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Heute 13 Uhr: Die Straße nach Silbach und Winterberg
Gerade hat es zu schneien angefangen. Auf dem Bild ist die Landstraße 742 Richtung Silbach und Winterberg zu sehen, die sogenannte Nebenstrecke, die in Steinhelle von der B480 abzweigt.
Es weht ein heftiger, kalter ungemütlicher Wind. Wahrscheinlich werden sich die Straßenverhältnisse im Hochsauerland im Laufe des Tages verschlechtern. Gerade außerhalb der Wintersport-Orte wird es auf den Nebenstrecken ungemütlich werden, zumal es früh dunkelt.
Winterreifen sind Pflicht, sonst wird im Schadensfall die Versicherung eine lange Nase machen.
Heute Mittag: Wanderweg oberhalb des "Alten Sportplatzes" Silbach
Ja, es liegt Schnee im Hochsauerland, aber die Straßen sind prima geräumt. Der Winterberger Winterdienst ist bekannt für seine Zuverlässigkeit und Effizienz.
In der Winterberger Kernstadt laufen die Kamerateams der Fernsehanstalten herum. Heute werden bestimmt viele schöne Bilder von Menschen im WInterberger Schnee und auf den Skihängen in den Medien erscheinen. Es wird Andrang auf die Pisten herrschen. Es wird voll werden.
Zum Glück ist die Ampel zwischen Olsberg und Steinhelle seit gestern abgebaut und der Verkehr auf der B480 wieder zweispurig. Wegen der Verschwenkung der Straßenführung und der steilen Abhänge sollte man dort sehr vorsichtig fahren. Ich befürchte, dass es in diesem Straßenabschnitt Unfälle geben könnte, wenn ….
Wer keine Winterreifen aufgezogen hat, sollte bleiben, wo der Pfeffer wächst.
In diesem Blog werden keine Fotos von überfüllten Pisten erscheinen, da sich die Redaktion vor dem Ansturm der Touristenmassen antizyklisch in die ruhigen, menschenleeren und romantisch(wirklich!) verschneiten Waldgebiete an der Peripherie Winterbergs zurückgezogen hat.
Wir dürfen das, denn wir verdienen mit unserem Schreiben keinen Cent, was den Vorteil bietet, dass niemand dem Schnee-Hype hinterher fotografieren und schreiben muss.
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Google Street View: Big Brother watching? (archiv: zoom)
Zu nächtlicher Stunde flatterte uns folgende Pressemitteilung der Sauerländer Bürgerliste in den Briefkasten. Wir veröffentlichen sie unbearbeitet und noch unkommentiert:
„Google-Street-View – Prima Service für Einbrecher? Die Sauerländer Bürgerliste sieht den Datenschutz durch die Aufnahmen von Straßen, Häusern, Kfz-Kennzeichen, Hausnummern, Menschen, die Google Deutschland momentan überall macht, in Gefahr.
Bei digital erfassten Fotos von Gebäuden und Grundstücksansichten, die über Geokoordinaten eindeutig lokalisiert und damit einer Gebäudeadresse und dem Gebäudeeigentümer sowie den Bewohnern zugeordnet werden können, handelt es sich in der Regel um personenbezogene Daten. Die Straßenansichten können mühelos mit Satellitenfotos, Adressdatenbanken und weiteren personenbezogenen Daten verknüpft werden.
Persönliche Lebensumstände können noch intensiver ausgeleuchtet werden. Google-Street-View bietet einen tollen Service für Kriminelle. Die können die hoch aufgelösten Ansichten zur Auskundschaftung von Tatgelegenheiten zu Ein- und Aufbrüchen oder Gewaltverbrechen nutzen; dank der problemlosen Erkundung der Umgebung von Häusern sowie der Beschaffenheit von Fenstern und Türen und der jeweiligen Sicherungsvorkehrungen.
Darum sollten nach Meinung der SBL Bürgerinnen und Bürger vom Hochsauerlandkreis dahingehend informiert werden, dass sie sich den Aufnahmen entziehen können. Sie sollten vorab Widerspruch bei Google Deutschland einlegen.
Reinhard Loos, das Kreistagsmitglied der SBL, beantragte daher unter Bezug auf einen Musterantrag der NRW-FDP:
Der Hochsauerlandkreis soll ·
Kontakt zu Google Deutschland aufzunehmen, um festzustellen, ob und wann noch Aufnahmen im Kreisgebiet stattfinden. Soweit solche Aufnahmen künftig noch stattfinden, sollen die Bürger hierüber vorher informiert werden, damit sie die Möglichkeit haben, sich den Aufnahmen zu entziehen bzw. vorab Widerspruch einzulegen; ·
ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung der straßen- und straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften durch Google-Fahrzeuge im Kreisgebiet legen; ·
gegenüber Google Deutschland im Sinne aller Einwohner erklären, dass der Hochsauerlandkreis es für unverzichtbar ansieht, dass auf seinem Gebiet durch Kamerafahrzeuge erhobene sensible Daten (Kfz-Kennzeichen, Gesichter, Hausnummern) bereits zum Zeitpunkt der Erhebung in den so genannten Rohdaten (also in den Foto-Originalen) und vor einer Veröffentlichung sofort, qualifiziert und unwiderruflich unkenntlich gemacht werden; ·
durch geeignete Maßnahmen dafür werben, dass die BürgerInnen unseres Kreises ihr persönliches Widerspruchsrecht kennen und aktiv ausüben können. Dazu sollen auf der Internetseite des Kreises ein eigenes Widerspruchsformular oder ein Link zu einem entsprechenden Angebot sowie entsprechende Informationen angeboten werden. Auch barrierefreie Formulare sollen verfügbar sein; ·
für seine Bürger beispielhaft handeln und per Widerspruch bei Google Deutschland darauf hinwirken, dass im Eigentum des Kreises oder seiner Unternehmen stehende Gebäude, für die besondere Sicherheits- oder sonstige berechtigte Interessen bestehen, nicht im Google-Street-View-Angebot erscheinen bzw. qualifiziert unkenntlich gemacht werden.
Das kritische Jahrbuch 2009/10 ist angekommen. (fotos: zoom)
Ein großes Paket mit „kritischen Jahrbüchern“ wurde heute angeliefert. All diejenigen, ein Exemplar bei mir bestellt haben, werden in Kürze von mir angeschrieben.
Der Preis beträgt je Exemplar 14,30 €. Es handelt sich um einen sogenannten Subskriptionspreis. Der Ladenpreis wird 18,80 € betragen.
Fünf Exemplare mit je 320 Seiten kritischen Wissens und mit Anmerkungen zur Politik des letzten Jahres von Albrecht Müller, Wolfgang Lieb und Co habe ich noch zu vergeben.
Wer ein Exemplar wünscht und in Lauf-
Der Inhalt des kritischen Jahrbuchs 2009/2010
oder Einkaufsumgebung wohnt, melde sich.
Hier im Blog und auch hier habe ich vor einigen Wochen schon auf das Jahrbuch aufmerksam gemacht.
Wer sich unter dem kritischen Jahrbuch nichts vorstellen kann, kann sich klick und klack informieren.
Für Sozialdemokraten kann die Beschäftigung mit den Themen und Argumenten des Sozialdemokraten Albrecht Müller zur Partial-Immunisierung gegen den Opportunismus des politischen Alltagsgeschäfts führen.
Vielleicht löckt so mancher nach der Lektüre wider den Stachel des politischen Zeitgeistes 😉
Heute Mittag schien die Sonne. Die Temperatur betrug -2° Celsius. Ein paar Zentimeter Schnee lagen in 700 bis 800 Meter Höhe auf der Hunau. Nicht genug, um Ski zu fahren, aber auch nicht zu viel, um das Joggen zu verhindern. Ganz im Gegenteil es macht Spass, bei diesen Verhältnissen im Wald zu laufen.
Auf dem Weg zu Hunau
Auf dem Bild ist der Parkplatz am Großen Bildchen zu sehen. Das ist ein Bildstock, der sich auf der Höhe zwischen Altastenberg, Rehsiepen und Siedlinghausen befindet.
In der Mitte des Bildes(oben) kann man den Eingang zum Wander- / Skiweg „Hunauspur erahnen. Der Weg(links) führt zum Hundegrab und von dort aus weiter zum Kopf des Bödefelder Skilifts. Na, ja – es gibt auch hundert andere Möglichkeiten und Strecken.
An Tagen wie dem Heutigen, sollte man Massen von Touristen in dieser wunderschönen Gegend erwarten, doch sie lassen meine Lieblingsstrecken links liegen und brausen aus den Niederlanden und dem Ruhrgebiet direkt nach Winterberg, in die Kernstadt.
Dort kann man nämlich „shoppen“ 😉
Der Beweis: -2 Grad Celsius um die Mittagszeit (alle Fotos: zoom)
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