Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=sWLdZFCMx8Y
Ohne weitere Worte …
das Sauerland und mehr
Ohne weitere Worte …
After the Gold Rush ist das dritte Soloalbum von Neil Young. Es erschien am 19. September 1970 als eines von vier Soloalben der Mitglieder von Crosby, Stills, Nash and Young (CSNY), die wegen ihrer Veröffentlichung nur kurze Zeit nach dem Erfolgsalbum Déjà Vu besondere Beachtung fanden.
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Nun ja, im September 1970 war bzgl. Rock-Mucke einiges los … 😉
… Jimi Hendrix – † 18. September 1970.
Hier nun Electric Ladyland

Wolfgang Uhlmann – eine Schachlegende lebt nicht mehr: Wolfgang Uhlmann wurde 1956 Internationaler Meister und 1959 Großmeister. Schon zu dieser Zeit gehörte er zu den besten Schachspielern in Europa und maß sich mit diesen in Zonenturnieren, die als Qualifikationen für die Weltmeisterschaften galten … dsb
Erwin Herbert Wagenknecht (1913–1945): Ein Antifaschist aus Hamburg-Winterhude … harbuch
Wuppertal, Künstliche Intelligenz und warum das leider alles nicht so überzeugend ist: „Vor ein paar Tagen habe ich hier ein Video gepostet, das eine Mitfahrt in der Wuppertaler Schwebebahn aus dem Jahr 1902 zeigt. Dieses tolle Video ging mittlerweile um die Welt.“ … schmalenstroer
Virtual Reality real: Die Verschwörungstheorie als Glaubenssystem der Verlorenen … endoplast
Trump und Konsorten: Viele US-Präsidenten strebten eine zweite Amtszeit an. Doch kaum einer wollte so wie Trump auf Biegen und Brechen im Amt bleiben. Dass er sogar die Wahl manipulieren will, lässt vermuten, es gehe ihm nicht nur darum, vier weitere Jahre Politik zu machen … postvonhorn
SPD – wofür steht sie? Schon seit Jahren versucht der eine oder die andere politisch Interessierte, bei der SPD im HSK so etwas wie ein eigenes inhaltliches Profil zu entdecken – vergeblich. Nun hätte man ja erwarten können, dass in einer Kreistagssitzung, die etwa eine Woche vor einer Kommunalwahl stattfindet, so etwas erkennbar wird … sbl
Kindheit im Ruhrgebiet – Erinnerung an versunkene Zeiten: Oh ja, so war es. Wirklich und wahrhaftig: Genau solche kurzen Lederhosen haben wir Jungs („My Generation“) damals Tag für Tag getragen. Robuster ging’s nimmer … revierpassagen
… I think it was the Fourth of July“.
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Beim Kent-State-Massaker wurden am 4. Mai 1970 an der Kent State University in den USA vier Studenten erschossen und neun teils schwer verletzt, als die Nationalgarde des Staates Ohio während einer Demonstration gegen den Vietnamkrieg das Feuer auf die Menge unbewaffneter Demonstranten eröffnete. Bis heute wurde niemand dafür zur Verantwortung gezogen.
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» Vor 50 Jahren – Das Kent-State-Massaker in Ohio
DLF | Kalenderblatt | 04.05.2020
Heureka: kurz vor knapp tagesaktuell noch geschafft …
Bringing It All Back Home ist das fünfte Studioalbum des amerikanischen Singer/Songwriters Bob Dylan. Es gilt als eines der ersten Folk-Rock-Alben. In Europa wurde es unter dem Titel „Subterranean Homesick Blues“ verkauft.
Vorstehende Playlist enthält leider nicht alle Songs des Albums.
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Auf der ersten Seite der Langspielplatte(!) wird Dylan von einer Band mit elektrisch verstärkten Instrumenten begleitet. Die zweite Seite wurde akustisch eingespielt und enthält u.a. die Songs „Mr. Tambourine Man“ und „It’s All Over Now, Baby Blue“, die durch die Coverversionen von The Byrds beziehungsweise Them zu Welthits wurden.
btw:
Dylans Song „Subterranean Homesick Blues“ wird oftmals als Vorläufer des Rap-Sounds gehandelt.
Allerdings sollte in diesem Zusammenhang nicht „Too Much Monkey Business“ von Chuck Berry unterschlagen werden.
https://www.youtube.com/watch?v=5b2w_nJLuvw
Déjà Vu ist das erste Musikalbum der US-amerikanischen Rockband Crosby, Stills, Nash & Young bzw. das zweite der Formation Crosby, Stills and Nash. Es trug wesentlich dazu bei, CSNY als eine der führenden Rockbands ihrer Zeit zu etablieren und erreichte Platz 1 der Billboard-Charts.
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Die Wirkung des Albums war enorm: Nicht nur, dass Déjà Vu die Spitze der Charts erreichte und zu erfolgreichen Soloalben aller vier Mitglieder führte, die Zeitschrift Der Spiegel nannte es gar den „Soundtrack der sogenannten Woodstock-Generation“. Auch der Allmusic-Guide beurteilt das Album als Meilenstein der populären Musik.
Dem Erfolg von Déjà Vu folgte eine ebenfalls sehr erfolgreiche Tournee, die auf dem Livealbum 4 Way Street dokumentiert ist.
» Interview mit Crosby, Stills & Young
Der Spiegel, 01.11.1999
Jalacy Hawkins, besser bekannt unter dem Namen Screamin‘ Jay Hawkins war ein US-amerikanischer Blues-Sänger, der für seine ausgefallenen Auftritte und Songs wie I Put a Spell on You und Constipation Blues bekannt ist.
https://www.youtube.com/watch?v=6md-P35BGM8
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Seine erfolgreichste Veröffentlichung war I Put a Spell on You. Hawkins spielte das von ihm selbst geschriebene Lied mehrfach ein. Die erste Aufnahme entstand Ende 1955 für Grand Records; sie verkaufte sich nur mäßig. Im Laufe des Jahres 1956 wechselte Hawkins zu OKeh Records, einem Tochterunternehmen von Columbia. In seiner ersten OKeh-Session, am 12. September 1956, entstand eine weitere Version des Liedes, die schließlich weltbekannt wurde. Hawkins berichtete später, er und seine Musiker seien bei der Aufnahme vollständig betrunken gewesen. Durch das „Schreien, Rufen und Grunzen“ (Hawkins) der Betrunkenen sei die Aufnahme „etwas Besonderes“ geworden.
Der Song wurde von zahlreichen namhaften Künstlern gecovert, darunter The Animals, Creedence Clearwater Revival, Nina Simone, Them, The Who, Joe Cocker, Marilyn Manson, Katie Melua, Annie Lennox sowie von Shane MacGowan and Friends (unter anderem Nick Cave, Bobby Gillespie, Mick Jones, Johnny Depp, Glen Matlock und Chrissie Hynde) als Benefiz-Download-Single im März 2010 für die Opfer des Erdbebens in Haiti.
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Mark Zuckerberg trifft sich mit Donald Trump. Über den Inhalt des Gesprächs schweigt er.
Der Facebook Erfinder wird nicht gegen Lügen und Unwahrheiten in politischer Werbung auf Facebook vorgehen. Auch erlaubt die Plattform Werbung, die kleine Gruppen gezielt anspricht (micro-targeted Facebook ads). Die Wahlkampfmaschine von Trump soll bereits jetzt 1000 neue Kleingruppenanzeigen täglich schalten.
Während Donald Trump seine Wahlkampfkasse für die kommende Auseinandersetzung gefüllt hat und die sozialen Medien mit personalisierter Werbung nutzen wird, erklärt der führende Kandidat der Demokraten Joe Biden, er werde sich auf Fernsehwerbung konzentrieren. Klingt, als würde bei den US-Präsidentschaftswahlen das 20. gegen das 21. Jahrhundert antreten.
Trotz Kritik an dem laxen Umgang mit Lügen, bewegt sich Facebook nicht. So verbreitete die Plattform im vergangenen Oktober die Falschmeldung, Joe Biden habe der Ukrainischen Regierung $1 Milliarde Dollar angeboten, wenn sie die Untersuchung der Firma seines Sohnes beenden würden. Es werden viele weitere Lügen folgen.
Dieser kreativen Umgang Facebooks mit der Wahrheit wird von Peter Thiel maßgeblich vorangetrieben. Thiel, ein Trump-Unterstützer, ist Milliardär und Mitglied im Aufsichtsrat von Facebook. Gestern meldete die New York Times, Thiel sei Finanzier eines Start-Ups, welches Fotos aus dem Internet mit dem Ziel sammelt, jeden und jede zu identifizieren. Das Ende der Privatsphäre, so die NYT. Bisher habe die Firma drei Milliarden Fotos aus dem Netz gesaugt.
Doch zurück zu Facebook: Peter Thiel soll Zuckerberg überzeugt haben, politische Werbung nicht auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Trump habe vor drei Jahren gewonnen, weil er die beste digitale Werbekampagne geführt habe, so Thiel laut einer Memo von Facebook-Führungskraft Andrew Bosworth. Facebooks Grundsätze können, so Thiel weiter, Trump einen weiteren Wahlsieg ermöglichen.
Facebook sieht sich nicht in der Verantwortung, man biete das Material lediglich an. Manipulierte Werbung und Algorithmen können hysterische, lügnerische und widerliche politische Diskurse fördern, so der Vorwurf. Doch für Facebook werden damit lediglich die Sehnsüchte der Menschen offengelegt. Die Nutzer sollen ihre eigenen Entscheidungen treffen und nicht von Facebook bevormundet werden.
Soweit das Verantwortungsgefühl eines der mächtigsten Unternehmen der Erde.
Facebook könnte und möchte bei den kommenden Wahlen den Königsmacher spielen und Donald Trump zu einer zweiten Legislaturperiode verhelfen. Dies würde dem Konzern aus dem Silicon Valley auch in eigener Sache nützen, denn die Demokratischen Kandidaten haben eine stärkere Regulierung und sogar die Zerschlagung von Facebook auf die Agenda gesetzt.
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Informationen für diesen Artikel kommen aus:
https://www.theguardian.com/commentisfree/2020/jan/20/trump-election-facebook
https://www.inputmag.com/tech/facebook-executive-andrew-bosworth-could-make-trumps-reelection-harder-but-he-wont
https://www.nytimes.com/issue/todayspaper/2020/01/19/todays-new-york-times