Polizei begleitet.

„Wir behindern nicht den Verkehr – wir sind der Verkehr“. Mit diesem Selbstverständnis treffen sich vielerorts regelmäßig Radfahrer*innen als „Critical Mass“, um ein Zeichen für Radverkehrsbelange zu setzen und Spaß am gemeinsamen Radeln zu haben. Ziel ist es zu zeigen, dass Radfahrende wichtige Teilnehmer am innerstädtischen Verkehr sind.

Mit der „Critical Mass“ (engl. für „kritische Masse“, CM) soll die Aufmerksamkeit auf den Radverkehr gelenkt und eine stärkere Berücksichtigung durch Politik, Verwaltung und andere Verkehrsteilnehmer*innen gefordert werden. Die erste Critical Mass fand 1992 in San Francisco statt. Von dort aus hat sich die Aktionsform weltweit ausgebreitet. Im HSK ist es die erste Critical Mass.

Auf zur Wasserkuppe Tag 6: Altengronau – Wildflecken – Gersfeld – Fulda

Der perfekte Bogen: zwei wunderbare Radwege verbunden durch eine Pass von Bayern hinüber nach Hessen (foto: zoom)

Nach dem Abend in Altengronau wollte ich auf direktem Weg nach Fulda, dort in die Bahn steigen und eventuell noch Station in Kassel machen. Mein Mitradler überzeugte mich nach einigen Diskussionen davon, die Radtour mit einem weiten Bogen zurück durch die Rhön abzuschließen. Eine sehr gute Entscheidung.

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Auf zur Wasserkuppe Tag 5: Bad Kissingen – Gemünden am Main – Altengronau a.d. Sinn

Bad Kissingen – Gemünden – Altengronau (screeshot: zoom)

Der erste Tag nach der Wasserkuppe war überhaupt nicht anstrengend. Selbst das Sinntal entpuppte sich unerwarteterweise als ein Klacks. Von Bad Kissingen aus ging es entlang der Fränkischen Saale bis nach Gemünden, von dort auf einem weiteren Radweg durch das Sinntal bis hinauf nach Altengronau: 85 km, 1200 m Anstieg, 1179 m Abstieg.

Der Tag endete mit einem Spaziergang zum Jüdischen Friedhof oberhalb von Altengronau.

Es folgen ein paar Bilder und Sätze.

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Auf zur Wasserkuppe Tag 4: Tann – Wasserkuppe – Neustadt a.d. Saale – Bad Kissingen

Screenshot der Route von Tann über die Wassekuppe nach Bad Kissingen
Etwas südlich von Abtsroda befindet sich die Wassekuppe. (Screenshot: zoom)

Am vierten Tag der Radtour ging es nun endlich zur Wassserkuppe hinauf. Es hat sich gelohnt, denn der Tag war sonnig, der Blick konnte weit über das Land schweifen.

Die entscheidenden Bilder habe ich schon in meinem Einstiegsartikel zur Tour gezeigt. Hier noch einmal der Moment als wir auf der Wassserkuppe oben angekommen waren.

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Mein Wunsch für morgen: so wenige Bollerwagen wie möglich

Ein gerader asphaltierter Wirtschaftsweg, links und rechts Laubbäume, führt in die Ferne. Blauer Himmel mit Wolken.
Mit dem Rad auf dem Diemelradweg (foto: zoom)

Morgen wünsche ich mir möglichst wenig Bollerwagen auf den Radwegen. Das ist wahrscheinlich ein „frommer“ Wunsch zu Himmelfahrt aka Vatertag.

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Sauerländer Bürgerliste Arnsberg: „Wo sollen denn all die Autos während der Hüstener Kirmes parken?“

In einem öffentlichen Brief an den Arnsberger Bürgermeister Ralf Paul Bittner fragt Gerd Stüttgen, Ratsmitglied für die Sauerländer Bürgerliste, wo rund um die Hüstener Kirmes die Autos der Klinikumsbeschäftigten parken sollen.

Durch den Neubau und die Inbetriebnahme des Notfall- und Intensivzentrums am Standort Hüsten des Klinikums Hochsauerland habe, so Stüttgen, auch der Gesundheitsstandort Arnsberg erheblich an Bedeutung gewonnen.

Dabei dürfe allerdings nicht vergessen werden, dass die Anwohnerinnen und Anwohner des Klinikums im Ortsteil Hüsten einer erheblich gewachsenen Verkehrsbelastung ausgesetzt seien.

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Auf zur Wasserkuppe Tag 3: Rotenburg – Tann in der Rhön

Eigentlich geht es ja nur im mittleren Teil nach Osten, sonst eher nach Süden. (Screenshot)

Die Idee hinter diesem Tageabschnitt war es, so schnell wie möglich vom Fulda-Radweg abzubiegen und nach Osten in die Rhön hinein zu radeln. Ursprünglich wollte ich noch bis Fulda weiter und dann von dort aus zur Wasserkuppe, aber immer nur am Fluss entlang reisen kann auch ermüdend sein. Außerdem hatte ich die Strecke von Kassel bis Fulda schon einmal (2019) mit dem Rad zurückgelegt – hin mit Gegenwind. Der Wind hatte damals ausnahmsweise nicht gedreht und so waren wir Richtung Kassel mit Rückenwind auf unseren Rädern zurück geflogen.

Lange Rede, kurzer Sinn: bei Friedlos, nördlich von Bad Hersfeld, sind wir auf den D4/R7 nach Osten abgebogen, um dann in einem Bogen das Ziel Tann/Rhön zu erreichen.

Grauer Himmel, trockener Tag – ideales Radwetter.

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Auf zur Wasserkuppe Tag 2: Kassel – Rotenburg an der Fulda

Der morgendliche Blick aus dem Fenster: die Sonne verdrängt den nächtlichen Regen. (foto: zoom)

Wir hatten großes Glück mit dem Wetter. In der Nacht vom 7. auf den 8. April regnete es noch einmal. Doch als wir morgens aus dem Fenster der Jugendherberge Kassel Richtung Tannenwäldchen schauten, schien die Sonne, und so sollte es die ganze Woche bleiben. In Kurzform: Sonnenschutzfaktor 50 für unsere Radlernasen.

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Auf zur Wasserkuppe Tag 1: Siedlinghausen – Korbach – Kassel

Pause am Einstieg zum Ederseebahn-Radweg. Ich verschaffe mir immer noch gerne mit Hilfe von analogen Fahrradkarten einen Überblick. (foto: zoom)

Von allen Arten des Reisens ist mir die mehrtägige Radtour immer noch die liebste. Mein Reiseleben hat als Schüler mit einem Dreigang-Rad begonnen. Heute weiß ich manchmal gar nicht, wie viele Gänge diese verflixten Räder eigentlich haben. Kettschaltungen, Nabenschaltungen – eigentlich schalte ich – drei Ritzel vorn, neun Ritzel hinten – zwei bis drei Lieblingsgänge und einen Not-Gang zum bergauf Fahren.

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Wieder im Lande…

Das RADOM (Kofferwort aus: Radar Dome = Radarkuppel) ist ein Relikt des Kalten Krieges auf der Wasserkuppe. Heute ist es Landmarke und Wahrzeichen für die Region, Kulturdenkmal und Veranstaltungsort sowie Vereinsheim der Drachen- und Gleitschirmflieger. Auch wird es als Außenstelle des Standesamtes Gersfeld/Ebersburg genutzt. (foto: zoom)

Eine Woche lang habe ich das Blog brach liegen lassen. Wir haben in dieser Zeit eine Radtour zur Wasserkuppe (Rhön) und zurück genossen. Beim letzten Anlauf vor einigen Jahren waren mir hinter Marburg einige Speichen am Hinterrad gebrochen, und ich musste die Tour vorzeitig abbrechen.

Diesmal hatten wir mehr Zeit und Ruhe. Grob skizziert war der Verlauf wie folgt:

  1. Siedlinghausen – Korbach – Kassel
  2. Kassel – Rotenburg an der Fulda
  3. Rotenburg – Tann in der Rhön
  4. Tann – Wasserkuppe – Neustadt a.d. Saale – Bad Kissingen
  5. Bad Kissingen – Gemünden am Main – Altengronau a.d. Sinn
  6. Altengronau – Wildflecken – Gersfeld – Fulda
  7. Fulda – Korbach (Zug) – Siedlinghausen (Rad)

Die einfache Idee war es, bei (hoffentlich) guter Sicht auf die Wasserkuppe zu gelangen. Den Rest der Etappen haben wir von Tag zu Tag nach Lust und Laune geplant.

Idee verwirklicht. Gute Sicht: Blick von der Wasserkuppe nach Westen (foto: zoom)

Was mich erstaunte, waren die vielen befestigten und meist asphaltierten Radwege, die die Rhön durchzogen, darunter einige sehr gut ausgebaute Bahntrassenwege.

Soweit erst einmal. Vielleicht schreibe ich in den nächsten Tagen noch über einige Erfahrungen, Orte und Details.

Fragen gerne in den Kommentaren.

Gleitsegeln auf der Wasserkuppe (foto: zoom)